Kursliste

Was passiert eigentlich beim gestalten? Was müssen wir wissen, was wollen wir können? Welche Fähigkeiten sind wichtig? Und welche Haltung? In einem immer komplexer werden Umfeld ökologischer und sozialer Herausforderungen, welche Werte sind zentral? In insgesamt vier Blockseminaren (+ Einführungs- und Abschlussveranstaltungen, sowie einer Exkursion) nähern sich Teilnehmende diesen Fragen durch theoretische und praktische Workshops, durch kollaboratives Arbeiten oder Wahrnehmungsübungen. Im Zentrum steht die ganz persönliche Erfahrung, um so die eigenen Herangehensweisen weiterzuentwickeln.

What actually happens when we design? What do we need to know, what do we want to be able to do? What skills are important? And what attitude? In an increasingly complex environment of ecological and social challenges, which values are central? In a total of four block seminars (+ introductory and concluding events, as well as an excursion), participants approach these questions through theoretical and practical workshops, through collaborative work or exercises in perception. The focus is on personal experience in order to further develop one's own approaches.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch

As Walter Benjamin has once noticed: “For thinking there is no better start than laughing”. Indeed, laughing is one of the most complex human affects with a wide range of social and psychological functions, which can be used for different political, economical and ideological purposes. Comedy, which is sometimes superficially considered to be some kind of ‘low’ genre or undemanding entertainment, is in its best manifestations a very sophisticated and effective instrument of social, ideological and even aesthetical criticism. Beside this, the use of humour in film goes far beyond solely the genre of comedy and is proven to be a distinguished dramaturgic strategy serving various artistic and other goals.
Taking these observations as a point of departure, the seminar will present in a historical retrospective some remarkable and influential examples of film comedies as well as the use of humour in other film genres.
The seminar is part of the Orientation Year program but is also open for students from higher study levels.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
One of the essential human abilities is the ability to tell stories; one of the essential human needs is the need to listen to them. Throughout the long and adventurous history of humankind we invented numerous forms and ways of doing that. These forms and ways have their own rules and principles which largely depend on a context, i.e. on the spatial and temporal conditions of a story-telling (and story-listening) process. Reflecting this multifaceted tradition the course will provide its participants with a basic knowledge on the history, theory and practice of various innovative narrative forms and strategies. By analysing historical and contemporary examples we will learn different forms and methods of storytelling as well as some of their counter forms and strategies in media arts, film and theatre. We will apply this knowledge in our own artistic experiments and course projects.
Die Veranstaltung dient als praktische Übung, um ausgehend von einer Auswahl von Bildern gemeinsam einen Text zu entwerfen und bei dieser Gelegenheit, neben dem komplexen Verhältnis von Bild und Sprache, auch einige wissenschaftstheoretische Aspekte zu behandeln (z.B. die Geschichte der akademischen Lehre und ihrer Diskurse, oder die Funktion unterschiedlicher Textsorten). Dabei werden wir versuchen, zweisprachig zu operieren.

The course is intended as a practical, ad hoc exercise to draft a text based on a selection of images and to use this opportunity – in addition to the challenging relationship between image and language – to include aspects of academic theory, e.g. concerning the history of academic work and its discourses, or the function of text types. We'll attempt to operate bilingually.


Sprache: Deutsch und/oder Englisch

Ausgangspunkt des Seminars ist der Juwelenraub im Grünen Gewölbe 2019, in dessen Setting sich heutige Diskurse widerspiegeln, die Kolonialgeschichte, Klassenfragen, Justiz und den Kunstbetrieb miteinander verzahnen.
21 Schmuckstücke mit 4.300 Diamanten und Brillanten, darunter der Bruststern des weissen Adler-Ordens, ein Degen, eine Epaulette mit dem Sächsischen Weissen, waren Teile des Staatsschatzes, die einst August der Starke zusammentrug und denen eine identitätstiftende kunst- und kulturhistorische Bedeutung zugesprochen wird. Auf der Anklagebank sitzen sechs Angehörige des Remmo Clans.


Während des Seminars versuchen wir dem Begriff des Diebstahls weitere Dimensionen zu geben:
Diebstahl als politische Strategie und potenzieller Moment der Unordnung, Neusortierung und
Machtverschiebung. Als visuelles performatives Element erproben wir dabei das Mittel der Zauberei, die Kunst des Verschwindens, der Illusion, der Entfesselung.
Die Blickführung des Publikums ist in der filmischen Arbeit wie auch in jedem Zaubertrick ein Schlüsselelement und somit geteiltes Handwerk von Dieb*innen, Regisseur*innen und Magier*innen. 


Das Seminar bietet Raum für analoge, performative und digitale Formate, mit denen wir im Europäischen Zentrum der Künste Hellerau kollaborativ experimentieren.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch

In diesem Werkstattkurs werden folgende Tätigkeiten vorgestellt und geübt: Zurichten von
elektronischen Bauteilen, Einlöten von elektronischen Bauteilen auf Leiterplatten,
Entflechten von Leiterplatten.
KLAK ist das Karlsruher Literatur Automaten Kollektiv und KLAK ist der Name des Bücherautomaten, den wir an der HfG entwickelt haben. Seit 2013 steht er im Foyer des ZKM und liefert „nahrhafte Kost für inspirierte Geister“ (FAZ). Bestückt ist der Automat mit literarischen Arbeiten, die im Textlabor des Literaturseminars entstanden sind. Sechzehn Lesehefte mit Kurzprosa, Gedichten sowie konkreter und visueller Poesie sind in den letzten Jahren erschienen. Im Sommersemester wollen wir die Praxis des literarischen Schreibens fortsetzen. Das nächste Heft trägt den Titel ZEUG. Wir werden Aufgaben für poetische Texte formulieren und die Ausarbeitung im Seminar begleiten. Danach wird eine Auswahl der Texte für den Bücherautomaten KLAK vorgenommen. Daneben gilt es, die LIFT-Lesung vorzubereiten, die das KLAK-Seminar im Rahmen der Karlsruher Literaturtage im Herbst 2022 in der HfG veranstaltet.
„Ich fordere die restlose Erfassung aller Materialien vom Doppelschienenschweißer bis zur Dreiviertelgeige“, ließ Kurt Schwitters 1919 die Kunstwelt wissen. Auf den Regalflächen unserer Baumärkte und Fachgeschäfte scheint sein Aufruf ein besonders vielstimmiges Echo gefunden zu haben. Hier haben sich zwischen 'Reflexlöffeln' und 'Antikpflastern' die wahren Sprachschöpfer eingerichtet. Hingestreckt auf ein Stück 'Schattenrasen' und beflügelt von einem Satz 'Auftriebskugeln' drechseln Produktentwickler an Alliterationen, schrauben an Vokalketten und füllen die Register der Lautpoesie. Wann lässt sich hier der erste Slam-Poet blicken? Machen wir uns an eine literarische Materialprüfung der Fachsprachen-Semantik. Testen wir die poetische Verwendungsfähigkeit der Produkte sprachkreativer Erwerbszweige. Und vor allem setzen wir das Spiel fort. Seid keine 'Hohlnieten'! Kommt runter vom 'Tomatenturm' und schraubt mit!
Was sehe ich?
Was würde ich gerne sehen?

In einer Reihe von Übungen wollen wir lernen, die eigene Umgebung bewusster wahrzunehmen, persönliche Neigungen besser kennenzulernen und eine kritische Haltung gegenüber der gestalteten Umwelt zu entwickeln.

Aus allen gesammelten Eindrücken und Momentaufnahmen soll im Kollektiv eine Website als visuelle Datenbank entstehen.


What do I see?
What would I like to see?

Through a series of exercises we will lerarn to become more aware of our own surroundings, get to know personal inclinations better and develop a critical attitude towards the designed environment.

From all the collected impressions and snapshots, a website is to be created collectively as a visual database.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Gegenstände sprechen, doch wie kann man sie zum Sprechen bringen? Am Entwurf eines einfachen Gefäßes erproben wir, wie man Dingen Ausdruck verleihen kann – ganz laut oder auch subtil. Dabei arbeiten wir mit Keramik, erlernen Grundkenntnisse für die Produktion einer Gussform aus Gips und realisieren den eigenen Entwurf aus Ton.

Objects speak, yet, how to make them say something? By designing a simple vessel, we will try out how to give objects expression – loudly or subtly. We will work with ceramics, learn basic skills for the production of a plaster mold and realize our own design in clay.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Video Einführungskurs

12.04. 10:30-16:30
13.04. 10:30-16:30
14.04. 10:30-16:30

Es handelt sich um einen Praxiskurs an drei Tagen.

Weiteren Termine für die Vertiefung der Inhalte und Techniken, auch für die Besprechungen der Videos aus älteren Kursen:

Mittwochs ab 4. Mai 14:00-18:00 und nach Absprache.

Einführung in die Videotechnik
Einführung in die Struktur der Videostudios der HfG
Beispiele mit praktischen Übungen

Themen:
Videoaufnahme, Videokamera,
Tonaufnahme, Tonsysteme, Videosysteme, Videonormen, Videosignale, Monitore, Beamer, TV, Verkabelung,
Analog <-> Digital, Videoschnitt, Datenformate, Datenraten, Codec´s, SD, HD, ultraHD, 2k, 4k, 8k, 16k

Dieser Videokurs ist Voraussetzung für die Teilnahme an Aufbaukursen.
Es können Grundlagenscheine erworben werden.

Anmeldung unter:
Betreff: Videokurs Anmeldung
ds@hfg-karlsruhe.de
Computerspiele sind multimodale Phänomene, die verschiedene Medien – Bilder, Töne, Texte etc. – integrieren. Die damit einhergehenden intermedialen Bezüge lassen sich als Strategien der medialen (Selbst-)Reflexion verstehen. Ausgehend von der Ausstellung „How to Win at Photography – Die Fotografie als Spiel“ im Fotomuseum Winterthur (5.6.-10.10.2021) (Online-Publikation: https://www.howtowinat.photography/de) werden im Seminar einschlägige klassische und rezente Spiele genauso wie aktuelle theoretische Positionen in den Blick genommen. Von den Teilnehmenden sind dementsprechend Entdeckungs-, Diskussions- und Leselust mitzubringen.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Diese kurze einführende Seminarreihe wird Aspekte des vielleicht beispiellosen aktuellen Interesses an und der Auseinandersetzung mit Klang, Kunst und Medien untersuchen, die in irgendeiner Weise, Form oder Gestalt mit dem afrikanischen Kontinent in Resonanz stehen. Die Seminare werden explorativ sein und danach streben, eine Debatte anzuregen, die sich einerseits auf die Befragung und das Verständnis von Übergangsbereichen und wechselseitigen kreativen Bereichen und Praktiken konzentriert. Andererseits wird ausreichend Zeit für Zuhören, Wertschätzung und praktische Aufgaben eingeplant.

This brief introductory seminar series will be probing aspects of the perhaps unprecedented current interest in and engagement with sound, art and media resonating in some manner, shape or form with the African continent. The seminars will be exploratory, striving to stimulate debate focussed on interrogating and understanding transitional, reciprocal creative domains and practices on the one hand. On the other, sufficient time for listening, appreciation and practical tasks will be allocated.

Das Seminar ist offen für Studierende aller Studiengänge.
This year we will celebrate 30 Years oft the HfG. The seminar focuses on the history oft he HfG through the moving image she created. Last semester we met and discussed selected film works from our film archive. Similar to how we developed it with our seminar Film. Forum, we are now gradually developing a programme that puts current filmmakers in dialogue with alumni. The authors of the selected films will be invited for our Film Festival in July 12-16. In this way we will make new connections for the future history of the HfG. Our programme will be shown and moderated during the festival celebrating the 30th anniversary of the HfG.
In this block seminar, the focus is on the moderation of talks on film in festivals.
How do I moderate a talk? What questions can I ask? At what point in the conversation? During the seminar, we will use HfG films to explore various aspects of moderation. We will also look at the individual strengths that each person brings to the table.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
dokKa – das Dokumentarfestival Karlsruhe – zeigt künstlerische Arbeiten aus den Bereichen Dokumentarfilm und Hördokumentation/Radiofeature. Das Festival möchte verschiedene Formen des Dokumentarischen Arbeitens in Film und Ton aufzeigen und darüber ins Gespräch kommen. Daher präsentieren alle KünstlerInnen ihre Arbeiten persönlich und es besteht die Möglichkeit, vor Ort in den Austausch zu gehen.
Veranstaltungsort ist die Kinemathek Karlsruhe.
Wir werden das gesamte Programm sichten und über die unterschiedlichen Herangehensweisen und Formen des dokumentarischen Arbeitens sprechen. In Kooperation mit dokKa werden wir innerhalb des Festivals einige der FilmemacherInnen zu Gesprächen einladen, um einen Dialog mit den Studierenden zu ermöglichen.

Für die Erstellung einer Hausarbeit kann ein Leistungsschein Fachtheorie Medienkunst vergeben werden. Die Teilnehmendenzahl ist auf 12 Studierende begrenzt.
Eine kontinuierliche Anwesenheit wird erwünscht.

Termine
Vorbesprechung: 4.5 18:00-20:00 Raum 341 (Blackbox)
Festival Screenings: 25.5-29.5. 14:00-22:00 Kinemathek Karlsruhe
Nachbesprechung: 2.6. 10:00-15:00 Online
"If I have a reputation for being difficult, it’s because I love the everyday and want to present it. In general people go to the movies precisely to escape the everyday." Chantal Akerman

Chantal Akermans Filme sind von einer Dringlichkeit, an der man nur schwer vorbeikommt. Ausgehend von ihrer eigenen Autobiografie beschäftigte sich die belgische Filmemacherin in ihren fast 30 Filmen (Essay, Dokumentarfilm, experimentelle Arbeiten, Musical und Komödie) auf eine persönliche wie auch ästhetisch herausfordernde Weise mit Erinnerung, Geografie, Identität und Sexualität. Vor allem ihr innovativer Umgang mit Zeit und ihr großes Gespür für das Zusammenspiel von Orten, Körpern und Räumen haben das Kino maßgeblich geprägt.
Wiederkehrende Themen in Akermans Werk sind außerdem Mutter-Tochter-Verhältnisse, Unbehaustheit und – sie war die Tochter einer Holocaust-Überlebenden – das Schweigen. Unweigerlich führt die Beschäftigung mit Akermans Filmen so auch zu einem Nachdenken über Erinnerungskultur und das Nachwirken der Shoah.

Nachdem wir uns im Wintersemester 2021/2022 im Seminar „Filmische Formen des autobiografischen Erzählens“ mit subjektiven Erzählformen auseinandergesetzt haben, möchten wir uns im Sommersemester 2022 auf das Filmwerk von Chantal Akerman konzentrieren. Gemeinsam mit der Filmkritikerin Esther Buss, die verstärkt zum autobiografischen Kino arbeitet, werden wir eine Auswahl ihrer Filme sehen und vertieft diskutieren.

Für die Erstellung einer Hausarbeit kann ein Leistungsschein Fachtheorie Medienkunst vergeben werden. Eine kontinuierliche Anwesenheit wird erwünscht.
Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Studierende begrenzt.


Termine

Vorbesprechung in Raum 103 (Moving Image Studio)
4.5. 16:00-18:00

1. Block 9.6.-11.6
9.6. 10:00-18:00
10.6. 14:00-22:00
11.6. 14:00-22:00

2. Block 23.6.- 25.6
23.6. 10:00-18:00
24.6. 14:00-22:00
25.6. 14:00-22:00
Filmisches Erzählen in Absenz einer Hauptfigur

Gerd Kroske, geboren in Dessau / DDR. Lehre als Betonwerker. Telegrammbote. Arbeit in der Jugendkulturarbeit. Studium der Kulturwissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin und Regie an der HFF „Konrad Wolf“, Potsdam-Babelsberg. Arbeit als Autor und Dramaturg im DEFA-Dokumentarfilmstudio [1987-1991]. Zusammenarbeit mit den Regisseuren Jürgen Böttcher, Petra Tschörtner (†) und Volker Koepp. Eigene Regiearbeiten ab Herbst 1989. Freischaffender Autor u. Regisseur seit 1991. Verschiedene Jury- & Lehrtätigkeiten für Film. Produzent realistfilm seit 1996.

„In einigen meiner Filme nehme ich die Rekonstruktion biographischer Fäden, häufig einzelne und fragmentarische auf und rekonstruiere an ihnen den Blick auf eine historische Epoche, darin eine konkrete Zeit, als die Studie eines Milieus. Bei dieser Art Zeitzeugenschaft gibt es mit den Beteiligten jede Menge Fallstricke, Irrtümer und Unwägbarkeiten zu erleben. Denn Erinnerung ist ein trübes Wasser. Vor allem: Wie vermeide ich dabei, dass mein Film zur Hagiografie wird ?
Es gilt also, um das Gesprochene der Lebenden einen filmischen Raum zu konstruieren, der sich nicht dem Erinnerten widmet, sondern die abwesende Figur konstituiert.
Fragestellungen nach der Konstruktion von Bildräumen mit Personen, Materialien und Orten stehen dabei im Zentrum meines Interesses.“- Gerd Kroske

Das Seminar zeigt den Zugang und das Erarbeiten einer Struktur, die abwesenden ProtagonistInnen eine filmische Präsenz verschafft.

Filmbeispiele: „SPK KOMPLEX“ (D-2018, 111 Min.)
und „HEINO JAEGER – LOOK BEFORE YOU KUCK“ (D-2012, 120 Min.)

