Zum Modellieren organischer Formen, für kurze 3D-Animationen, Visualisierungen etc sind 3D-Programme wie Cinema 4D oder Blender hervorragend geeignet. Interessant für alle Fachbereiche. Das Seminar richtet sich an 3D-Anfänger*innen.
Das Seminar dient zur Festigung des erlernten Wissens wie auch zum Erlernen neuer Fertigkeiten ganz im Sinne der dritten Dimension. Grundlegende Vorkenntnisse in 3D Software sind erforderlich. Die Idee ist es, Projekte umzusetzen und dabei neue digitale wie auch physische Tools kennenzulernen, auch in Zusammenarbeit mit den Werkstätten der HfG und DIY. Darüber hinaus sollen Mini-Projekte bzw. Challenges Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Unterthema wird die Handhabung von Gießmaterial sein – Formenbau, Überlegungen zum Upcyceln von täglichen Abfällen aus Kunststoff, dem Schmelzvorgang und den Möglichkeiten der "Reformierung".
Das Seminar richtet sich an Studierende aller Fachbereiche, die sich für das Thema 3D CAD interessieren und noch keinerlei Vorkenntnisse besitzen. Gezeigt wird der Umgang mit der Software "Rhinoceros" mit dem Ziel, erste 3D-Modelle zu erzeugen, die als Ausgangspunkt für den 3D-Druck, technische Zeichnungen, Grundrisszeichnungen, Ausstellungsplanungen, Prototypen oder Renderings/Visualisierungen dienen.
Lautsprecher sind in unserer Kultur nicht mehr wegzudenken, haben einen ähnlichen Stellenwert wie etwa Autos, Telefon, Internet und arbeiten oft unbemerkt im Hintergrund. Ohne Lautsprecher kann die moderne Gesellschaft nicht funktionieren, wäre die Kunst um ein wichtiges "Material" ärmer. In vielen Bereichen wird angestrebt, Musik so original wie möglich zu reproduzieren. Die Filmindustrie versucht dies z. B. durch Normen wie THX.
Wie gut ist Reproduzieren überhaupt möglich, welche Rolle spielt der Raum, wo sind die Grenzen? In Hörsitzungen werden wir sehr alte bis neue "Referenzlautsprecher" der Industrie mit verschiedenen eigenen Entwicklungen vergleichen. Elektronik und Software werden uns dabei helfen. Es werden Aufbau, Funktionsweisen, Standards, Gehäuse, Designs, Qualitätsunterschiede, verschiedene Entwicklungen von Lautsprechern besprochen und getestet.
Welche Lautsprecher sind für welche Situation, welche Installation am besten geeignet? Es können eigene Lautsprecherboxen zum Beispiel für Kunstinstallationen entwickelt und gebaut werden. Produktdesigner*innen können das Design von Lautsprechergehäusen entwerfen, wir finden das passende “Lautsprecherchassi“, den Kompromiss zwischen Funktion und Design.
Wir werden einiges zu "HÖREN" bekommen, "High End" in der Werbung überwinden, die "KETTE" von der Aufnahme bis zum Wiedergabe-Raum besprechen, Digital-ungleich-Digital erfahren, MP3-ungleich-Analog erleben.
Einführung in die Videotechnik.
Einführung in die Struktur der Videostudios der HfG.
Beispiele mit praktischen Übungen.

Themen: Videoaufnahme, Videokamera, Tonaufnahme, Tonsysteme, Videosysteme, Videonormen, Videosignale, Monitore, Beamer, TV, Verkabelung, Analog <-> Digital, Videoschnitt, Datenformate, Datenraten, Codecs, SD, HD, ultraHD, 2k, 4k, 8k, 16k

Die Teilnahme am Videokurs ist Voraussetzung für die Teilnahme an Aufbaukursen.
In diesem Seminar diskutieren wir den Zusammenhang zwischen Material und Dokument, zwischen fotografisch-konzeptuellen Handlungen und dem Dokumentarischen in der Fotografie. Mit Vorlesungen und virtuellen Studiobesuchen zu den Arbeiten zu und von u.a. Susan Schuppli und Joseph Beuys, mit praktischen Übungen wie z.B. einem Besuch des Hafens Karlsruhe und dessen mannigfaltigen Wertstoff-Lagerstätten, durch Experimente mit Materialien und Pigmenten im Fotolabor und Siebdruck arbeiten wir zu den Begriffen Material und Dokument.
Das Seminar wird von Sitzung zu Sitzung gemeinsam gestaltet. Wir erproben hier Handlungsweisen der Commons in Lehre und künstlerischem Arbeiten. Ein essentieller Teil des Seminars besteht darin, sehen zu lernen, inwieweit Fotografie mit Erdzeit und Biosphäre verknüpft ist. Das Seminar lebt von der verbindlichen Beteiligung der Studierenden. Deswegen ist die Teilnehmer*innenzahl auf 8 Studierende begrenzt.
Mit dem Seminar nehmen wir an dem Forschungsprojekt „Der ökologische Fußabdruck der Fotografie“ (kuratiert von Esther Rülfs, Frühjahr 2022) des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg teil.
Grundlagenvermittlung in der Fotografie:
- Blende, ISO, Belichtungszeit
- Optische Größen
- Digital und analog
- Sensorgrößen
- Objektive
- Perspektiven
- Blitzlicht, Tageslicht, Kunstlicht
- Analoges und digitales Fotolabor
- Hausaufgaben und Übungen
- Umgang mit den Gerätschaften in der Werkstatt
- Sicherheit, Unfallverhütung, Brandschutz, Werkstattregeln
Im Kurs Freihandzeichnen sollen Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen das Zeichnen als Werkzeug der Darstellung und der Ideenfindung in seinen vielfältigen Formen kennenlernen. In zahlreichen Übungen werden die bildnerischen Elemente und Mittel gezielt thematisiert, die eigene Wahrnehmung geschult und Kompetenzen in den unterschiedlichen händischen Methoden erlernt. Besprochen und praktiziert werden dabei sowohl klassische als auch freie Techniken des Zeichnens. Auch räumliche Darstellung und die Auseinandersetzung mit dem Thema Farbe wird Teil des Kurses sein.

Ziel ist die Erweiterung des eigene Wahrnehmungs- und Gestaltungshorizonts über das Medium der Zeichnung, welche fachrichtungsübergreifend Anwendung finden kann. Zeichnen wird hier sowohl als manuell-gestalterische Kompetenz wie auch als elementare Grundlage im Entwurfsprozess vermittelt. Das Programm wird zu Beginn des Semesters vorgestellt.