Available courses

Ziel des Seminars ist es, einen Einblick in die Fülle von Spielarten und Inszenierungsformen des Theaters zu geben, die relevant geworden sind, nachdem es sich im Verlauf des 20. Jahrhunderts zunehmend vom Primat des dramatischen Textes gelöst hat. Ausgehend von den avantgardistischen Ansätzen der Theaterreformer um 1900 sollen im Rahmen von elf Doppelsitzungen in loser chronologischer Reihenfolge schlaglichtartig sieben unterschiedliche ästhetische Schwerpunkte untersucht werden, die wesentliche Impulse auch für zeitgenössische Theater- und Performance-Projekte gesetzt haben. Die Sitzungen dienen jeweils einerseits der Lektüre und Diskussion theatertheoretischer Texte und andererseits der gemeinsamen Sichtung und Analyse von Videobeispielen.
Teilnahmevoraussetzungen sind die regelmäßige Teilnahme sowie die Vorbereitung der zu lesenden Texte.
Kunstwerke haben im Laufe der Jahrhunderte viele Funktionsansprüche erfüllen müssen, Ihre ästhetische Autonomie konnte die Kunst erst vor etwa zweihundert Jahren mit der Entwicklung der Museen beanspruchen. In der Auseinandersetzung mit der religiösen, der politischen, der ästhetischen und der abbildenden Funktion von Kunstwerken wird deutlich, dass die Grenzen zwischen angewandter und freier Kunst fließend sind. Die wesentliche Aufgabe beispielsweise eines mittelalterlichen Altarbildes oder eines absolutistischen Herrscherportraits lag in der visuellen Kommunikation religiöser und politischer Inhalte. Diese waren für das Publikum – unabhängig vom "Kunstgehalt“ – auf der Basis von tradierten Symbolen, Typen und Gattungen ablesbar. Wie aber lässt sich die entsprechende Ikonografie entschlüsseln? Welche visuellen Kommunikationsstrategien liegen ihr zu Grunde? Handelt es sich bei einer Druckgrafik Albrecht Dürers zum Bauernkrieg um ein Kunstwerk oder um ein politisches Flugblatt? Mit Louis Sullivans Credo "form follows function“ (1896), William Morris' "Arts and Crafts“-Bewegung oder der Ausdehnung des Jugendstils auf Kunst, Architektur und Gebrauchsgegenstände werden die Differenzierung zwischen Kunst und Alltagsgestaltung aufgehoben. Mit der Entgrenzung der Kunst in das Leben, wie es Sonja Delaunay-Terk, de Stijl oder der russische Konstruktivismus im frühen 20. Jahrhundert forderte, wird schließlich das "Ende der Kunst“ beschworen und die Gestaltung des Lebens und damit auch das Design als neue Kunstform gefeiert. Hannah Höch wiederum gestaltet aus Alltagsmedien Kollagen und Marcel Duchamp erklärt trivial-funktionale Industrieprodukte wie einen Flaschentrockner zur Kunst. Beuys sieht schließlich in der sozialen Plastik eine Möglichkeit, die Gesellschaft selbst zu gestalten, und im Artivismus des 21. Jahrhunderts werden politisch motivierte Aktionen als Kunstwerk verstanden. In der Auseinandersetzung mit exemplarischen Werken versuchen wir, verschiedenen Fragen im Kontext von Kunst, Gestaltung und Funktion auf den Grund zu gehen und die Notwendigkeit eines sich über die Jahrhunderte wandelnden und erweiterten Kunstbegriffes zwischen angewandter und freier Kunst zu verstehen.
Die Philosophie ist seit ihrer Entstehung vor zweieinhalb Jahrtausenden zuständig für alle Fragen, die sich nicht abschließend beantworten lassen – das heißt für die Mehrheit der Fragen. Das philosophische Infragestellen ist unersättlich und damit unersetzlich, um Dialoge mit sich selbst und mit anderen lebendig und offen zu halten und nicht zuletzt um manipulativen Dynamiken in Wissenschaft und Politik entgegenzuwirken. Besonders in Zeiten der Krise und des Umbruchs kann die Philosophie ihre analytische und potenziell emanzipatorische Kraft entfalten.

Präsentiert und diskutiert werden in diesem Einführungskurs wichtige Meilensteine des philosophischen Hinterfragens: Geburt der Philosophie aus der Krise der Demokratie (Sokrates, Platon, Diogenes, Aristoteles); Common Sense, Urteilskraft, Ästhetik des Schönen und des Erhabenen (Hume, Shaftesbury, Kant); Dialektik von Bewusstsein und Sein (Hegel, Marx); Philosophie des Unbewussten (Schopenhauer, Nietzsche, Freud); Synästhetik des Gesamtkunstwerks (Wagner, McLuhan); phänomenologische und existenzialistische Analyse des verkörperten Bewusstseins (Kierkegaard, Husserl, Sartre, Beauvoir, Arendt); moderne und postmoderne Theorien der Medien (Benjamin, Adorno, Barthes, Baudrillard, Derrida); Transhumanismus und Neuer Materialismus (u.a. Harraway, Morton).

Das Seminar ist Teil des Orientierungsjahr-Programms. Es ist offen auch für Studierende in höheren Semestern, die einen Leistungsschein Kunst- und Medienphilosophie erwerben können.
Since the beginning of the 20th century ‘screens’ in a broad sense – first as projections, later as monitors – play an ever-growing role in visual arts. Film, video art and various forms of new media art require screens as a primary condition of their perception by a viewer. However, historically speaking a screen is nothing but a technological continuation of a painterly canvas, just essentially extended through an ability to demonstrate moving images and a temporal dimension. Following conceptual and aesthetic genealogy of screen-based arts, the course will present and analyse various historically significant examples from the history of cinema, including feature, documentary and experimental films, as well as video and media art.
One of the essential human abilities is the ability to tell stories; one of the essential human needs is the need to listen to them. Throughout the long and adventurous history of humankind we invented numerous forms and ways of doing that. These forms and ways have their own rules and principles which largely depend on a context, i.e. on the spatial and temporal conditions of a story-telling (and story-listening) process. Reflecting this multifaceted tradition the course will provide its participants with a basic knowledge on the history, theory and practice of various narrative forms and strategies and also on fundamental principles of dramaturgy in different artistic fields, genres and categories. From Ancient Greek drama to postdramatic theatre and contemporary performing arts, from archaic shamanic rituals to high-tech immersive environments and virtual reality, we always deal with particular techniques of building a narrative and devising dramaturgy. By analysing historical and contemporary examples we will learn different forms and methods of storytelling as well as some of their counter forms and strategies in media arts, film and theatre. We will apply this knowledge in our own artistic experiments and course projects.
Die Veranstaltung versteht sich als Schreibübung (auf Deutsch, mit Übersetzungshilfen aller Art), um kapitelweise und in gemeinsamer Arbeit eine Geschichte um die Figur der „Very important person“, der gesellschaftlich prominenten, privilegierten Person herum zu entwickeln. Die konzeptionelle Arbeit soll Anlass bieten, historische Recherchen zu den verschiedenen Formen von Wichtigkeit anzustellen, ob als leuchtendes Vorbild und dessen Imitation, als Ausnahmeerscheinung und Sondergenehmigung, als Exklusivität und Omnipräsenz. Im Zuge dieser Recherchen soll idealiter deutlich werden, was Relevanz und Importanz ausmacht – als Erscheinungsbild, als kultureller Kanon, als mediale Aufmerksamkeitsrate.
Das Seminar geht von zwei Prämissen aus: zum einen, dass sich ein Interpretationsansatz besonders gut begreifen lässt, wenn er an einem konkreten Beispiel erprobt wird; zum anderen, dass sich unterschiedliche Interpretationsansätze besonders gut miteinander vergleichen lassen, wenn sie auf ein einziges Objekt bezogen werden. Diese innerhalb der Game Studies wenig gebräuchliche Form von doing theory vermag in der Erarbeitung verschiedenartiger Analysen erfahrbar zu machen, dass sich die Komplexität gerade des Computerspiels nicht hinreichend aus nur einer Perspektive interpretieren lässt. Exemplarisches Objekt unserer Analysen ist das 2019 publizierte Computerspiel „Death Stranding“, das einigen als der ‚Citizen Kane‘ der Computerspielgeschichte gilt. Im Seminar erproben wir Interpretationen dieses Spiels unter anderem aus philosophischer, linguistischer, medienwissenschaftlicher und promenadologischer Perspektive. Damit lässt sich das Seminar sowohl als ein Beitrag zu den Game Studies verstehen, der die Bedeutung und Reichweite von unterschiedlichen Disziplinen und Methoden verpflichteten Interpretationsansätzen betont, wie auch als ein mannigfaltige Reflexionen bündelnder Brennspiegel auf eines der berühmtesten Computerspiele überhaupt.
Im Seminar wird, ausgehend von Referenzen aus der europäischen und US-amerikanischen Ausstellungsgeschichte seit den 1960er Jahren, kuratorische Praxis in ihren jeweiligen institutionellen Rahmungen mit Berücksichtigung der zeitgeschichtlichen Bezüge betrachtet. Wir werden das aktuelle Berufsfeld und die Rollenbilder von KuratorInnen im Hinblick auf machtkritische Potenziale untersuchen und widmen uns verschiedenen Formen und Formaten von Ausstellungen (thematische Gruppenausstellung, Einzelausstellung, Biennale). Entscheidend für die Betrachtung sind die Rahmenbedingungen der jeweiligen Ausstellungen. Dabei interessieren uns die jeweiligen Institutionen, die KuratorInnen und weitere AkteurInnen ebenso wie die Frage, für welches Publikum die Ausstellungen konzipiert sind.
Im Rahmen des Seminars sollen insbesondere Ausstellungsprojekte und aktuelle kuratorische Praktiken vorgestellt werden, die auf einem (queer)feministischen Impetus beruhen. Wie erklären wir es uns, dass es aktuell viele kuratorisch arbeitende (KünstlerInnen-)Kollektive gibt? Inwiefern steht vielleicht auch das Format der Ausstellung selbst zur Disposition? Ist doch das Ausstellungsformat geprägt durch nicht nur westliche, sondern auch patriarchale Strukturen. Was kann eine kritische, (queer)feministisch informierte kuratorische Praxis bedeuten und wie können „utopische“ Ansätze aussehen? Die Ausstellung „It changed radically: grew fur again, lost it, developed scales, lost them“ von Gitte Villesen im Badischen Kunstverein dient als konkretes Beispiel für den gemeinsamen Ausstellungsbesuch und eigene Ausstellungsanalysen.
Sound is an indispensable aspect of many films, animations, videos, 3D/VR environments, and digital moving images. The course will present an overview of the different areas in audio production: recording, editing, and mixing. Theoretical key concepts needed to work with sound in multi-media will be introduced. Categories of sound, dialogue, ambience, sound effects, Foley and music will be discussed and analyzed. The instruction covers the functionality and the use of microphones and recording devices. Different microphone characteristics, arrangements and placement strategies related to acoustic considerations will be compared and studied. Practical exercises include dynamic booming, field recording, room miking as well as sound dubbing and Foley techniques. Technical tools and accessories such as windshields, shock mounts, windscreens, and pop filters will be examined. Finally, Digital Audio Workstations (DAWs), multitrack mixing, equalization, mix automation, and audio plug-ins will be presented.

Open to a maximum of eight participants. Attendance at the seminar will require participants to register via e-mail. Deadline for students to register for the class is October 31.
In kleinsten Räumen waren und sind wir aktuell darauf angewiesen, aus uns selbst heraus zu schöpfen, umzudenken und in Aktion zu treten. Bestehende Strukturen sind auf dem Prüfstand – ein Drang nach Bewegung stellt sich ein. Die Zeiten des Umbruchs bieten neue, kreative sowie bewegte Räume!
Im Zusammenschluss mit den Studierenden möchte das Kollektiv HC_GK eine Ausstellung im Zug der Deutschen Bahn – eine Kunstkapsel im Transit – realisieren. Dabei werden wir gegebene Strukturen, Umstände und Bedingungen des heutigen Ausstellens kritisch untersuchen und unter dem Leitbild Taking Art to People – Taking People to Art neue Formate und Methoden entwickeln.
Ziel ist es, mit neuen Präsentationsformen auf paritätischer Ebene für Kunst zu begeistern, um so ungewohnte Interessensbereiche zu fördern und auszubauen. In der Zusammenarbeit soll erprobt werden, inwieweit das kollaborative Arbeiten die Rahmenbedingungen erweitern oder auch sprengen kann. Mit Initiierungs- und Mobilisierungsmodellen sollen neue Zugänge eines breitgefächerten Verständnisses des kollektiven Erforschens, Konzipierens und Kreierens gemeinsam erarbeitet werden. Dialoge mit Persönlichkeiten aus Kunst, Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft oder Politik sollen das Seminar erweitern, um in der Praxis neue, bewegliche Räume für Kunst- und Kulturschaffende in Stadt- und Landregionen zu ermöglichen. Die Studierenden sind eingeladen, mit ihrer eigenen Arbeit Teil des Kollektives zu werden und sich mit ihren spezifischen Fähigkeiten und Ideen im Rahmen des Seminars und darüber hinaus einzubringen, um das gemeinsame Vorhaben Realität werden zu lassen.
“Biotope” is the title of an exhibition that was held at the Gallery of the College of Arts of the University of Coimbra in Portugal in 2016. It was curated by Nicole Brenez (teacher and film historian), Pascale Cassagnau (essayist and art critic), Élisabeth de Fontenay (philosopher) and Stephane Bou (journalist). In this project, artworks are the product of an artistic and theoretical-reflective elaboration that makes us see and think about an issue that has won enormous and undeniable importance, and has been treated in our time by several philosophers, among others Elisabeth de Fontenay, author of a reference work entitled “Le Silence des Bêtes”.
The proposed discussion of the images (installation and artworks) does not aspire to be a theoretical demonstration, but to make us sense something of the order of "humanimality" and to glimpse the man/animal fracture that, in our culture, has always been the result of a division within man himself.
This compact seminar surveys established techniques for analog audio synthesis. The electrical analogs of musical events and the parameters of electronic sound will be studied. This includes the theory of basic signal processing, filtering concepts and modulation techniques.
Particular emphasis will be placed on subtractive sound synthesis, waveshaping, AM, FM and ring modulation and the use of control voltages (envelopes, gate and trigger signals) will be explored. Additionally, theoretical aspects and the use of the techniques related to performance practices and musical expression are discussed and implemented on modular analog synthesizers. The participants will be guided to configure patches to program electronic sounds and learn how to manipulate the musical variables to produce the desired aesthetic and sonic concepts.

It is a practical course focused on MK Sound's Eurorack modular system. The maximum number of participants is limited. Registration will be on first come, first serve basis. Please register via e-mail until October 31.

