Das Seminar untersucht Rotation als grundlegende gestalterische Operation. Ausgangspunkt ist das Verb `to spin´ im doppelten Sinn: als physische Bewegung (Drehen, Verdrillen, Rotieren) und als kulturelle Praxis (Erzählen, Deuten, Bedeutungen „in Umlauf bringen“). Wir erforschen, wie sich Materialien, Prozesse, Produkte und Narrative durch kontinuierliche Bewegung transformieren lassen. Der Fokus liegt auf experimenteller, materialbasierter Gestaltung im Spannungsfeld von Handwerk, Industrie und zeitgenössischem Produktdesign.

Das Seminar gliedert sich in drei Phasen:
Recherche & Beobachtung
Experiment & Materialstudien
Gestalterische Übersetzung

Ziel ist die Entwicklung eines eigenständigen Designprojekts. Die Ergebnisse können Objekte, Werkzeuge, Systeme, Prototypen oder spekulative Entwürfe sein. Der Maßstab ist frei wählbar.

Im Rahmen des Seminars findet eine Einführung an der Metalldrehbank statt.