Aktuell werden historische Kategorien von Körper-Bildern in den Wissenschaften, in der Kunst und in den sich wandelnden gesellschaftlichen bzw. ökonomischen Systemen überzeichnet und durch neue Entwürfe ersetzt. Anderseits gibt es gesellschaftliche Kräfte, die sich auf konservative Körper-Bilder beziehen.
Welchen Entwicklungen begegnen wir in den Wissenschaften, in der Kunst und im Wandel von gesellschaftlichen bzw. ökonomischen Systemen?
In den Medien sehen wir übermenschlich schöne oder virtuelle Körper, welche die Grenzen des natürlichen Körpers verlassen. Wie lässt sich in der Vielfalt von Möglichkeiten und medialer Repräsentationen das Verhältnis Körper–Körper-Bild–Mensch fassen? Ist die Krise der Gegenwart eine Krise der Körper und ihrer Repräsentation? 
Diese Fragen werden im Seminar mit den Mitteln der künstlerischen Recherche und den Methoden der Performance untersucht werden. Der erste Block ist der intensive Recherche und dem gemeinsamen Austausch gewidmet. Im Semester soll die eigenen künstlerische Recherche in die eigene künstlerischen Arbeit einfliessen, die bis Juli 2020 entwickelt werden kann.