The seminar is open to students of all departments.
Im Seminar werden grundlegende Prinzipien und Techniken des Recherchierens, Konzipierens und Verfassens wissenschaftlicher Arbeiten vermittelt. Inhaltliche Struktur wissenschaftlicher Arbeiten, stilistische Konventionen, Argumentationsprinzipien, Zitierweisen sowie die Arbeit mit Quellen werden anhand konkreter Beispiele dargestellt und erklärt. Das primäre Ziel der Veranstaltung ist, Studierende aller Fächer der HfG für die künftige selbständige Forschungsarbeit und für das Verfassen von Haus-, Diplom- und Magisterarbeiten im Rahmen des Studiums vorzubereiten.
Im Seminar befassen wir uns mit der filmischen Annäherung an einen konkreten Ort: das am westlichen Stadtrand Karlsruhe gelegene Rheinstrandbad Rappenwört. In dem 1929 eröffneten und heute denkmalgeschützten Gelände verbindet sich eine lange Geschichte der Freizeitarchitektur mit der Nutzung und Kultivierung des Flusses Rhein und seiner Landschaft. In der Vorbereitung der Produktion eines Kurzfilms werden unterschiedliche Herangehensweisen und Bildpraxen einer Reihe Filmen, die Analysen eines Ortes thematisieren, untersucht und gemeinsam diskutiert. Wie können verschiedene, auch widersprüchliche Perspektiven auf und Informationen über einen Ort produktiv gemacht werden? Wie fließen die Rechercheprozesse konzeptionell in die Filmarbeit ein? Wie können Transformationen von Orten erkennbar gemacht werden? Wie können inszenatorische Mittel, die eher im Innenbereich verwendet werden, auch für den Au?enraum genutzt werden?
Die Studierenden haben die Aufgabe, eine Film-Miniatur über einen vorgegebenen Ort zu drehen. Die Film-Übung wird von den Fachgruppen Medienkunst/Film und Ausstellungsdesign/Szenografie veranstaltet und richtet sich an alle Studierenden, die bereits einen Einführungskurs in Kamera und Ton absolviert haben. Das Seminar findet in Arbeitsblöcken, Gruppen- und Einzelgesprächen statt. Die Film-Miniaturen sollen am Ende des Wintersemesters aufgeführt werden.
Eine kontinuierliche Anwesenheit ist erwünscht. Die Teilnehmendenzahl ist auf zwölf Personen begrenzt. Anmeldung an Sebastian Schönfeld bis 22. Oktober.
Im Seminar geht es um filmische Erzählungen aus der ersten Person. Gezeigt werden subjektiv erzählte, experimentelle Autobiografien, Tagebuchfilme, essayistische Selbstporträts und Familienerzählungen aus den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart. Wir werden die Filme gemeinsam sehen und über ihre dramaturgischen Erzählkonzepte und formalen Herangehensweisen sprechen. Das Seminar beruht u.a. auf der Zusammenarbeit und Recherche mit der Autorin und Filmkritikerin Esther Buss, die derzeit an einem Projekt über autobiografische Filme der Gegenwart arbeitet (https://www.filmdienst.de/filmkultur/siegfried-kracauer-stipendium) und Madeleine Bernstorff, Autorin und Filmkuratorin, die sich schon länger mit Autofiktionalität beschäftigt.
„Die Erinnerung oder vielmehr: die Rekonstruktion von Erinnerung ist ein zentrales Moment des autobiografischen beziehungsweise autobiografisch geprägten Films nicht nur bei Chantal Akerman. Aber es geht auch um Identität und Ichbehauptung, Selbstbeobachtung, Geschichtsschreibung und Gegenwartsdiagnose, um Bekenntnisse, Zeugnisse und Selbstvergewisserungen. Die Stoffe zählen meist nicht zu den Leichtesten, oft gibt es etwas zu klären, zu bearbeiten, zu ergründen, zu sichten und zu sortieren – "Wir sind vorgegangen wie in einem Bergwerk, wir sind schürfen gegangen“, so Thomas Heise zu seiner Arbeitsweise in "Heimat ist ein Raum aus Zeit“ (2019).“
Esther Buss in ihrem Blog zum Thema: "Aus der ersten Person", Filmdienst 2021

Die Filmreihe findet in vier Blöcken über das Semester verteilt statt. Esther Buss und Madeleine Bernstorff werden zu jeweils einem Block anwesend sein. Eine kontinuierliche Anwesenheit ist erwünscht. Die Teilnehmendenzahl ist auf zwölf Personen begrenzt. Anmeldung bitte per E-Mail.
Einsteigerkurs Game Audio mit Audiokinetic Wwise und Unity 3D (keine Vorkenntnisse erforderlich).

Die vom kanadischen Unternehmen Audiokinetic angebotene Software Wwise ist eine sogenannte Middleware, die für die Entwicklung und Implementierung von Sounddesign und Musik genutzt wird. Das heißt: Sie übernimmt die klangliche Gestaltung für Spieleentwicklungsumgebungen wie Unity oder Unreal Engine. AudiodesignerInnen können Wwise beispielsweise nutzen, um aufwendige detailgenaue Geräuschkulissen zu erstellen und somit Spielwelten deutlich realistischer erscheinen zu lassen. Genutzt wird sie für die Entwicklung zahlreicher sogenannter „AAA" (Tripple A)-Spiele, wie z. B. „Assassin‘s Creed" oder „Die Sims 4".
Wwise beschränkt sich allerdings nicht nur auf den Einsatz im Spielebereich. Sie ist vielfältig einsetzbar und eignet sich auch für akustische Simulationen im Industrieumfeld, was das Programm auch für den AR/VR-Bereich hochinteressant macht.

Anmeldung bis 18.10. per E-Mail an lschwarz@hfg-karlsruhe.de
Das interdisziplinäre Blockseminar setzt sich performativ mit den Beziehungen von Kultur- und Kunstschaffenden zu den Institutionen auseinander, die z.B. ausstellend oder veranstaltend als Geldgeber fungieren. Es geht also um das Verhältnis der Akteure im Kunstbetrieb.
Der Titel "Geld Ja. Arbeit Nein" blickt dialektisch in beide Richtungen – nicht nur auf KünstlerInnen, die Geld nehmen, ohne einen entsprechenden "Gegenwert" zu liefern, sondern z.B. auch auf öffentliche Ausschreibungen, die nichts bezahlen, aber alles erwarten.
Geldgeber verstehen sich selbst als "Förderer". Es handelt sich um öffentliche oder private Mittel, die sie dem Zweck der Kulturproduktion widmen. Welchen Einfluss nehmen Sie auf Inhalte und Umsetzung der künstlerischen Arbeit, und in wie weit ist dieser im Verhältnis zu ihrer Rolle als Geldgeber gerechtfertigt?
Der praktische Anteil des Seminars soll sowohl in der Auseinandersetzung mit Auschreibungen und deren Bedingungen als auch in der Entwicklung von Konzepten bestehen, die, möglichst dem Seminarthema folgend, auch eingereicht werden sollen.
Welche Wege können wir gehen, um uns vom derzeit vorherrschenden Elend in der Kulturindustrie "Arbeit Ja. Geld Nein" zu verabschieden?
The understanding of studio and sound technology is mandatory for working in HfG's production studios. The course is focusing on acoustics, sound perception and studio equipment and outlines the physics of sound as well as the principles of acoustic transducers and sound generators. Theory of analog and digital signal processing is accompanied by practical explanations of operating concepts of mixing desks, sequencers, audio interfaces and amplifiers. Connection and transmission technologies will be covered equally.
A basic certificate (Grundlagennachweis) is awarded for successful participation. This entitles the students to work in the HfG sound studios.
As proof of their understanding of how to use the equipment, participants must realize a sound piece in the studios based on what they have learned. An assignment will be handed out during the course.
Students of all departments may participate. The course will be held in English or German as requested by the participants.

Open to a maximum of ten participants, please send an e-mail until October 31. Open to students of all departments.
In dem Blockseminar Lobby wird die Eingangssituation der Städtischen Galerie Karlsruhe szenografisch neu bespielt. Dafür beschäftigen wir uns mit der Lobby als Schnittstelle zwischen städtischem und musealem Raum und erarbeiten gemeinsame Konzepte und Entwürfe für verschiedene Nutzungsszenarien. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von Sitzgelegenheiten, die neue Aufenthaltsqualitäten erzeugen sowie das Sitzen im Museum befragen: Wo, warum und wie sitzt man im Museum? Die Kooperation bietet die Möglichkeit, die Städtische Galerie als unsere Nachbarin aktiv und dauerhaft mitzugestalten und den Prozess von der Idee bis zur professionellen Umsetzung Anfang 2022 zu begleiten. Zusätzlich ist eine Ausstellung mit allen Entwürfen für Ende Januar geplant.
Fortgeschrittene Praktiken in MAX, DER Programmiersprache für alle Multimedianwendungen: Audio, Video, Arduino-Synthese, Analyse-Sensoren, Aktoren...

Das Seminar ist offen Studierende aller Studiengänge. Nach Absprache mit den Dozierenden können Teilnehmende bewertbare Seminararbeiten bzw. Seminarvorträge übernehmen.
Eine Einführung in DIE Programmiersprache für alle Multimedianwendungen: Audio, Video, Arduino-Synthese, Analyse-Sensoren, Aktoren...

Max, also known as Max/MSP/Jitter, is a visual programming language for music and multimedia developed and maintained by San Francisco-based software company Cycling '74. Over its more than thirty-year history, it has been used by composers, performers, software designers, researchers, and artists to create recordings, performances, and installations.

Das Seminar ist offen für Studierende aller Studiengänge. Anmeldung bis 31.10. per E-Mail an lschwarz@hfg-karlsruhe.de
Post-Internet Art could be seen as the most inspiring and influential youth culture and art movement of the 2010s.
In the first block of this two-block-seminar we will look back at Post-Internet Art through the lens of music. However, early on we will find out that there is clearly music beyond sound. To go beyond sound, the term 'style' will be of importance to get an understanding of the high-tech mode of production and performance of artists like Arca, Oneothrix Point Never, Chino Amobi, Lee Gamble and micro styles like Vaporwave. Here, we will read about the importance of Cyberpunk, Accelerationism, Posthumanism (Donna Haraway, Katherine Hayles) as well as 'Digital Queering' (Judith Butler). We will touch upon those rather big topics only insofar as the artists considered them as relevant for their artistic practice. We will interpret their audiovisual artworks in connection to these theoretical frameworks.
For the second block of the seminar we will map some of the more recent cultural phenomena and artistic practices that might evolve from it. In this block we will read parts of Walter Benjamin's "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" and discuss the return of the 'new analog' in art and music and its representation in digital realms. Therefore, we will take a look at 'New Scenario', “a dynamic platform for conceptual, time based and performative exhibition formats” by Paul Barsch and Tilman Hornig. Further, we will critically discuss the role of the museum and the white cube through essays by Nora Sternfeld which will lead us to a critique of the widespread effects of neoliberal ideology on popular culture by Mark Fisher.

This seminar is open for students from all study groups. There is no prior knowledge needed. It could be relevant for all study groups since it discusses topics around music, graphic design, scenography, philosophy, visual arts as well as cultural theory.
A project, presented within the framework of the 1996's “Manifesta”, in which the "state of the art" triggered a series of interviews with artists and museum directors, emphasizing the role of international circulation for an artist's recognition; including tatements from Benjamin Buchloh, Lawrence Weiner, Hans Haacke, Andrea Fraser, and Jean Louis Maubant, among others.
Our discussion will focus on the criticism of the conditions of production and the circulation of works of art, as well as all the issues that are relevant to the concepts of authorship and signature. We will also look into the mechanisms of signification and mediatic dissemination, in the logic of the "spectacle".
Im Anschluss an die zahlreichen Reflexionen zu kollektiven Arbeitsweisen, die im Umfeld von Ausstellungsdesign/Szenografie an der HfG in den vergangenen Semestern angestellt wurden, wollen wir uns in diesem Lektürekurs ausführlich in Form eines Close Readings der jüngsten Publikation des Philosophen, Literatur- und Theaterwissenschaftlers Kai van Eikels widmen: "Synchronisieren" – einem Essay zur Materialität des Kollektiven. Ausgehend von einem Modell, nach dem kollektives Zusammenwirken zuallererst eine körperliche Aktivität im Raum ist, fragt van Eikels in seinem Text nach den ethischen und politischen Kriterien für unseren Umgang mit der Materialität des Kollektiven: Was heißt Freiheit innerhalb des Geflechts von materiellen Abhängigkeiten? Was macht das Demokratische als körperliche Wirklichkeit aus?
Der Lektürekurs „Synchronisieren“ dient der kollektiven Auseinandersetzung mit dem gleichnamigen Buch van Eikels‘. In sechs geduldigen Sitzungen wollen wir das Buch gemeinsam lesen, Kapitel für Kapitel, Absatz für Absatz, manchmal Satz für Satz – und zusammen nachvollziehen und diskutieren.

Literatur (zur Anschaffung empfohlen):

Kai van Eikels, "Synchronisieren. Ein Essay zur Materialität des Kollektiven", Berlin 2020
"True Lies and Alibies" will be proposed as an accidental space for the observation of images. In the context of this seminar the artwork of Prof. João Tabarra will be presented (selected projects from 1993 to 2019).
To envisage how an image works ceaselessly in a network with many others, we are invited to think about what the images show, what they keep silent about although it rustles so loudly in them. Images remain open, porous, indefinitely malleable, editable and re-editable.
"[...] we find no stability but only discoveries. It's a never-ending task: we shall never get done with watching [...] Watching here, in the sense of noticing." (Nicole Brenez)
Projektbezogen werden die benötigten Maschinen und Techniken vorgestellt. Dabei steht das sichere, fachgerechte und bewusste Arbeiten an Maschinen und Werkzeugen im Vordergrund. Den Studierenden werden die Sicherheitsbestimmungen an Maschinen erläutert und die Gefahren aufgezeigt. Sie erhalten Betreuung und bei Bedarf Hilfestellung bei Vorgehen und Ausführung.

u.a.
Metallbandsäge
Rohrbiegemaschine
Schweißen/Hartlöten
Kunststoff- und Gießtechnik
Lackieren
Sandstrahlen
Drehmaschine
Fräsmaschinen

Bitte Projektblatt mitbringen!
Der Erwerb eines Grundlagennachweises ist möglich bei Nachweis von über 70 Projekstunden.
Offen für Studierende aller Studiengänge. Anmeldung per E-Mail an termine.werkstaetten@hfg-karlsruhe.de
Bei diesen Einzelterminen wird eine individuelle Betreuung von der ersten Idee bis zum Abschluss des Projekts angeboten. Der Fokus liegt hierbei auf Machbarkeit, Statik, Konstruktion, Materialität, Verfahrenstechniken und Konstruktionszeichnung. Die eigenständige Umsetzung wird dabei gefördert und gelehrt. Die individuelle Projektbetreuung vermittelt auch handwerkliche Grundlagen und beinhaltet die Einführung in das erweiterte Werkstattangebot bezüglich Maschinen, Geräten und Techniken, die über die Grundeinweisung hinausgehen. Bitte Projektblatt und Skizzen mitbringen!