Für die Erstellung einer Hausarbeit kann ein Leistungsschein Fachtheorie Medienkunst vergeben werden.
Eine kontinuierliche Anwesenheit wird erwünscht.
Die Teilnehmendenzahl ist auf 12 Studierende begrenzt.
Dilek Aydin was born in Ankara. She finished Film Studies in Bogazici University and had her master’s degree in Film and Television at Istanbul Bilgi University. She attended Karlsruhe University of Arts during her master’s and studied Media Art. Returning to Turkey, she started working mainly in production, while developing and creating her own shorts. In 2017, she founded Istanbul-based Heimatlos Films, a production company that already produced acclaimed films such as feature documentary "Mimaroglu" (2020), a Visions du Reel contender, and feature fiction "Ghosts" (2020), the winner of Venice Critics’ Week. Dilek Aydin continues to produce films with international appeal.

Dilek Aydin will be a guest for a two-days online seminar. We will watch "Ghosts" (2020), feature fiction, directed by Azra Deniz Okyay, premieres at 35th Venice International Critics’ Week in September 2020, and "Mimaroğlu: The Robinson of Manhattan Island" (2020), feature documentary, directed by Serdar Kökçeoğlu, premiered at Visions du Reel, Burning Lights Competition, 2020.

After the screenings we will have a discussion online with Dilek Aydin about both films.

Eine kontinuierliche Anwesenheit wird erwünscht.
Seminar in Kollaboration mit Prof. Constanze Fischbeck

Dane Komljen wurde 1986 in Jugoslawien geboren. Er studierte Regie an der Fakultät der Dramatischen Künste in Serbien. Er hat eine Reihe von Kurzfilmen geschaffen, die auf zahlreichen wichtigen internationalen Festivals gezeigt wurden wie z.B. Festival de Cannes, Festival del Film Locarno, IFF Rotterdam, FID Marseille, Sarajevo FF und Lincoln Center New York. Sein Studentenfilm "I Already am Everything I Want to Have" gewann den dritten Preis der Cinéfondation in Cannes und sein letzter Kurzfilm "Our Body" war beim Europäischen Filmpreis 2015 nominiert. Im selben Jahr schloss er sein Masterstudium an der Kunstschule Le Fresnoy Studio National des Arts Contemporains in Frankreich ab.

Sein Debütfilm "All The Cities of the North" feierte 2016 Premiere in Locarno und wurde seitdem u.a. beim Sarajevo Film Festival, New York Film Festival, Film Festival Cottbus, Festival Internacional de Cine Mar del Plata präsentiert. "Afterwater" ist sein zweiter Langfilm und hatte in diesem Jahr beim Internationalen Forum des jungen Films der Berlinale seine Uraufführung.
Dane lebt und arbeitet in Berlin.

Im Seminar zeigen wir "All The Cities of the North" und seinen letzten Film "Afterwater".
Flankiert von beiden Langfilmen werden wir noch Kurzfilme von Dane Komljen sichten und über seine Arbeit und Herangehensweise sprechen.

Eine kontinuierliche Anwesenheit wird erwünscht.
Die Teilnehmendenzahl ist auf 12 Studierende begrenzt.

Termine :
Dienstag 24.Mai 10-17 Uhr
Mittwoch 25. Mai 10-17 Uhr

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Mit der Editorin Eva Hartmann

Es kommt immer alles anders als man denkt, vor allem, wenn man einen Film dreht und erst recht, wenn es ein Dokumentarfilm ist.

Dieser Herausforderung wollen wir uns stellen und versuchen, im Schnittprozess bereits abgedrehte Filme neu zu denken. Das Seminar ist offen für dokumentarische und fiktionale Produktionen, aber auch für installative Arbeiten. Alle Teilnehmenden zeigen zu Beginn der Woche den Rohschnitt eines in Entstehung befindlichen Projekts oder eine aussagekräftige Auswahl von Rohmaterial. In den folgenden Tagen werden wir daran weiterarbeiten. Dramaturgische Fragen stehen dabei im Vordergrund.
In Madrid at the Prado in a room dedicated to the exhibition of Francisco Goya's "Black Paintings", among 14 paintings can be watched one with the title "Two Old Ones Eating Soup", painted between 1819 and 1823.
The subject of the painting is not heroic and glorious, but ostensively ordinary and in fact abysmal.
Two old ones are eating soup. The choice of the subject is already a statement; it is simple and human. It corresponds with a quotation of the film director Jim Jarmusch: "I would rather make a film about a guy walking his dog than a film about the emperor of China." Goya made a painting about two old ones eating soup.
But is the content of the painting really what it shows? Is what is pictured really the topic? Or does the presented subject represent something else, does it – through its form, through its way of presentation – point to something else which is located beyond the presented subject?
Goya’s painting „Two Old Ones Eating Soup" is a lesson about the metaphysics of film. It opens a door to the future of film art and its liberated essential cinematic qualities and power.
Behind this door, among others, is also the painter Paul Cezanne to be found with his ambition to „astonish Paris with an apple“, which should be a benchmark for every film artist.
The seminar includes the collective watching and analyses of films and practical exercises.


Sprache: Deutsch und/oder Englisch
„In celluloid we trust“ said Werner Herzog some time ago. And he was right.

In this seminar the aesthetic, technical, metaphysical and practical differences between film and digital will be analysed and explored and exercises will be shot on 16mm or 35mm film material including exercises in lighting and camera movement.

Open for max 10 persons.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Practical workshop during which individual films will be developed and shot.
Open for max. 6 projects. Each project should be realised by several teams.

In this seminar the participants have the freedom to chose one of two topics:

HEARTLIGHT SPACE:
“Beauty will save the world.” (Fyodor Dostoevsky)

In a darkening time of crisis poleaxing many lives, it is more important than ever to find a space out of reach of confusion, distraction, depression, heteronomy, cancellation of humanity, despair, tiredness of life. A space of light, beauty, clearness, creativity, love. This space cannot be found anywhere else than in one's own heart as a space of light.
In this seminar the participants are asked to create artistic manifestations of “Heartlight Spaces”: Black boxes to enter and to meet the light and to leave unbowed, enriched, maybe uplifted.
Each black box can be designed and equipped individually. The only requirement is a screen where a work of the art of the moving image (with or without sound) shot for this project should be presented. It is less a traditional filmic narrative work than an installation, it has the character of an integrated work of art (Gesamtkunstwerk) where the screened moving images and the designed and equipped space form a unit.
This seminar is an invitation to invite others to “Heartlight Spaces”.

For participants who cannot connect with the “Heartlight Space” project, the alternative work is the following:

LET’S SHOOT:
"Man soll nicht in die Kunstakademie gehen, und nicht zu oft in Galerien und Museen, denn dort sind die Werke schon getan. Wenn man Inspiration braucht, kann man hinter den Hauptbahnhof gehen."
(Ulay)

23.5.-28.5.
Development of the concepts and scripts
11:00-17:00 / further appointments possible
Raum 103 (Moving Image Studio)

18.7.-30.7.
Shootings


Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Technical support for all things IT at the HfG

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Im Kurs wird der gesamte Modellbaubereich mit seinen Möglichkeiten und Regularien vorgestellt.
Es erfolgt eine Unterweisung in Unfallverhütungsvorschriften mit praktischen Übungen an Ständerbohrmaschine, Bandsäge und Schleifmaschinen.
Im Vordergrund stehen das sichere und fachgerechte Arbeiten an Maschinen, die richtige Wahl von Werkzeugen und das Messen mit dem Messschieber.
Bei diesen Einzelterminen wird eine individuelle Betreuung von der ersten Idee bis zum Abschluss des Projekts angeboten. Der Fokus liegt auf Machbarkeit, Statik, Konstruktion, Materialität, Verfahrenstechniken und Konstruktionszeichnung. Die eigenständige Umsetzung wird gefördert und gelehrt.
Diese individuelle Projektbetreuung vermittelt auch handwerkliche Grundlagen und beinhaltet die Einführung in das erweiterte Werkstattangebot bezüglich Maschinen, Geräten und Techniken, die über die Grundeinweisung hinausgehen.


Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Projektbezogen werden die benötigten Maschinen und Techniken vorgestellt. Dabei steht das sichere, fachgerechte und bewusste Arbeiten an Maschinen und Werkzeugen im Vordergrund. Den Studierenden werden die Sicherheitsbestimmungen an Maschinen erläutert und die Gefahren aufgezeigt. Sie erhalten Betreuung und bei Bedarf Hilfestellung bei Vorgehen und Ausführung.

u.a.
Metallbandsäge
Rohrbiegemaschinen
Sandstrahlen
Drehmaschine
Fräsmaschinen


Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Bitte tragen Sie sich auf dem Discord Server für die Einzelsprechstunde ein.

HfG-Technosphere Discord: https://discord.gg/YeMPTABdyY

Sprache: Deutsch und/oder Englisch


Sprache: Deutsch und/oder Englisch


Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Besprechung aktueller Filmarbeiten unterschiedlicher Stadien: erste Entwürfe / Ideen / Fragestellungen/ Skizzen/ fortgeschrittene Arbeiten. Filme, die bereits in der Montage sind, können gemeinsam gesichtet und diskutiert werden. Das betrifft sowohl Projekt- als auch Vordiplom- und Diplomarbeiten. Die Einzelbetreuung ist für Studierende aller Studiengänge offen.


Sprache: Deutsch und/oder Englisch


Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Betreuung von Einzel- und Gruppenprojekten. Projekt-, Vordiplom- und Diplombetreuung in Form von Einzelgesprächen, Kolloquien und Präsentationen. Nur nach Vereinbarung. Anmeldung über Flora Gueldenpfennig.

Supervision of individual and group projects. Project, pre-diploma and diploma supervision in the form of individual discussions, colloquia and presentations. By appointment only. Registration via Flora Gueldenpfennig.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch


Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Individual meeting by appointment only.

Ketuta Alexi-Meskhishvili was born in 1979 in Tbilisi, Georgia. She emigrated with her family to New York in the 1990s where she went on to study photography at Bard College. Her solo shows include „Georgian Ornament“ at Les Rencontres d’Arles, 2021, „Boiled Language“ at LC Quiesser, Tbilisi, 2019 and „Hollow Body“ at Koelnischer Kunstverein, Cologne, 2016. Group shows include „Studio Berlin“ at Berghain, Berlin, 2020, „Produktion: Made in Gemrany 3“ at Sprengel Museum Hannover, 2017 and „Surround Audience“ at New Museum, New York, 2015 among others. She lives in Berlin.
Die offene Sprechstunde bietet die Möglichkeit von Einzel- und Gruppenbesprechungen der eigenen künstlerischen und/oder wissenschaftlichen Arbeit. Es können aber auch gemeinsam Texte gelesen und diskutiert sowie Ausstellungen besucht und besprochen werden.
Eine vorherige Kontaktaufnahme per Email ist zur besseren Absprache und Vorbereitung hilfreich. Material kann gerne vorab verschickt werden.
Alle Interessierten werden gebeten, sich im für die Sprechstunde angelegten Pad einzutragen:
https://pad.riseup.net/p/offene_sprechstunde-keep

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Die (CAD-)Sprechstunde bietet die Möglichkeit, Projekte zu besprechen, wobei der Fokus auf Umsetzung mit und individuelle Unterstützung bei CAD-Software wie Rhino liegt. Dies umfasst sowohl Grundlagen ohne Vorkenntnisse als auch fortgeschrittene Anwendungen.

The (CAD) consultation hours offer the possibility to discuss projects with a focus on implementation with and individual support for CAD software such as Rhino. This includes basics without prior knowledge as well as advanced practices.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Die offene Sprechstunde bietet die Möglichkeit von Einzel- und Gruppenbesprechungen der eigenen künstlerischen Arbeit(en), nach voriger Anmeldung. The open consultation hour offers the possibility of individual and group reviews of your artistic work(s), by appointment.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Die Sprechstunde bietet die Möglichkeit von Einzel- und Gruppenbesprechungen der eigenen künstlerischen und/oder wissenschaftlichen Arbeit. Bitte meIdet euch bei Bedarf per Mail. Gruppenbesprechungen findet in diesem Semester in diesem Semester in Form eines DiplomandInnen- und eines VordiplomandInnen-Kolloquiums statt. 

Sprache: Deutsch und/oder Englisch

Die documenta fifteen markiert erneut einen Einschnitt in der documenta-Geschichte. Erstmals wird eine Ausgabe der international einflussreichen Großausstellung von einem Kollektiv kuratiert, erstmals von Personen aus dem globalen Süden. ruangrupa, das KünstlerInnenkollektiv aus dem indonesischen Jakarta, das für die künstlerische Leitung ausgewählt wurde, gründet sein Konzept auf den Werten und Ideen von lumbung, einer gemeinschaftlich genutzten Reisscheune. Neben Kollektivität und sozialer Gerechtigkeit sind damit auch Vorstellungen von Nachhaltigkeit im Umgang mit den vorhandenen Ressourcen verbunden. Im Rahmen dieses Seminars spüren wir diesen Prinzipien auf der Ebene des Konzepts wie der Umsetzung der documenta fifteen nach. Wir befragen das Verhältnis von KünstlerInnen und KuratorInnen, von Kuratorischer Praxis und Kunstvermittlung sowie künstlerischer und politischer Praxis. Im Zentrum des Seminars steht die Exkursion zur documenta fifteen. Dies wird vom 26. bis 28. Juli stattfinden.

Die Exkursion findet in Rahmen des Seminars Red Forest, for Example statt. Wir forschen zum Thema Nuklearität und besichtigen die stillgelegten Minen des Uranbergbaus bei Schlema und Pöhla, sprechen mit ehemaligen Wismut-ArbeiterInnen und sehen uns die Gedenkstätten und das Museum Uranbergbau in der Umgebung an. Wir besuchen die Region um Jáchymov in Tschechien und besuchen das älteste Radonbad der Welt.
Max. 15 Teilnehmende.

The excursion is part of the seminar Red Forest, for Example. We will research the topic of nuclear energy and visit the disused mines of uranium mining near Schlema and Pöhla, talk to former Wismut workers, and see the memorials and the museum of uranium mining in the area. We will visit the region around Jáchymov, in the Czech Republic, and the oldest radon spa in the world.
Max. 15 participants.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
We will organise a small group visit of this year's Biennale di Venezia at the end of May 2022. To avoid overlaps with regular teaching, it will be an extended weekend travel (26-29 May), for ca 12 persons.

Organisational questions will be discussed in a welcome meeting on Wednesday 27 April, 5 pm.

Please contact us if you like to join but are unable to attend the intro session.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
A multitude of spaces in the online world has been largely standardized in recent years. Innovation and finding your own unique solutions have been pushed aside, easing us in lazy comfort. Together with designers, writers and artists from all over the world we want to go off-grid for a breather and get out of our cozy pillows. We want to be nostalgic for a new web that we have yet to conjure and share new possibilities and viewpoints for a happier and more diverse time in front of and behind the screen. We envision a digital detox of the online anecdotes of what the internet should look like and delve deep into new narratives that break with our templated reality. Let us overthrow the golden rules of web design to which we are bound and embrace lost or new ways of how the web works.

Guests: Yehwan Song, Laurel Schwulst, Laiqa Mohid, Harald Peter Ström, Studio DVTK, Vera van de Seyp, David Liebermann, Max Kiepe, Jana Reddemann, Olia Lialina, Marco Land und Lutz Issler
Vom 19. bis 22. Mai besteht für Szenographiestudierende die Möglichkeit, im Rahmen einer Exkursion die zum 13. Mal stattfindenden KunstFestSpiele Herrenhausen zu besuchen. Das Festival für Performance, Installation und Neue Musik findet an einem historischen Ort statt; Die zentralen Spielorte – die Galerie und die Orangerie, der Große Garten und das Arne-Jacobsen-Foyer – befinden sich in der barocken Kulisse der Herrenhäuser Gärten. Neue Kunst trifft auf geometrisch strukturierten Raum, Strukturreflexion auf eine herrschaftliche Gartenlogik. Wie geht das zusammen? Auf der Exkursion werden alle im Zeitraum angebotenen künstlerischen Veranstaltungen besucht und in Form ausführlicher Kritikgespräche diskutiert. Auch eine Führung durch den Großen Garten (sowie ein Besuch der anderen Gartenformen in Herrenhausen: einem Englischen sowie einem Botanischen Garten) ist vorgesehen.
Geplante Aufführungs- und Installationsbesuche:
Genevieve Murphy: I Don‘t Want To Be An Individual All On My Own (Performance)
Marlene Monteiro Freitas / Arnold Schönberg / Ingo Metzmacher: Pierrot lunaire (Konzert/Performance)
Olicía (Konzert)
Andrea Božić und Julia Willms (TILT), The Cube sowie Looking-Glass House
Ausgewählte Performances auf dem KunstFestSpiele-Tag

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
If we were to take the shift of the human being’s position within the cosmos seriously which we face in the light of the so-called ecological crisis – which effects would occur for theatre, scenography and the design of space?
With this block seminar, a cooperation between ADSZ, the Bio Design Lab and the theatre project ANTHROPOS EX is dedicated to problems of scenography in the age of the Anthropocene: In a theoretical introduction, we will deal with concepts of a human-world structure after modernity based on texts by Bruno Latour, Frank Raddatz, Anna Tsing, Frederique Ait-Touati and others. In addition, an excursion (17.6.-22.6.) to the Entlebuch Biosphere in Switzerland is planned. There, the ANTHROPOS EX theatre project has turned a cubic kilometre of landscape into a stage and protagonist to narrate the narratives of the place and the intertwining of humans and non-humans. If one takes this attempt seriously, all definitions, time dimensions and appointments about theatre must be radically questioned, especially the importance of the stage set: What would a scenographic approach look like through which materiality, place and landscape tell about themselves?

