In diesem Workshop widmen wir uns dem künstlerisch-experimentellen Vergrößern eurer Planfilme (4×5 inch / 13×18 cm / 6×9 cm). Die Dunkelkammer ist ein magischer Ort, an dem Bilder sichtbar werden und ihr euren eigenen Arbeiten Lebendigkeit verleihen könnt.

Ihr erlernt sowohl das horizontale als auch das vertikale Vergrößern im Großformat. Wir arbeiten mit 33×60 cm-Vergrößerungen an unserer Schwarz-Weiß-Maschine: größere Abzüge werden in Schalenentwicklungen hergestellt. Ziel ist es, eine kleine Bildstrecke auszuarbeiten – fünf bis sieben Bilder in einer einheitlichen Bildgröße. Die Studierenden experimentieren mit verschiedenen Fotopapieren – glänzend, matt oder seidenmatt – und unterschiedlichen Bildgrößen, um die visuelle Wirkung und die eigene fotografische Handschrift zu entwickeln. Bildauswahl, Ausarbeitung, Ausstellungskonzept und technische Gegebenheiten fließen ein und unterstützen die Entstehung einer eigenen Bildsprache.
Auch unkonventionelle Ansätze wie der Einsatz von abgelaufenem Fotopapier oder experimenteller Techniken sind ausdrücklich willkommen. Im Workshop verwenden wir einen ökologischen Papierentwickler, der für abgelaufenes Fotopapier konzipiert wurde, um die Laborarbeit ressourcenschonender und umweltverträglicher zu gestalten.

Ziel des Workshops: Den Prozess vom Negativ zum fertigen Großformatabzug als künstlerische Entdeckungsreise erleben.

Für wen:
Studierende mit Vorkenntnissen, die lange nicht mehr im Schwarzweißlabor gearbeitet haben.
Studierende aus dem letzten Semester, die keine zusätzliche Sicherheitseinweisung benötigen.

Was ihr mitbringen solltet:
Eigene Planfilme (4×5, 13×18 oder 6×9 cm), die ihr bearbeiten möchtet

Dunkle oder alte Kleidung, da bei der Arbeit mit Fotochemie Spritzer und Flecken nicht ausgeschlossen sind

Endpräsentation:
Die Endpräsentation erfolgt im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung im Sommersemester oder des Rundgangs. Aufbau und Abbau werden von den Studierenden eigenständig organisiert. Nach dem Abbau erfolgt die Unterzeichnung der Grundlagenscheine.
Der Workshop wird in deutscher und englischer Sprache angeboten (bilingual).
Maximale Teilnehmerzahl: 6 Studierende.
Bitte meldet euch ab Mitte April über die HfG-Cloud mit eurer Telefonnummer für die Kurstage an.