Der Erwerb eines Grundlagennachweises ist möglich bei Nachweis von über 70 Projekstunden.
Offen für Studierende aller Studiengänge. Anmeldung per E-Mail an termine.werkstaetten@hfg-karlsruhe.de
European Winterfilmschool an der Universidad de Bellas Artes La Laguna.
The focus of the excursion is the staging of underwater spaces for film and VR. Divers licenses are appreciated or can be acquired during the excursion.
Verschiebung wegen Covid-19 möglich. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldung per E-Mail an pfanz@hfg-karlsruhe.de.
Das Internationale Festival für Dokumentar- und Animationsfilm, kurz DOK Leipzig, ist das größte deutsche und das zweitgrößte europäische Festival für den künstlerischen Dokumentarfilm. Im Jahr 1955 hervorgegangen aus dem „Club der Filmschaffenden der DDR“, ist es das älteste Dokumentarfilmfestival der Welt.
Während der Festivalwoche im Herbst werden zahlreiche Kinos und Veranstaltungsorte Leipzigs zu DOK Leipzig Spielstätten. Als großes Publikumsfestival fördert es Debatten um Filmkunst und Politik in Filmvorführungen, Symposien, Sonderveranstaltungen und der Extended-Reality-Ausstellung DOK Neuland. DOK Leipzig gehört zur Doc Alliance – einem Netzwerk bestehend aus sieben der einflussreichsten europäischen Dokumentarfilmfestivals.
Abgesehen von Filmsichtungen und gemeinsamen Diskussionen werden wir auch Ausstellungen an ausgewählten Orten besuchen. Darüber hinaus ist geplant, einzelne KünstlerInnen und FilmemacherInnen zu Gruppenbesprechungen einzuladen, um einen persönlichen Einblick in deren Produktionsprozesse zu gewinnen. Auch den Austausch mit der DOK-Studierendengruppe der HGB Leipzig möchten wir fördern und werden entsprechende Treffen organisieren.

Offen für Studierende aller Studiengänge. Begrenzte Teilnehmendenzahl. Anmeldung bis 12.10. per E-Mail.
Scheinerwerb: Leistungsschein Medienkunst in Verbindung mit einer Hausarbeit.
Studio-Visit Peaches, Studio-Visit Annette Kelm, Ausstellungsbesuche Neue Nationalgalerie Rosa Barba, Hamburger Bahnhof, n.b.k. ...

Anmeldung bis zum 20.10. bei Prof. Susanne Kriemann.
Vor zwei Jahren wurden der amerikanische Choreograf Trajal Harrell und die Performance-Künstlerin Wu Tsang Teil des siebenköpfigen Teams von HausregisseurInnen des Schauspielhaus Zürichs. Mit beiden Positionen erhalten künstlerische, kollaborative und performative wie tänzerische Praktiken Einzug, die die Ästhetiken und das Publikum des deutschsprachigen Stadttheaters zu erweitern suchen. Indem Communities wie die der Ballroom Culture New Yorks und um die der migrantischen Gay-Bar im MacArthur Park in Los Angeles (für die Wu Tsang mit KollaborateurInnen Partyabende für StammkundInnen wie jungen queere KünstlerInnen of color organisierte) in Referenz treten, werden die Ästhetiken aus ihren gemeinschaftsbildenden, emanzipativen Kontexten heraus auf die europäische Bühne gebracht und zur Verhandlung gestellt. Harrell entwickelt seine Choreografien aus der Verbindung von postmodernem Tanz mit Bewegungselementen aus dem Voguing (entstanden in der Ballroom Culture New Yorks) und dem Butoh. Wu Tsang ist mit Tosh Basco (fka boychild), dem Tänzer Josh Johnson und der Elektro-Musikerin Asma Maroof, einem Teil ihrer Performance-Gruppe Moved by the Motion, nach Zürich gekommen. In der Gruppe entwickeln sie „Compositions“ (bisher I-IV) und deren installative Anordnungen oder veranstalten Partyabende. Dieses Aufeinandertreffen von Praktiken und Ästhetiken wollen wir in Form von Exkursionen genauer unter die Lupe nehmen.

Um verbindliche Anmeldung unter hkoenig@hfg-karlsruhe.de wird bis 20.10. gebeten. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt.
Exkursionen zu Kulturinstitutionen in Karlsruhe & Baden-Baden

Die HfG ist Teil der breiteren Kunst- und Kulturlandschaft Karlsruhes (und Baden-Badens), die wir im Rahmen von kleineren und größeren Exkursionen erkunden wollen. Welche Themen werden hier vor Ort in diesen musealen und künstlerischen Kontexten bearbeitet? Was ist eigentlich ein Kunstverein und wie funktioniert er? Welche Anforderungen an sein Ausstellungsdesign hat das Naturkundemuseum? Usw.
Wir werden uns die sehr heterogenen Ausstellungen ansehen, Führungen erhalten und uns im Anschluss Zeit für Fragen, Kritik und Austausch nehmen. Auf dem Plan stehen etablierte Orte wie die Kunsthalle, das ZKM, das Theater, der Badische Kunstverein und das Naturkundemuseum sowie alternative Kunst-Räume wie das ßpace oder das LuisLeu. Vorschläge und Ergänzungen der Liste sind immer willkommen!

Der erste KARLI_field trip geht in die Kunsthalle (29.10. 15-16:30 Uhr) und der zweiten in den Badischen Kunstverein (03.12. 10:30-12 Uhr). Die weiteren Termine werden im Laufe des Semesters bekannt gegeben. Bitte melde dich für jeden field trip einzeln bei mir an.

Offen für alle, die ganz frisch nach Karlsruhe gezogen sind, aber natürlich auch für alle anderen!
Im öffentlichen Innenbereich, so auch bei den Institutionen, die wir besuchen werden, gelten die 3G-Regeln. Ich bitte euch, das zu beachten.
Die Tagesexkursionen werden von Prof. Susanne Kriemann und Gastprofessorin Annette Kelm organisiert.

Staatliche Kunsthalle Mannheim: Ausstellung "Mind Bombs"
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe: Ausstellung "Inventing Nature"
Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
Museum Frieda Burda Baden Baden
Staatsgalerie Stuttgart
Württembergischer Kunstverein Stuttgart
Kunstmuseum Stuttgart
Exkursion zusammen mit der Kuratorin Anna Karpenko und KünstlerInnen aus Belarus, die mit Fotografie arbeiten.
Colloquium for PhD and Magister students focusing on research materials and methodology for their final thesis. The colloquium is open to all students of HfG as usually subjects of general concern are discussed.
Der Intertuesday ist ein hochschulöffentlicher Raum, in dem Studierende und Alumni, Lehrende und Gäste in kurzen Vorträgen ihre aktuellen Recherchen und Projektarbeiten vorstellen und diese zur Diskussion stellen.
Das Plenum dient als Plattform, um Arbeiten von Studierenden, die mit dem Medium Fotografie arbeiten, vorzustellen und zu diskutieren. Hier werden alle Fragen zu Medienkunst/Fotografie an der HfG verhandelt.
Das offene Kolloquium richtet sich an Interessierte aus allen Fachgruppen mit dem Ziel, Projekt-, Prüfungs- und Abschlussfragen zu diskutieren, darin eingeschlossen die Themenfindung, Konzeption und Recherche, der Umgang mit Fachliteratur und die Gliederung und Formulierung von Texten.
Studierende und Lehrende des Fachbereichs Ausstellungsdesign und Szenografie präsentieren in kurzen Vorträgen ihre aktuellen Arbeiten und stellen diese zur Diskussion.
Monatlicher Austausch zwischen Studierenden bzw. Alumni, deren filmische Projekte vom Zeitbild-Lab bereits gefördert wurden, und aktuellen Studierenden, die an filmischen Projekten arbeiten und ihre Bewerbungen für den anstehenden Call vorbereiten möchten.

Monthly exchange between students or alumni whose film projects that have already been funded by Zeitbild-Lab and current students working on film projects and preparing their applications for the upcoming call.

Offen für Studierende aller Studiengänge. / Students of all departments are welcome.
Für GestalterInnen, KünstlerInnen und DesignerInnen wird es immer wichtiger, sich auch mit dem Thema 3D auseinanderzusetzen. Programme wie Cinema 4D/Blender sind mächtige Werkzeuge für die Darstellung der eigenen Ideen im dreidimensionalen Raum. Digitale Skulpturen, Organische Objekte, Beleuchtung, Animation und vieles mehr können modelliert, simuliert, photorealistisch dargestellt, geplant und umgesetzt werden.
In diesem Kurs liegt das Augenmerk auf der bildlichen Darstellung, Präzision steht hier nicht im Vordergrund. AnfängerInnen aller Studiengänge sind herzlich willkommen.
Das Seminar richtet sich an Studierende aller Fachbereiche, die sich für das Thema 3D CAD interessieren und noch keinerlei Vorkenntnisse besitzen. Gezeigt wird der Umgang mit der Software "Rhinoceros". Studierende erzeugen damit erste 3D-Modelle, die als Ausgangspunkt für den 3D-Druck, technische Zeichnungen, Grundrisszeichnungen, Ausstellungsplanung, Prototypen oder Renderings/Visualisierungen dienen. Dabei liegt das Augenmerk auf der Präzision und der Umsetzung/Fertigung des 3D-Objekts.

Pflichtveranstaltung für Studierende Produktdesign.
Während der drei Termine wird Grundlegendes zu Farbe und Farbraum vermittelt und der eigene Monitor kalibriert, werden ICC-Profile besprochen und Programmeinstellungen vorgenommen.
Können wir Handwerk oder Kunst aus der Vergangenheit mithilfe der uns derzeit zur Verfügung stehenden Mitteln und Ideen neu interpretieren? 3D-gedruckte Faustkeile, Memes aus Mittelalterlichen Gemälden, Gedankengut, das heute veraltet erscheint... könnten mit diversen Anpassungen in unserer Zeit wieder funktionieren. Photoshop gegen das Patriarchat in der Kunst?! Graffiti gab es schon bei den antiken Römern.
Der Kurs bietet eine Einführung in die Grundbausteine der Programmierung und Gestaltung von Webseiten. Ausgehend von einem programmierorientierten Ansatz lernen die Studierenden den Umgang mit den Kernsprachen HTML, CSS und JavaScript sowie einen Einblick in die Methoden und Strukturen der Webgestaltung.

Pflichtveranstaltung für Studierende im ersten Semester Kommunikationsdesign.
Im zweiten Teil des interdisziplinären Blockseminars "Kunst, Protest und Aktivismus" werden wir uns theoretisch und praktisch mit Kunst, Protest und künstlerischem Aktivismus beschäftigen und dazu Beispiele aus Fotografie und Performance Art besprechen. Wir werden uns vertieft mit Frauenrechten und Frauenrechtsbewegungen, LGBTQIA+-Rechten sowie Kunst und Performance im öffentlichen Raum widmen.
Einen Block widmen wir der professionellen künstlerischen Praxis. Darin wird es um die praktische Umsetzung von künstlerischen Projekten, Portfolio-Beratung, Förderantragstellung, Budgetierung und Konzeption gehen. Als Beispiel dient hier u. a. unser Projekt "Embrace", eine mobile Plattform für interdisziplinären kulturellen und künstlerischen Austausch. "Embrace" setzt sich für die geschlechtliche Gleichberechtigung und die Normalisierung von nicht-binären Geschlechteridentitäten in Deutschland, Polen und Europa ein. "Embrace" startet im März/April 2022 im Badischen Kunstverein Karlsruhe und wird gefördert durch die UNESCO Medienkunst-Förderung der Stadt Karlsruhe, UNESCO City of Media Arts.

In the second part of the interdisciplinary block seminar "Art, Protest and Activism" we will deal theoretically and practically with art, protest and artistic activism. Examples from photography and performance art will be discussed. We will look in depth at women's rights and women's rights movements, LGBTQIA+ rights and art and performance in public space.
There will be a block on professional artistic practice. In this part of the seminar we will dedicate ourselves to the practical implementation of artistic projects, portfolio consultation, funding applications, budgeting and conceptualisation. One example is our project "Embrace", a mobile platform for interdisciplinary cultural and artistic exchange. "Embrace" campaigns for gender equality and the normalisation of non-binary gender identities in Germany, Poland and Europe. "Embrace" will start in March/April2022 at Badischer Kunstverein Karlsruhe, supported by the UNESCO Media Arts Funding of the City of Karlsruhe, UNESCO City of Media Arts.
Künstlerbücher sind seit den 1970er Jahren zu einer komplementären wie eigenständigen Kunstform geworden. Über die Jahrzehnte entwickelten sie sich zu einer Bewegung, die mit allen Formaten wie Möglichkeiten des Veröffentlichens und des Print-on-demand spielt. In dem Seminar beschäftigen wir uns mit ikonischen Künstlerbüchern, welche die künstlerische Fotografie entscheidend geprägt haben, wie zum Beispiel Ed Ruschas „Every Building on the Sunset Strip“ oder Roni Horns „Another Water“.
Neben den historischen Beispielen wird das Seminar den Fokus auf die Künstlerbücher-Flut des letzten Jahrzehnts legen. Hier werden wir nicht nur Bücher wie Batia Suters „Parallel Enzyklopedia“ genauer betrachten, sondern auch Verlage wie Roma-publications oder Spector Books in die Forschung zu den Künstlerbüchern mit Fotografie einbeziehen und so immer tiefer in diese Welt des Sortierens, Formens, Konzeptualisierens und Zusammenfügens einsteigen.
Das Seminar ist auf zwei Semester angelegt. Im Sommersemester 2022 wird der Fokus vor allem auf der Entwicklung von eigenen Künstlerbüchern mit Fotografie liegen.

Since the 1970s, artists' books have become a complementary and independent art form. Over the decades, they developed into a movement that plays with all photographic formats as well as possibilities of publishing and print-on-demand. In the seminar, we will look at iconic artists' books that have had a decisive influence on artistic photography, such as Ed Ruscha's "Every Building on the Sunset Strip" or Roni Horn's "Another Water".
In addition to the historical examples, the seminar will focus on the flood of artists' books of the last decade. Here we will not only take a closer look at books such as Batia Suter's "Parallel Encyclopedia", but also publishers such as Roma-publications or Spector Books, including them in the research on artists' books with photography and thus delving deeper and deeper into this world of sorting, forming, conceptualising and assembling.
The seminar is scheduled for two semesters. In the winter semester of 2021/2022, the focus will be on research and finding ideas and concepts, and in the summer semester of 2022 we will be developing our own artist books with photography.
Everyday objects that surround us are determining our movements. They are making us do tiny perfomances as we use them. They are determining how we grip the teacup. How we open a can or a bottle of soda. How we use an electric stove with touch interface vs. a gas stove. How we sit down with the phones in our pocket.
A lot of times the differentiation between objects lies in the micro choreography they are inducing. How does this unintentional micro choreography affect us? Can we design for movement and gestures?
Das Seminar nimmt die Gegend um Tschernobyl zum Thema. Wir beginnen mit dem sogenannten Roten Wald, einem Mischwald, der sich nach dem GAU durch die Strahlung rot färbte, dann abgeholzt und in einen riesigen Blei-Sarg eingelagert wurde. Es ist ein von Geschichten umwogener Wald. Radioaktive Strahlung, die sonst als unsichtbar, unhörbar, unrichbar, kurz für uns nicht wahrnehmbar bezeichnet wird, sichtbar geworden mit Hilfe des Waldes. Ist nun der Wald eine Kamera? Und die Fotografie lebendig? In dem Seminar arbeiten wir mit den verschiedenen Schichten von Sichtbarmachung radioaktiver Strahlung – damit, wie Kameras und Filme, andere Regime der Sichtbarkeit sowie Erzählungen und Weltanschauungen ein Bild von einer Zeit vermitteln, die Vergangenheit, Gegenwart und ferne Zukunft aneinander bindet.