Therefore we will work together with local and traditional forms of knowledge in Entlebuch as well as exchange ideas with scientists and students from other universities (ETH, ZHdK). It will lead into first conceptual ideas and try-outs, grasping challenges and formulating questions as well as approaches, concluding in a presentation on site.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
„Ich werde oft gefragt, was nach dem dekolonialen Denken kommt. Mir geht es allerdings weniger um das, was danach kommt, als vielmehr um die Tatsache, dass es sich dabei um einen fortlaufenden Austausch im Hier und Jetzt handelt, um eine Reihe von Akten der Reparatur, die sich in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft vollziehen.“
So lautet das Eingangsstatement von Kader Attia zur diesjährigen Berlin Biennale. Die von Attia gemeinsam mit einem von ihm zusammengestellten künstlerischen Team kuratierte BB12 widmet sich im Kern der Frage danach, wie sich Dekolonialisierung in den Künsten denken lässt. Unter Einbeziehung von KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen und AktivistInnen will die BB12 die Welt mit ihren Brüchen und Widersprüchen kartografieren, Gegenerzählungen entwerfen und neue Formen der Handlungsmacht für die Zukunft entwerfen. Im Rahmen der Exkursion besuchen wir die verschiedenen Ausstellungsorte, diskutieren über Konzept und Umsetzung der BB12 und sprechen mit Beteiligten vor Ort.
Ausstellungsorte: Akademie der Künste (Hanseatenweg und Pariser Platz), Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, KW Institute for Contemporary Art, Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie.
Die Exkursion steht in direktem Zusammenhang mit dem Seminar „Global, lokal, glokal? Das Ausstellungsformat Biennale“. Interessierte, die nicht an dem Seminar teilnehmen, melden sich bitte direkt bei der Dozentin.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Die Fachgruppe Szenografie und Ausstellungsdesign wurde dieses Jahr erneut zum internationalen Festivalcampus der Ruhrtriennale eingeladen. Zehn Studierende können an einem viertägigen Programm vom 8. bis 11. September teilnehmen. Die Studierenden fahren nicht als Gruppe, vielmehr ist der Festivalcampus so angelegt, dass sich Studierende unterschiedlicher internationaler Hochschulen aus den Bereichen Theater, Tanz, Szenografie, Dramaturgie und Theaterwissenschaft kennenlernen, während sie die künstlerischen Beiträge zur Triennale verfolgen und diskutieren. An drei Tagen des viertägigen Programms finden Workshops statt, in denen unter der Leitung eines/einer Dozierenden der beteiligten Hochschulen Aspekte des Programms vertieft werden.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Der Intertuesday ist ein hochschulöffentlicher Raum, in dem Studierende und Alumni, Lehrende und Gäste in kurzen Vorträgen ihre aktuellen Recherchen, Projektarbeiten oder Arbeitserfahrungen vorstellen und diskutieren.

Alle Termine und Programme werden regelmäßig per Mailverteiler bekanntgegeben.

Kontakt: Leia Walz (lwalz@hfg-karlsruhe.de)

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Das Plenum dient als Plattform, um Arbeiten von Studierenden und die Lehrenden, die mit dem Medium Fotografie arbeiten, vorzustellen und zu diskutieren. Offen für Studierende aller Studiengänge. Hier werden alle Fragen zu Medienkunst/Fotografie an der HfG verhandelt.

The plenary serves as a platform to present and discuss the work of students and the teachers who work with the medium of photography. Open to students from all study courses. All questions concerning media art/photography at the HfG are discussed here.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
The colloquium is open to PhD and Magister students and focuses on research materials and methodology in preparation to the final thesis. The colloquium is open to all students of HfG as usually subjects of general concern are discussed. Appointments devoted to theoretical discussion are alternated with those devoted to projects, publications and applications. Some events may happen during the weekend and not following the usual schedule. To propose a topic or to register please send an email.

Das offene Kolloquium richtet sich an Interessierte aus allen Studiengängen. Es bietet eine Gelegenheit, um Abschlussprojekte vorzustellen und mögliche Themen zu sondieren, die Gliederung von Magister- und Hausarbeiten zu besprechen oder Tipps für die Recherche und die weitere Arbeit zu geben.

The colloquium is open for members of all departments and offers a space for presenting diploma and Magister projects, exploring possible topics, discussing the structure of theses and term papers, or giving tips for further research, organisation of work etc.


Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Entwicklung und Betreuung individueller Studierendenprojekte, Brennen und Glasieren der geschrühten Arbeiten bei Susanne Trautnitz. Freies Arbeiten, kein Scheinerwerb möglich, offen für Studierende alle Semester und Studiengänge. Die Teilnahme erfolgt projektorientiert, das heißt, ein Teilnahmeplatz gilt nicht für das ganze Semester, sondern wird wochenweise über ein Pad organisiert.

Anmeldung / Interessenbekundung NICHT via E-Mail, sondern via Pad:

https://pad.riseup.net/p/eR628m6sXrv_-RT93U5X-keep
In diesem Kurs wird die Ausstellungsarchitektur für den diesjährigen Jubiläums-Rundgang der Hochschule kollektiv entwickelt und praktisch umgesetzt. Das Projekt bietet allen teilnehmenden Studierenden die Möglichkeit, den Prozess von der Bedarfsanalyse bis zur Ausstellungseröffnung mitzugestalten und die Transformation vom theoretischen Konzept zur praktischen Umsetzung aktiv zu begleiten. Die Entwicklung des Ausstellungsdesigns für den studiengangübergreifenden Rundgang ist ein interdisziplinärer Prozess, bei dem gestalterische, planerische und handwerkliche Techniken genutzt und gelehrt werden. Um die Übersetzung der anfänglichen Idee in eine funktionierende Ausstellungsarchitektur zu erleichtern, wird auch eine Einführung in das Projektmanagement anhand realer Parameter gegeben.
Ein besonderer Fokus des Kurses gilt der künstlerischen Arbeit im Kollektiv – der gemeinschaftlichen Ideenfindung und der späteren Umsetzung im Team.
Geleitet wird das Seminar vom Offenbacher Künstlerkollektiv YRD.Works, das mit seinen Arbeiten an der Schnittstelle von Kunst und temporärer Architektur agiert. Ein zentraler Aspekt der begehbaren Rauminstallationen von YRD.Works ist die Auseinandersetzung mit Displays, Bühnen und multiplen Betrachtungs- und Aktivierungsebenen.
Basics in fabric technology, digital fabric planning and introduction in the loom and tufting gun.
Brief introduction sessions in groups as well as support of individual projects.

Exkursion Berlin Studio HILO: Concluding one day session Monday May 16 of a workshop that took place at HfG in January 2021.

Open to new participants.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Von GestalterInnen wird heute immer häufiger erwartet, sich mit vielen Werkzeugen und Techniken auszukennen. Besonders wenn es darum geht, digitale mit manuellen Werkzeugen zu kombinieren, wird es schwierig. Beispiele dafür sind die Programmierung und/oder die CNC-Steuerung einer Fräsmaschine.
Dieses Seminar richtet sich an alle GestalterInnen, die grundlegende oder keine Vorkenntnisse zu 3D haben, aber gerne ein Projekt mit einer computergesteuerten Fräse umsetzen möchten. Dabei werden neben 3D und CNC auch andere Techniken wie z.B. Laserschneiden, 3D-Druck und visuelle Programmierung erklärt und angewandt.
Seminarziel ist es, mithilfe der oben genannten Techniken selbst gefertigte, parametrisch entworfene Objekte zu bauen.
Bei Interesse wird auch eine kleine Anleitung zum Eigenbau einer kleinen, einfachen CNC-Steuerung mithilfe von Arduino gegeben.
Software: Autodesk Fusion 360, Rhinoceros Grasshopper

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Lautsprecher sind aus unserer Kultur nicht wegzudenken, haben einen ähnlichen Stellenwert wie Autos, Telefon, Internet, arbeiten oft unbemerkt im Hintergrund. Ohne Lautsprecher kann die moderne Gesellschaft nicht funktionieren, wäre die Kunst um ein wichtiges "Material" ärmer.

In vielen Bereichen wird angestrebt, Musik so original wie möglich zu reproduzieren.
Die Filmindustrie versucht dies z. B. durch Normen wie THX.
Wie gut ist Reproduzieren überhaupt möglich, welche Rolle spielt der Raum, wo sind die Grenzen?
In Hörsitzungen werden wir sehr alte bis neue 'Referenzlautsprecher' der Industrie mit verschiedenen eigenen Entwicklungen vergleichen. Elektronik und Software werden uns dabei helfen.

Es werden Aufbau, Funktionsweisen, Standards, Gehäuse, Designs, Qualitätsunterschiede, verschiedene Entwicklungen von Lautsprechern besprochen und getestet.

Welche Lautsprecher sind für welche Situation, für welche Installation am besten geeignet?

Es können eigene Lautsprecherboxen, zum Beispiel für Kunstinstallationen entwickelt und gebaut werden. ProduktdesignerInnen können das Design von Lautsprechergehäusen entwerfen.
Wir finden das passende 'Lautsprecherchassis', den Kompromiss zwischen Funktion und Design.

Wir werden einiges zu hören bekommen, High End in der Werbung überwinden, die Kette von der Aufnahme bis zum Wiedergabe-Raum besprechen, Digital-ungleich-Digital erfahren, MP3-ungleich-Analog erleben.

TV, Radio, Telefon, Smartphone, Auto, Sprechanlage, Hörgerät, Hupe, Computer, Megaphon...
Kino, Bahnhof, Supermarkt, Straßenbahn... Demos, Konzerte, Partys, Werbung, Revolution... Medien-Kunst-Installation
In dem Seminar (Fortsetzung des Seminars aus dem Wintersemester 2021/2022) arbeiten wir intensiv an den Verwebungen der Geschichte um das Reaktorunglück Tschernobyl und den jetzigen Kriegsschauplatz Ukraine sowie die Grenzgebiete zu Belarus. In Form von kürzeren pod-cast-artigen Gruppen werden wir einen Teil des Belarusischen Pavillions / Drozdovich TV auf der diesjährigen Venedig Biennale mitgestalten.

In the seminar (a continuation of the seminar in the winter semester 2021/2022) we will work intensively on the interweaving of the history of the Chernobyl reactor accident and the current theatre of war in Ukraine as well as the border regions with Belarus. In the form of shorter pod-cast-like groups, we will be contribute to the Belarusian Pavilion / Drozdovich TV at this year's Venice Biennale.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Im Rahmen der Veranstaltung werden technische Fragen aus dem gesamten Workflow mit digitalen Bildern erörtert, vom der Datenübertragung bis zum Druck. Vermittelt werden weiterführende Grundlagen zur Fotografie in Bezug auf Fototechnik. Die Themen werden von den Teilnehmenden vorgeschlagen und ausgewählt, um ihren individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden. Wir werden für bestimmte Themen SpezialistInenn einladen oder sie vor Ort in Karlsruhe besuchen.
Künstlerbücher sind seit den 1970er Jahren zu einer komplementären wie eigenständigen Kunstform geworden. Über die Jahrzehnte entwickelten sie sich zu einer Bewegung, die mit allen Formaten wie Möglichkeiten des Veröffentlichens und des Print-on-demands spielt.
Im Sommersemester werden wir unseren Fokus vor allem auf die Künstlerbücher-Flut des letzten Jahrzehnts legen. Anhand unserer im Wintersemester entwickelten Ideen fertigen wir eigene oder kollaborative Künstlerbücher mit Fotografie an und steigen so immer tiefer in diese Welt des Sortierens, Formens, Konzeptualisierens und Zusammenfügens ein.
Konkret steht die Entwicklung und Produktion von eigenen Künstlerbüchern mit Fotografie in diesem Semester im Fokus. Zu Beginn des Wintersemesters 2022 wird in den Lichthöfen der HfG eine Künstlerbücher-Messe stattfinden. Viele verschiedene AkteurInnen der internationalen "Independent Publishing"-Szene und interessierte BesucherInnen können hier ins Gespräch kommen und Bücher anbieten und erwerben. Studierende und Alumni nehmen mit eigenen Büchern teil. Die Buchmesse wird zu einem Tauschplatz für Bücher und Wissen um Gestaltung von Büchern werden. Zusammenarbeiten mit Anton Stuckhardt, KD, Bookboy, Munitionsfabrik, der ZKM Bibliothek und anderen sind geplant.
How do trillions of cells coordinate their tasks in a complex organism? And how can different organisms communicate across taxonomic boundaries? The Molecule Gossip project is looking into these questions. Together with the Cluster of Excellence CIBSS (Centre for Integrative Biological Signalling Studies) at the University of Freiburg, we are developing a communication concept & participatory DIY kit that makes the basics of (synthetic) micro-biology tangible. The so-called "integrative signalling research" not only provides initial clues and insights into those micro-communications, but also creates a more precise and holistic understanding of the biological connections. From organ development to plant growth signals or immunology – as part of the Bio Design Challenge 2022, the world's largest international bio design competition, we are pursuing those microscopic traces of biogenesis in a transdisciplinary team of students and researchers, designers and natural scientists. The project will be submitted to the Bio Design Challenge in June 2022 and presented to the international BDC jury. In-depth webinars of the BDC community on the topic of Bio Design complement the project work.

More info about the BDC: www.biodesignchallenge.org

Sprache: Deutsch und/oder Englisch

Dieses Lektüre-Seminar diskutiert Grundlagentexte der politischen und praktischen Philosophie der Moderne, u.a. von Walter Benjamin, Hannah Arendt, Frantz Fanon, Alexander Kluge/Oskar Negt, Judith Butler und Slavoj Žižek. Im Zentrum stehen Fragen zur historischen Semantik von Gewalt im 20. Jahrhundert in Verschränkung mit und Abgrenzung zu Macht, Herrschaft, Autorität und Zwang: Wie greifen Gewalt und Geschichte ineinander; gibt es eine eigene Geschichte der Gewalt; was ist die Gewalt des geschichtlichen Zusammenhangs? Des Weiteren interessieren zeitgenössische Verständnisse unterschiedlicher Gewaltformen (physisch, psychisch, symbolisch) und Gewaltakteure (individuell, kollektiv, strukturell, systemisch, staatlich, nicht-staatlich). Dieses Studium der Ausweitung und Differenzierung erarbeitet sich die Bedeutungsspektren von Gewalt aber nicht ohne Gegenbegriff. Abschließend untersuchen wir, ob und wie Strategien der Gewaltlosigkeit und Prozesse des Gewaltabbaus neue Begriffe des politischen Handelns eröffnen.) 

Sprache: Deutsch und/oder Englisch.

Leistungsschein Kunst- und Medienphilosophie


Clay extrusion is a common industrial process used to create ceramic objects of a fixed cross-sectional profile by pushing raw clay through a die. Extrusions can be cut in smaller pieces, assembled, or modified when the clay is still soft, leading to a wide array of formal and functional possibilities. This seminar is a collaboration between HfG Karlsruhe and the Staatliche Majolika Manufaktur Karlsruhe. The students of HfG Karlsruhe are able to use the clay extrusion machine, glazing equipment and kilns of the Staatliche Majolika Manufaktur Karlsruhe to design and produce functional objects. The final objects will be realized using a special mix of leftover clay and glaze from the Staatliche Majolika Manufaktur Karlsruhe. The outcome of this seminar will be presented in an exhibition (and will be considered for a limited edition by the Staatliche Majolika Manufaktur Karlsruhe).

Sprache: Deutsch und/oder Englisch.


Die documenta fifteen markiert erneut einen Einschnitt in der documenta-Geschichte. Erstmals wird eine Ausgabe der international einflussreichen Großausstellung von einem Kollektiv kuratiert, erstmals von Personen aus dem globalen Süden. ruangrupa, das KünstlerInnenkollektiv aus dem indonesischen Jakarta, das für die künstlerische Leitung ausgewählt wurde, gründet sein Konzept auf den Werten und Ideen von lumbung, einer gemeinschaftlich genutzten Reisscheune. Neben Kollektivität und sozialer Gerechtigkeit sind damit auch Vorstellungen von Nachhaltigkeit im Umgang mit den vorhandenen Ressourcen verbunden. Im Rahmen dieses Seminars spüren wir diesen Prinzipien auf der Ebene des Konzepts wie der Umsetzung der documenta fifteen nach. Wir befragen das Verhältnis von KünstlerInnen und KuratorInnen, von Kuratorischer Praxis und Kunstvermittlung sowie künstlerischer und politischer Praxis. Im Zentrum des Seminars steht die Exkursion zur documenta fifteen. Dies wird vom 26. bis 28. Juli stattfinden.

EN
progression and prevention: two forms of future-oriented handling of time that define the development and circumverntion of coming times as much as forms of consumption of the present. Progression as the technical development of many possible futures brings into view who will own the future. On the other hand, or in relation to this, prevention is primarily oriented towards ways of preventing ominous, undesirable future times by changing the present. Both cultures result in a fixation on the future, derive from Tomorrow how the Now is to be lived - both result in processes of "colonization" of time. What influences do these cultures have on the handling of the present, the consumption of time and the implementation of means of expelling it? What spaces do these cultures envisage for shaping and realizing the future? Which hegemonic forms of knowledge emerge, and are there alternatives to life in the conditional that arise from art? Can we overlook the future and still move forward with a changed direction of view? The seminar deals theoretically and practically with the anticipation of time, with scenarios, historical and current narratives, political utopias, the visual capital of worst-case scenarios, apocalypses and with “The Future” as the most ubiquitous buzz-word of all times and what has become of it.

