Zeit sich auseinanderzusetzen.

Das Wort „auseinandersetzen“ verrät, dass der eigenen (Welt-)Anschauung eine weitere Ansicht gegenüberstehen muss, um überhaupt diverse – zum Teil kontroverse – Themen zu eröffnen, die in einen tatsächlichen Diskurs münden. Insbesondere durch die Corona-Krise ist die Teilhabe an virtuellen „Stammtischen“ intensiviert worden und der reale „Stammtisch“ abhanden gekommen, was zum Teil zu Fehlkommunikation und mangelndem Austausch führt.

Das Seminar setzt sich im Laufe eines Jahres praktisch und theoretisch mit der gemeinsamen Entwicklung einer Begegnungsstätte auseinander und untersucht die Bedeutung von sozial verbindenden Elementen wie Kunst, Körper, Design, Musik, Essen, Stammtischen und deren Einfluss auf kollektives (künstlerisches) Arbeiten.