The seminar takes the area around Chernobyl as its theme. We begin with the so-called Red Forest, a mixed forest that turned red from radiation after the GAU, then was cut down and put into a vast lead coffin. It is a story-telling forest. Radioactive radiation, which is otherwise described as invisible, inaudible, odorless, in short, imperceptible to us, rendered visible with the help of the forest. Would the forest be named a camera? And would photography be a living organism?
In the seminar we work with the different layers of showing radioactive radiation – how cameras and films, how other regimes of visibility and how narratives and world views convey an image of a time that binds past, present and the distant future together.
Wie koordinieren Billionen von Zellen ihre Aufgaben in einem komplexen Organismus? Und wie können verschiedene Lebewesen über taxonomische Grenzen hinweg kommunizieren? Diesen Fragen geht das Projekt »Molecule Gossip« auf den Grund: Gemeinsam mit dem Exzellenzcluster CIBSS (Centre for Integrative Biological Signalling Studies) der Universität Freiburg wollen wir hierfür spekulative Szenarien sowie konkrete, experimentelle Prototypen erarbeiten. Dabei gibt die sogenannte “integrative Signalforschung” nicht nur erste Anhaltspunkte und Einblicke in jene Mikro-Kommunikationen, sondern schafft auch ein präziseres und ganzheitliches Verständnis für die biologischen Zusammenhänge. Von Organ-Entwicklung, pflanzlichen Wachstums-Signalen oder Immunologie – Im Rahmen der Bio Design Challenge 2022, dem weltweit größten internationalen Bio Design Wettbewerb, verfolgen wir in transdisziplinären Teams aus Studierenden und Forschern, GestalterInnen und NaturwissenschaftlerInnen jene mikroskopischen Spuren der Biogenese. Eine Vortragsreihe zur Signalforschung und ein zweitägiges Laborpraktikum (Januar 2022) in Freiburg vertiefen das erworbene Wissen und erlauben uns, die Herausforderungen und Grenzen von Design auf molekularer Ebene zu erkunden. Die erarbeiteten Projekte werden im Frühjahr 2022 bei der Bio Design Challenge eingereicht und der internationalen BDC-Jury präsentiert.

How do trillions of cells coordinate their tasks in a complex organism? And how can different organisms communicate across taxonomic boundaries? The "Molecule Gossip" project is looking into these questions: Together with the Cluster of Excellence CIBSS (Centre for Integrative Biological Signalling Studies) at the University of Freiburg, we want to develop speculative scenarios as well as concrete, experimental prototypes. In doing so, so-called integrative signalling research not only provides initial clues and insights into those micro-communications, but also creates a more precise and holistic understanding of the biological relationships. From organ development, plant growth signals or immunology – as part of the Bio Design Challenge 2022, the world's largest international bio design competition, we are pursuing those microscopic traces of biogenesis in transdisciplinary teams of students and researchers, designers and natural scientists. A lecture series on signalling research and a two-day laboratory practical (January 2022) in Freiburg will deepen the acquired knowledge and allow us to explore the challenges and limits of design at the molecular level. The projects developed will be submitted to the Bio Design Challenge in spring 2022 and presented to the international BDC jury.
Wir greifen das Thema Netzwerkmusik auf und jammen online. Es werden künstlerische und musikalische Konzepte für ein audiovisuelles Label entwickelt. Schwerpunkte sind performance- und konzertorientierte Events.
Jammen – Entwickeln – Performen. Iin regelmäßigen Abständen sollen gemeinsam eigenes Instrumentarium und Kollaborationskonzepte ausprobiert werden.

Offen für Studierende aller Studiengänge. Nach Absprache mit den Dozierenden können Teilnehmende bewertbare Seminararbeiten bzw. Seminarvorträge übernehmen.
Ziel des Kurses ist nichts Geringeres, als einen #1 Hit zu schreiben, zu produzieren, zu veröffentlichen. Dazu wollen wir zusammen eine Kompilation herausbringen, gepresst auf Platte, gespickt mit zukünftigen No.1 Hit Singles.

1988 beschreiben The KLF in "The Manual" Schritt für Schritt den Weg zu einer Number One Hit Single. Tatsächlich gelingt dieser (Genie-)Streich… „It is going to be a construction job, fitting bits together. You will have to find the Frankenstein in you to make it work. […] If you think this just sounds like a recipe for some horrific monster, be reassured by us, all music can only be the sum or part total of what has gone before.“
Im gleichen Jahr unterstreicht David Byrne, Besitzer zahlreicher Goldener Alben (kein Nr.1 Hit!) in "The Holy Grail of No Style": „Having to get the ‘I’ out of the song is the ultimate compositional coup, whether in music or in design. Having a non-style is more slippery, amusing and surprising than sticking to one nice recognizable look. It’s a way of staying half-awake, or noticing things, enjoying things and learning to love things…”
Was bedeuten diese unterschiedlichen Positionen dreiundreißig Jahre später, wenn wir uns selbst im Musik machen ausprobieren und damit unendlich erfolgreich werden wollen? Was müssen wir zusätzlich von der heutigen Chart-Kultur begreifen lernen? Eine präzise Analyse steht an. Dabei ist offensichtlich: Komponieren gleicht dem Gestalten. Oder andersrum. Gestalten bedient sich nicht nur gewisser Referenzen, sondern muss darin auch den richtigen Rhythmus finden.
In #1 lernen wir mit zugänglicher Musik-Software, einen Nummer-Eins-Hit zu schreiben. Vocals/Lyrics werden sicherlich ausschlaggebend sein. Gleichzeitig werden wir die seelischen Überschneidungen zum Design suchen und dem #1 Hit eine visuelle Gestalt geben. Hier dienen nicht nur The KLF und David Byrne als Inspiration, auch zeitgenössische Einflüsse von Popkultur spielen dabei eine große Rolle.
We have a lot of devices and technique in our life, but what we need is more technology: not only to be able to use it, but to understand how it works and implies and which relations are established, and to discuss and imagine alternatives. This project essays a convivial discussion and hands-on approach to understand what is going on behind the monitor, while documenting our investigation to be shared. A starting hypothesis of this project is that all techniques are always social (therefore political) and material.

This project is an invitation to the whole HfG community to participate in the (auto)learning phase of the Open Resource Center, in which we decided to work with Free Software. Everyone is welcome: people that know everything about computers and people that don't; Free software users, curious people that may want to try it (and maybe install it) and users that prefer to stay in their operative system. If you have a laptop with Internet, please bring it; if not, bring yourself.

Here is a proposal of the first sessions. Depending on the needs and interest, we will decide how to continue (proposals to vfcapdevila@hfg-karlsruhe.de).

* S. 01 – [With Guillermo Collado Wilkins] Nextcloud: Sharing and organizing together
* How does cloud technology work
* What we can do in the HfG-Cloud
* Why Nextcloud is becoming an interesting alternative to Private-cloud services

* S. 02 – Why Open Source misses the point of Free Software
* A small history on GNU and on Open-Source Movement
* Intellectual property and the difference between code and text (copyright, public domain, creative commons and Software Licenses)
* A minimal introduction to Git

* S. 03 – [With Guillermo Collado Wilkins] Email: Is there (still) something we can learn from E-Mail?
* How E-Mail works
* Using a client with HfG-Email
* Encryption of Emails & co.

From here, some topics still in beta:
* Bibliographical manager (Zotero) and Zettlr
* Backup: Hope you don't need it, but if you need it, hope you have it
* Spreadsheets: Let the Spreadsheet calculate that for you
* Database: Dealing with complexity
* Git: A Technology to develop together (and how non-developers can use it)
* Madek and its environment: Between a social network and an archive (we're working on it!)
* Your questions
In ADSZ Fundamente werden die Grundlagen und fließenden Grenzen räumlicher und performativer Praktiken von Ausstellungsdesign und Szenografie ausgelotet und erkundet. In praktischen und experimentellen Übungen und Workshops werden verschiedene Methoden räumlicher Transformationen sowie deren Entwurfs- und Darstellungstechniken erprobt. Dabei werden der Lichthof, die Lichtbrücke und das große Studio der Hochschule als Medien und Möglichkeitsräume verstanden, die durch verschiedene Techniken kartografiert, neu gedacht und bespielt werden.
Das Grundlagenseminar wird von Ebba Fransén Waldhör und Philipp Schell sowie verschiedenen Expertinnen und Experten geleitet. Im wöchentlichen Rhythmus entwickeln die Studierenden gemeinsam Konzepte und Ideen, die in einer abschließenden Inszenierung münden sollen. Die Teilnahme an ADSZ Fundamente ist obligatorisch für alle Erstsemester ADSZ und deckt die fachspezifischen Pflichtgrundlagenkurse „Einführung technisches Zeichnen und darstellende Geometrie“ und „Modellbau“ ab. Weitere Pflichtgrundlagenkurse wie „Einführung großes Studio“, „Freihandzeichnen“ und „Einführung Werkstatt“ sind in der Seminarstruktur berücksichtigt. Der Pflichtgrundlagenkurs „Licht und Beleuchtung“ findet im folgenden Sommersemester statt.
Im Seminar werden literarische Stoffe entwickelt mit besonderem Augenmerk auf solchen, die sich für eine audiovisuelle Umsetzung eignen, wie z.B. Drehbücher.
Unser Fachbereichsmagazin „Materialien zu Ausstellungsdesign und Szenografie“ versteht sich als Ausstellungs- und Aufführungsort in Heftform, in dem historische, zum Teil unveröffentlichte Materialsammlungen und Texte präsentiert, neuinszeniert und zur Diskussion gestellt werden. Im Wintersemester 2021/2022 beenden wir die Arbeit an den drei aktuellen Ausgaben „PARK“, „Werner Ruhnau“, „Die-in“. Hier bleiben die drei aktuellen Seminargruppen bestehen.
Ein neues Vorhaben im Rahmen von MAS ist das Erstellen von kurzen Buch-Filmen über alle bereits gedruckten MAS-Hefte (1-6) für den Video-Kanal der gemeinsamen Bibliothek von ZKM und HfG „Blind-date-with-a-book“. https://zkm.de/de/blind-date-with-a-book
Produziert werden kurze, experimentelle filmische Darstellungen der MAS-Hefte. Gesucht wird nach unkonventionellen Ideen zur Inszenierung eines MAS-Heftes in wenigen Minuten. Hierfür suchen wir neue SeminarteilnehmerInnen. Alle Projekte sollen innerhalb des Wintersemesters 2021/2022 abgeschlossen werden.
This course equips musicians with practical hands-on skills for building their own musical circuitry or modifying existing audio hardware. It offers practical knowledge of electronics useful for sound creation, noise making and music interaction. Participants are introduced to soldering and assembling audio circuits on breadboards or perfboards in the context of audio, composition, live performance and sound art. A major portion of the course will be devoted to hardware prototyping, including test and fault finding sessions. The emphasis will be upon the designing of electronic instruments as well as interfacing transducers and developing alternative controllers. Artistic and practical use of the circuits will also be explored and discussed. Finally, it is planned to carry out a concert performance with self-made electronic instruments at the end of the semester.
Media art credit points can be obtained. This requires to create and develop an independent artistic work, including a detailed documentation. The seminar is open to students of all departments and will be held either bilingually or in German or in English in accordance with the participants. Attendance is limited to comply with the electronics laboratory capacity and corona restrictions. Please contact Lorenz Schwarz via e-mail to obtain permission to attend the course.
Dieses Seminar richtet sich an alle, die sich für das digitale Entwickeln von Games interessieren. Die Studierenden erlernen die Basics des Game Development. Mit Hilfe der Unity Engine erstellen, gestalten und programmieren wir gemeinsam ein Spiel. Aufbauend auf die Basics erkunden wir, wie die Unity Engine im Bereich der Gestaltung noch anders eingesetzt werden kann. Vorerfahrung ist nicht erforderlich.

This seminar is for everybody interested in digital game development. We will teach you the basics of game development. Students learn the basics of game development inside the Unity Engine. With the help of the Unity Engine we create, design and program a game together. Building on the basics, we explore how to use the Unity Engine in terms of designing stuff. Previous experience is not required.
Learning by copying.

Obligatory for first semester PD students.
Kaum ein Bildgegenstand der Gegenwart ist so präsent wie ‚Interfaces‘. Grafische Benutzeroberflächen etwa gehören zu den meistgesehenen Bildern der Welt, sind jedoch hinsichtlich ihrer Ästhetik in der Bildwissenschaft seltsam unterbelichtet. Gerade aber in den historischen wie aktuellen Bilddiskursen liegt ein Schlüssel zum kritischen Verständnis dieser digitalen Bildgattung.
Das Seminar erörtert, welche Rolle die Ästhetik von Interfaces für eine gelingende Mensch-Maschine-Interaktion spielt, und diskutiert die für ihre Entwicklung maßgeblichen bildtheoretischen Grundlagen. Anhand ausgewählter historischer Etappen werden Formen und Ästhetik (z.B. windowing-systems, icons, etc.) der Interface-Entwicklung vorgestellt. Kombiniert wird dies mit der Lektüre bildtheoretischer Grundlagentexte aus Gestalttheorie, Kybernetik und Usability-Studies, wobei ein besonderer Fokus auf Interface Guidelines als bildtheoretische Quellen gelegt wird. Ziel des Seminars ist es, neben dem Erwerb von Kenntnissen zur Geschichte und Form von Interfaces anhand von Lektüren eigene Kategorien für die Kritik ihrer ‚cybernetic gestalt‘ zu entwickeln.
In diesem praktischen Research-Seminar widmen wir uns dem nichtlinearen Geschichtenerzählen unter Einfluss von Echtzeitdaten. Neben der Recherche und der Erforschung von Data Driven Narratives-Projekten ist auch deren rein technischer Aspekt von Interesse: Wann wird es möglich sein, das Wetter und die Tages-/Nachtzeit aus Karlsruhe oder jedem anderen User-Standort live in das Erzählformat einzubinden?
Die SpielerInnen gehen z.B. in "Grand Theft Multiplayer" echten Berufen nach und befördern z.B. Eisen von der Eisenmine zur Eisenverarbeitung, wobei die Preise der verschiedenen Güter bereits jetzt ökonomischen Schwankungen unterworfen sind. Wie lange wird es dauern, bis hierfür tatsächliche Aktienkurse verwendet werden?
Okkyung Lee wird für das nächste Semester mit uns arbeiten und sich auf Musik, Sound und verwandte Themen wie Performance und Ausstellung konzentrieren.