DEU
Progression und Prävention: zwei Formen des zukunftsorientierten Umgangs mit Zeit, die die Entwicklung und Bestreitung von Zukunft sowie Verbrauchsformen von Gegenwart definieren. Progression als technische Entwicklung "vieler möglicher Zukünfte" bringt in den Blick, wem die Zukunft heute schon gehört. Demgegenüber, bzw. darauf bezogen orientiert sich Prävention vor allem an Möglichkeiten, "die eine Zukunft" zu umgehen und unheilvolle, unerwünschte kommende Zeit durch veränderte Gegenwart zu verhindern.
Beiden Kulturen eignet eine Fixierung auf Zukunft, beiden eignet ein Denkstil, aus dem Morgen abzuleiten, wie das Jetzt zu leben ist und beide resultieren in Prozessen der „Kolonisierung“ von Zeit mit Übergängen, Passagen und kritischen Wendepunkten zwischen Gegenwart Zukunft.
Welche Einflüsse haben diese Kulturen auf den Umgang mit Gegenwart, den Verbrauch von Zeit und den Konsum von Mitteln, sie zu vertreiben? Welche Räume des Gestaltens und Verwirklichens von Zukunft sehen diese Kulturen vor? Welche auch hegemonialen Wissens- und Denkformen bilden sich heraus, und gibt es aus der Kunst entspringende Alternativen zum Leben im Konditionalen, eine anders formulierte Form der Zukunftsgewandtheit? Können dem dreigliedrigen Zeitregime aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mehr Teile hinzugefügt werden? Können wir über die Zukunft hinwegsehen und mit geänderter Blickrichtung trotzdem vorwärtsgehen?
Das Seminar befasst sich theoretisch und praktisch mit der Antizipation von Zeit, mit dem Szenario, historischen und aktuellen Narrativen, politischen Utopien, dem visuellen Kapital von Worst-Case Szenarien, Apokalypsen und ästhetischen Supplements der Katastrophe mit Sofortwirkung sowie dem Ideologem der Zukunft selbst und dem, was aus ihm geworden ist.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch

The ORC seminar centers on the interplay of the digital with the analogue in (archival) collections.

In the first session, the topic will be approached from a philosophical perspective and we will look closer at what can be described as a new form of transubstantiation: the moment when an object gets digitalized, when its substance becomes something else.
In the following sessions, the questions raised in the theoretical course will be applied to different case studies, including field trips to a wide array of (archival) collections in Karlsruhe. During a visit of the Badisches Landesmuseum, we will witness the actual process of digitalizing an object from the museum’s collection via 3D-scan and find out more about current strategies of digitalization at museums.
We will also look at how artists and designers are engaging with (archival) collections in a variety of ways and within or without the digital.
A combined visit to the ZKM/archives, the Laboratory for Antiquated Video Systems and the department of restauration will show what problems media archives are facing.
The workshop will conclude with a discussion of social media as a personal archive, where life experiences can be converted into digital files.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
In dem Tutorium werden laufende Projekte begleitet, individuelle Problemstellungen betrachtet und dabei Kenntnisse in Bildbearbeitung, Layout und Vektorzeichnung vertieft. Es werden nicht nur Seminar-Projekte betreut, sondern auch freie Projekte wie zum Beispiel das eigene Bewerbungs-Portfolio. Das Tutorium ist offen für Studierende aller Studiengänge.

Scheinerwerb nur bei wöchentlicher Teilnahme.
Inhale without regrets, Wind and kisses, Rituals out of breath, Particles dancing in the sun, Balloon and Shisha, Singing in a breathing cave – Let´s blow off dust and develop tools for a collective breathing celebration to be shared by seminar group and guests. 

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Die Fortsetzung des Seminars Basics Technische 3D-Modellierung eignet sich für erfahrene Nutzende der 3D-Software Rhinoceros 3D, da nun auch die Erzeugung schwierigerer Flächenmodelle und parametrisches Entwerfen mit dem plugin 'Grasshopper' behandelt werden. Darüber hinaus wird ein kurzer Einblick in die Software 'Fusion 360' gegeben sowie Unterstützung bei studentischen Projekten angeboten. Architektonische 3D-Modelle können auf Wunsch einbezogen werden.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
The way food is processed influences not only the taste, but also the sensory experience of eating. What and how we eat is a crucial part of our cultural identity.

What are the current issues of food production? Can the way a dish is prepared shape consumption consciousness? What happens when we consider kitchen utensils as sensual extensions of our own bodies?

In this seminar we will look at the tools and the ways we produce, prepare and consume food. You can focus on your interest whether it is on issues of production and consumption and/or exploring sensory experiences, social gatherings or new ways of shaping food.

By looking at food as a material, it is possible for you to make parallels with other industrial production processes. This will allow you to experiment and develop your own design tools.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Das Kolloquium bietet Raum für digitale Innovation, künstlerische Forschung und das Erlernen von Werkzeugen, um die Beziehung zwischen Kunst, Technologie und Performance zu studieren. Gemeinsam erforschen wir die Möglichkeiten digitaler Technologien für die darstellenden Künste. Wir erkunden innovative Technologien, sich verändernde Arbeitsstrukturen, neue Erzählformen und diskutieren, was es heute bedeutet, KünstlerIn an der Schnittstelle zwischen darstellender Kunst und neusten Technologien zu sein. Wir möchten erstens erforschen, wie digitale Technologien sinnvoll und ästhetisch für die darstellenden Künste eingesetzt werden können. Zweitens, wie diese transformiert werden, beispielsweise durch Sensoren, Robotik, künstliche Intelligenz, virtuelle und erweiterte Realität usw. Und drittens, wie digitale Technologien die verschiedenen Arbeitsbereiche vor, auf und hinter der Bühne erweitern können. Das Kolloquium versteht sich als Ort der Innovation, der Inspiration, des Diskurses, des Austausches, als Ort des Mutes zu Neuem und auch des Scheiterns, der Reflexion, Netzwerkbildung, Impulsgebung und Kommunikation – ein Ort der Kunst!
KIT-Studierende können im Rahmen des Seminars einen Leistungsschein Fachtheorie im Ergänzungsfach Medienkunst (4 ECTS) erwerben. Das Seminar ist offen für Studierende alle Studiengänge. Auch Personen ohne Leistungsscheinbedürfnisse sind herzlich eingeladen, mit uns zu diskutieren, ihre Projekte vorzustellen und an Themen zu arbeiten.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Das Seminar möchte untersuchen, unter welchen Umständen Machteinflüsse, Übertragung, Akzeptanz, Durchsetzung und Gedankenräume in Karten entstehen können und besonders, inwiefern virtuelle Karten die Aktualität und Wahrnehmung physischer Räume sowie die Entwicklung von Handlungsmodellen bestimmen und somit neue Realitäten erzeugen. Im Rahmen der Medienkunst sind wir interessiert an den Räumen und Objekten, die wir per Karte verändern können und/oder die uns in einen wechselseitigen Dialog mit ihnen eintreten lassen.
KIT-Studierende können im Rahmen des Seminars einen Leistungsschein Fachtheorie im Ergänzungsfach Medienkunst (4 ECTS) erwerben. Die Anforderungen für den Erwerb eines Leistungsscheins sind eine künstlerische Arbeit zu einem selbst gewählten Thema in dem Bereich "The Power of maps". Das Seminar ist offen für Studierende aller Studiengänge. Auch Personen ohne Leistungsscheinbedürfnisse sind herzlich eingeladen, mit uns zu diskutieren, ihre Projekte vorzustellen und an Themen zu arbeiten.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
VVVV ist eine visuelle Live-Programmierumgebung, die zum Rapid Prototyping bis hin zur Endproduktion eingesetzt werden kann. In diesem Seminar erwartet Sie eine kurze Präsentation von exemplarischen Projekten, die mit VVVV entwickelt wurden, um dessen Möglichkeiten zu erahnen. Darauf folgt eine Einführung in die Benutzeroberfläche und Besonderheiten von VVVV. Das Seminar wird eher praxisorientiert stattfinden. Nach der theoretischen Einführung sollen die Teilnehmenden ihre eigenen Programme erstellen und modifizieren können.

Voraussetzung sind ein Laptop mit Windows 10 und eine Maus (wichtig für die Verwendung der Benutzeroberfläche). Wenn Sie das nicht haben, geben Sie mir bitte vorher Bescheid und wir finden etwas für Sie. Das Seminar wird vor allem, aber nicht ausschließlich Erstsemestern und Neuankömmlingen empfohlen. KIT- Studierende können im Rahmen des Seminars einen Leistungsschein Fachtheorie im Ergänzungsfach Medienkunst (4 ECTS) erwerben. Anforderungen für den Erwerb eines Leistungsscheins sind das Programmieren einer generativen Applikation in VVVV. Das Seminar ist offen für Studierende aller Studiengänge.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Game Culture, Game Design, Game Studies. Das Forum Ludorum ist die Austauschplattform des HfG Gamelab für kulturelle und wissenschaftliche Diskurse sowie gestalterische Aspekte zum interaktiven Medium Computerspiel. Gemeinsam analysieren und diskutieren wir über aktuelle Entwicklungen, Debatten, alte und neue Games. Dabei stellen wir gesellschaftliche, historische, intermediale und popkulturelle Bezüge her. Die Themen des Semesters werden gemeinsam ausgewählt. Eigene Themenvorschläge und Vorstellungen von Projekten sind herzlichst willkommen.
Das Forum ist als Kernveranstaltung der Seminare Postdigital Lab – Game, Public, Immersion zu verstehen und fungiert ergänzend zu ihnen. Das Forum wird vor allem, aber nicht ausschließlich Erstsemestern und Neuankömmlingen empfohlen. KIT-Studierende können im Rahmen des Seminars einen Leistungsschein Fachtheorie im Ergänzungsfach Medienkunst (6 ECTS) erwerben. Die Anforderungen für den Erwerb eines Leistungsscheins sind ein Referat und eine wissenschaftliche Ausarbeitung zu einem selbst gewählten Thema aus dem Bereich Games. Das Seminar ist offen für Studierende aller Studiengänge. Auch Personen ohne Leistungsscheinbedürfnisse sind herzlich eingeladen, mit uns zu diskutieren, ihre Projekte vorzustellen und Themen vorzustellen.
Das Seminar wird hinsichtlich der Pandemielage weiterhin über den HfG GameLab Discord abgehalten.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Das Seminar wendet sich an alle, die das Entwickeln und Gestalten von Games lernen wollen. Hier lernen sie die Basiskenntnisse der Spieleentwicklung. Mit Hilfe der Unity Engine erstellen, gestalten und programmiereren wir ein Spiel. Auf diesen Kenntnissen aufbauend erforschen wir, wie die Unity Engine im Bereich der Gestaltung noch anders eingesetzt werden kann. Zwischendurch gibt es Kaffee. Keine Vorerfahrung erforderlich.

This seminar addresses all those who are interested in learning digital game development. Here they will acquire the basics of game development inside the Unity Engine. Inside this game engine we will create, design and code a game. On top of the basics we will try to find out how to use the Unity Engine in terms of designing stuff. Occasionally there will be some coffee. You do not need any previous experience.


Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Das Seminar ist angelehnt an das früher angebotene Making Games Seminar. Auch die Remastered-Version des Seminars verfolgt das Ziel, in kleinen Gruppen und in Zusammenarbeit mit Studierenden des KIT ein Videospiel jeglicher Art im Lauf des Semesters auf die Beine zu stellen. Von ProgramiererInnen über Sound Artists bis zu GrafikerInnen sind hier alle willkommen, die sich für die Themen Games und Spieleentwicklung interessieren.

This seminar refers to the Making Games Seminar offered a few years ago at the HfG. In Making Games Remastered the goal is to develop in small groups and in cooperation with students from the KIT any kind of videogame during the semester. Programmers, sound artists and graphic designers are all welcome to join this seminar about games and game development.


Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Die Seminarreihe Expanded Cinema widmete sich bis zum Sommersemester 2021 einer Archäologie der Meister der materiellen Spezialeffekte – einer Wiederentdeckung prototypischer tschechischer MedienkünstlerInnen irgendwo zwischen MagierInnen und VideographInnen.
Die Magie und das Mythische in der Kunst sind jedoch akut bedroht: Neuen Medienformate wie VR, AR und Mixed Reality, aber auch neue Vertriebswege wie die Non-Fungible Tokens (NFTs) bieten Chancen, sind aber untrennbar mit künstlicher Intelligenz verwoben und bergen das Risiko der Automatisierung und Ersetzung von (medien-)gestalterischer Innovation.
Nach dem Abschluss von Expanded Cimema und der Diskussion der Ausgestaltung des Mixed Reality Labs im Studierenden-Kreis im vergangenen Semester werden in diesem Semester die neuen Dienste zur Automatisierung von Kreativität wie Nvidia GauGAN, Open AI Dall-E und GitHub Copilot zum Anlass genommen, ein Feld von anti-automatischen Narrativen zu kartieren.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
In diesem praktischen Research-Seminar widmen wir uns dem nichtlinearen Geschichtenerzählen unter Einfluss von Echtzeitdaten. Neben der Recherche und der Erforschung von Data Driven Narratives-Projekten ist auch deren rein technischer Aspekt von Interesse: Wann wird es möglich sein, das Wetter und die Tages-/Nachtzeit aus Karlsruhe oder jedem anderen Standort der User live in das Erzählformat einbinden zu können?
Die Spielenden gehen z.B. in Grand Theft Multiplayer echten Berufen nach und befördern z.B. Eisen von der Eisenmine zur Eisenverarbeitung, wobei die Preise der verschiedenen Güter bereits jetzt ökonomischen Schwankungen unterworfen sind. Wie lange dauert es, bis hierfür tatsächliche Aktienkurse verwendet werden?


Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Mit der Seasons of Media Arts (SoMA) fand nun drei Semester in Folge im Rahmen der UNESCO Creative City of Media Arts eine sehr erfolgreiche offizielle Karlsruher Ausstellungsreihe im öffentlichen Raum statt. Die Strategie: Kreativität, Vielfalt und Vernetzung im demokratischen Gleichgewicht mittels Medientechnologie und Medienkunst zu stärken. In Kooperation mit dem ZKM Karlsruhe waren verschiedene Video-, Sound- und Lichtinstallationen, Projektionen an Fassaden und Straßen, künstlerische Interventionen und experimentelle Veranstaltungen von internationalen und lokalen MedienkünstlerInnen, Karlsruher Initiativen und Institutionen zu sehen.
Seit dem Wintersemester 2021/2022 widmet die Stadt Karlsruhe SoMA maßgeblich den studentischen Talenten in einer Kooperation mit Prof. Michael Bielicky die auf mehrere Jahre ausgelegt ist. Go Public Narratives wird ein zentraler Think Tank sein mit dem Ziel, die Kooperation Seasons of Media Arts aktiv mitzugestalten. Hierbei werden wir unter anderem auf einen eigens für das Mixed Reality Lab angeschafften Leica BLK360 Laserscanner zurückgreifen können.
Go Public Narratives wird unseren Studierenden die Chance geben, gemeinsam mit internationalen KünstlerInnenpersönlichkeiten ausstellen zu können.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Programmieren und Probieren mit C, Python, Java, SuperCollider, Max/Msp/Jitter.
Aufbauend auf der Vermittlung von Grundlagen der Programmierung werden individuelle Projekte entwickelt: Live-Coding, Netzwerk-Konzerte, physikalische und mathematische Grundlagen für Simulation und Anlyse in verschiedenen Sprachen.

Digitale und analoge Klangerzeugung, Interaktion, visuelle Analyse und Synthese, generiert und programmiert unter verschiedenen Environments der Medieninformatik.
Es werden Objekte und Verfahren in Beispielen besprochen und in Übungen und Projekten klangliche, musikalische und visuelle, szenische Anwendungen entwickelt.

Es werden Semesterthemen gewählt.

Nach Absprache mit den Dozenten können Teilnehmende bewertbare Seminararbeiten bzw. Seminarvorträge übernehmen.

Das Seminar ist offen für Studierende aller Studiengänge.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Wir bleiben in diesem Semester beim Thema Netzwerkmusik und verbinden das Live-Jammen mit den Online-Möglichkeiten.
Es werden künstlerische und musikalische Konzepte für ein audiovisuelles Label entwickelt. Schwerpunkte sind performance- und konzertorientierte Events.
Jammen – Entwickeln – Performen... In regelmäßigen Abständen sollen gemeinsam individuelles Instrumentarium und Kollaborationskonzepte ausprobiert werden.

Nach Absprache mit den Dozenten können Teilnehmende bewertbare Seminararbeiten bzw. Seminarvorträge übernehmen.

Das Seminar ist offen für Studierende aller Studiengänge.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Kollektive erfahren in der Kunstwelt zurzeit eine besondere Aufmerksamkeit. Sie werden mit renommierten Preisen bedacht und stehen im Mittelpunkt der dokumenta 15. Was macht die künstlerische Arbeit im Kollektiv aus und wie funktioniert diese? Ausgehend von dieser Frage wollen wir uns in diesem Seminar mit der gemeinschaftlichen Produktion und Rezeption von Musik und Klangkunst in Kollektiven auseinandersetzen, die sowohl menschliche als auch maschinelle Agenten umfassen können. Dabei schlagen wir einen thematischen Bogen von Gesellschafts- und Netzwerktheorien über aktuelle Forschung zum gemeinsamen Musizieren und Musikerleben bis hin zu Networked Music Performance und Human-Computer-Interaction.

Nach dem Vorlesungsteil werden entsprechende Beispiele in einem Kolloquiumsteil von den Studierenden (HfM Karlsruhe: MA; HfG Karlsruhe: Diplom/Vordiplom) in Form von Referaten (HfM, HfG) oder eigenen künstlerischen/musikalischen Arbeiten (HfG und HfM) vorgestellt. Diese Veranstaltung wird gemeinsam von der Hochschule für Musik Karlsruhe und der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe durchgeführt.

Nach Absprache mit den Dozenten können Teilnehmende bewertbare Seminararbeiten bzw. Seminarvorträge übernehmen.

Das Seminar ist offen für Studierende aller Studiengänge.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Okkyung Lee wird während des Sommersemesters mit uns arbeiten und sich auf Musik und Sound und verwandte Themen wie Performance und Ausstellung konzentrieren.

