Begriffe wie Image, Selbstdarstellung, Vermarktung oder gar Werbung sind im akademischen Kunstkontext oft verpönt. Die Präsentation der eigenen Werke, Themen oder Recherchefragen in Portfolios, auf Websites und im Gespräch mit Multiplikator*innen wie Kurator*innen, Galerist*innen, Kolleg*innen oder in Förderanträgen ist jedoch ein entscheidender Faktor der Selbstvermarktung – oder auch der Selbstsichtbarmachung. Worauf muss man achten? Welche Werke gehören ins Portfolio, wieviel Textmaterial ist nötig, mit welchen Infos wird der Webauftritt gestaltet, wie werden die gesendeten Informationen in der Summe als Image rezipiert? Und braucht man das alles überhaupt?
In diesem praxisnahen Seminar werden Kommunikationsstrategien zur Sichtbarmachung der eigenen künstlerischen Praxis dialogisch erarbeitet. Ziel des Seminars ist eine produktiv-kritische Auseinandersetzung mit Selbstvermarktung, ein geschärftes Bewusstsein für die individuelle Selbstdarstellung, die Erstellung eines professionellen künstlerischen Portfolios und ein Bewerbungstraining mit demselben.
Teilnehmende bringen zur ersten Unterrichtseinheit bitte ein Portfolio mit aktuellen Arbeiten und einem Lebenslauf zur Diskussion mit.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen von „Artrepreneurs / Gründungskultur“ und wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.