Der Kurs untersucht das Fotogramm als technische und künstlerische Praxis und schafft einen Raum für gegenseitigen Austausch und gemeinsame Reflexion.
Historische Beispiele und die eigene Herstellung von Fotogrammen bilden die Grundlage für ein vertieftes Verständnis fotografischer Praxis. Anhand des von Floris M. Neusüss und Renate Heyne aufgebauten Fotogramm-Archivs im ZKM könnt ihr historische Fotogramme betrachten, die als Inspiration für eure eigene fotografische Arbeit dienen. Es werden zahlreiche Reproduktionen von Künstlerfotogrammen betrachtet, beginnend mit Christian Schad, Man Ray, László Moholy-Nagy, Raoul Hausmann usw.
Durch die Verbindung von Archivarbeit und experimenteller Laborpraxis lernt ihr grundlegende Aspekte fotografischer Forschung kennen. Bereits in vergangenen Semestern wurde das Künstlerarchiv genutzt, um Werke einzelner Künstler:innen in die praktische Arbeit der Studierenden im Fotolabor einzubeziehen. Diese Verbindung von Archivarbeit und künstlerischer Praxis wird im Seminar fortgeführt.
Ihr werdet Reproduktionen historischer Fotogramme hinsichtlich ihrer konzeptuellen, technischen und ästhetischen Strategien untersuchen. Dabei werden Fragen diskutiert wie: Welche Themen und Techniken der Fotogramme fehlen im Archiv? Was könnte ergänzt oder neu sichtbar gemacht werden? Gibt es politische oder feministische Fotogramme? Welche Perspektiven fehlen bislang in der Geschichte der Fotogramme?
Das Fotogramm-Archiv ist besonders gut für die Lehre geeignet, da es speziell für künstlerische und didaktische Zwecke aufgebaut wurde. Es umfasst rund 1.000 Kataloge, Monografien und Anthologien zum Fotogramm und seinem Umfeld, darunter zahlreiche seltene und schwer zugängliche Publikationen. Damit stellt es eine weltweit einzigartige Ressource dar. Im zweiwöchigen Rhythmus stellen wir Fotogramm-Bücher aus dem ZKM-Archiv vor und diskutieren sie gemeinsam im Seminar.
Das Seminar führt in die Grundlagen der künstlerischen Forschung ein und vermittelt experimentelle künstlerische Strategien, wissenschaftliche Arbeitsweisen sowie bildwissenschaftliche Analysen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Dokumentation von Fotogramm-Experimenten, sodass diese nachvollziehbar, überprüfbar und reproduzierbar sind. Die Dokumentation der eigenen Fotogramm-Experimente dient als Grundlage für eine mögliche gemeinsame Publikation oder Ausstellung.
Die Verbindung von theoretischer Auseinandersetzung und praktischer Arbeit im Dunkelraum ermöglicht ein vertieftes Verständnis dieser fotografischen Verfahren sowie ihrer technischen und konzeptionellen Praktiken. Historische Analysen und eigene Experimente fördern euer reflektiertes, experimentelles Arbeiten.
Ziel ist, dass ihr aus der Archivarbeit eine eigene künstlerische Idee entwickelt, die ihr im Fotolabor experimentell umsetzt und weiterentwickelt. Auf diese Weise entsteht ein produktiver Dialog zwischen Archiv, Theorie und künstlerischer Praxis, in den Technik, handwerkliche Fertigkeiten und praktische Umsetzung integriert sind.
Hinweise:
Bringt bitte persönliche Gegenstände mit, mit denen ihr im Fotolabor experimentieren möchtet.
Die Studierenden entwickeln ihr Fotogramm-Projekt bis zur gemeinsamen Ausstellung im Sommersemester 2026.
Max. Teilnehmerzahl: 7 Studierende
Anmeldung ab Mitte April über die HfG-Cloud mit eurer Telefonnummer für insgesamt 13 Kurstage à einem halben Tag
Historische Beispiele und die eigene Herstellung von Fotogrammen bilden die Grundlage für ein vertieftes Verständnis fotografischer Praxis. Anhand des von Floris M. Neusüss und Renate Heyne aufgebauten Fotogramm-Archivs im ZKM könnt ihr historische Fotogramme betrachten, die als Inspiration für eure eigene fotografische Arbeit dienen. Es werden zahlreiche Reproduktionen von Künstlerfotogrammen betrachtet, beginnend mit Christian Schad, Man Ray, László Moholy-Nagy, Raoul Hausmann usw.
Durch die Verbindung von Archivarbeit und experimenteller Laborpraxis lernt ihr grundlegende Aspekte fotografischer Forschung kennen. Bereits in vergangenen Semestern wurde das Künstlerarchiv genutzt, um Werke einzelner Künstler:innen in die praktische Arbeit der Studierenden im Fotolabor einzubeziehen. Diese Verbindung von Archivarbeit und künstlerischer Praxis wird im Seminar fortgeführt.
Ihr werdet Reproduktionen historischer Fotogramme hinsichtlich ihrer konzeptuellen, technischen und ästhetischen Strategien untersuchen. Dabei werden Fragen diskutiert wie: Welche Themen und Techniken der Fotogramme fehlen im Archiv? Was könnte ergänzt oder neu sichtbar gemacht werden? Gibt es politische oder feministische Fotogramme? Welche Perspektiven fehlen bislang in der Geschichte der Fotogramme?
Das Fotogramm-Archiv ist besonders gut für die Lehre geeignet, da es speziell für künstlerische und didaktische Zwecke aufgebaut wurde. Es umfasst rund 1.000 Kataloge, Monografien und Anthologien zum Fotogramm und seinem Umfeld, darunter zahlreiche seltene und schwer zugängliche Publikationen. Damit stellt es eine weltweit einzigartige Ressource dar. Im zweiwöchigen Rhythmus stellen wir Fotogramm-Bücher aus dem ZKM-Archiv vor und diskutieren sie gemeinsam im Seminar.
Das Seminar führt in die Grundlagen der künstlerischen Forschung ein und vermittelt experimentelle künstlerische Strategien, wissenschaftliche Arbeitsweisen sowie bildwissenschaftliche Analysen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Dokumentation von Fotogramm-Experimenten, sodass diese nachvollziehbar, überprüfbar und reproduzierbar sind. Die Dokumentation der eigenen Fotogramm-Experimente dient als Grundlage für eine mögliche gemeinsame Publikation oder Ausstellung.
Die Verbindung von theoretischer Auseinandersetzung und praktischer Arbeit im Dunkelraum ermöglicht ein vertieftes Verständnis dieser fotografischen Verfahren sowie ihrer technischen und konzeptionellen Praktiken. Historische Analysen und eigene Experimente fördern euer reflektiertes, experimentelles Arbeiten.
Ziel ist, dass ihr aus der Archivarbeit eine eigene künstlerische Idee entwickelt, die ihr im Fotolabor experimentell umsetzt und weiterentwickelt. Auf diese Weise entsteht ein produktiver Dialog zwischen Archiv, Theorie und künstlerischer Praxis, in den Technik, handwerkliche Fertigkeiten und praktische Umsetzung integriert sind.
Hinweise:
Bringt bitte persönliche Gegenstände mit, mit denen ihr im Fotolabor experimentieren möchtet.
Die Studierenden entwickeln ihr Fotogramm-Projekt bis zur gemeinsamen Ausstellung im Sommersemester 2026.
Max. Teilnehmerzahl: 7 Studierende
Anmeldung ab Mitte April über die HfG-Cloud mit eurer Telefonnummer für insgesamt 13 Kurstage à einem halben Tag