Okkyung Lee, die in Daejeon, Korea, aufwuchs, zog 1993 nach Boston, wo sie studierte und Abschlüsse sowohl in Komposition und Filmmusik (Berklee College of Music) als auch in Improvisation (New England Conservatory) erhielt. Seit ihrem Umzug 2000 nach New York City hat sie mit verschiedensten KünstlerInnen gespielt und auch Aufnahmen gemacht. Dazu gehören Derek Bailey, Carla Bozulich, Nels Cline, Anthony Coleman, Chris Corsano, Sylvie Courvoisier, Mark Dresser, Fred Frith, Carolos Giffoni, Shelley Hirsch, Lindha Kallerdahl, Andrew Lampert, Paul Lytton, Miya Masaoka, Raz Mesinai, Min Xiao-fen, Thurston Moore, Butch Morris, Larry Ochs, Jim O’Rourke, Beth Orton, Evan Parker, Zeena Parkins, Marina Rosenfeld, Wadada Leo Smith, C. Spencer Yeh und John Zorn.
Lee entwickelte eine eigene Musiksprache, wobei sie auf zeitgenössischen Cellotechniken und profunden Erfahrungen in Improvisation und Komposition aufbauen konnte. Ihre solide klassische Ausbildung als Sprungbrett nutzend, verschmilzt sie Jazz, Sounds, traditionelle koreanische Musik und Geräusche und schafft eine einzigartige musikalische Synthese.
Lee tritt häufig als Solo-Performerin und mit eigenen Ensembles auf. Außerdem arbeitet sie häufig mit den Gruppen von Pianist/Komponist Vijay Iyer und Poet und Hip-Hopper Mike Ladd sowie im Duo mit Turntable-/Videokünstler Christian Marclay.
Sie ist auf wichtigen Festivals sowohl in Nordamerika (Victoriaville, Portland, San Francisco, Whitney Biennial 2006 „Day for Night“ in New York) als auch in Europa (mœrs festival, Taktlos Festival Zürich/Basel, Biennale Venedig, Kontracom Festival in Salzburg) aufgetreten.

(https://de.wikipedia.org/wiki/Okkyung_Lee)

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
In this seminar we will experiment with analog photography and darkroom techniques such as analog printing, photograms, and direct engagement with the emulsion of the negative. We will watch non-narrative experimental films by directors such as Stan Brakhage, Maya Deren and Jonas Mekas, among others in order to encourage our thinking about photogrpahy as an expanded medium. We will explore Kaya Silverman´s interpretation of photography as an analogy of the world, which she belives performs into the future while comparing it with Roland Barthes' position on photography as an indexical record that is always an agent of the past.

Ketuta Alexi-Meskhishvili was born in 1979 in Tbilisi, Georgia. She emigrated with her family to New York in the 1990s where she went on to study photography at Bard College. Her solo shows include „Georgian Ornament“ at Les Rencontres d’Arles, 2021, „Boiled Language“ at LC Quiesser, Tbilisi, 2019 and „Hollow Body“ at Koelnischer Kunstverein, Cologne, 2016. Group shows include „Studio Berlin“ at Berghain, Berlin, 2020, „Produktion: Made in Gemrany 3“ at Sprengel Museum Hannover, 2017 and „Surround Audience“ at New Museum, New York, 2015 among others. She lives in Berlin.
Was geschah in Tschernobyl? – Seit über 35 Jahren werden die Auswirkungen der Atomkatastrophe diskutiert und dennoch bleibt ihre ganze Tragweite bis heute unverstanden. Denn die Folgen der radioaktiven Kontamination sind nicht nur medizinischer oder ökologischer Art, sondern werden den Betroffenen vor allem zu einem existenziellen Problem. Mit der Vergiftung der Lebenswelt setzt eine fundamentale Entfremdungserfahrung ein, werden Weltbeziehungen unterminiert und die Katastrophe führt so letztlich zu einem Weltverlust.
Das Theorieseminar möchte unter dem Begriff der „Weltkatastrophe“ danach fragen, was Umweltzerstörung, Kontamination und Weltverlust eigentlich existenziell bedeuten und wie dies unser In-der-Welt-Sein und unsere Weltbeziehungen verändert. Ausgangspunkt unserer Beschäftigung bildet die Atomkatastrophe von Tschernobyl, die als Folie dienen soll, die vielfältigen Phänomene der ökologischen Krise, wie Klimawandel, Zerstörung von Weltausschnitten, Verschmutzung usw. unter einer einheitlichen Perspektive zu befragen. Dabei soll auch gefragt werden, wie die Materialität der Krise durch konkrete Objekte erschlossen werden kann. Diese Phänomene sollen so anhand gemeinsam recherchierter Beispiele und Alltagsbeobachtungen vertieft werden. Hierzu werden wir uns theoretisch in die Soziologie der Weltbeziehung (Hartmut Rosa) und die Phänomenologie der Materialität (Jens Soentgen) einarbeiten, aber auch weitere Theoretiker_innen wie u.a. Anna Tsing, Natasha Myers, Paul Virilio oder Michel Serres konsultieren. Ziel des Seminars ist die Erarbeitung von theoretischen Begriffen und Perspektiven, die an gemeinsam gewählten Beispielen diskutiert werden und die eigene gestalterische Arbeit bereichern sollen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, es wird aber die Bereitschaft zur Lektüre und zur eigenständigen Recherche erwartet.
Sprechstunde nach Absprache: Wöchentlich online nach Absprache, möglich sind Einzelgespräche zur Arbeit an Texten, zur Erschließung von Themen, zur Entwicklung von Fragestellungen sowie zum Aufbau von Argumentationen.

Martin Repohl (M.A. Politikwissenschaft, M.A. Gesellschaftstheorie), Doktorand am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt, Forschungsprojekt: „Die Beziehungsqualität der materiellen Welt – Weltbeziehungssoziologische Perspektiven auf Materialität“, Arbeitsschwerpunkte: Gesellschaftstheorie, Weltbeziehung, Soziologie der Materialität sowie Environmental Humanities.

Literaturauswahl:
Martin Repohl (2019), "Tschernobyl als Weltkatastrophe. Weltbeziehung in einer kontaminierten Welt. Ein Beitrag zur materiellen Fundierung der Resonanztheorie", Baden Baden: Tectum.
Martin Repohl (2020), "The Loss of World in Times of Corona", in: The European Sociologist Issue 45: Pandemic (Im)possibilities.
Hartmut Rosa (2016), "Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung", Berlin: Suhrkamp.
Jens Soentgen (2014), "Dissipation", in: Espahangizi, Kijan/Orland, Barbara (Hrsg.): Stoffe in Bewegung. Beiträge zu einer Wissensgeschichte der materiellen Welt. Zürich: Diaphanes, S. 275-284

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Der zweite Teil des Einführungsseminars Bildproduktion vertieft die Kenntnisse über die Entwicklungen des Mediums Fotografie als technische und soziale Praxis.
Schlüsseldebatten der Fototheorie werden untersucht und in ihren gesellschaftlichen Kontext eingeordnet.

Das Seminar ist offen für Studierende aller Studiengänge und Semester, Scheinerwerb durch aktive Teilnahme an der Veranstaltung möglich.

Texte werden vor jeder Sitzung geteilt.

Quellen:
Liz Wells, "Photography: A Critical Introduction"
Marvin Heiferman, "Photography Changes Everything"


The second part of the introductory seminar Image Production will deepen the knowledge of developments in the medium of photography as a technical and social practice.
It will examine key debates in photo theory and place them in their social context. Open to students from all study courses and levels, Scheinerwerb possible through active participation in the course.

Texts will be shared before each session.

Sources:
Liz Wells, "Photography: A Critical Introduction"
Marvin Heiferman, "Photography Changes Everything"



Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Film worlds inside, visions through the body, a collective work in the team. Creating film means also creating passion. In this seminar we will inseparably unite the connections between the art form film and the process of production. The realization of a film with all its organizational, bureaucratic, apparently annoying processes, should not stand in the way but become a tool that strengthens visions, understands relations and gives a new space to one's own work.

In close exchange with our own projects and external examples, we will learn to understand these relationships, conduct practical experiments that illuminate the microcosm of the seemingly rational world of production, and gather theoretical facts through all phases of a film production in a network that will reveal the complexity of organization and infrastructure.

The goal is to develop one's own attitude, clarity and understanding on the respective approach to one's own projects and their realization.

Following up from the last semester, the topics of postproduction and its organization and the topics of marketing, distribution and festivals will be completed.

Every topic within the cosmos of film production can find its space in this seminar. Contents can be worked out together. In a bi-weekly rhythm, group meetings alternate with one-on-one sessions. No previous knowledge is necessary. The seminar is aimed at beginners as well as more advanced students.
First session on 26/04 will be at 11h!
We will speak German or English depending on the participants' needs.
In the seminar, literary material is developed with particular attention to material that is suitable for audiovisual implementation, such as screenplays, project outlines, project preparations.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
The course follows the parallel history of warfare and digital technologies from WWII cybernetics to the recent applications of AI in conflict zones and the humanitarian sector. Most importantly, it covers how philosophical thought and the humanities have elaborated the issue of military technologies and responded to current conflicts.

We will read authors such as: Antoine Bousquet, Grégoire Chamayou, Gilles Deleuze and Felix Guattari, Manuel Delanda, Michel Foucault, Peter Galison, Friedrich Kittler, Éric Alliez and Maurizio Lazzarato, Dan McQuillan, Cathy O’Neil, Susan Schuppli, Jutta Weber, Eyal Weizman, among others.

A certificate (Schein) is possible with credit in Media Philosophy. Students can a) make a project or deliver a presentation in class and write a short essay of ca. 10 pages, or b) write an extensive essay of ca. 20 pages. All materials will be shared via Dropbox.

Enrolment: via email or Moodle
For update information see: https://kim.hfg-karlsruhe.de/war-intelligent-machines
Starting from Erwin Panofsky and Fritz Saxl’s influential study (1923) on Albrecht Dürer’s famous drawing "Melencolia I" (1514) and Walter Benjamin’s book on "Baroque Trauerspiel" (1928), this course investigates the modern discourse on melancholy. Ever since Sigmund Freud’s distinction of melancholy and mourning (1917), melancholy has been discussed along and vis-à-vis depression and narcissism. Relying on cultural critique and art historical sources, the course aims at challenging this specifically modern framing of melancholy as individual symptom, pathological affect and mental disorder. Revisiting the debate on “leftwing melancholy” (Walter Benjamin, Wendy Brown, Rebecca Comay, Enzo Traverso et al.), the course broadens its concept of melancholy. As political promise, collective affect and discursive battleground, melancholy acquires a historical-political signature, a Kantian “Geschichtszeichen” (sign of history), marking (failed) revolutionary transformations post 1918 and post 1989. In this vein, the course explores the analytical capacity of melancholy and depression as a lens of social and cultural critique (Lars von Trier, Slavoj Žižek, Mark Fisher, and others).

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Departing from Marx’s definition of the commodity as a “sensuous supra-sensuous thing,” the course traces a conceptual constellation that undermines the conventional differentiation between (empirical) sensuousness and (spiritual-conceptual) supra-sensuousness. Located at the crossroads of aesthetic theory, ideology critique and cultural studies, the “aesthetics of the sensuous supra-sensuous” defies a distinct distribution of the sensible, traversing the realms of the imaginary, the symbolic and the real. Departing from Kantian (“power of judgement”) and Hegelian (“artwork”) legacies, the course conceives of this liminal zone by discussing a series of dialectical concepts, reaching from Karl Marx (“commodity”), Evald Ilyenkov (“idea”), Walter Benjamin (“phantasmagoria”) and Alfred Sohn-Rethel (“real abstraction”) to Guy Debord (“spectacle”), Roland Barthes (“myth”), Jean Baudrillard (“simulacrum”), Jacques Derrida (“spectrality,” “hauntology”), Fredric Jameson (“cognitive mapping”) and Catherine Malabou (“plasticity”).

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Von einer Welt, die dabei ist, sich vom Prinzip der männlichen Dominanz zu verabschieden, wird oft erwartet, dass sie früher oder später jegliche Form von Autorität, Macht und Gewalt überwinden wird. Zugleich lässt sich eine autoritäre Drift in neueren hegemonialen Diskursen und politischen Entwicklungen beobachten. Wie passt das zusammen? Was ist Autorität? Wie entsteht Autorität? Entspricht einem Verlust von Autorität automatisch ein Gewinn von Freiheit? Lässt sich Autorität mit Zwang, Macht und Gewalt gleichsetzen, oder besteht die Funktion von Autorität ganz im Gegenteil darin, Macht zu begrenzen? Was ist die Funktion von Autorität in der „autoritären Persönlichkeit“ oder der „autoritären Herrschaft“? Wie hängen Autorität, Tradition und Religion zusammen? Ist, wenn es keinen Gott gibt, „alles erlaubt“ (Dostojewski) oder „alles verboten“ (Lacan)?

Als Leitfaden des Seminars wird uns Hannah Arendts Konzept des Politischen dienen. Aus dessen Perspektive werden wir Theorien des Faschismus, des Totalitarismus und des Imperialismus studieren. Wir werden Walter Benjamin, Jacques Derrida und Giorgio Agamben über das Verhältnis von Autorität, Macht und Gewalt befragen. Über die Funktion von Autorität bei der Ich-Entwicklung in einer post-ödipalen Gesellschaft werden wir Erich Fromm sowie die marxistisch orientierte Lacan-Rezeption der Schule von Ljubljana (Slavoj Žižek, Mladen Dolar, Svetlana Zupančič) konsultieren. Wir werden außerdem die Anthropologie der Geschlechterbeziehungen in der von Frauen dominierten Gesellschaft studieren (Emmanuel Todd).
Der Begriff des „Mediums“ ist unscharf und erfährt je nach Kontext und Disziplin unterschiedlichste Deutungen. Die Bandbreite seiner Definitionen dehnt sich vom Verständnis des Mediums als eines technischen Kommunikationsmittels oder materiellen Trägers der Information jeglicher Art bis hin zu symbolischer Interaktionsform. Diese begriffliche Diversität widerspiegelt nicht nur die institutionelle Genealogie der Medienphilosophie, der Medientheorie und der Medienwissenschaft als inzwischen etablierter akademischer Disziplinen, sondern auch die Vielfalt der technologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Phänomene, die ganz spezifischer analytischer Fokussierung und Forschungsansätze bedürfen.
Im Wintersemester konzentrierte sich das Seminar „Kritische Theorie der Medien“ auf medientheoretisch bedeutsame Positionen der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule. Auf diesem historischen Teil des Kurses aufbauend wird das Seminar im Sommersemester auf eine aktuelle theoretische Aufarbeitung der gegenwärtigen medialen Phänomene, Inhalten und Konsumpraktiken fokussieren. Repräsentative Publikationen der letzten zwei Jahrzehnte, die sich mit einer kritischen Reflexion der digitalen Medien und ihren weitreichenden gesellschaftlichen und kulturellen Auswirkungen befassen, stehen im Mittelpunkt des Seminars. 

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
The expression “critical artistic reflection” has since long become a ubiquitous conceptual topos in the contemporary curatorial and art theoretical discourse. However, what does this “critical artistic reflection” really mean? Especially in the context of artistic practices, which are usually defined as New Media Arts, this expression plays a pivotal role. Usually, “critical artistic reflection” of new technologies in the artwork implies that exploited technologies are made explicit by the artwork itself. At the same moment, it can also mean that the content and aesthetics of certain media products get in different forms thematised in the work. In any case, the concepts of “the critical” and “reflection” in relation to an artwork would require a broader examination, which everybody is invited to work on in this seminar. During the course we will discuss various historical and contemporary examples of what we understand by media and technology criticism in the arts.
The seminar will be conducted by a series of guest lectures and workshops, which will deal with subjects such as problems of copyrights in digital arts, new forms of commodification of the artistic activity in the digital economy, including absolutely unavoidable topics of these days like NFTs and blockchain technologies in general. 

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
2022 feiert die HfG ihr 30jähriges Bestehen. Das Seminar soll dieses Jubiläum zum Anlass nehmen, um noch ein Jahrzehnt weiter zurückzublenden und von der Zeit 1982 aus in die damalige Zukunft zu schauen. Mitten im endzeitlichen Kampf zweier politischer Systeme wird ein absurder Kolonialkrieg um die Falkland-Inseln geführt. Es ist eine Zeit der atomaren Bedrohung, der globalen Hungersnöte und der Umweltproteste, des linken und separatistischen Terrors, des Neoliberalismus und der Angst vor Überwachung. Wenn von den 80er Jahren die Rede ist, werden Erinnerungen wach an "No future", postmodernen Zynismus, Musikvideos und französisches Kino.

Hat auch die bildende Kunst eine Rolle gespielt? Joseph Beuys hat z. B. mit seinem Projekt der "7000 Eichen", in dem nationale Mythen und Umweltaktivismus zu teutonischer Großform auflaufen, für die Documenta 7 des Jahres 1982 ein Zeichen gesetzt. Das Seminar soll den Blick auf die Werkliste dieser Vorgängerschau richten und neben seltsamen Parallelen auch den Unterschied zur diesjährigen Veranstaltung deutlich machen.

Da auch andere Fachgruppen (ADSZ) nach Kassel reisen, wird der Besuch individuell organisiert.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
First formulated by Baumgarten in 1750 the logic of the Aesthetic was primarily not that of art or the beautiful, but – as ‘the sister of logic’ – it referred to the special capacities of the senses and their (formerly underexposed) relationship to knowledge. This double agenda for the Aesthetic, as science of sensuous knowledge and of art, remained part of its logic, establishing the latter’s ambivalent status. While informing modern notions of art as an emancipatory counter-logic of the senses (Rancière), this encounter between politics and the senses can also be read as an ideo-logic investment into formerly ‘uncolonized’ fields (Eagleton). The course will elaborate on the ambiguous structure of the Aesthetic by a reading of some of its canonical texts combined with contemporary critical meta-perspectives on the political potentials and pitfalls of art and Aesthetics.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Remaining largely invisible from a local perspective, the global 'flows' our daily lives depend on have a way of coming into focus when interrupted: When super market shelves remained empty in 2020; when a cargo ship got stranded in the highly trafficked Suez Canal in 2021; this year, as the Nord Stream pipeline may stop delivering gas to Europe; or whenever a single undersea cable (which the Internet relies on) is cut.