Okkyung Lee, die in Daejeon, Korea, aufwuchs, zog 1993 nach Boston, wo sie studierte und Abschlüsse sowohl in Komposition und Filmmusik (Berklee College of Music) und Improvisation (New England Conservatory) erhielt. Seit ihrem Umzug 2000 nach New York City hat sie mit verschiedensten KünstlerInnen gespielt und auch Aufnahmen gemacht. Dazu gehören Derek Bailey, Carla Bozulich, Nels Cline, Anthony Coleman, Chris Corsano, Sylvie Courvoisier, Mark Dresser, Fred Frith, Carolos Giffoni, Shelley Hirsch, Lindha Kallerdahl, Andrew Lampert, Paul Lytton, Miya Masaoka, Raz Mesinai, Min Xiao-fen, Thurston Moore, Butch Morris, Larry Ochs, Jim O’Rourke, Beth Orton, Evan Parker, Zeena Parkins, Marina Rosenfeld, Wadada Leo Smith, C. Spencer Yeh und John Zorn. Lee entwickelte eine eigene Musiksprache, wobei sie auf zeitgenössischen Cellotechniken und profunden Erfahrungen in Improvisation und Komposition aufbauen konnte. Ihre solide klassische Ausbildung als Sprungbrett nutzend verschmilzt sie Jazz, Sounds, traditionelle koreanische Musik und Geräusche und schafft eine einzigartige musikalische Synthese.
Lee tritt häufig als Solo-Performerin und mit eigenen Ensembles auf. Außerdem arbeitet sie mit den Gruppen von Pianist/Komponist Vijay Iyer und von Poet und Hip-Hopper Mike Ladd sowie im Duo mit Turntable-/Videokünstler Christian Marclay. Sie ist auf wichtigen Festivals sowohl in Nordamerika (Victoriaville, Portland, San Francisco, Whitney Biennial 2006 „Day for Night“ in New York) als auch in Europa (mœrs festival, Taktlos Festival Zürich/Basel, Biennale Venedig, Kontracom Festival in Salzburg) aufgetreten.
Was ist filmisches Erzählen? Was ist das essentiell Filmische, das die Filmkunst mehr sein lässt als eine Summe aller anderen Künste und das sie von ihnen unterscheidet? Ein Schlüssel zu ihrem Verständnis ist der „kinegraphische Moment“. In diesen Moment einzutreten bedeutet, einzutreten in die Totalität der Poesie der Präsenz von Körper und Zeit – von Manifestation und Vergänglichkeit, Zerbrechlichkeit und Ewigkeit.
In diesem theoretisch-praktischen Seminar wollen wir eintreten in den Raum des „kinegraphischen Moments“ und ihn durch Entwicklung und Drehen von Filmen sichtbar und erfahrbar werden lassen. Dafür dienen als Sprungbrett in die Imagination wahlweise das Zitat "Man muß noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können“ (Friedrich Nietzsche) oder das Thema „Ein Augenblick, der das Leben verändert“.
Die Filme sollen bis zum Beginn des Sommersemesters 2022 fertig gestellt vorliegen. In den Phasen der Fertigstellung der Drehbücher und der Vorbereitung der Dreharbeiten finden individuelle Konsultationen statt.

Die Teilnehmendenzahl ist auf zehn Personen begrenzt. Anmeldung bis 03.01. per E-Mail.
Kenntnisse in der Handhabung der an der HfG verfügbaren Kameras sind Voraussetzung für die Teilnahme.
Die Bewegung ist eine Grundbedingung für das Sein des filmischen Bildes. Sowohl bewegte Subjekte und Objekte als auch bewegtes Licht oder die bewegte Kamera sind denk- und anwendbare Komponenten der Schöpfung filmischer Wirklichkeit. Der sich bewegende Blick der Kamera kann auf verschiedene Weisen als Handkamera, Dollyfahrt, Steadicam- oder Drohnen-Aufnahme zum schwebenden Kamera-Auge werden. In diesem theoretisch-praktischen Seminar werden die Bedeutung und die Möglichkeiten der Bewegung der Kamera im Zusammenspiel mit anderen Elementen auch anhand szenischer Übungen erforscht und durchgeführt.

Die Teilnehmendenzahl ist auf zehn Personen begrenzt. Anmeldung bis 06.12. per E-Mail.
Kenntnisse in der Handhabung der an der HfG verfügbaren Kameras sind Voraussetzung für die Teilnahme.
The recent history of communication design has seen practitioners self-identify as ‘critical designers’ or ‘designers as author’, while those engaged in original research typically do so in an art-world context. These moves, formulated as ‘self-initiated’ side projects, in pursuit of greater autonomy, signal a frustration with the communication designer’s traditional role as conscientious mediator, or – worse – graphic stylist. When it comes to content, we are often seen as generalists, conveying the messages of better-qualified experts.
This seminar will introduce research methods for communication design that do not fetishise escaping from the relational complexities of working with experts, nor the urgencies of meaningful content. Themed bi-weekly workshop sessions will generate material for a collectively-authored publication.
Drawing on psychoanalysis, feminism, affect and queer theory, the seminar discusses the political-philosophical stakes of desire. Ever since Kant’s Categorical imperative, desire and its limits have been at the center of the Western philosophical discourse. For Kojève (1937) it is desire (Hegel’s Begierde) that distinguishes us as human insofar as one’s desire is directed toward an other’s desire. Desire organizes intersubjective relations and exposes the communal bond to structural imbalance, which Freud theorized in terms of a discontent in culture and civilization (1930). If the work of culture hinges on the renunciation and sublimation of ‘asocial’ drives, desire is situated in the conflictual zone between the object of desire and the latter’s impossibility. In today’s capitalism, Lauren Berlant (2011) diagnosed a "cruel optimism" that sustains one’s attachment to conventional yet unattainable good-life fantasies (from the romantic couple to political systems and institutions). Such desire-sustained attachments weave the web of social relationality, pointing to a realm “Beyond the Pleasure Principle” (Freud, 1920) where drive and object-oriented desire are gradually detached.

Language is English or German, depending on preference and competence of the students.
Programmieren und Probieren mit C, Python, Java, SuperCollider, Max/Msp/Jitter.
Aufbauend auf der Vermittlung von Grundlagen der Programmierung werden eigene Projekte entwickelt: Live-Coding, Netzwerk-Konzerte, physikalische und mathematische Grundlagen für Simulation und Analyse in verschiedenen Sprachen. Digitale und analoge Klangerzeugung, Interaktion, visuelle Analyse und Synthese, generiert und programmiert unter verschiedenen Environments der Medieninformatik. Es werden Objekte und Verfahren in Beispielen besprochen und in Übungen und Projekten klangliche, musikalische und visuelle, szenische Anwendungen entwickelt.

Offen für Studierende aller Studiengänge. Nach Absprache mit den Dozierenden können Teilnehmende bewertbare Seminararbeiten bzw. Seminarvorträge übernehmen.
Kaum etwas scheint so schnell vergessen wie der Look des zuletzt benutzten Betriebssystems, und manchmal wirkt eine zehn Jahre alte Anwendung ‚uralt‘. In den schnell alternierenden Produktzyklen setzt digitale Form rasch ästhetisch ‚Staub‘ an oder wird zur visuellen Datenruine. Daran entzündet sich die Frage, wie digitale Medien ästhetisch altern.
Das Seminar untersucht, wie sich digitale Alterungsprozesse nicht als Mechanismen technischer Obsoleszenz, sondern als wissenshistorische und ästhetische Herausforderung begreifen und im Sinne von ‚Patina‘ produktiv fassen lassen. Anhand von Beispielen aus dem gegenwartshistorischen Medienalltag und der Medienkunst versucht das Seminar, einen kritischen Zugang zu digitalästhetischen Alterungsprozessen zu vermitteln. Hierfür werden Ansätze aus Medienwissenschaft, Wissens-, Technik- und Kunstgeschichte kombiniert. Ziel ist es einerseits, Beispiele der Medienalterung zu identifizieren und kritisch zu diskutieren und andererseits ein analytisches Instrumentarium anhand von Theorien zu Ruine und Patina, zu Emulation, Archivierung und Konservierung, aber auch zu Technikobsoleszenz sowie Historisierungsmodellen zu entwickeln.
Die Zusammenarbeit mit den Dramaturginnen des Staatstheaters Karlsruhe Anna Haas und Eivind Haugland widmet sich der Analyse und der anschließenden Erarbeitung von Konzepten zur Umsetzung eines zeitgenössischen dramatischen Textes. Constanze Fischbeck vermittelt raumtheoretische Grundlagen und begleitet die Entwurfsarbeit sowie deren praktische Umsetzung aus szenografischer Perspektive. Die Texte sind Erstaufführungen, werden als szenische Lesung umgesetzt und stammen von Autorinnen. Geplant ist in diesem Semester die Realisierung im Format einer szenischen Intervention in der Baustelle des Staatstheaters und in Zusammenarbeit mit SchauspielerInnen des Hauses.
Die SeminarteilnehmerInnen übernehmen als Gruppe alle Aufgaben: dramaturgische Entscheidungen, Raum- und Kostümentwürfe, Projektionen, Licht, Werbung und Dokumentation.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Staatstheater Karlsruhe.
Es kommt immer alles anders als man denkt, vor allem, wenn man einen Film dreht und erst recht, wenn es ein Dokumentarfilm ist. Dieser Herausforderung wollen wir uns stellen und versuchen, im Schnittprozess bereits abgedrehte Filme neu zu denken. Alle Teilnehmenden zeigen zu Beginn der Woche den Rohschnitt eines in Entstehung befindlichen Projekts oder eine aussagekräftige Auswahl von Rohmaterial. In den folgenden Tagen wird daran weitergearbeitet. Dramaturgische Fragen stehen dabei im Vordergrund.
Im Kurs wird der gesamte Modellbaubereich mit seinen Möglichkeiten und Regularien vorgestellt. Es erfolgt eine Unterweisung in die Unfallverhütungsvorschriften mit praktischen Übungen an Ständerbohrmaschine, Bandsäge und Schleifmaschinen. Im Vordergrund steht das sichere und fachgerechte Arbeiten an Maschinen und die richtige Wahl von Werkzeugen und Messen mit dem Messschieber.
Bei diesem Kurs erlangen die Studierenden die Berechtigung in der Modellbauwerkstatt an den unterwiesenen Maschinen zu arbeiten.

Dieser Einführungskurs findet regelmäßig zu Beginn des Semesters statt sowie zusätzlich nach Absprache ab drei Personen. Offen für Studierende aller Studiengänge.
In diesem Seminar wird noch genauer auf verschiedene Aspekte beim Entwickeln in der Unity Engine und mit C# geachtet. Der Fokus in dem Seminar liegt auf der Programmierung. Hierbei sollten deshalb bereits Vorkenntnisse im Umgang mit der Unity Engine und im Programmieren bestehen.

In this seminar we will look closer into different aspects of developing in the Unity Engine and C#. We will explore different coding strategies regarding different aspects of the Unity Engine. For this seminar you should bring basic knowledge of programming and of the Unity Engine.
Ausgehend von der Idee, Film als Prozess des Chaos zu verstehen, werden wir die grundlegende Bedeutung der Herstellung einer Kunstform aus Vision und kollektiver Energie heraus ergründen.

Ableitend von diesem Verständnis wird das Seminar jede Phase einer Filmproduktion (Preproducing, Principal-Shooting, Postproduction, Presentation) analysieren und verschiedenste Methodiken der Kunst selbst und ihrer Beziehungen zu Produktionsformen für die Praxis umsetzbar machen.
Die Basis der Seminarinhalte sind rein praktische Exempel des studentischen sowie professionellen künstlerischen und kommerziellen Films. Wir werden ausgehend von dem Wissensstand der Teilnehmenden diskutieren, wie folgende Themen durch eine Vision und ein davon abgeleitetes Selbstverständnis das Erschaffen eines Films zu einem verstehbaren Chaos werden lassen: Crew und Cast, Finanzierung, Kalkulation, Marketing, Drehorte und Scouting, Organisation, Infrastruktur am Set, Drehpläne, Dispositionen, Sponsoring, Rechtsfragen, Crowdfunding, Diversität und Intersektionalität, Buchhaltung, Regie, Kamera und Licht, Szenenbild, Kostüm, Maske, Haare, Ton, Supervision Postproduction, Distribution, Festivals, Produktionswerte, Effizienz, Logistik, grünes Produzieren, Kommunikation, Konflikte, Psyche und Existenz …

Auch eigene Projekte finden ihren Raum im Seminar und sollen gemeinsam besprochen werden. Sprechstunden zu detaillierten Fragen sind ebenfalls möglich. Das Seminar richtet sich sowohl an Einsteigende als auch an fortgeschrittene Studierende.
Wir werden abhängig von den Teilnehmenden auf Deutsch oder Englisch sprechen.
Im Seminar untersuchen wir das Potential von virtuellen 3D-Umgebungen im Feld des Kommunikationsdesigns. Auf Basis der Unity Engine suchen wir nach Wegen der Nutzung jenseits der klassischen Videogames, um Inhalte gezielt zu kommunizieren. Begleitend zum Seminar findet eine Einführung in die Arbeit mit Unity statt.
Game Culture, Game Design, Game Studies. Das Forum Ludorum ist die Austauschplattform des HfG Gamelab für kulturelle und wissenschaftliche Diskurse sowie gestalterische Aspekte zum interaktiven Medium Computerspiel. Gemeinsam analysieren und diskutieren wir über aktuelle Entwicklungen, Debatten, alte und neue Games. Dabei stellen wir gesellschaftliche, historische, intermediale und popkulturelle Bezüge her. Die Themen des Semesters werden gemeinsam ausgewählt. Eigene Themenvorschläge und Vorstellungen von Projekten sind herzlichst willkommen.
Das Forum wird vor allem, aber nicht ausschließlich Erstsemestern und Neuankömmlingen empfohlen. KIT-Studierende können im Rahmen des Seminars einen Leistungsschein Fachtheorie im Ergänzungsfach Medienkunst (6 ECTS) erwerben. Die Anforderungen für den Erwerb eines Leistungsscheins sind ein Referat und eine wissenschaftliche Ausarbeitung zu einem selbst gewählten Thema aus dem Bereich Games. Das Seminar ist offen für Studierende alle Fachgruppen. Auch Personen ohne Leistungsscheinbedürfnisse sind herzlich eingeladen, mit uns zu diskutieren, ihre Projekte vorzustellen und Themen vorzustellen.
Das Seminar wird weiterhin über den HfG GameLab Discord abgehalten.
Der Titel dieses Seminars verweist auf eine fotografische Herangehensweise, die den spezifischen Vorgang des Fotografierens selbst zum Thema macht und diesen im künstlerischen Produktionsprozess reflektiert. Teil eines solchen medienspezifischen und medienreflexiven Arbeitens können die bewusste Bezugnahme auf technische und chemische Prozesse, die Materialität des fotografischen Abbilds, das Bildformat oder die Bildgrenze sowie die Indexikalität des fotografischen Bildes, also dessen besonderer Bezug zur Wirklichkeit sein. In dem Seminar „Fotografieren fotografieren“ werden die Studierenden eigene Projekte entwickeln, welche die Spezifika des Mediums Fotografie reflektieren.
Im Kurs Freihandzeichnen sollen Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen das Zeichnen als Werkzeug der Darstellung und der Ideenfindung in seinen vielfältigen Formen kennenlernen. In zahlreichen Übungen werden die bildnerischen Elemente und Mittel gezielt thematisiert, die eigene Wahrnehmung geschult und Kompetenzen in den unterschiedlichen händischen Methoden erlernt. Besprochen und praktiziert werden dabei sowohl klassische als auch freie Techniken des Zeichnens. Auch räumliche Darstellung und die Auseinandersetzung mit dem Thema Farbe wird Teil des Kurses sein.
Ziel ist die Erweiterung des eigenen Wahrnehmungs- und Gestaltungshorizonts über das Medium der Zeichnung, welche fachrichtungsübergreifend Anwendung finden kann. Zeichnen wird hier sowohl als manuell-gestalterische Kompetenz wie auch als elementare Grundlage im Entwurfsprozess vermittelt. Das genaue Programm wird zu Beginn des Semesters vorgestellt.
Der Kusr ist offen für Studierende aller Studiengänge und verpflichtend für die StudienanfängerInnen der Fachgruppen Produktdesign und Ausstellungsdesign/Szenografie.
This course will seek to understand the place of big data, algorithmic models and AI in the current evolution of power technologies, a process which has also been defined as “government by numbers” and more recently “surveillance capitalism” by Shoshana Zuboff. It will read authors such as Michel Foucault who clarified the role of statistics and taxonomies as a tool of power, and will discuss military projects such as DARPA’s Total Information Awareness programme (part of the so-called “deep state”) that anticipated the age of big data. Rather than speculating about the rise of “superintelligence” (Nick Bostrom) in the future, the course illuminates the business-as-usual of data governance that is already permeating our society.
This course will make students familiar with the technical and philosophical vocabulary that describe these forms of social control: such as statistics, the panopticon, biopolitics, biometrics, psychometrics, pattern recognition, anomaly detection, face recognition, algorithmic governance, big data, metadata, data analytics, people analytics, and more. We will read authors such as Michel Foucault, Gilles Deleuze, James Scott, Safiya Noble, Jon Agar, Ruha Benjamin, Paul N. Edwards, Matthew Jones, Cathy O’Neil, Yarden Katz, Grégoire Chamayou, Orit Halpern, and Wendy Chun, among others.
Mit "Seasons of Media Arts" (SoMA) fand dieses und letztes Jahr im Rahmen des Projekts UNESCO Creative City of Media Arts eine sehr erfolgreiche, offizielle Karlsruher Ausstellungsreihe im öffentlichen Raum statt. Die Strategie: Kreativität, Vielfalt und Vernetzung im demokratischen Gleichgewicht mittels Medientechnologie und Medienkunst zu stärken. In Kooperation mit dem ZKM Karlsruhe waren verschiedene Video-, Sound- und Lichtinstallationen, Projektionen an Fassaden und Straßen, künstlerische Interventionen und experimentelle Veranstaltungen von internationalen und lokalen MedienkünstlerInnen, Karlsruher Initiativen und Institutionen zu sehen.
Ab diesem Semester widmet die Stadt Karlsruhe SoMA maßgeblich den studentischen Talenten im Rahmen einer Kooperation mit Prof. Michael Bielicky, die auf mehrere Jahre ausgelegt ist. Go Public Narratives wird ein zentraler Think Tank zur aktiven Mitgestaltung der Kooperation Seasons of Media Arts sein. Go Public Narratives wird unseren Studierenden die Chance geben, mit internationalen Künstlerpersönlichkeiten gemeinsam ausstellen zu können.
Wir werden uns mit dem aktuellen Tagesgeschehen beschäftigen, das in verschiedenen Zeitungen reproduziert wird und werden dieses in Bilder übersetzen. Als einziges zulässiges Werkzeug dient uns dabei der Kopierer. Wir erforschen, was der Kopierer technisch leisten, wie man Erzählungen grafisch übersetzen und seiner Meinung Ausdruck verleihen kann.
Parallel dazu erkunden wir verschiedene historische Strömungen des Kommunikationsdesigns und lernen dabei unterschiedliche Protagonisten kennen.

