Colloquium for PhD students in Media Theory
Können theoretische Inhalte ohne gravierende Simplifizierungen und Nuancenverluste anders als nur in Textform vermittelt werden? Welche audiovisuellen, räumlichen und anderen „ästhetisch erfahrbaren“ displays of knowledge eignen sich für die Präsentation der geisteswissenschaftlichen Themenkomplexe, ohne dabei auf der inhaltlichen Ebene banalisierend zu wirken und keinen Beigeschmack der Popularisierung oder des Info- und Edutainments zu hinterlassen? Kurzum: Welche relevanten Mediatisierungsformen können für die „Theorie“ als eine institutionalisierte Form der Diskursproduktion und „Theorien“ als deren Produkte entwickelt werden?
Auf der Seminarlektüre zu diversen Vermittlungstheorien aus dem letzten Semester aufbauend werden im Seminar konkrete Beispiele einer solchen Mediatisierung präsentiert und besprochen. Studierende sind dazu eingeladen, neue Formate zu entwickeln und eigene Projekte umzusetzen. Projekte mit thematischen Bezügen zu ZKM-Ausstellungen werden in Zusammenarbeit mit den ZKM-Abteilungen „Bildung und Vermittlung“ und „Sammlung und Archive“ realisiert.
Das Offene Kolloquium richtet sich an Interessierte aus allen Fachgruppen mit dem Ziel, Projekt-, Prüfungs- und Abschlussthemen zu diskutieren, darin eingeschlossen auch allgemeine Fragen der Konzeption und Recherche, der Gliederung und Formulierung von Texten oder der wissenschaftlichen Zitation und Illustration.
Nach dem Symposium an der GfZK Leipzig im Februar 2020 entwickeln die teilnehmenden Studierenden im Sommersemester Beiträge zur gleichnamigen Publikation, die Ende 2020 erscheinen soll, ausgehend von den im Wintersemester 2019/2020 entstandenen Projekten, Untersuchungen, Kollaborationen und Interventionen. Die Buchbeiträge können dabei verschiedene Formen annehmen: experimentelle Textproduktion, visueller Essay, fotografische Dokumentation uvm.
Mit der Publikation zum Glossar des Undisziplinierten Gestaltens verfolgen Anja Kaiser und Rebecca Stephany als Herausgeberinnen das Ziel, gesellschaftskritische und feministische Wissensproduktionen sowie alternative Geschichtsschreibungen im Bereich des Grafikdesigns zu fördern und sichtbar zu machen. Konzipiert als Handbuch für Designer*innen und eine polyphone Erweiterung des gemeinsamen Glossars von Kaiser und Stephany präsentiert die Publikation emanzipatorische Ressourcen und Einblicke in zeitgenössische feministisch-aktivistische Designpraktiken und Biografien.
Beitragende sind u.a. Sheila Levrant de Bretteville, Clara Balaguer, Ece Canlı, Hackers & Designers, Jungmyung Lee, Sara Kaaman, Franciska Zólyom, Anja Kaiser und Rebecca Stephany sowie Studierende der HfG Karlsruhe.
Dieses Angebot richtet sich an die Teilnehmer*innen des Seminar "Glossar des Undisziplinierten Gestaltens" vom Wintersemester 2019/2020 und findet 14-täglich statt. Ergebnisse werden im Rahmen des KD-Präsentationstages am 15.07. präsentiert.
Studierende und Lehrende des Fachbereichs Ausstellungsdesign/Szenografie präsentieren in kurzen Vorträgen ihre aktuellen Arbeiten und stellen diese zur Diskussion.
Zwischen Idee und Realisation eines Filmprojekts liegt: das Exposé. Die schriftliche Fixierung ist ein unabdingbares Mittel, um eine Filmidee klar zu fassen und kommunizieren zu können. Das Exposé ist damit auch Grundlage für Projektpräsentationen, die eine Filmidee möglichen Kollaborateuren, Filmförderungen oder dem HfG Zeitbild-Lab vorstellen. In einem eintägigen Workshop werden gemeinsam mit Gast-Professorin Serpil Turhan die Grundlagen der Exposé-Entwicklung und -erstellung sowie der Projektpräsentation erarbeitet. Das anschließende wöchentliche Kolloquium bietet die Möglichkeit, den Prozess in einem konstruktiven Rahmen zu üben.
Außerdem richtet sich das Kolloquium an alle, die in einem anderen Rahmen ein Filmprojekt planen oder produzieren und dieses diskutieren möchten. Ob zur Planungsphase, mitten im Dreh oder während der Fertigstellung: alle sind eingeladen, ihre Projekte vorzustellen und mit Hilfe der anwesenden Filmschaffenden weiterzuentwickeln. Die Runde wird regelmäßig erweitert durch Werkstattgespräche mit Alumni, externen Filmschaffenden und Screenings ihrer Projekte.

The colloquium starts with a one-day workshop together with guest professor Serpil Turhan which focuses on exposé development and creation as well as project presentation. The subsequent weekly colloquium is aimed at everybody working on a film project. The focus will be on developing film ideas, creating an exposé and presenting the film idea. But regardless of the status of production – preproduction, shooting, or postproduction – everybody is welcome to present a project and develop it further with the help of the other film students and staff present. Regularly alumni and other local, external film makers will be invited to screen and discuss projects.
The colloquium is related to “Virtualities and Realities” Seminar, but is not limited to it. The colloquium is open to everyone interested in discussions on new media / post media developments, techno-ecological art practices, AI and post-human discourses, present and future strategies of immersive technologies, its impact on artistic aesthetics, and broader implications on society.
As for theoretical background, you may refer to this publication: "Virtualities and Realities" (2019), edited by Rasa Smite and Raitis Smits) (http://acousticspacejournal.com), as well as books by Oliver Grau, Lev Manovich, Bruno Latour, and other “Virtualities and Realities” Seminar bibliographic material.
However, the colloquiums will be primarily focusing on discussing contemporary practices and creative work by the students, as well as their artistic ideas and experiences. The open programs of the V&R colloquiums will feature “show and tell” sessions, screenings, discussions (moderated by students), invited guests and artist talks, thus facilitating exchanges and generating new ideas.
Studierende und Lehrende der Medienkunst / Fotografie präsentieren in kurzen Vorträgen ihre aktuellen Arbeitsvorhaben und stellen diese zur Diskussion.
Offen für Studierende aller Fachgruppen.
Das Plenum dient auch als Plattform, um Arbeiten von Künstler*innen, die mit dem Medium Fotografie arbeiten, vorzustellen und zu diskutieren.
Informal discussion on students’ projects, presentations. Everything from work in progress, film, poetry or just pure ideas can be presented to the group for sharing and receiving feedback. The colloquium is open for students from all departments and sets a focus on interdisciplinary approaches.
On 15 May we will have a special meeting where we discuss your projects / ideas for an upcoming exhibition. Please feel free to come with any project in any state of development.
With drinks and snacks.