One artist who rendered sites and processes visible, through which our world is connected, was Allan Sekula. Sekula’s photo essay "Fish Story" (1989-1995) was an exploration of the ocean as a pivotal space of globalization – and a critical examination of documentary photography’s representational politics. “Fish Story” shed light on the connection between containerized cargo movement and the growing internationalization of the world economy.

In 2022, stress on supply chains is going hand in hand with a humanitarian challenge, as Russia's invasion of Ukraine has triggered one of the largest and fastest refugee movements in Europe since World War II. Considering investigative artistic practices of the past 30 years, this seminar examines how art has been mapping, tracing, and exposing global flows of people, goods, matter and information in a shifting global environment.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
HfG Karlsruhe was founded exactly 30 years ago, in April 1992, with the mission to introduce students to the 'new media' of the time, i.e. digital technologies, and to their application in art and design. Back in the 1990s, digital technologies were embraced as a truly creative, democratic and ‘horizontal’ revolution. Today the perception has changed. Digital technologies did revolutionise many aspects of our life, but also brought new problems: they offered a world of free communication and online services, and at the same time engendered new forms of surveillance, monopoly, infowar, and last but not least a multiplication of underpaid jobs. As any other Kulturtechnik, the power of the digital is ambivalent: it is a power to create and a power to control. The digital is not 'free' as it may appear and it condenses several layers of ghost work, social discrimination, and environmental costs. The course helps students to understand what digital culture is from a larger historical and political perspective and not just from a technical angle. What is digital culture, by the way? Digital culture is, in short, the culture that is made, communicated, archived, and analysed through information technologies such as digital computers, networks, datacenters and more recently AI models. The course offers an overarching approach to see digital artefacts in the long perspective and in a comprehensive way. It is divided in 5 parts:

1. The first part stresses that information societies have existed since millennia, well before computers came to be and beyond Western computer science. Numbers have been always key to run the “colonial imagination” (Appadurai 1993) and the internal politics of European states (Hacking 1983). As the above page from Athanasius Kirchner’s manuscript "Musurgia Universalis" illustrates, numerical matrices were used to control machines (such as a music organ in this case) at least as early as 1650, they are not a recent invention.

2. The second part focuses on the evolution of digital artefacts (such as digital files, texts, and images) in the last decades. It shows how digital computers were connected to build digital networks, how digital networks and social media produced an information overflow that had to be stored in vast datacenters, how eventually these vast datasets needed powerful algorithms to be analysed, such as machine learning (AI).

3. The third part acknowledges the untold of digital culture, that is the forms of discrimination (Benjamin 2019, Chun 2021) and dispossessions (Franklin 2021) which reiterate old colonial configurations. Whereas cyberneticians maintained that information is “a difference that makes a difference” (Bateson 1972), critical media scholars have realised that information is actually “a difference that makes a social difference” (Beller 2021).

4. The fourth part covers the disciplines that were invited or invented to study digital culture. Not only cultural, visual, and media studies, aesthetics, sociology, media archeology, and history of science and technology, but also novel native disciplines such as digital humanities and cultural analytics. Digital tools indeed changed also the way we teach, learn and also write history (see “distant reading”).

5. Finally, the fifth part illuminates the global “ecology” of digital information. The digital is part of a new complex world system that can be described as the composition of biosphere, ergosphere, technosphere, and infosphere (Renn 2020).

A certificate (Schein) is possible with credit in Media Philosophy. Students can a) make a project or deliver a presentation in class and write a short essay of ca. 10 pages, or b) write an extensive essay of ca. 20 pages. All materials will be shared via Dropbox.

Full description here: https://kim.hfg-karlsruhe.de/what-is-digital-culture/
The Covid-19 crisis has seen the acceleration of the use of digital platforms also in the field of higher education. Far from being neutral 'digital tools', platforms such as Zoom, BBB, Skype, Youtube, DeepL, etc. are complex socio-technical architectures shaping the interactions among society, corporations, and institutions, which all together are in the process of redesigning the educational sector as it has never happened before.

In response to the rise of the so-called platform education, the course addresses the key role played by educational tools in shaping and framing our knowledge system and the practices of learning and teaching. The debate on the tools for education has a long history that is not just about the digital divide, but crosses also class, gender and race lines of discrimination. It suffices to recall Audre Lorde’s dictum “The master’s tools will never dismantle the master’s house”, or Chakanetsa Mavhunga’s research on the 'mobile workshops' in the African continent as an alternative to the immobile 'Western laboratory'.

The course engages with the works of pedagogues and thinkers who address, from a variety of perspectives, the urgency of alternative knowledge models, starting from the idea of crafting new tools and technologies for education. These authors include: Clapperton Chakanetsa Mavhunga, bell hooks, Paulo Freire, Peter Damerow, Naoki Sakai, Noliwe M Rooks, George Maciunas, Gayatri Spivak, McKenzie Wark, among others.

The course’s outcome will be the proposal for the design of an unlearning machine (an object or practice whose form will be collectively investigated, discovered and discussed during the semester).

This is a reference to both Gayatri Chakravorty Spivak’s concept of “unlearning one’s privilege as one’s loss”: the understanding that our privileges, whatever they may be in terms of race, class, nationality, gender, “represent a closing down of creative possibility, a loss of other options, other knowledge.”

As well as a reference to the charts “Learning Machines” created by Fluxus artist George Maciunas to contrast fragmentation of knowledge in the university curricula, and traditional linear-narrative methods of source of information such as books.

A certificate (Schein) is possible with credit in Media Philosophy. The evaluation of students' participation to the course will follow the collective work made in class. All materials will be shared via old and new 'platforms'.

For further references and updates, please see webpage:

https://kim.hfg-karlsruhe.de/pedagogy-of-machines/
As every morning, the Exhaustive Describer sits at his desk, reading the daily reports of his employees.

Report from the Management of Common Properties:
In Raymond Roussel's “Nouvelles Impressions d'Afrique”, we found a conspicious number of lists of comparable things: 54 open questions of life, 23 unnecessary objects, 13 attributes with which people decorate themselves while being photographed, 5 cross-shaped objects, 40 things that decrease, 206 things that resemble each other despite a difference in scale, 28 whims of fate, 28 unproven assumptions, 2 successes with dubious origin, 6 ways to become rich in the new world, 9 useful constructions, 8 things that benefit each other, 9 properties more visible than nobility, 6 deceptions by written words, 6 unique objects, 4 useless treatments, 6 things one gets used to, 15 kinds of fire that extinguishes, 3 examples of progress, 8 things one waits for, 8 unrealizable ambitions, 20 ambiguous words, 7 animals who didn't become arrogant despite their merits.

“hm”, he thinks to himself, imagining the world as a knot, a tangled skein of yarn, “so two things that seem absolutely unrelated can share a common property afterall!”

Report from the Management of The Least Perceptible Difference:
Most recent discovery of a least perceptible difference (M.P., 1913): 
“Even the simple act which we describe as “seeing someone we know” is to some extent an intellectual process. We pack the physical outline of the person we see with all the notions we have already formed about him, and in the total picture of him which we compose in our minds those notions have certainly the principal place. In the end they come to fill out so completely the curve of his cheeks, to follow so exactly the line of his nose, they blend so harmoniously in the sound of his voice as if it were no more than a transparent envelope, that each time we see the face or hear the voice it is these notions which we recognise and to which we listen”

“Good, that we are doing this work...”, he proudly says, looking at the little motes of dust swirling in a shaft of sunlight, “Wouldn't there be barely anything without its exhaustive description exceeding even the capacity of the human eye?”

Report from the Management of The Slowest Possible Observation:
Another day spent in perfect idleness. Haven't moved a finger.

The Exhaustive Describer is pleased.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
1925 wurde von Jan Tschichold in Anlehnung an László Moholy-Nagy 'Die Neue Typographie' proklamiert. "Das Wesen der Neuen Typographie ist Klarheit", schrieb er, und zeitgemäß galten für ihn dabei einzig die Grotesk-Schriftarten. Wenn auch viele von Tschicholds Überlegungen noch immer unsere Praxis heimsuchen, so haben sich doch die Anwendungsmöglichkeiten von Typographie stark gewandelt. Nicht nur soziale und technische Neuerungen, sondern ebenso vielzählige Bemühungen von TypographInnen und ein gegenwärtig neues Interesse an Schrift scheinen es notwendig zu machen, 100 Jahre später zu fragen, was eigentlich die neue 'Neue Typographie' sein könnte. Dabei stößt man an das Problem, dass selbst die Definition des Begriffes 'Typographie' unklar geworden ist. War sie noch bei Tschichold vor allem an druckspezifische Prozesse gebunden, fand allmählich eine immer größer werdende Öffnung des Begriffs hin zum Umgang mit Bild, Raum und letztlich digitalem Raum und damit Animation und Programmierung statt. Was sind heute die Grundsätze von Typographie bzw. lassen sich diese überhaupt noch formulieren? Inwiefern lässt sich der Begriff überhaupt noch von Grafik-Design im Allgemeinen abgrenzen?

Was sind die technischen wie sozialen Neuerungen im Bereich der Typographie?

Warum wurde schon seit langem kein Standardwerk zur Typographie veröffentlicht?

In 1925, 'The New Typography' was proclaimed by Jan Tschichold, following László Moholy-Nagy. "The essence of the New Typography is clarity", he wrote, and contemporary were considered by him to be only the Grotesk typefaces. Although many of Tschichold's thoughts still haunt our practice, the applications of typography have changed dramatically. Not only social and technical innovations, but also numerous efforts of typographers and a current new interest in type seem to make it necessary to ask 100 years later what the new 'New Typography' could actually be. In doing so, one encounters the problem that even the definition of the term 'typography' has become unclear. While Tschichold still tied it primarily to print-specific processes, there has been an ever-increasing opening of the term to deal with images, space, and ultimately digital space, and thus animation and programming. What are the principles of typography today, or can they be formulated at all? To what extent can the term still be distinguished from graphic design in general?

What are the technical as well as social innovations in the field of typography?

Why has no standard work on typography been published for a long time?

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Der Kurs bietet eine Einführung in die Grundbausteine der Programmierung und Gestaltung von Webseiten. Ausgehend von einem programmierorientierten Ansatz erlernen die Studierenden den Umgang mit den Kernsprachen HTML, CSS und JavaScript sowie einen Einblick in die Methoden und Strukturen der Webgestaltung. Weiterführend wird eine Übersicht über die Werkzeuge geboten, die das Erstellen und Gestalten von Webseiten einfacher und produktiver machen, von Frameworks bis zu Libraries.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Good walks into a bar. Scanning the room for a nice spot, she can't believe her eyes: that must be herself over there, hanging over a drink alone! For a second, Good hesitates, but then walks over to what seems to be her spitting image.

“Hello”, she whispers. Bad looks up. Just as surprised to find Good standing right in front of her, she swallows, grasping for words, her eyes wide open: “You... This can't be possible...”. Bad scrutinizes her lookalike from head to toe. “I know...”, Good nods with disbelief. “We are not supposed to be in the same place, we are opposites!”

Identical twins, separated shortly after birth, unexpectedly meet at a bar. Hadn't the authorities assigned them to be each other's exact opposites? Hadn't they been convinced that it would be impossible to ever get this close to one another? After a long and wonderful conversation, the enormous gap that used to separate them completely disappeared. They decide to switch lives.
The main subject of the course will be the analysis of the idea that the visualisation of labour can be a very effective tool for communication.

The course will be informed by historical and contemporary examples of the idea of craft within different contexts and times. The meaning of the word 'craft' has changed with the different historical and cultural contexts where it has appeared until today. Terms as the English word 'craft' and the Spanish 'artesanía' or the even more complex differentiation in the German words 'Handwerk', 'Kunsthandwerk', 'angewandte' and 'freie Kunst' were introduced to provide distinction, orientation and hierarchy, but they exist in constant overlap and tend to blur at the edges.

Specifically, we will discuss the term Arte Popular, which originated in Mexico around the late 1920’s as a means to re-define a post-colonial national identity. The idea of Arte Popular and the appreciation of artesanía (indigenous crafts) was a central reference to a flurry of modern movements and manifestations globally, across the first half of the twentieth Century. Through this historical example we will analyse specific cases where graphic design and communication design intervened as interpretative tools to understand and contextualise the notion of labour.

The aim of the course is to collectively develop a proposal for a methodology informed by the acts of labour entailed in the practice of Communication Design.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit der Bedeutung der Zeit für die Zeichnung, ihren Inhalt und ihre Form.
Ihr habt die Möglichkeit, eure Zeichnungen gemeinsam zu reflektieren und eure eigenen Arbeiten zu entwickeln, während dieser Prozess im Seminar begleitet wird. Hierbei spielen Experimente, Übungen und gemeinsame Arbeitsgespräche eine wichtige Rolle.
Wir analysieren verschiedene Darstellungs- und Publikationsmöglichkeiten anhand von Büchern, Comics, Zines, Illustrationen und zeichnerischen Arbeiten.
Der Aspekt der Zeit soll neben der Form und dem Inhalt einer zeichnerischen Arbeit besonders beleuchtet werden: Welche Zeit braucht eine Zeichnung? Wie wird Zeit durch Bilder vermittelt? Welche Form braucht eine Erzählung?

Malwine Stauss ist Künstlerin und Illustratorin, sie arbeitet an Büchern, Illustrationen, Zeichnungen und Skulpturen. Sie hat von 2013 bis 2019 Grafik und Buchkunst an der HGB Leipzig studiert und ist Teil des 2018 gegründeten SQUASH Comic Kollektivs. Sie lebt und arbeitet in Leipzig.
This seminar will offer a primer on the potential of blockchains and smart contracts as communication media. Presented in three parts — skeuomorph, isomorph, cryptomorph — the course will consider these contemporary *high digital media* in light of art historical notions of medium-specificity.

The seminar will be partly delivered through a series of NFTs, construed as 'pedagogical objects'. Students will have the opportunity to collectively develop simple smart contract projects. Subjects for group discussion will include: Web3 and the ‘creator economy’, the computational resources consumed by blockchains, and McKenzie Wark’s counter-intuitive provocation that “an object whose image is very widely spread is a rare object”.

This in-person seminar is taught by the disembodied sculptural avatar Professor Gilbert Again, whose presence is meant to invoke questions of artifice and identity which might be of assistance in deciphering cryptomedia culture. Seminar sessions will be additionally facilitated by Professor James Langdon and various guests. Participants will be required to hold a cryptocurrency wallet — please attend the KD Frühstuck for more details.
Since the first personal computer came into this world in the 1980s, there have already been three generations of the World Wide Web. Web standards have continuously evolved, and graphical user interfaces surround us everywhere on various devices.
Most human computer interactions and the resulting interfaces are not designed with a cultural mission in mind, but defined by the five largest, most dominant, and most prestigious companies in the information technology industry.
What are visual and structural constraints we are facing through predefined interaction surfaces, what standards, norms, influences and styles have been established?

In this seminar you will design a typeface. With your concept you challenge the current habitat of typefaces, expand the spectrum of form with your point of view, or exploit and enrich the given conditions as much as possible. During the seminar we ask questions, highlight structural conditions, look into given frameworks, and dissect digital graphical user interfaces with visual means and study interface concepts. We look at typefaces which have been influential in setting standards in the digital realm or designs which are part of a growing culture, bend the norm or add a narrative to the scenery.

Part of the Seminar is the excursion to “Never Ready – A Congress on the Visuality of the Internet” at the HfBK Hamburg from 9.6. to 11.6.
„Ich habe mir das Paradies immer als eine Art Bibliothek vorgestellt.“
Jorge Luis Borges, Die letzte Reise des Odysseus

Die Idee einer Stadtbücherei für Stuttgart kam Verleger Carl Engelhorn bereits 1901. Dafür kaufte er das Grundstück neben einem Verlagshaus in der Silberburgstraße und spendete 80.000 Mark für den Bau.

110 Jahre später, 2011, eröffnet die Zentralbibliothek am Mailänderplatz.
Eine Bibliothek, die nicht nur Geschichten sammelt, sondern auch Geschichten erzählt.

Wir starten das Seminar mit einer Exkursion zur Stadtbibliothek in Stuttgart. Wir begeben uns auf die Suche nach Geschichten, die neu erzählt werden wollen, Fundstücken, die umgedeutet werden wollen, Elementen, die anders kombiniert werden können.
Die HfG ist eine Blase.
Was passiert, wenn die Blase mit dem Diplom platzt?
Auf der Webseite der HfG steht: „Das Studium an der HfG Karlsruhe: Freiheit, Experiment, Exposition”

Wie geht es denn weiter nach dem Studium?
Kann ich weiter frei sein und experimentieren oder geht die Freiheit flöten, wenn es darum geht, mit Design Geld zu verdienen?
Wie unterschiedlich können die Wege aussehen vom Studium zum Job?
Und zu welchem Job überhaupt?

Fragen wir die, die es schon gemacht haben.
Wo sind frühere AbsolventInnen der HfG gelandet, wie sah ihr Weg dorthin aus und wie erging es ihnen?
Was waren ihre Vorstellungen, Fragen, Unsicherheiten und Erkenntnisse nach dem Abschluss?
Wie sieht ihre Arbeitspraxis als DesignerIn aus?
Was machen diejenigen, die heute vielleicht gar kein Design machen, und warum?
Was können sie uns über ihre Zeit an der HfG früher berichten?

Was sind eure Fragen?