Pflichtveranstaltung für Studierende im ersten Semester Kommunikationsdesign.
Der dritte Teil der (im Wintersemester 2019/2020 gestarteten) Seminarreihe „Ich als Utopie“ springt zurück in die autoritäre Welle der europäischen 1930er und 1940er Jahre. In dieser Zeit der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Krisen, der sozialen Vereinzelung und der Kriege rangen drei Frauen – Hannah Arendt, Simone de Beauvoir und Simone Weil – um eine Stimme, eine Haltung, eine Lebensform: Um ein Ich als Schriftstellerin, als Autorin, als politische Philosophin, als Gewerkschaftsaktivistin, als engagierte Intellektuelle. Wir werden Artikel, Essays, Aphorismen, Romane und Analysen der drei Autorinnen lesen und sie zum Anlass nehmen für Diskussionen über Freiheit und Unterwerfung, Handeln und Ohnmacht, Aktion und Kontemplation, Identifikation und Assimilation, Herrschaft und Knechtschaft, Macht und Gewalt, Staat und Revolution, Liebe und Vereinzelung, Konformismus und Widerstand. Wir werden außerdem die Positionen der drei Frauen in den Feldern der politischen Philosophie, der philosophischen Phänomenologie, der Moralistik und der Mystik untersuchen.
Nachdem Teil II der Seminarreihe im Sommersemester 2021 ganz Hannah Arendt gewidmet war, werden Simone de Beauvoir und Simone Weil im Mittelpunkt von Teil III im Wintersemester 2021/2022 stehen.

Die Teilnahme am Seminar setzt nicht die frühere Teilnahme an den Teilen I und II voraus.
Seminarsprache ist je nach Bedarf Deutsch oder Englisch.

The third part of the seminar series "The Utopian Self" (launched in the winter semester 2019/2020) jumps back to the authoritarian wave of the European 1930s and 1940s. In this time of economic and social crises, social isolation, and wars, three women – Hannah Arendt, Simone de Beauvoir, and Simone Weil – were struggling for a voice, an attitude, a way of life: for a self as a writer, as an author, as a political philosopher, as a labour activist, as a committed intellectual. We will read articles, essays, aphorisms, novels and analyses by the three women authors and take them as a starting point to discuss freedom and submission, action and powerlessness, action and contemplation, identification and assimilation, domination and servitude, power and violence, state and revolution, love and isolation, conformism and resistance. We will also examine the three women’s positions in the fields of political philosophy, philosophical phenomenology, moralistics, and mysticism.
After Part II of the seminar series in the summer semester 2021 was devoted entirely to Hannah Arendt, Simone de Beauvoir and Simone Weil will be the focus of Part III in the winter semester 2021/2022.

Participation in the seminar does not require previous participation in Parts I and II.
Seminar language is German or English, as required.
Licht ist mehr als nur ein notwendiges Mittel, um die materielle Welt sichtbar werden zu lassen. In der Filmkunst ist sie auch ein gestalterisches Mittel der Architektur, der Grafik, der Atmosphäre, der Emotion, des visuellen Klangs, des Rhythmus, des Sinngehaltes der Bilder in der Zeit. In diesem theoretisch-praktischen Seminar werden die Möglichkeiten der Arbeit mit Licht und ihre Bedeutung für das in der Zeit fließende Filmbild erforscht und erprobt.

Die Teilnehmendenzahl ist auf zehn Personen begrenzt. Anmeldung bis 15.11. per E-Mail.
Kenntnisse in der Handhabung der an der HfG verfügbaren Kameras sind Voraussetzung für die Teilnahme.
The course is a practical and theoretical introduction to the history of AI, machine learning and artificial neural networks that is accessible and recommended also to first-year students. The course will frame AI techniques in the larger history of media, art and culture, discussing their very recent impact on collective perception, product design and artistic creativity. No previous knowledge is required and all explanations are done step by step.
KLAK ist der Name des Bücherautomaten, den wir an der HfG entwickelt haben. Seit 2013 steht er im Foyer des ZKM und liefert „nahrhafte Kost für inspirierte Geister“ (FAZ). Bestückt ist der Automat mit Leseheften, die im Schreiblabor des Literaturseminars entstanden sind. Das aktuelle Heft 16 mit Kurzprosa, Gedichten und visueller Poesie ist in diesem Frühjahr erschienen. Auch im Wintersemester werden wir Aufgaben für literarische Sujets und poetische Texte formulieren und die Ausarbeitung im Seminar begleiten. Daneben wird ein Redaktionsstab gebildet, um die Auswahl neuer Texte für den Bücherautomaten KLAK vorzunehmen. Außer dem Schreiben und dem Redigieren stehen auch Fragen der Herstellung, des Designs und der öffentlichen Präsentation unserer Texte im Fokus der Seminararbeit. In diesem Zusammenhang werden wir auch eine Lese-Performance in Stuttgart vorbereiten, zu der wir im Rahmen eines Kunstprojekts eingeladen sind. KLAK ist das Karlsruher-Literatur-Automaten-Kollektiv.

Das Seminar wendet sich an Studierende aller Studiengänge.
In dem Einführungskurs werden die Grundlagen von Bildbearbeitung, Layout und Vektorzeichnung erlernt. Anhand gestalterischer Übungen und freier Experimente lernen die Studierenden den Umgang mit aktuell geläufigen Grafikprogrammen.

Pflichtveranstaltung für Studierende im ersten Semester Kommunikationsdesign.
In dem Einführungskurs "Know Your Tools" werden die Grundlagen von Bildbearbeitung, Layout und Vektorzeichnung erlernt. Anhand gestalterischer Übungen und freier Experimente lernen die Studierenden den Umgang mit aktuell geläufigen Grafikprogrammen.
Der Begriff Medium ist unscharf und erfährt je nach Kontext und Disziplin unterschiedlichste Deutungen. Die Bandbreite seiner Definitionen erstreckt sich vom Verständnis des Mediums als eines technischen Kommunikationsmittels oder materiellen Trägers der Information jeglicher Art bis hin zum Medium als symbolischer Interaktionsform. Diese begriffliche Diversität spiegelt nicht nur die institutionelle Genealogie der Medienphilosophie, Medientheorie und Medienwissenschaft als akademische Disziplinen wider, sondern auch die Vielfalt der technologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Phänomene, die spezifischer analytischer Fokussierung und Forschungsansätze bedürfen.
Das Seminar bietet eine kritische Überprüfung sowohl der kanonisierten als auch der heutigen Positionen der Medientheorie und erweitert das gewöhnliche Repertoire durch Studien, die als ‚Medientheorie avant la lettre’ bezeichnet werden könnten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Autoren aus dem Umkreis der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule, u.a. auf Siegfried Kracauer, Walter Benjamin, Herbert Marcuse, Max Horkheimer und Theodor W. Adorno, deren brisante Analysen der medialen Realität bis heute aktuell und wegweisend sind.
Die digitale Welt ist eine Welt der Verheißung. Ihr religiöser Kern äußert sich in der (Bild)Sprache der communities und followers, in den Technovisionen ausgewählter Gurus oder in den orakelhaften Divinationen leistungsstarker Computer. Das Seminar soll den kulturhistorischen Mustern und kulturtechnischen Ordnungen nachgehen, die dieser Welt zugrundeliegen, und deren Widersprüche herausarbeiten. Denn nicht zufällig geht die Stiftung von Vernunftreligionen mit Okkultismus und Schwärmerei, der Anspruch auf ganzheitliche Gesellschaftsreform mit Messianismus und Rückzug einher. Im Zeitalter der Industrialisierung ist auch die Reaktion auf technische Entwicklungen unverkennbar. Eine künstlerische Gruppierung der 1920er Jahre, die sich vorgenommen hatte, eine eigene Religion zu stiften, kann hier als Ausgangsbeispiel dienen, denn es zeigt gerade in seinem parodistischen Ansatz, dass der Entwurf einer neuen Gemeinschaft Auskunft gibt über die fundamentalen Regeln, Erwartungen und Projektionen sozialen Zusammenlebens.
Wie schon in früheren Semestern lesen und besprechen wir Lyrik und kurze Prosatexte. Einen Schwerpunkt wollen wir in diesem Semester auf politische Lyrik legen. Die Studierenden sind eingeladen, Texte von Schriftstellerinnen oder Schriftstellern, die ihnen wichtig oder fragwürdig erscheinen, die Begeisterung erwecken oder Ratlosigkeit erzeugen, im Seminar zur Diskussion zu stellen.

Das Seminar wendet sich an Studierende aller Studiengänge.
A phenomenological research into light where refraction, reflection, the physical properties and effects on people and materials are being investigated.
With visits to a lighting company, an LED manufacturer, a laboratory for light research and talks by light experts.
Entwickelt auf die einfachste Art und Weise (Küchentisch-Prototyping) ein möglichst einfach produzierbares Werkzeug, einen Gebrauchsgegenstand oder einen Produktionsprozess – zur eigenen Nutzung bei eurer Arbeit oder für eure Gemeinschaft. Macht eine genaue Anleitung (Patentanmeldung) um dieses/diesen nachbaubar und vervielfältigbar zu machen.
Die Überlegungen, die dem Prozess unterliegen, den wir durchlaufen wollen, haben ihre Wurzeln in einer nachhaltigen Entwurfspraxis, welche bewusst die geringsten extraktiven Auswirkungen auf den Planeten anstrebt. Neben dem hands-on making, dem Sich-nicht-einschüchtern-lassen in Anbetracht begrenzter Ressourcen stehen ökologische und sozioökonomische Überlegungen im Fokus des Seminars.
Bisher war Expanded Cinema eine Archäologie der Meister der materiellen Soezialeffekte – eine Wiederentdeckung von prototypischen tschechischen MedienkünstlerInnen irgendwo zwischen MagierInnen und CinematographInnen. Die Magie und das Mythische in der Kunst sind jedoch akut bedroht: Neue Medienformate wie VR, AR und Mixed Reality, aber auch neue Vertriebswege wie die Non-Fungible Tokens (NFTs) bieten Chancen, sind aber untrennbar mit künstlicher Intelligenz verwoben und bergen auch das Risiko der Ersetzung von (medien-)gestalterischer Innovation durch Automation.
Mixed Space Narratives ist das letzte Seminar im Geist der Reihe Expanded Cinema. Es soll zum Anlass genommen werden, im gewohnten Seminarumfeld – ergänzend zu der hochschulöffentlichen Diskussion um das Mixed Reality Lab – die Idee hinter der Gründung des Labs und eventuelle Zielsetzungen in einem kleineren, hyper-interessierten Studierendenkreis zu diskutieren.
Die Munitionsfabrik war einst die größte Waffenfabrik der Welt. Ihre Geschichte ist tief in die Architektur des Hallenbau A eingeschrieben und kontaminiert den Ort. Durch kulturelle und künstlerische Aneignung und später durch eine Phase der Institutionalisierung wurde die Architektur überschrieben und neu kodiert.
Künstlerische Positionen und Recherchen zur Vergangenheit der Munitionsfabrik, die in den letzten Jahren an der HfG entstanden sind, bilden den Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit unseres Hochschulgebäudes. Auf dieser Grundlage wird die Ausstellung „Munitionsfabrik“ entwickelt, konzipiert, gestaltet und zum Ende des Semesters umgesetzt.
Erneuerbar, leicht und schwer entflammbar – Mycelium, das unterirdische wurzelartige Netzwerk von Pilzen, wird zunehmend als Design- und Baumaterial erforscht. Doch welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um mit Pilzen in einen kollaborativen Gestaltungsprozess einzutreten? Wie kann Myzel hergestellt werden und welche Kultivierungsmethoden gibt es? Wir werden uns diesem Werkstoff professionsübergreifend nähern und mögliche Anwendungsszenarien erarbeiten. Die Studierenden erhalten so die Möglichkeit, eigene Entwürfe und Prototypen zu entwickeln, die von der Verwendung von Myzel als organisch-wachsendem Material profitieren. Am Ende des Seminars werden sie in der Lage sein, mit Myzel zu fertigen und eigene Ideen in die Praxis umzusetzen.
Das Seminar ist eine erstmalige Zusammenarbeit zwischen dem Bio Design Lab der HfG, dem Studiengang Produktdesign an der HfG und Prof. Dirk E. Hebel, Professur für Nachhaltiges Bauen an der Fakultät für Architektur des KIT.

Renewable, light and flame retardant – mycelium the underground, root-like network of fungi is increasingly being researched as a design and building material. But what requirements does it entail to enter into a collaborative design process with fungi? How can mycelium be produced and what are the different cultivation methods? We will approach this material across professions and work out possible application scenarios. The students get the chance to develop unique designs for applications that can benefit from the use of mycelium as a growing material while they will be able to fabricate using mycelium and bring their ideas into practice at the end of this seminar.
The Seminar is a first of its kind collaboration between HfG's Bio Design Lab, the Product Design Department at HfG and Prof. Dirk E. Hebel, Professorship for Sustainable Construction at KIT Faculty of Architecture.
Auch wenn der Begriff sperrig ist, wir gehören dazu: Kunst, Design, Darstellendes, Film, Musik, Games und Weitere bilden die Grundlage der Kultur- und Kreativwirtschaft, die seit ihrer Schöpfung als eigener Wirtschaftssektor 2009 rund 3% zur Gesamtwirtschaft beiträgt, Tendenz steigend. Wir werden gemeinsam einen groben Fahrplan für die Zeit nach dem Studium entwickeln und orientieren uns dabei an folgenden drei Themenblöcken:

- Individuelle Standortbestimmung: Woher wohin? Persönlichkeit, Interessen, Kenntnisse und Fähigkeiten
- Business Modelling in Kunst und Design: Was wofür? Canvas, Finanzen, Werte und Preisgestaltung
- Bürokratie: Wie weiter? Versicherungen, KSK, Finanzamt und die entsprechenden Prozesseen.

Das Angebot wird ergänzt durch Fachvorträge zu einzelnen Themen. Geplant sind außerdem Gesprächsrunden mit Alumni zum Austausch von Erfahrungen und Tipps.

Das Seminar findet statt im Rahmen von „Artrepreneurs / Gründungskultur“ und wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
Das Angebot richtet sich an Studierende aller Studiengänge ab dem vierten Studienjahr sowie Alumni und Alumnae unmittelbar nach dem Studienabschluss.
This seminar explores the philosophical affect, genealogy and limits of negative thinking. In Western thought, negative thinking can be traced back to pessimism, skepticism, nihilism and dystopianism. Walter Benjamin (1929) even called for an “organization of pessimism,” pointing to the catastrophic socio-political results and trajectories of Western technologies of power and domination. Already since the early 19th century, negative thinking was more than just a counterpart of ‘positive thinking’. For Hegel, it assumed the shape of negativity in action (what he called spirit, Geist). As movement and driving force of cultural formation and education (Bildung), negativity is both formative and unstable. Its restless movement, however, also undermined its Hegelian legacy. As site of conflict and figure of thought negativity exceeds the intellectual and geographical boundaries of Western modernity: global sites of class struggle and coloniality can be theorized as sites of negativity. Putting its heuristic value to the test, the seminar probes into various figures and sites of negativity, perceived through the lenses of critical theory, Marxism, decolonial theory and queer theory.

Language is English or German, depending on preference and competence of the students.
Space is a performative medium that acts on and is activated by the bodies that inhabit it. How do bodies move and orientate through space? What motivates us to act, turn left, sit down, start a conversation?
In this practical seminar we will explore questions of perception in relation to movement and the built environment, with our embodied experience as a starting point. Through collective experiments, material interventions and discussions, we will explore the roles attention, attraction, motivation, and agency can play in scenography and spatial design.

The weekly seminar alternates between online input sessions and in-person classes, weaving theory with practice. It includes a three-day movement workshop with dancer and choreographer Noha Ramadan, November 22-24.
After a gap and the resulting marginalisation of the physical and our physical body as part of our practice, this seminar will explicitly address this matter: The iterative process of repeating the same actions multiple times inscribes itself into our bodies. What are the tasks we need to experience repeatedly in relation to our practise, in order to learn, grasp and understand? What do we already know because we perform it with our body? What embodied knowledge can be uncovered? And how can we make those things visible, share and translate it into the form of a publication?
During this seminar we will explore tacit knowledge incorporated in writing and printing tools. Projects and exercises tracing physical principles, properties and proportions will be designed, bodies and their movement will be studied, rules and regulations for body movement choreographed, as well as theoretical studies performed. Material will be produced through the tacit knowledge you uncover as well as our documentation of exercise of the seminar. Finally we will be editing, sorting and modifying our material. Collaboration is an essential part in this seminar, so projects can be developed as groups.

On November 5, the seminar will host the one-day workshop „Thinking With and As a Body“ with artist, choreographer and cultural manager Katrin Kolo.
The emphasis of the seminar will be to translate the projects, exercises, documentations, records, notes and findings through texts and images – typography and layout – into a publication. The joint publication will be printed on site at HfG.
Im Sommersemester haben wir die Vergangenheit des Gebäudetrakts, in dem unsere Hochschule und das ZKM untergebracht sind, in einer ausführlichen Recherche beleuchtet. In dem denkmalgeschützten Hallenbau, der heute für die Verbindung von Kunst, Medien und innovativer Lehre steht, wurden im letzten Jahrhundert Rüstungsgüter produziert, die im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kamen. Ab 1941 wurden Tausende von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern rekrutiert, von denen eine unbekannte Zahl nicht überlebte. Aber auch in der Bundesrepublik wurde noch bis in die 1970er Jahre aus dem Gebäudekomplex, den unsere Hochschule mit dem ZKM teilt, die Herstellung von Tellerminen koordiniert, die weltweit vermarktet wurden. Im Wintersemester wollen wir das aus verschiedenen Quellen zusammengetragene Material sichten und sortieren. Die Hauptarbeit wird in der Produktion eines Podcasts bestehen, der anlässlich des 30. Geburtstags der HfG im Jahr 2022 dieses dunkle Kapitel unserer Hochschulgeschichte zum Sprechen zu bringen soll.

Das Seminar wendet sich an Studierende aller Studiengänge. Neueinsteigende sind willkommen.
Even if in the face of economic crisis and ecological collapse of our present an outright majority would surprisingly decide to end capitalism, there would not exist a dominant emancipatory vision to put in place of the former economic order. After the atrocities of actually existing socialism and the fall of the Soviet Union, the outlook of an equally egalitarian and liberal future remains grim. Without a feasible way of organizing the economy, any escapes would simply end up in an administration of misery. In the course, we will identify possible alternatives by exploring two traditions of economic thought that break with the market: gift economies and economic planning. While the former reappears in anarchist circles and more recently within the commons movement, the discourse around the latter has lately been revived through the rise of Big Data, Artificial Intelligence, and the logistics of multinational corporations such as Amazon or Walmart.
The course will be structured in two blocks. To approach the logic of the gift, we will read anthropological classics and link them to contemporary proposals, which aim at scaling up the solidary unit of the commons. The second trajectory unfolds from the writings of the early utopian socialists, this part covers the history of economic planning (among others OGAS and Cybersyn) and critically discuss the most recent proposals for participatory and cybernetic planning. We will see that mediation, abstraction, and computation are at the core of these discussions.
In his first MoMA show Gabriel Orozco did something unusual: He avoided the prestigious museum’s exhibition spaces. Objects and photographs were loosely scattered in staircases and hallways. One work, however, was nowhere to spot. In order to find “Home Run”, visitors had to look out the window at the façade across the street: Once you detected one orange in the building’s windows, you suddenly saw them everywhere. Did “Home Run” transform a banal thing into an ‘objet d’art’ outside the walls of the museum?
Since its introduction into the art discourse around 1960, Duchamp’s concept of the ‘Readymade’ has undergone various transformations. Yet, the term persists in art history to frame any art practice which appropriates objects from ‘real life’, even if they break with Duchamp in every other way: Objects leave the museum, enter economic flows as subversively modified Coca-Cola bottles (Cildo Meireles), or simply dissolve in the mouths of museum visitors (Félix González-Torres). In 1996 Jimmie Durham stoned a refrigerator, and just recently Mark Leckey gave a Smart Refrigerator a godlike voice. Is there a connection?
This seminar will look at art forms using found objects in order to shed light on the (capitalist, racist) economic and social systems we inhabit – ranging from Nouveau Réalisme, Fluxus, Institutional Critique, to Relational Aesthetics, activist and postdigital art. Emerging from such movements, 'Post-Readymades' (my neologism) might function as new epistemic objects.

Bi-lingual seminar (English and German). Leistungsnachweis: 1 presentation (15min), 2 short and 1 longer thesis papers (= 12 pages total), which we will read and discuss in the seminar.
Angefangen von der Einführung in das Urheberrecht über grundlegende Kenntnisse zu typischen Vertragsinhalten, die Frage nach dem Schutz von Geschäftsideen bis hin zur Wahl der passenden Gesellschaftsform für die Selbständigkeit gibt das Seminar Einblicke in die rechtlichen Rahmenbedingungen für Kreativschaffende.
Ergänzt wird das Angebot durch individuelle Themensprechstunden im 14-täglichen Wechsel.

Das Seminar findet statt im Rahmen von „Artrepreneurs / Gründungskultur“ und wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
Das Angebot richtet sich an Studierende aller Studiengänge ab dem vierten Studienjahr.
Im Mai 2022 wird nach einer Umbauphase in der Städtischen Galerie Rastatt eine Ausstellung zum
Thema Schmunzeln eröffnet. Das Seminar soll den Prozess der Ausstellungskonzeption des
Kurators Sebastian Schmitt begleiten. Es werden gemeinsam Ideen und konzeptionelle Impulse
zur Szenografie, Kunstvermittlung und Kuration unter dem Thema des Ausstellungstitels
entwickelt. Das Seminar ist die Fortsetzung des Seminars „Aufbruch Fruchthalle“ aus dem
Sommersemester 2021, in dem räumliche Interventionen für die Umbauphase entworfen wurden.
Es besteht auch hier die Möglichkeit einer Teilnahme bzw. die Ausarbeitung und Umsetzung der
bereits entstandenen Entwürfe. Teil des Seminars wird eine Exkursion in das Museum Villa Rot
und eine Ausstellung zum Thema „Lachen“ sein.
“Space and be longing” is a seminar about belonging, longing and our relationship to space. The notion of space comprising environments, real and perceived. Physical space, such as architecture, frontiers, “Heimat”/homeland, emptiness, as well as the space we perceive between us and others, the influence from one to another, and how it shapes our feeling of belonging and interactions. Whether self-reflection happens through seclusion from the world or in exchange with others remains to be discussed.
We will explore how we define ourselves in relation to space, how our understanding of ourselves changes according to one space or another, and if it is even something that can be split. Each student will try to formulate “his/her question”, and use it to develop a concept for an installation, which will be exhibited at the end of the semester.

The seminar is open for students from all subject groups, but with special consideration for students exhibiting for the first time or early in their studies.
This course gives insights into the practice of contemporary artists engaging in the built environment – focussing on their processes and the interaction between their work and exhibition spaces. The course will follow a workshop format where students are encouraged to experiment with a wide range of materials, media and formats – putting into consideration the spaces they intend to engage in – in Karlsruhe.
A starting point will be the impact of post-independence architectural ruins across West Africa and their adaptation as spaces for the activation of contemporary art. It is urgent to bring to light the specificities in aesthetic heritages and contemporary practice in the various subregions of the continent, highlighting homegrown creative solutions, responses and adaptations to the contemporary art system.
I will be drawing direct references from my curatorial and artistic practice which have taken me on several road trips across the West-African sub region – undertaking research projects pertaining to gastronomy, migration and postcoloniality.
During my research travels, I have had the opportunity to encounter art spaces, festivals and biennials across the region and have observed their consistent adaptation of deteriorating state owned structures adapted as venues for both temporary and permanent spaces for the activations and exhibition of contemporary art.
The juxtaposition of art with architectural forms and the ideologies behind their design, will be the center of this course. Students will get first hand interactions with international artists via video conferencing during the seminars and workshops sessions. At the end of the semester we will go for an excursion to Paris for exhibition, studio and on-site visits.

Folakunle Oshun is an artist and curator from Lagos, Nigeria. His practice in sculpture engages the relativity of forms and the mapping of orbits and unorthodox spaces. In 2017, he founded the Lagos Biennial, a platform for critical dialogue and the development of contemporary art in Africa. He was the first recipient of the Potsdam Curator Award in 2017. In 2020, Folakunle was invited to reflect on the modern and contemporary art collection of Pinakothek der Moderne, where he co-curated a group exhibition titled "Look at This" along with Benhart Schwenk.
Technisches Zeichnen ist die Voraussetzung, um normgerechte Zeichnungen und Skizzen zu erstellen. Was sich heute weitgehend mit CAD-Programmen zunächst an Computermonitoren abspielt, muss auf dem Papier dennoch gültigen Regeln folgen, um Ideen und Projekte deutlich, übersichtlich und unmissverständlich darzustellen. In Kooperation mit Tibor Weissmahr wird abschließend der Weg vom 3D-Modell in Rhino zur bemaßten Technischen Zeichnung in 2D aufgezeigt.

Teilnahme verpflichtend für Studierenden im ersten Semester Produktdesign.
In his preface to John Hejduk's Bovisa, Rafael Moneo writes: “Once again, there is an emphasis on the original, on the primitive, it is the direct expression of a singular mode of thought that i would like to call figurative”. The majority of Hejduk's architecture lives in an unusual format for an architect – books, or almost: comic books. His unbuilt buildings are figures and actors. They identify “primitive” appearance (shape) with storytelling, they behave towards and interact with each other, they play out social functions – they form a repertoire of characters, a vocabulary. There is a 'Room for Those Who Looked the Other Way', a 'Ferris Wheel Clock' for the 'Time Keeper', a 'Zoologists House' for the 'Copies of Recaptured Animals'...
However, the figurative seminar is not about Hejduk – it is about that singular mode of thought called figurative. While the story of design is mostly told as a continuous, intellectual narrative of technological progress, critical feedback loops and stylistic -isms, the figurative seminar will examine ways of telling a different story of the “creatures” that live underneath, of the spontaneous lower psychological functions of design.
Media theory has shown us how human inventions, like telephones or the printing press, transformed and extended the human sensorium. But as Raymond Williams has argued, with reference to Marx’ critique of the commodity fetish, a medium is not an independent thing in itself with certain objective properties, but rather a materialized aggregate of experiential and social relations between humans and humans, as well as humans and things. Such sediments of social and sensual experiences within cultural objects give form to the intuition of objects being more than their exterior properties, but of having an interior or sensorium of their own – an intuition, which is especially relevant for the experience of artworks. The course will follow the cultural entanglements of subjects and objects, not to put the object back into its 'proper’ objectifiable place, but to discover (with Marx, Benjamin, Scarry and others) its hidden layers of social experience and to release its subjective potentials.

Course language can be either German or English, depending on the group constellation.
Together we will explore the history and techniques of digital image generation and animation. Beginning with software basics (Cinema4D, After Effects and Photoshop), we will proceed with a focus on the bridges between those, and how to design a workflow for animation and digital image creation. By the end of the semester, you will be able to flexibly use software, which is an essential asset for media arts and your own artistic practice, be it focused on video/film, installation, or photography. The taught skills are introduced through examples from animation history, and contextualized through different artists, leading the evolution of techniques.
The basics seminar is accompanied by single talks, designed to help developing individual projects. Students from all subject groups and semesters, with or without previous knowledge, are welcome.
Innerhalb welcher Verhältnisse, Kontexte und Konzepte taucht Typographie auf? Wodurch macht sie wie und wann einen Unterschied? Wo beginnt und wo endet Schrift? Gemeinsam wollen wir sowohl praktisch als auch theoretisch dafür sensibel werden, welche Grenzen und Möglichkeiten der Umgang mit Typographie bereitstellt. Gleichzeitig kritisch und unbefangen werden wir typische geschichtliche Beispiele, gegenwärtige Projekte und Fragestellungen sowie einfach nur Fundstücke aus unseren Regalen und Bookmarks miteinander konfrontieren, vernetzen und durchmischen.

Pflichtveranstaltung für Studierende im ersten Semester Kommunikationsdesign.
Bei der Schreibwerkstatt handelt es sich um ein moderiertes Praxis-Angebot an alle Studierenden, die ihre Kompetenz im Verfassen von (beschreibenden, interpretierenden, kontextualisierenden, kritisierenden) Texten über künstlerische Prozesse und Resultate erproben und vertiefen möchten. Die Grundstruktur ist bewusst einfach gehalten. Wir besuchen einige aktuelle Arbeiten der darstellenden Kunst in Karlsruhe, Mannheim, Straßburg, Frankfurt/M.; nach jedem gemeinsamen Theaterbesuch veranstalten wir am folgenden Mittwoch ein gruppeninternes moderiertes Kritikgespräch zur Aufführung bzw. zu den Aufführungen. Was haben wir gesehen? Welche besonderen Momente sind in Erinnerung geblieben? Welche Fragen an das Material gibt es? Die übrigen Termine gelten dem betreuten individuellen Schreibtraining, also dem Verfassen von Texten über das Gesehene, dem Erproben mal eher analytischer, mal eher literarischer Schreibweisen, dem Entwerfen von Skizzen wie abgerundeten Positionierungen. Außerdem finden regelmäßg Treffen statt, in der wir uns gegenseitig die am Tag entstandenen Texte vorstellen und darüber diskutieren.
Grundvoraussetzungen sind Neugierde auf die Aufführungen und Lust am eigenen Schreiben: Das Mitbringen eines internetfähigen Computers ist von Vorteil.

The writing workshop is a moderated practical offer for all students who would like to test and deepen their competence in writing (descriptive, interpretive, contextualizing, critical) texts about artistic processes and results. The basic structure is deliberately kept simple. We will visit some current works of the performing arts in Karlsruhe, Mannheim, Strasbourg, Frankfurt/M.; after each joint visit to the theater, we will hold an intragroup moderated critique discussion on the performance(s) on the following Wednesday. What did we see? What special moments have remained in memory? What questions about the material are there? The remaining dates are then devoted to supervised individual writing training, i.e. writing texts about what we have seen, trying out sometimes more analytical, sometimes more literary ways of writing, drafting sketches such as rounded positionings. In addition, there will be regular meetings in which we will present and discuss with each other the texts created during the day.
Basic requirements are curiosity about the performances and a desire to write. Bringing along an Internet-capable computer is an advantage.

Grundlegende Methodologien für das (Vor-)Diplom: kreative Praktiken, Übungen zu Research und Experiment sowie Vertiefung der notwendigen Argumente für ein Endprojekt.
Empfohlen für alle, die mich als Prüfer/Begleiter für ihr Diplom oder Vordiplom in Betracht ziehen.
The role of women in arts and sciences became an essential subject both in research and teaching over the last years. In the meanwhile, the history and current situation regarding female positions in arts is quite well studied and reflected in a context that is usually defined as 'Western culture'. Beyond the controversies about the concept of the 'West', one is confronted with a lack of comprehensive information on gender aspects of cultural production in the so-called 'Global South' and in 'post socialist' countries. Precisely this desideratum will be dealt with in the seminar by presenting and discussing significant historical and contemporary female positions in the arts, design and sciences. In the previous summer semester we have focused in the first part of the course primarily on female pioneers of the Soviet Avant-garde, post-revolutionary socialist feminism and female artists and filmmakers in the late Soviet Union and GDR. In the winter semester we will focus on other relevant regions and cultural contexts in Eurasia, Africa and Latin America and invite female guest experts who will present and discuss with us outstanding female artistic and intellectual positions from their countries.
Can we design our space as a tool?

A research studio about the place of making, the workspace and the contemporary conditions of creation.
This research and design studio is about how you, as a designer, author or artist want to make, reflect upon and organize your projects.

We study the changing conditions of creating, prototyping and production. We look into inspiring models in media, design and art. We critically discuss the paradoxical role of ambiguity, collaboration, inefficiency and messiness as a more resilient and meaningful forms and conditions of production.

We will talk about the role of the workplace, the meaning of the studio and the process of making, creating for these conditions. How can these models of infrastructure become your personal workspace? Can you imagine and design your space as a tool? Can it become an extension of body and mind?
We start WORKshop workSHOP from your own needs and speculate together about possibilities.
International guests from various fields, excursions to other academies, libraries, laboratories will be part of the seminar and will challenge and inform us. A special workshop in February for a limited group of students will bring us to Istanbul to look into the model of a city as a workshop.

We use the HfG Karlsruhe as a placeholder, alibi and case study to think about the implementation of the new possibilities of creation in the art, media and design world. We search for new interactions with the existing structures and infrastructure.

During the seminar we prototype a collection of possibilities. We use making as a form of thinking and the models as conversation pieces.

We present the results of the ongoing research in a permanent studio that will gradually start to function as a wunderkammer "WORKshop workSHOP". The spaces of making, performing and presenting are getting interwoven. Process and product, the physical and the digital are merging and informing each other. How can different qualities of spaces foster different mindsets? How can they facilitate contemplation and reflection, how can they instigate and stage physical activity?

The WORKshop workSHOP seminar will be led by Jan Boelen. Together with guests from all departments of the HfG it will be permanently questioned. Students may earn credit for free projects in consultation with teachers from any department.
Technologien, die unter dem Begriff der künstlichen Intelligenz subsumiert werden, sind längst Bestandteil musikbezogener und künstlerischer Praktiken geworden. Künstliche Intelligenz wird im Zuge der Generierung von Stilkopien oder originären Kunstwerken eingesetzt, dient als Partnerin und Impulsgeberin im Rahmen ko-kreativer Prozesse oder ist mit ihren Potentialen und Gefahren Gegenstand einer kritischen Auseinandersetzung, die künstlerisch artikuliert wird.
In dieser Veranstaltung werden verschiedene künstlerische Praktiken und technologische Ansätze vorgestellt und aus den Perspektiven von Ästhetik, Ethik, Musikinformatik und Medienkunst diskutiert. Die gemeinsame Diskussion der Bezüge zwischen der Freiheit künstlerischer Praktiken, dem Einsatz kritischer Technologien und den ethischen Grundsätzen soll in diesem Semester ein Fokus sein, der an die Auseinandersetzung mit deep fakes und deren implizite theoretische und praktische Herausforderungen heranführt.
Nach dem Vorlesungsteil werden in einem Kolloquiumsteil entsprechende Beispiele von den Studierenden (HfM Karlsruhe: MA; HfG Karlsruhe: Diplom/Vordiplom; Uni Bayreuth: BA) in Form von Referaten (HfM, UBT, HfG) oder eigenen künstlerischen/musikalischen Arbeiten (nur HfG und HfM) vorgestellt. Diese Veranstaltung wird gemeinsam von der Hochschule für Musik Karlsruhe, der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und der Universität Bayreuth durchgeführt.

Das Seminar ist offen für Studierende aller Studiengänge. Nach Absprache mit den Dozierenden können Teilnehmende bewertbare Seminararbeiten bzw. Seminarvorträge übernehmen.
Im Zusammenhang mit der Publikation 10%, die im Oktober 2021 bei Spector Books erscheint, werden wir in einem Workshop zu den Themen arbeiten, die in diesem Buch zusammengefasst sind.
Kleiner Einführungsworkshop zum Thema Microcontroller – insbesondere Arduino – im Umfeld Produktdesign. Was sind Microcontroller? Warum sind sie wichtig für eine/n Produktdesigner/in? Wozu sind sie gut? Welche Kenntnisse, welche Werkzeuge braucht man dafür?
Im Winterrsemester wollen wir uns gemeinsam die Grundlagen des Mediums Fotografie als technische und gestalterische Praxis erarbeiten. Anhand einer Kombination aus praktischer Einführung (Dunkelkammer, Kamera- und Softwareeinführung) sowie gestalterischer Grundlagen (fotografische Übungen zu Bildgestaltung) soll ein erstes Verständnis für Fotografie als Medium im Wandel der Zeit, von der Lichtspur hin zum Pixel, geschaffen werden. Vorgestellt werden die in der Fachgruppe verfügbaren Kamerasysteme von Kleinbild über Mittelformat bis Großformat, analog und digital. Die Einführung ermöglicht ein selbstständiges Arbeiten und ist Voraussetzung für das Ausleihen des Equipments.
Einführung und weiterführende Einführung zur Arbeit mit der Farbmaschine.
Workshop mit der Projektgruppe „Collective Spatial Practice“ zur Planung einer Publikation.
Gäste: Philipp Schulte und Kai van Eikels.
Thema des Workshops ist die Beziehung zwischen der Kamera und dem Raum der Aufnahme sowie dem Raum der Projektion bzw. der Aufführung. Wir beschäftigen uns mit grundlegenden Fragen wie Blickverhältnissen, raum-zeitlichen Relationen sowie Verschränkungen von Innen- und Außenräumen. Die Kamera dient zunächst als Instrument der Raumanalyse und als Extension des Körpers. Wir untersuchen, ob und wann die Kamera selbst ein Performer sein kann. Welche Blickverhältnisse sind durch die vorhandene Architektur bereits determiniert und wie können diese wiedergegeben werden? Wer wird durch den Blick der Kamera repräsentiert, wessen Blick wird wiedergegeben? Repräsentiert die Kamera selbst den Blick des nicht sichtbaren Performers, wenn der Raum der Performance leer bleibt? Was ändert sich durch den Einsatz einer 360-Grad-Kamera?
Der Workshop besteht aus zwei Teilen: Im ersten Teil widmen wir uns performativen 2D-Kameraübungen in Bezug auf die Architektur der HfG. Im zweiten Teil erkunden wir den räumlichen Einsatz und die performativen Möglichkeiten der 360-Grad-Kamera.
Es werden jeweils alle Schritte von Raumanalyse, Aufnahme, Schnitt und Projektion bzw. Aufführung geplant und durchgeführt. Neben der praktischen Arbeit bietet der intensive Workshop zahlreiche filmische Anschauungsbeispiele zu den angesprochenen Themen, speziell aus dem Experimentalfilm und der Aufführungspraxis.

Der Filmemacher und Musiktheaterregisseur Daniel Kötter setzt in seinen Theater-Arbeiten stets Bewegtbild in sehr unterschiedlichen Formaten ein. Die langjährige Zusammenarbeit mit Constanze Fischbeck (u.a.„state-theatre“) widmete sich dem Thema der Analyse von Bedingungen der Performativität in internationalen Theaterarchitekturen.
Lecture on the theory behind mechanical properties. What do the numbers mean? How can they be used? How are they measured?

Practical work:
By simple experiments we will characterize different materials like plastic, aluminum and steel or other specific materials used in student projects. The properties are compared to “professional” measured data.
Der mehrtägige praktische Kurs ist eine Einführung in die Welt des Filmschnitts.

Anmeldung bis 27.10. per E-Mail.
"Staying with the trouble requires making oddkin; that is, we require each other in unexpected collaborations and combinations, in hot compost piles. We become – with each other or not at all."
Donna J. Haraway, "Staying with the Trouble"

Oddkin lädt Studierende aller Fachrichtungen ein, in einem viertägigen Workshop gemeinsam eine Publikation zu konzipieren, zu drucken und zu binden. Unter der Leitung von Johanna Maierski werden wir uns Publikationen unabhängiger Verlagsprojekte ansehen und besprechen. Wir werden aus unseren Interessen ein Hot-compost-pile-Konzept erarbeiten und gemeinschaftlich recherchieren, schreiben, zeichnen, collagieren, designen und editieren.
Dieser Workshop vermittelt Publizieren als diskursive, kollektive, autonome und künstlerische Praxis – als Beobachten und Beschreiben eklektischer Zusammenhänge, aus denen spontan entworfene Konzepte und spekulative Narrative immer wieder produziert, verworfen, im Austausch geprüft und weiterentwickelt werden und in denen das „Scheitern" als kreatives Potential verstanden wird.

Johanna Maierski ist Verlegerin, Druckerin und Lehrende und lebt und arbeitet in Berlin. Seit 2015 leitet sie das Druckstudio, KünstlerInnen- und Verlagsprojekt Colorama, mit dem sie zahlreiche Ausstellungen und Residencies initiierte und mehr als 70 Publikationen verlegte. Die Publikationen von Colorama werden auf Buchmessen und Buchläden weltweit ausgestellt, präsentiert und verkauft. 2016 gründete sie gemeinsam mit der Comic-Zeichnerin Aisha Franz das kollaborative Projekt Clubhouse, eine jährliche Comic-Residency in Berlin. 2020 gründete sie gemeinsam mit Lauria Joan Colorama Workshop, eine Community Druckwerkstatt im Haus der Statistik, die Menschen mit geringen Ressourcen den Zugang zum Drucken und Publizieren ermöglicht. Seit 2020 unterrichtet sie Critical Publishing an der TU Braunschweig.

Für die Teilnahme an drei Workshops inklusive Dokumentation erhalten Studierende einen Leistungsschein Kommunikationsdesign.
One complete pine tree will be hauled into the Lichthof.
It will be cut into parts, sandblasted, shaved, planed, bent or burnt to create useable pieces.

Max. 12 participants.
Der Kurs vermittelt die Grundlagen und Grundfertigkeiten des Siebdruckens und ist für Studierende aller Studiengänge offen. Hand- und Maschinensiebdruck werden geübt.

Die Teilnehmenden erhält den Werkstattschein, der zur Benutzung der Siebdruckwerkstatt berechtigt. Die Teilnehmendenzahl ist auf sechs Personen beschränkt.

Der Kurs findet in der vorlesungsfreien Zeit statt. Die Termine werden zum Ende der Vorlesungszeit per E-Mail bekannt gegeben. Danach bitte Anmeldung unter: usanwald@hfg-karlsruhe.de
Der mehrtägige praktische Kurs ist eine Einführung in die vorhandene Kamera- und Filmtechnik für Einsteigende.

Anmeldung für einen Block bis 19.10. per E-Mail.
Der zweitägige Workshop ist ein Farbdunkelkammer-Laborkurs. Den Studierenden wird in einem theoretischen Teil die Farblehre erklärt. Am Farbkreis werden die Verhältnisse der Farben zueinander verdeutlicht, durch verschiedene Übungen wird additive und substraktive Farbgebung praktiziert. Der Umgang mit den technischen Geräten, den Vergrößerern, den Optiken und der RA-4 Entwicklermaschine, aber auch mit Negativen, Fotopapieren und Abzügen sind ein wichtiger Bestandteil des Kurses. Das Vergrößern der eigenen Farbnegative zum analogen Handabzug (C-Print) in der Dunkelkammer vermittelt den Studierenden ein Verständnis für die Zusammenhänge von Blende, Zeit und Belichtung in der angewandten analogen Fotografie. Darüber hinaus wird das „Sehen der Farben“ analysiert und deren Wirkung in der Bilderzeugung hinterfragt.
Ziel des Workshops ist es, dass die Studierenden jeweils eigene C-Print Fotoreihen erarbeiten und anschließend selbstständig in der Farbdunkelkammer arbeiten können. Die Studierenden sollten entwickelte Farbnegative mitbringen, mit denen sie sich in der Laborzeit thematisch und visuell auseinandersetzen möchten.

This introduction to analog color printing takes place in the newly established color darkroom at the Hochschule. Aim of this course is to provide the students with the basic skills of analog printing in the color darkroom and to achieve an individual handprinted series of own photographic c-type images. Using color negatives, enlargers and classical photo paper this class gives insides to the chromatics, subtractive and additive color relationships, helps to understand their interactions within the world of color photography and sensitizes the students' vision on how color is used to mediate content and meaning in image creation.
Each student needs to bring developed colornegatives to the class.