Im Seminar begeben wir uns auf die Suche nach ehemaligen Studierenden, um Ihnen eure Fragen zu stellen. Wir können sie besuchen, wir werden sie einladen, eine Vortragsreihe oder eine Konferenz organisieren. Wir recherchieren, stellen Fragen, organisieren und gestalten die Grafik für unsere Veranstaltungen.
Bilder spielen eine immer größere Rolle. Dies betrifft besonders die Produkt-, Objekt-, Sach- und Dokumentationsfotografie.
Wie funktioniert also ein Bild, das einzig auf Objekte (Bücher, Plakate, Flyer und andere Printmedien) angewiesen ist? Wie lässt sich eine Botschaft in kürzester Zeit vermitteln? Welche Arten von Fotografie gibt es und was passt am besten zu deinem Vorhaben?
Die Kunstform der Szenografie lebt von ständiger Neuerfindung und Wandel. Die Zeit der geschlossenen Aufführungsorte während der Pandemie hat deutlich gemacht, wo aktuell die größten Anforderungen und Fragen liegen. Als zwei dieser wichtigen Themen sehen wir die Fragen nach einer nachhaltigen Praxis innerhalb des ephemeren und zeitbasierten Mediums und die Frage nach den Möglichkeiten der Integration einer hybriden Praxis zwischen virtuellen und physischen Räumen.

Hier ist in den letzten Monaten viel künstlerisch geforscht worden und wir haben uns vorgenommen, innerhalb der Reihe “Scenography in the Present – Künstlerische Strategien für performative Raumkonzepte”, die auf ein Jahr (Jubiläumsjahr der HfG) angelegt ist, einen Überblick über diese neuen Anforderungen und aktuellen Tendenzen einer postdigitalen Szenografie zu geben. Das Seminar hat zum Ziel, verschiedene Formen prozessualer, narrativer, transgressiver, immersiver und anti-immersiver Aspekte der zeitgenössischen Szenografie jenseits der klassischen Theaterbühne vorzustellen und zu diskutieren.

Die Seminargruppe plant und bereitet die Reihe aus öffentlichen Vorträgen und internen Workshops mit Lehrenden der HfG und Gästen gemeinsam vor und dokumentiert diese Forschung mithilfe von Interviews. Die Teilnehmenden haben nach jedem Vortrag die Möglichkeit, an einem das jeweilige Thema vertiefenden Workshop mit den Gästen der Reihe teilzunehmen.

Folgende Themen wollen wir behandeln: kollektive Wahrnehmung im Raum, digitale Erweiterungen des Raumes, Beziehung zwischen Performance-Raum und Film-Raum, Diskursräume und Techniken von Anti-Immersion, neue Ansätze zu Immersion und Körperlichkeit/Embodiement sowie Überlegungen dazu, wie Szenografie soziale Beziehungen zwischen Menschen verhandelt und ermöglicht.

Den Auftakt der Vortrags- und Workshopreihe bestreitet der Philosoph, Theater- und Literaturwissenschaftler Kai van Eikels zum Thema „Cute Spaces“. Der Vortrag wird die Rekonfiguration des Raumes durch Niedlichkeitswirkungen untersuchen – und danach fragen, ob es möglich ist, niedliche Räume zu schaffen, in denen wir körperlich weniger normiert interagieren, miteinander und mit uns selbst.
Anlass dieses Seminars bildet das diesjährige Biennale-Jahr: Neben vielen alle zwei Jahre stattfindenden Großausstellungen – Venedig, manifesta (Prishtina), Berlin, Dakar, Singapur – eröffnet im Sommer 2022 auch die alle fünf Jahre stattfindende documenta in Kassel. Während der Gründung der Venedig Biennale Ende des 19. Jahrhunderts noch die europäische Idee der künstlerischen Repräsentation von Nationalstaaten zu Grunde lag, wurde das Format der Biennale spätestens infolge des Jahres 1989 zu einem Sinnbild der Globalisierung. Im Zuge dessen wurde es nicht nur zu einem wichtigen Ausstellungsformat auf allen fünf Kontinenten, sondern gewann auch für den Kunstmarkt an Bedeutung. Einige der eingangs genannten diesjährigen Biennalen sind vor allen von ,glokalen‘ Ansätzen geprägt und verfolgen eine dekoloniale Agenda. In diesem Seminar blicken wir auf die inzwischen gut zweihundert Jahre alte Geschichte des Ausstellungsformats Biennale zurück. Wir untersuchen zentrale Marker und Umbruchsmomente, vollziehen die anhaltenden Debatten zu diesem Format nach und diskutieren aktuelle Ansätze im Umgang damit.
Im Zusammenhang mit diesem Seminar findet vom 01. bis 03. Juli eine Exkursion zur 12. Berlin Biennale statt. Zugleich bietet das Seminar Teilnehmenden des Seminars „Das Prinzip Reisscheune. Die documenta fifteen“ die Möglichkeit einer vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Ausstellungsformat Biennale. Es kann aber auch unabhängig vom documenta-Seminar besucht werden.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Als ,Display‘ wird in Ausstellungszusammenhängen üblicherweise die Art und Weise verstanden, wie etwas präsentiert wird. In diesem Seminar schauen wir aus verschiedenen Blickwinkeln auf diese Arten und Weisen und ihre ästhetischen, ethischen und/oder politischen Implikationen. Was für einen Unterschied macht es, ob ich ein Objekt in einer Glasvitrine zeige oder ungeschützt? Wie trägt die Beleuchtung, die Beschriftung oder die Wegeführung zur Wahrnehmung der ausgestellten Objekte bei? Welches Publikum wird durch das Display wie adressiert – und welches nicht? Und welche Rolle spielt hierbei der Ausstellungsraum selbst bzw. die institutionelle Rahmung? Diesen Fragen wird anhand von Beispielen aus der Ausstellungsgeschichte ebenso wie aus der aktuellen Ausstellungspraxis nachgegangen. Neben dem Erlernen einer Fähigkeit zur kritischen Analyse geht es in diesem Seminar auch darum, eigene Displays zu entwerfen und gemeinschaftlich zu diskutieren. 

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Spätestens die Pandemie hat der deutschen Theaterlandschaft gezeigt, dass die Möglichkeiten digitaler Theaterarbeiten so überraschend wie vielfältig sind. Immer neue technische Fortschritte eröffnen den Theatern hybride Räume. Welches Material dieser Entwicklung zugrunde liegt und wie sich für diese Bühnen schreiben lässt, ist die zentrale Frage des Instituts für Digitaldramatik, das am Nationaltheater Mannheim das Theater der Digitalität erforscht. Zusammen mit Sascha Hargesheimer und Lena Wontorra, die das Institut am Nationaltheater Mannheim leiten, werden wir uns im Seminar mit dem Entstehungsprozess hybrider Theaterarbeiten auseinandersetzen.
Das Mannheimer Schauspiel wird in der nächsten Spielzeit aus dem modernistischen Theaterbau von 1957 in eine Interimsspielstätte – das Kino einer ehemaligen amerikanischen Kaserne – ziehen. Den Vorgang dieses räumlichen Transfers wollen wir zum Anlass nehmen, das Zusammenspiel von virtuellen und physischen Räumen anhand folgender Fragen zu untersuchen: Welches „Material“ wird von dem einen in den anderen Aufführungsraum transportiert? Welche Formen von AutorInnenschaft sind im digitalen Raum möglich? Lassen sich Text und Raum dabei getrennt voneinander betrachten? Diskutiert werden zunächst Seherfahrungen und Aufbau digitaler Theaterarbeiten. Die Teilnehmenden sind eingeladen, eigenständige hybride Raumentwürfe rund um das Schauspielhaus und seine Interimsspielstätte zu entwickeln und selbst Texte zu schreiben.

Die Ausarbeitung und Umsetzung der eigenen Entwürfe soll in einer intensiven Realisierungsphase zwischen dem 12. und 23. September stattfinden und in einer Präsentation der Arbeiten münden.
Die Munitionsfabrik war einst die größte Waffenfabrik der Welt. Ihre Geschichte ist tief in die Architektur des Hallenbau A eingeschrieben und kontaminiert den Ort. Durch kulturelle und künstlerische Aneignung und später durch eine Phase der Institutionalisierung wurde die Architektur überschrieben und neu kodiert.
Künstlerische Positionen und Recherchen zur Vergangenheit der Munitionsfabrik, die in den letzten Jahren an der HfG entstanden sind, bilden den Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit unseres Hochschulgebäudes. Auf dieser Grundlage wird die Ausstellung „Munitionsfabrik“ weiterentwickelt, das Rahmenprogramm konzipiert, gestaltet und umgesetzt.
Im Anschluss an die Eröffnung arbeiten wir gemeinsam an einer Publikation zur Ausstellung.
In dem Seminar ADSZ Fundamente II liegt der Fokus auf der Umsetzung und Realisierung einer Ausstellung in den Räumlichkeiten der HfG. Der konzeptionelle Ausgangspunkt des Seminars und der Ausstellung ist der mittelalterliche Mythos vom Schlaraffenland – einem imaginären Ort des extremen Luxus und des unbeschwerten Lebens, der in Beziehung zu heutigen Fragestellungen im Allgemeinen und der HfG im Speziellen gesetzt wird. In Teams werden wir gemeinsam die bestehenden Konzepte zu räumlichen Interventionen und Installationen weiterentwickeln, die vom 24. bis 26. Juni im Rahmen des dreißigjährigen Jubiläums der HfG hochschulöffentlich präsentiert werden. Das Seminar bietet eine Vertiefung der Fähigkeiten in Konzeptentwicklung und Text, 3D-Modellierung in Rhino, Modellbau, Werkstatteinführung und Fotodokumentation.

Das Seminar beinhaltet einen dreitägigen Lichtworkshop mit der Lichtkünstlerin Sandra Blatterer vom 9. bis 11. Mai.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Unser Fachgruppenmagazin „Materialien zu Ausstellungsdesign und Szenografie“ versteht sich als ein Ausstellungs- und Aufführungsort in Heftform, in dem historische, zum Teil unveröffentlichte Materialsammlungen und Texte zur Diskussion gestellt, aber auch Ergebnisse von Seminaren und Projekten präsentiert werden.

Im Sommersemester 2022 gehen wir ein neues Magazin an, eine Dokumentation und Neuinszenierung der ADSZ-Konferenz „Collective Spatial Practice“, die im Juni 2021 an der HfG stattgefunden hat.
In diesem Seminar erarbeiten wir gemeinsam das Konzept und die Beiträge des Heftes. Insbesondere für die Gestaltung arbeiten wir mit KD-Studierenden zusammen.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
SOZIAL & DURSTIG

Sozial und Dustig ist die Initiative hinter dem "Forum", das sich im 1.OG der HfG befindet. Das Forum ist ein offener Raum für alle Studierenden der HfG und bietet Platz zum Arbeiten und Zusammenkommen sowie einen Küchenbereich. Das "Forum" dient außerdem als Plattform für diverse Veranstaltungen.
Auch im kommenden Sommersemester wollen wir wieder Veranstaltungen planen und Treffen anbieten. Ihr könnt eure Veranstaltungen im Forum in dem hochschulöffentlichen Kalender eintragen: https://cloud.hfg-karlsruhe.de/apps/calendar/p/ToxirJ4oDmZgCXBs/dayGridMonth/now
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Sozial & Durstig is the initiative behind the Forum that is located in the first floor at HfG. The Forum is an open space which can be used by all students from HfG. It offers space for work and get together as well as a kitchen space. Furthermore, it is a platform for diverse events.
During the upcoming summer semster 2022, we will again offer regular meetings and events.

Are you planing an event as well or just need a room for your meet ups: Please use our open calender system from HfG to sign up for the Forum: https://cloud.hfg-karlsruhe.de/apps/calendar/p/ToxirJ4oDmZgCXBs/dayGridMonth/now


Termine Sommersemester 2022 | Dates Summer Semester 2022

Skill-Sharing-Week: 25.4.-29.4.
(Anmeldung | Sign in: https://pad.riseup.net/p/eyUbb_bgKsETksK-8CQp)

Treffpunkte: (Arbeitstreffen + Updates, alle zwei Wochen ab 17:30 im Forum | regular meet ups and updates, every two weeks, 17:30, at Forum) :
28.4. / 12.5. / 26.5. / 9.6. / 23.6. / 7.7. / 21.7.

Durstiger Donnerstag | Thirsty Thursday: (Abendliches Get-Together, immer am ersten Donnerstag im Monat ab 17:30 Uhr im Forum | get together in the evening, always on the first Thursday in a month):
5.5. / 2.6. / 7.7. / 4.8.


Kooperationen, Veranstalungs- und Projektideen | cooperations & project ideas:

- Kooperation mit Open Campus | cooperation with Open Campus
- Kooperation mit Jubez (Nachhaltige Fotografie im April, eventuell Keramik) | cooperation with Jubez (Sustainable Photography in April, Ceramics)
- Kooperation mit Cola Taxi Okay: interkultureller kulinarischer Austausch | cooperation with Cola Taxi Okay: intercultural and culinary exchange
- Initiative mit CTW und Asta für ukrainische geflüchtete Studierende | Initiative with CTW and Asta for the Ukrainian students
- Holzschnitt Workshop / Illustratives Arbeiten | Wood Carving and Illustration
- DJ Workshops (Mögliche Kooperation mit 76666/Blex)
- Open decks + Skaten / Hoola Hoop Workshop
- Sprachlicher, kultureller Austausch (z.B. interkulturellen Kalender gestalten mit weltweiten Feiertagen) | cultural exchange for languages
- Textiles Arbeiten und Skill Sharing | Textile Works
- Open Jam / Open Mic


Möchtest du in eines dieser Projekte involviert werden oder ein eigenes auf die Beine stellen, schreib uns gerne oder komm einfach zu unseren zweiwöchentlichen Treffpunkten am Dienstag. | Do you want to get involved in one or more of these projects or want to initiate a own idea? Please write us or come to our regular meet-ups "Treffpunkte".

Aktuelle Infos auch in der Sozial & Durstig Telegramgruppe | join our telegram group for current informations: https://t.me/+tQsYqeawW9s4ZDdi

Aktuelle AnsprechpartnerInnen | contact persons:
Ines Bohnert (KD) isbohnert@hfg-karlsruhe.de
Pierre Baumann (KuPhi) pehbaumann@hfg-karlsruhe.de
Sören Göbel (PD) sgoebel@hfg-karlsruhe.de
Nic Eßer (MK) njesser@hfg-karlsruhe.de
Wiebke Mueller (ADSZ) wmuller@hfg-karlsruhe.de

Schreibt uns | write us an email: sozial-und-durstig@hfg-karlsruhe.de

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Kino im Blauen Salon zeigt einen Auswahl von Filmen, Geschichten, die sich der Erfahrung des Krieges bedienen, Emotionen und Motivationen von Ausnahmezuständen zusammenführen. Alle Filme werden in der Originalfassung mit Untertiteln gezeigt. Vor und nach dem Film gibt es eine Bar mit Musik, Getränken und Brotzeit.

Kino im Blauen Salon shows a selection of motion pictures dealing with the experience of war, unveiling emotions and motivations peculiar to a state of emergency. All films will be original version with subtitles. Before and after the film there will be a bar with music, drinks and snacks.

More info and dates: https://www.kinoimblauensalon.de/vorstellungen

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Sicherheitsunterweisung gem. §4 DGUV Vorschrift 1 "Grundsätze der Prävention",
Brandschutz, Hausordnung, Arbeits-und Gesundheitsschutz,
Ansprechpartner in Sicherheitsfragen.
What actually is Bio Design and how does it work? In the course, the basic principles of (micro-)biology are explained and situated in the discourse of Bio Design. In addition to the theoretical introduction, equipment and tools of the BDL are presented and necessary behaviors for working in the laboratory are taught. A practical part, in which the basics of sterile work are tested experimentally, serves to substantiate what has been learned.


Sprache: Deutsch und/oder Englisch
rOundabOut – 2022 ist das audiovisuelle Konzert zum Semesterende der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Studierende führen ihre Kompositionen und Arbeiten auf. Das Spektrum ist offen und reicht von elektroakustischen Kompositionen über audiovisuelle Kompositionen, Laptopmusik bis zu Live-Bands und neuer komponierter Musik. rOundabOut ist Plattform zur Artikulation von Ideen. Die Bühne ist Freiraum und Realisationsraum für die künstlerischen und musikalischen Vorgaben und Ziele der Studierenden.

Nach Absprache mit den Dozierenden können Teilnehmende bewertbare Seminararbeiten bzw. Seminarvorträge übernehmen.

Konzert zum Semesterende
Studentische Organisation und Beteiligung
Im Bereich Medienkunst/Film wird ab dem Sommersemester 2022 die neue Reihe „CLOSE UP“ stattfinden.
In jedem Semester werden Filme-MacherInnen aus verschiedensten Richtungen und Gewerken zu Gast sein, um über ihre Arbeit und Werke zu sprechen. Diese werden sie zum Teil persönlich präsentieren.

Die Reihe werden in diesem Semester folgende KünstlerInnen eröffnen:

Gerd Kroske am 2.5. und 3.5. (HfG)
(Regisseur aus Berlin)
Thema: Filmisches Erzählen bei Absenz einer Hauptfigur

Dane Komljen am 24.5. und 25.5. (HfG)
(Regisseur und Schauspieler)
Thema: Seine Arbeit und Herangehensweise.
Gezeigt werden ältere Arbeiten und sein neuester Film „Afterwater“, der in diesem Jahr beim Internationalen Forum des jungen Films der Berlinale aufgeführt wurde.

Dilek Aydin am 16.6. und 17.6. (Online)
(Produzentin und Regisseurin aus Istanbul)
Thema: Ihre Arbeit als Produzentin und ihre Zusammenarbeit mit verschiedenen RegisseurInnen.
Als Beispiele wird sie einen Spielfilm und einen Dokumentarfilm zeigen.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Mit einem Fokus auf die Geschehnisse in Belarus stellt sich das Symposium die Aufgabe, im Kontext der Ausstellung politische Gewalt und den gegenwärtigen Begriff des Terrors zu verhandeln. Dazu werden ExpertInnen und ZeitzeugInnen geladen, die an den jüngsten Demokratiebewegungen in Belarus beteiligt waren, um mit den KünstlerInnen der Ausstellung in einen Austausch zu gehen und sich die Frage zu stellen: Wie kann Kunst auf politische Gewalt und Extremismus als Herausforderung der Zivilgesellschaft reagieren?
Die Ausstellung MINDBOMBS (10.09.2021-24.04.2022), kuratiert von Dr. Sebastian Baden, präsentiert Kunstwerke, die sich mit der Ikonografie und Begriffsgeschichte des Terrorismus von der Französischen Revolution bis in die Gegenwart auseinandersetzen. In drei Sektionen sind Werke ausgestellt, die sich mit sozialrevolutionärer, dschihadistischer und rechtsextremer Gewalt befassen.
Die Ausstellung greift außerdem ganz aktuelle Geschehnisse der Weltpolitik auf. Dazu zählt die derzeitige Lage im Osten Europas, jenseits der Grenzen der EU in Belarus und der Ukraine. Repression und Verhaftung von demokratischen AktivistInnen in Belarus, neue rechtsextreme Nationalismen in Ungarn, Krieg in Separatistengebieten und die völkerrechtswidrige Besetzung von Landesteilen der Ukraine werden als internationales Konfliktszenario betrachtet.
Die Gruppe „Brick by Brick“ ist eine transdisziplinäre Forschungs- und KünstlerInnengruppe, gegründet von Prof. Susanne Kriemann und Friederike Schäfer, die sich aus Studierenden, Alumni und Lehrenden der HfG Karlsruhe für das aktuelle Ausstellungsprojekt zusammen gesetzt hat. In ihren interventionistischen Arbeiten setzen sie sich mit Zeugenschaft, Zivilcourage, Dokumentation, Erinnerung und Widerstandskultur auseinander.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Studierende und Lehrende des Fachbereichs Ausstellungsdesign und Szenografie präsentieren in kurzen Vorträgen ihre aktuellen Arbeiten und stellen diese zur Diskussion.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Die Vorlesung gibt Einblick in zentrale Methoden der Kunstwissenschaft und ihre Kritik. Pro Woche wird ein Textauszug in den Mittelpunkt gestellt und anhand von Bildbeispielen diskutiert. Die Texte werden als PDF im Moodle-System bereitgestellt. Der Scheinerwerb setzt regelmäßige Teilnahme und einen (kurzen) Essay voraus, der als Rezension verfasst werden soll. In der ersten Sitzung wird eine ausführliche Programmvorstellung gegeben.

The course will be given in German with wrap-ups and time for questions in English. Texts will be provided online via Moodle, some of them also in English.


Sprache: Deutsch und/oder Englisch

Excursion to Cologne where we will visit the Isamo Noguchi show at the Ludwich Museum and to Insel Hombroich in Neuss where we will visit the open air museum and stay for two nights to do a workshop to investigate the relation between art and design and nature.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch.


Within the Sozial & Durstig skill sharing-week we want to work practically on different topics initiated from/for our community. A variety of topics came up during the last semester, all due to individual interests from different students.
All topics are meant to be worked on in groups, sometimes supported by external experts, sometimes accompanied by students with a special knowledge, sometimes just with a common goal to experiment with spontaneously.

The topics will be:

1. Fermentation (xBio Lab)
2. Basic programming with a Raspberry Pi
3. Designing with textiles within the Forum (x ADSZ)
4. Thinking and building toilets gender fluid (x ASTA/CTW)
5. Experimenting with lights within the Forum

Here you can learn more about the different workshops and register:
https://pad.riseup.net/p/eyUbb_bgKsETksK-8CQp

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Studierende aller Studiengänge sind eingeladen, sich an den ersten Schritten zur Gestaltung einer multifunktionalen mobilen Plattform ("Portal") für das HfG Open Resource Center (ORC) zu beteiligen.

Das ORC hat im Oktober 2021 seine Arbeit aufgenommen mit dem Ziel, eine digitale Medienplattform für die HfG zu entwicklen und aufzubauen. Im Rahmen dessen möchte das ORC einen mobilen und modular gestalteten Raum für den Lichthof der HfG entwickeln, der für Veranstaltungen, Gespräche und Präsentationen von Inhalten aus der Medienplattform und über die Medienplattform genutzt werden kann.

Dieser erste Workshop unter der Leitung der Designerin und HfG-Alumna Martha Schwindling widmet sich der modularen Gestaltung dieses temporären Raumes, der eine Vielzahl von Formaten beherbergen soll wie auch Möglichkeiten, "Nicht-Physisches" auszustellen.
Ein zweiter Workshop (tba) wird sich der Umsetzung des Konzepts widmen.

Gearbeitet wird mit Holz, Metall, Textil, Licht, Ton, Screens, Papier, ...

Teilnehmende aus allen Studiengängen sind willkommen. Um Anmeldung per Email wird gebeten.



Call for students from all HfG study courses to participate in the first steps of designing a multifunctional, mobile base ("Portal") for the HfG Open Resource Center (ORC).

Since it’s launch in October 2021, the ORC has begun its work to conceive and build a digital media platform for the HfG. In addition to that, the center is committed to creating a mobile and modular physical space within the public areas of the HfG, which can be deployed to host events, conversations and materials from and about the media platform.

This first workshop, led by designer and former HfG student Martha Schwindling, will address the complexities of designing a temporary space that can host a variety of formats, as well as explore ways to exhibit the "non-physical.”
A second workshop (tba) will be aimed at finalizing the design of the space.

We will work with wood, metal, textiles, light, sound, screens, paper, ...

Participants are welcome from all study courses. Please register via email.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Die Wahl der Farbe ist omnipräsenter Bestandteil eines jeden Gestaltungsprozesses. Sie ist in ihrer Relevanz gleichauf mit der Suche nach der perfekten Form oder der optimalen Funktion, dem geeigneten Material, der richtigen Bearbeitung oder dem passenden Format. Trotz der Bedeutung, welche der Farbe beigemessen wird, herrscht oft eine latente Unsicherheit und Überforderung angesichts der schier unendlichen Möglichkeiten, die digitale Tools und diverse Farbfächer und -systeme – über Pantone und HKS bis zu RAL und NCS – bieten.

In dieser Lehrveranstaltung wollen wir uns durch Gespräche, Experimente und Auseinandersetzungen mit Materialien und Systemen der Farbe annähern. Begleitend laden wir GestalterInnen ein, die Einblicke in ihre Arbeit mit Farbe geben.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Fortgeschrittene Praktiken in MAX, DER Programmiersprache für alle Multimedianwendungen: Audio, Video, Arduino – Synthese, Analyse – Sensoren, Aktoren...

https://en.wikipedia.org/wiki/Max_(software)n.

Nach Absprache mit den Dozenten können Teilnehmende bewertbare Seminararbeiten bzw. Seminarvorträge übernehmen.

Das Seminar ist offen für Studierende aller Studiengänge.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Max Welcome Week (Orientation Year) ist eine Einführung in DIE Programmiersprache für alle Multimedianwendungen: Audio, Video, Arduino – Synthese, Analyse – Sensoren, Aktoren...
Max, also known as Max/MSP/Jitter, is a visual programming language for music and multimedia developed and maintained by San Francisco-based software company Cycling '74. Over its more than thirty-year history, it has been used by composers, performers, software designers, researchers, and artists to create recordings, performances, and installations.

https://en.wikipedia.org/wiki/Max_(software)

Das Seminar ist offen Studierende aller Studiengänge.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch
Kal spelletich is an American contemporary artist. A pioneer of San Francisco's machine art scene, he hand builds complex machines and robots. Current work, in 2018, includes building functional artificial robotic organs as a residence of the Stochastic Labs in Berkeley California. Through a collaboration with audience members who volunteer to control or operate his sculptures, Spelletich's work explores the interface of robots and humans. Early work frequently incorporated fire and "extremely dangerous" situations, to examine the boundaries of fear, control and exhilaration. By the late 1990s Spelletich started incorporating sensors in his sculptures to engage with questions about technology, spirituality, and play

Nach Absprache mit den Dozenten können Teilnehmende bewertbare Seminararbeiten übernehmen

Das Seminar ist offen für Studierende aller Studiengänge.
Einführungsworkshops
Die Arbeitsgruppe Nachhaltige Fotografie ist eine Initiative von Studierenden der HfG Karlsruhe mit dem Ziel, die Entwicklung einer nachhaltigeren Praxis der Fotografie und neuer kreativer Ausdrucksformen zu fördern. Eine Zusammenarbeit der Initiative Sozial&Durstig und des Bio Design Lab mit Prof. Susanne Kriemann und Pierre-Eric Baumann
Workshops sind geplant zusammen mit Jubez Karlsruhe und Haus der Statistik/ ABA Berlin.
Termine werden zu Beginn des Semester bekanntgegeben.

Introductory workshops
The Sustainable Photography Working Group is a student initiative at the HfG Karlsruhe with the aim of promoting the development of a more sustainable practice of photography and new forms of creative expression. It is a cooperation between the initiative Sozial&Durstig, the Bio Design Lab, Prof.Susanne Kriemann, and Pierre-Eric Baumann.
Workshops are planned with Jubez Karlsruhe and Haus der Statistik/ ABA Berlin.
Dates will be communicated at the beginning of the semester.


Sprache: Deutsch und/oder Englisch
The three/four working days are aimed at photography students that have already developed a project, that like to investigate their storytelling in a book and are ready to work with others. The workshop is an introduction to the photobook on a theoretical and technical level but with a large practical side to it.
Visual language and storytelling is at the bases. It is meant for all those that have a project of visual (photographic) storytelling on its way, but not necessarily finished.
The workshop’s main aim is to extend the ability to find solutions and trigger new ideas through group work, sharing and exchanging.
We will focus on the possible methods of transforming/translating a photography project into a book with examples, possibilities and images, storytelling construction schemes; training in all the main aspects of the development of the presented projects.
We will go deeper into the body of work presented in the workshop to consolidate and find the best balance between all the elements of the project. We will discuss and experiment in order to develop a first dummy book project both in concept and design.

Requierements
The workshop is only open to students with a photo/visual project. Limited to 16 participants. Please send up an abstract and a maximum of 15 pictures sent in a folder in low resolution, or PDF
Applications must be received before June 20 at ksobel@hfg-karlsruhe.de
It is suggested to submit the application form in advance.

Fiorenza Pinna is an independent curator and book designer based in Rome, she works in contemporary photography and artist’s books. She has been working with the medium of photography in different modes since 2007. Her interests lie in photography, visual language, artists’ books and visual cultures.
She collaborates with galleries, institutions, book publishers and festivals - both Italian and international - for consultancy, lectures and portfolio reviews. She is a member of juries for national and international photo awards. She teaches and holds workshops in various public and private institutions.
She currently teaches photobooks at RUFA Rome University of Fine Arts and collaborates in workshop and masterclass for different institutions.
Her designed photobooks include: Simone Donati, Varco Appennino; Index G, Piergiorgio Casotti, Emanuele Brutti; Hometown, Dragos Hanciu; Where does the white go, Piergiorgio Casotti; ALIQUAL, Massimo Mastrorillo; Saluti da Pinetamare, Salvatore Santoro; Sometimes I cannot Smile, Piergiorgio Casotti.
She curated several exhibitions: INDEX G by Piergiorgio Casotti and Emanuele Brutti, the first solo exhibition in Italy by Joel Sternfeld, Temporary? Landscapes by Massimo Mastrorillo, the collective exhibition dedicated to Japanese photography Mizu no Oto (with Asako Narahashi, Rinko Kawauchi, Lieko Shiga, Yumiko Utsu, Mayumi Hosokura), Lost & Found -Family photos swept by 3/11 East Japan Tsunami, Life After Zero Hour by the collective Mastodon, The Narrow Door by Massimiliano Tommaso Rezza, Stories by Andy Rocchelli, Equivalenze by Federico Grandicelli, Finisterrae by Michele Palazzi, La linea d’acqua by Sara Palmieri.
Grafische Interventionen im öffentliche Raum. In diesem dreitägigen Workshop wollen wir etwas Unruhe stiften. Wir werden die Kommunikationsmittel unserer direkten Umgebung erkennen und umdenken. Dafür bewegen wir uns hinaus aus dem geschützen Campus, hinein in die Stadt und gehen dort auf die Suche nach Botschaften. Wir begegnen dort Werbungen, Anweisungen, Warnungen etc.
Diese werden am zweiten Tag dekonstruiert, mit neuem Inhalt versehen oder sinnentleert und am dritten Tag wieder hinaus in den Stadtraum getragen. Dabei werden unterschiedliche Formate und Medien bespielt werden.
Die Transformationen werden dokumentiert. Wir beschäftigen uns auch mit Aneignung und Originalität.
Autonomie beschreibt den Zustand der Selbstbestimmung, Unabhängigkeit, Selbstverwaltung, Entscheidungs- oder Handlungsfreiheit. Wie bekannt, ist diese Autonomie in der digitalen Welt längst nicht überall gewährleistet. Die Abhängigkeiten von Konzernen sind groß, der Handlungsspielraum beschränkt sich auf vordefinierte Formularfelder.

Die virtuellen Dorfplätze, auf denen wir uns informieren, kommunizieren und vermehrt auch arbeiten – sprich, von denen wir in hohem Maße abhängig sind – stehen unter der Kontrolle global agierender kommerzieller Akteure. Nutzungsbedingungen treten an die Stelle demokratischer Prozesse.

Themenfelder wie Datenschutz, Privatsphäre, Meinungsbildung im digitalen Raum, Machtmissbrauch, Zentralisierung oder Zensur verlangen nach einem öffentlichen Diskurs. Als KommunikationsdesignerInnen fällt uns hierbei eine zentrale Rolle zu. Gefühlt war es noch nie so einfach, eine Öffentlichkeit zu erreichen und seine Meinung zu teilen. Paradoxerweise gehen die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Kommunikation Hand in Hand mit der Einwilligung in Regeln, die kommerzielle Interessen ins Zentrum stellen. Wir müssen die Mechanismen der digitalen Kommunikations-Plattformen verstehen, um autonom agieren zu können.

Im Seminar eignen wir uns fundiertes Wissen über die Beschränkungen der digitalen Autonomie und Strategien zur Wiederaneignung dieser an und teilen unser Wissen in einem ersten Schritt in der Seminargruppe. Aufbauend darauf entwickeln wir in Kleingruppen Projekte, die die Themenfelder in Form von Interventionen, Kampagnen oder künstlerischen Projekten in eine digitale oder nicht-digitale Öffentlichkeit tragen.
A Workshop on Costume Design

An drei aufeinanderfolgenden Tagen im Juni biete ich für Interessierte einen hands-on-Workshop zum Thema Körper und Textil im performativen Kontext an. Am ersten Tag werden wir uns auf das Innere fokussieren, am zweiten auf die Oberfläche und am dritten auf den umliegenden Raum. Begleitend findet an einem der Abende ein Gespräch zu meiner Arbeit statt.

Claudia Hill ist eine in Berlin lebende interdisziplinäre Künstlerin, die sich mit Performancekunst, Kostüm- und Bühnendesign, textilem Material und somatischen Praktiken beschäftigt. Ihre Arbeiten wurden international im Kontext der darstellenden sowie bildenden Kunst präsentiert, u.a. auf der Paris Internationale, im Mumok in Wien während des ImPulsTanz Festivals und im HAU Hebbel am Ufer, Berlin. Ihre künstlerische Praxis basiert auf ihrer tief verwurzelten Beziehung zu Textilien und von Frauen ausgeführtem Handwerk. Sie erforscht kollektive Wege der Kommunikation durch multisensorische Erfahrungen, wie sie es in ihrem Buch Social Fabric Earth Return beschrieben hat. Das Buch ist im Verlag BOM DIA BOA TARDE BOA NOITE erschienen, anlässlich ihrer Solo-Ausstellung in der Efremidis Gallery, Berlin, die mit einer Installation und einer Reihe von Performances während der Berlin Art Week und der Gallery Weekend Discoveries stattfand. Ihr Kurzfilm "Kŏn′voi′" lief auf zahlreichen Filmfestivals, z.B. Les Rencontres Intl., Paris und im Haus der Kulturen der Welt, Berlin.

Claudia Hill hat einen Hintergrund in zeitgenössischem Tanz und Modedesign. Ihre Kollektionen wurden international, u.a. in Japan und New York, wo sie viele Jahre gelebt hat, präsentiert. Sie entwarf Kostüme für den Choreografen William Forsythe und The Wooster Group und arbeitete häufig mit der Choreografin Meg Stuart zusammen. Sie wurde zu den United Scenic Artists of America zugelassen. Darüberhinaus konzentriert sich ihre Arbeit zunehmend auf das heilende Potential textiler Objekte und transformierender Rituale. Derzeit läuft ihre Ausstellung „Weaving Roots“ im Bärenzwinger in Berlin mit wöchentlichen „Co-Weaving Sessions“.

http://www.claudiahill.com/
https://www.instagram.com/claudia_hill_berlin/
The stage curtain is a scenographic device that establishes and presides over systems of visibility: rising and falling, hiding and revealing, excluding and including, dividing space and time. Through elaborate rigging systems the otherwise formless fabric becomes a performative instrument that marks the beginning and the end of a drama.

This workshop takes the stage curtain as a starting point to discuss spatial textiles and their performative possibilities in a wider context. We will look at the typology of the curtain through a brief history, case studies and its material productions.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch