Kursliste

Im Jahr 2002 fand im ZKM Karlsruhe die Ausstellung „Iconoclash“ statt, auf dem Höhepunkt der Diskussion um eine transdisziplinäre Bildwissenschaft. Derzeit laufen in der Nachbarinstitution Vorbereitungen zur Rekonstruktion und Revision der Schau, die 2022 in eine Ausstellung münden soll. Interessierte können sich auf unterschiedliche Weise einbringen, die Arbeitsgruppe soll hierbei der Sondierung dienen.
A skillful Karlsruhe barber will join and help us develop unprecedented textile finishes.
Lecture on the theory behind mechanical properties. What do the numbers mean? How can they be used ? How are they measured ?
Practical work:
Groups of 3 to 4 persons will design and build a simple tensile test machine. The machine can be built in all kind of materials and eventually laser cut. The mechanical properties of different materials will be tested and measured – plastic, aluminum or steel. But the students are especially invited to test material innovations of their own. The properties are compared to other “professional” measured data.
During the class participants will be provided basic theory and hands-on experience using soft physical computing materials and coding with Arduino software. Students will learn to work in groups and create their own textile sensors using the HfG loom. They will connect these textile sensors with a microcontroller in order to explore its behaviour for a final project.
Lex Pott (1985) employs a raw and intuitive method. In his work, he returns to the origin of the materials he uses most: wood, stone and metal. He does not hide his designs under indirect layers, but reduces them to their very essence. Pott works from his design studio based in Rotterdam. He graduated cum laude in 2009 at the Design Academy Eindhoven.
Workshop on hands-on making of objects by means of material transformative processes.
Im Workshop werden wir uns unter Anleitung der Choreografin und Tanzvermittlerin Lina Höhne mit Grundprinzipien der menschlichen Bewegung auseinandersetzen, um die Individualität und die Universalität von Bewegungsmustern zu erforschen.
Dafür soll in jeder Einheit ein anderes Bewegungsprinzip des Körpers betrachtet werden. Für die kollektive Recherche nutzen wir Partnerarbeit, hier vor allem Berührung und den Umgang mit unserem Gewicht als Hilfsmittel, um den eigenen Körper und seine Mechanismen kennen zu lernen. Gefundene Bewegungsqualitäten werden im Weiteren über die Entwicklung von Scores nach ihrem performativen Potential befragt und können somit als Ausgangspunkt künstlerischer Prozesse genutzt werden.
Das Angebot ist offen für Studierende aller Fachgruppen. Bitte bequeme und warme Kleidung anziehen. Einstiegsworkshop: 22. April, 9-15 Uhr
Tontechnisches Verständnis ist die Hauptvoraussetzung für das Arbeiten mit Klang. Mit dem Seminar wird eine grundlegende Beschäftigung mit Akustik, Psychoakustik und Studiotechnik fokussiert. Es wird ein Überblick über die Physik des Schalls sowie die Techniken der Schallwandlung und Schallerzeugung geboten. Die theoretische Auseinandersetzung mit analoger und digitaler Signalverarbeitung wird von einer praktischen Erläuterung der Bedienkonzepte von Mischpulten, Sequenzern, Audiointerfaces und Audioverstärkern begleitet. Ebenfalls mit Praxisbezug werden verbindende Themen wie Anschluss- und Übertragungstechniken behandelt.
Die erfolgreiche Teilnahme berechtigt Fortgeschrittene zum Arbeiten in den Soundstudios. Offen für alle Fachbereiche. In Absprache mit den TeilnehmerInnen findet der Kurs entweder zweisprachig, auf Deutsch oder Englisch statt.
Tontechnisches Verständnis ist die Hauptvoraussetzung für das Arbeiten mit Klang. Im Fokus des Seminars steht die grundlegende Beschäftigung mit Akustik, Psychoakustik und Studiotechnik. Es wird ein Überblick über die Physik des Schalls sowie die Techniken der Schallwandlung und Schallerzeugung geboten. Die theoretische Auseinandersetzung mit analoger und digitaler Signalverarbeitung wird von einer praktischen Erläuterung der Bedienkonzepte von Mischpulten, Sequenzern, Audiointerfaces und Audioverstärkern begleitet. Ebenfalls mit Praxisbezug werden verbindende Themen wie Anschluss- und Übertragungstechniken behandelt.
Die erfolgreiche Teilnahme berechtigt Einsteiger*innen zum Arbeiten in den Soundstudios. Das Seminar ist offen für Studierende aller Fachgruppen. In Absprache mit den Teilnehmer*innen findet der Kurs entweder zweisprachig, auf Deutsch oder auf Englisch statt.
Eine Einführung in DIE Programmiersprache für alle Multimedianwendungen: Audio, Video, Synthese, Analyse Arduino mit Sensoren und Aktoren ...
Max, also known as Max/MSP/Jitter, is a visual programming language for music and multimedia developed and maintained by San Francisco-based software company Cycling '74. Over its more than thirty-year history, it has been used by composers, performers, software designers, researchers, and artists to create recordings, performances, and installations. https://en.wikipedia.org/wiki/Max_(software)
Das Seminar ist offen für Studierende aller Fachgruppen.
Instrument, Ton, Klang, Geräusch – Themenfelder, die in Spannung mit performativer, gesetzter Musik und Klangpraxis stehen. Das Seminar setzt sich mit der Bedeutung von Klang in der Medienkunst und der Frage der inhaltlichen Gestaltung und Inszenierung von Klangräumen auseinander. Im Seminar werden neue Technologien und mediale Werkzeuge vorgestellt und praktisch angewendet. Die beim kreativen Einsatz dieser Systeme zu bewältigenden Schwierigkeiten werden anhand der Projekte und Kompositionen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer thematisiert. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Klangkunst, die nicht im Konzertsaal beheimatet ist.
Die Seminare bauen auf Beiträgen zu folgenden Bereichen auf:
• Psychoakustische Grundlagen der auditiven Wahrnehmung
• 3D Aufnahme- und Wiedergabesysteme
• Inszenierung und Komposition von Klängen im Raum (akustische Szenografie)
Nach Absprache mit den Lehrenden können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bewertbare Seminararbeiten bzw Seminarvorträge übernehmen.
Der dreitägige Workshop führt in neu vorhandene Kamera-Technik zur Aufnahme von stereoskopischen 360° Virtual Reality Videos ein (Insta360 Pro 2.0). In einer praktischen Übung wird ein kleines Projekt geplant, gedreht, fertiggestellt und mit entsprechender VR-Technik präsentiert. Die Termine können in der Vorbesprechung gemeinsam koordiniert werden.

The three-day workshop introduces new available equipment for recording stereoscopic 360° virtual reality videos. In a practical exercise a small project is planned, shot, completed and presented with the appropriate VR technology. In the preliminary meeting we will determine the seminar days together.
The workshop will introduce how accessible and "easy-to-use" today are the tools for creating immersive environments, virtual realities and panoramic videos. Virtual environments open up new possibilities for new experiences and artistic aesthetics, yet also makes us to re-consider the larger implications of these ubiquitous technologies of immersion.
The workshop will consist of two parts: During the part 1, the students will be experimenting with shooting 360-video, stitching and editing, while during the part 2, they will be learning how to prepare the video files for publishing (on YouTube), making them available for view on smartphones (with VR glasses), and importing into the Unity for further work with VR environments.
The workshop is related to the Virtualities and Realities Seminar, but is not limited to its students, and is open to everyone.
Participants: spaces are limited to 12.
Equipment: 360-video camera's will be provided.
Other requirements: preferably, participants should bring their own computers, and to have some knowledge in video editing (although not mandatory).
Einführung und weiterführende Einführung zur Arbeit mit der Farbmaschine.
Im Sommersemester wollen wir gemeinsam die Grundlagen des Mediums Fotografie als technische und gestalterische Praxis erarbeiten. Anhand einer Kombination von praktischer Einführung (Dunkelkammer, Kamera und Software) sowie gestalterischer Grundlagen (fotografische Übungen zur Bildgestaltung) soll ein erstes Verständnis für Fotografie als Medium im Wandel der Zeit, von der Lichtspur bis zum Pixel, geschaffen werden. Vorgestellt werden die in der Fachgruppe verfügbaren Kamerasysteme von Kleinbild über Mittelformat bis Großformat, analog und digital. Die Einführung ermöglicht ein selbstständiges Arbeiten und ist Voraussetzung für das Ausleihen des Equipments.
Martial arts are codified systems and traditions of combat practiced for a number of reasons such as self-defense; competition; physical, mental and spiritual development; and entertainment or the preservation of a nation's intangible cultural heritage. Tai chi short for T'ai chi ch'üan or Tàijí quán is an internal Chinese martial art practiced for both its defense training, its health benefits and meditation. The term taiji is a Chinese cosmological concept for the flux of yin and yang, and 'quan' means fist. So, etymologically, Taijiquan is a fist system based on the dynamic relationship between polarities (Yin and Yang).
The first interface of art is the body.
For practicing self-designers, a semester ticket is available from FIT IN in Ebertstraße.
Begriffe wie Image, Selbstdarstellung, Vermarktung oder gar Werbung sind im akademischen Kunstkontext oft verpönt. Die Präsentation der eigenen Werke, Themen oder Recherchefragen in Portfolios, auf Websites und im Gespräch mit Multiplikator*innen wie Kurator*innen, Galerist*innen, Kolleg*innen oder in Förderanträgen ist jedoch ein entscheidender Faktor der Selbstvermarktung – oder auch der Selbstsichtbarmachung. Worauf muss man achten? Welche Werke gehören ins Portfolio, wieviel Textmaterial ist nötig, mit welchen Infos wird der Webauftritt gestaltet, wie werden die gesendeten Informationen in der Summe als Image rezipiert? Und braucht man das alles überhaupt?
In diesem praxisnahen Seminar werden Kommunikationsstrategien zur Sichtbarmachung der eigenen künstlerischen Praxis dialogisch erarbeitet. Ziel des Seminars ist eine produktiv-kritische Auseinandersetzung mit Selbstvermarktung, ein geschärftes Bewusstsein für die individuelle Selbstdarstellung, die Erstellung eines professionellen künstlerischen Portfolios und ein Bewerbungstraining mit demselben.
Teilnehmende bringen zur ersten Unterrichtseinheit bitte ein Portfolio mit aktuellen Arbeiten und einem Lebenslauf zur Diskussion mit.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen von „Artrepreneurs / Gründungskultur“ und wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
Im Kurs wird der gesamte Modellbaubereich mit seinen Möglichkeiten und Regularien vorgestellt.
Es erfolgt eine Unterweisung in die Unfallverhütungsvorschriften mit praktischen Übungen an Ständerbohrmaschine, Bandsäge und Schleifmaschinen.
Im Vordergrund steht das sichere und fachgerechte Arbeiten an Maschinen und die richtige Wahl von Werkzeugen und Messen mit dem Messschieber.
In diesem Kurs erlangen die Studierenden die Berechtigung, in der Modellbauwerkstatt zu arbeiten.
Offen für Studierende aller Fachgruppen.
Anmeldung: sschmitt@hfg-karlsruhe
Was git es bei der Herstellung einer Leuchte in Hinblick auf die elektrische Sicherheit ( Normen) und Brandschutz zu beachten? Welche Leuchtmittel gibt es, was sind ihre Vor-und Nachteile?
In diesem Werkstattkurs werden folgende Tätigkeiten vorgestellt und geübt: Zurichten von elektronischen Bauteilen; Einlöten von elektronischen
Bauteilen auf Leiterplatten; Entflechtung von Leiterplatten.
In den letzten Jahren hat der Einsatz des Weichlotes immer mehr an Bedeutung gewonnen. Hinsichtlich mechanischer
Festigkeit und dauerhafter Leitfähigkeit ist es die geeignete Verbindungstechnik. Erklärt werden Lötgeräte, Flussmittel und Lot. Mit praktischer Übung.
Der Kurs ist für Studierende aller Fachgruppen geeignet. Teilnehmende erhalten einen Grundlagenschein.
Themen:
Werkstattordnung
Sicherheit
Gerätekunde
Blitzlicht, Tageslicht, Kameras analog und digital
Optische Größen
Fotolabortechnik schwarz- weiß
Dateiformate, Auflösung, Pixel, dpi, Crop Faktor

During the first part of the course (online) the students will be introduced with historic and contemporary contexts of art and science collaboration, and they will learn how to collect and visualize the data and networks (e.g. pandemics). 
As a result the students will develop their artistic ideas for ‘living’ artworks and experiments with biology that will take place in new BioDesign Lab at HfG Karslruhe during the final weeks (onsite).

In dem Seminar wird die Bedeutung des Raumes als herausragende

strukturierende und ästhetische Komponente für Kompositionen aus den jeweiligen

Perspektiven von Musik, Klang, Bild und Bewegung thematisiert.

Die Themen bauen auf folgenden Schwerpunkten auf:

  • Psychoakustische Grundlagen räumlicher Wahrnehmung
  • Akustische 3D Aufnahmeverfahren
  • Akustische Projektionstechniken wie Surround, Ambisonics, Wellenfrontsynthese
  • Kombination visueller und akustischer Projektions- und Aufnahmeverfahren
  • Konzepte medialer und musikalischer Komposition zeitlicher Abläufe für räumliche Eigenschaften abstrakter Objekte
  • Formate für 3D-Aufnahmen und Projektionen für Konzerte, Installationen und Broadcast

Das Seminar legt einen experimentellen Schwerpunkt auf die künstlerische

Umsetzung von mehrkanaligen Aufnahme- und Wiedergabeverfahren und deren

Anwendung für musikalische und klangorientierte Arbeiten.Nach Absprache mit den Dozenten können Teilnehmer bewertbare

Seminararbeiten und/oder Seminarvorträge übernehmen.

Das Seminar ist offen für alle Fachbereiche!

Trotz der unzähligen Theorien zur Komik in der Philosophie, Ästhetik, Anthropologie und Psychoanalyse bleibt für uns in vielen Situationen unser eigenes Lachen ein Geheimnis. Als komplexes Zusammenspiel verschiedener physiologischer, soziokultureller und psychologischer Faktoren lässt sich das Lachen kaum auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Aristoteles, Henri Bergson, Sigmund Freud, Michael Bachtin, Theodor W. Adorno, Hélène Cixous, Umberto Eco, Agnes Heller und viele andere bieten wichtige intellektuelle Inspirationen, um sich mit der Frage nach dem Sinn und der Natur des Lachens und des Komischen in der Kunst und Kultur auseinanderzusetzen.
Ist das Lachen ein subversiver Akt der politischen und gesellschaftlichen Befreiung und Aufhebung der Machthierarchien (Bachtin) oder, im Gegenteil, eine Instanz der Sozialkontrolle und Disziplinierung des Alltagsverhaltens in der bürgerlichen Gesellschaft (Adorno), oder ist es bloß eine neutralisierende körperliche Reaktion auf äußere Reize zum Ausgleich der inneren psychischen Spannung (Freud)?
In der künstlerischen Produktion findet man nicht nur unterschiedliche Antworten, sondern auch diverse "Technologien" und Strategien, mit deren Hilfe Effekte des Komischen erzeugt werden. Diese "Technologien" und Strategien stehen im Mittelpunkt des Seminars und werden sowohl in historischen als auch in aktuellen Beispielen analysiert.
Game Culture, Game Design, Game Studies. Das Forum Ludorum ist die Austauschplattform des HfG Gamelab für kulturelle und wissenschaftliche Diskurse sowie gestalterische Aspekte zum interaktiven Medium Computerspiel. Gemeinsam analysieren und diskutieren wir aktuelle Entwicklungen, Debatten, alte und neue Games. Dabei stellen wir gesellschaftliche, historische, intermediale und popkulturelle Bezüge her.
Die Themen des Semesters werden gemeinsam ausgewählt. Eigene Themenvorschläge sind willkommen. Darüber hinaus planen wir im Forum den Global Game Jam 21 im Januar 2021.
Das Forum ist als Kernveranstaltung der Seminare "Postdigital Lab – Game, Public, Immersion" zu verstehen und fungiert ergänzend zu ihnen. Das Forum wird vor allem, aber nicht ausschließlich, Erstsemestern und Neuankömmlingen empfohlen. KIT-Studierende können im Rahmen des Seminars einen Theorieschein (6 ECTS) im Ergänzungsfach Medienkunst erwerben. Die Anforderungen für den Leistungsschein sind ein Referat und eine wissenschaftliche Ausarbeitung zu einem selbst gewählten Thema aus dem Bereich Games. Das Seminar ist offen für Studierende aller Fachgruppen. Auch Personen ohne Leistungsscheinbedürfnisse sind herzlich eingeladen, mit uns zu diskutieren, ihre Projekte vorzustellen oder Vorträge zu halten. Auf Grund der aktuellen Situation findet das Forum Ludorum zunächst Online statt (Discord). Die Teilnehmer sollten sich vorab via E-Mail beim Dozenten melden um weitere Informationen zu erhalten.
Nach einer längeren Auseinandersetzung mit der Pionierphase der Konzeptkunst im Seminar „...contemporary, contemporary...“ befasst sich das Folgeseminar „No More Boring Art!“ mit den Weiterentwicklungen der Konzeptkunst, die weit über geläufige Modi wie „Post-“ und „Neo-“ hinausgehen.
Eine programmatische Arbeit des Konzeptkunstklassikers John Baldessari «I will not make any more boring art» – ein Video aus dem Jahr 1971, in dem er dreißig Minuten lang diesen Satz immer wieder aufschreibt – ist ein treffendes Sinnbild, das sowohl die Ambivalenzen der Konzeptkunst als auch die Chancen ihrer Aufhebung durch Selbstironie und Infragestellung eigener Rezeptionsrahmen zum Ausdruck bringt. Diese Arbeit erweckt aber noch eine weitere Frage: Warum empfinden wir manche künstlerischen Arbeiten als langweilig? Die Frage nach den fließenden Kriterien und Merkmalen des „Langweiligen“ in der Kunst wird im Seminar anhand verschiedener Bespiele diskutiert.
Im Rahmen des Seminars ist eine Exkursion zur Manifesta 13 in Marseille geplant (zusammen mit Barbar Kuon).
Reset 2020 – „Die Welt ist von einem neuartigen Virus befallen, der jedes öffentliche Leben lahm legt und ihre Bewohner in die Selbstisolation zwingt.“ Was sich anhört wie der Plot eines Sci Fi Klassikers, ist in den letzten Wochen Realität geworden. Die Bundesrepublik reagiert wie viele andere Länder mit einschränkenden Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung. Das Aufzeigen der Fragilität unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens macht nachdenklich und regt zu Spekulationen über ein alternatives Miteinander an. Digitale Lebensräume, sterile Partnerschaft, grenzenlose Solidarität. Welche Entwicklungen sind denkbar wünschenswert oder abstoßend? Über unsere Situation hinaus wollen wir diverse Lebensentwürfe aus Literatur, Kunst und Realpolitik betrachten und Strategien aus dem „spekulativen Design“ anwenden, um schließlich unseren eigenen Staat gründen.
Der Einstieg in dingtheoretische Fragestellungen ist mitunter komplex, erfordert er von uns doch ein radikales Umdenken und eine neue Perspektivierung, die lange als kontraintuitiv galt und zugleich aktueller nicht sein könnte (Global Warming, Corona-Virus, künstliche Intelligenzen). Auf welche Weise haben nichtmenschliche Kräfte und Aktanten Einfluss auf – gar gesellschaftliche – Ereignisse und – gar politische – Prozesse, die wir zunächst als subjektiv gesteuert und kontrolliert verstehen? Welche Macht liegt in den Dingen, und wie können wir uns ihr diskursiv annähern? Welche künstlerischen Ansätze ermöglichen uns eine neue Sichtweise auf die Dingwelt in uns und um uns und mit uns? Der Lektürekurs „Vibrant Matter“ dient der kollektiven Auseinandersetzung mit dem gleichnamigen Buch der US-amerikanischen Politologin Jane Bennet aus dem Jahr 2010. Bennett schlägt vor, dass die Erkenntnis einer Handlungsfähigkeit, die nicht allein in der Hand von Menschen liegt, die Kultivierung einer verantwortungsvolleren, ökologisch vernünftigen Politik anregen könnte. In sechs geduldigen Sitzungen wollen wir ihr (englischsprachiges) Buch gemeinsam Lesen, Kapitel für Kapitel, Absatz für Absatz, manchmal Satz für Satz – und zusammen nachvollziehen und diskutieren. Der Lektürekurs kann auch als theoretische Vorbereitung für den Workshop „Projektdramaturgie – Dinge auf der Bühne (und anderswo)“ genutzt werden. Literatur (zur Anschaffung empfohlen):
Literatur (zur Anschaffung empfohlen): Jane Bennet, Vibrant Matter. A Political Ecology of Things, Durham/London 2010

Workshop „Projektdramaturgie – Dinge auf der Bühne (und anderswo)“
Der Workshop „Projektdramaturgie – Dinge auf der Bühne (und anderswo)“ geht aus von den künstlerischen Projekten und Recherchen seiner Teilnehmer*innen. Auf der Basis der künstlerischen Projekte – seien es abgeschlossene oder noch im Prozess befindliche Arbeiten, seien es Projektvorhaben, seien es Konzepte – sollen dramaturgische Strategien besprochen und nach Möglichkeit erprobt werden, die uns ein Erschließen ästhetischer Prozesse vom Gegenstand her, von ihren materiellen und sensuellen Aspekten her erleichtern könnten. Teilnehmer*innen sind gebeten, über eigene künstlerische Projektideen und -realisationen zu berichten und/oder sich vorbereitend mit Positionen anderer Künstler*innen auseinanderzusetzen, deren Arbeiten aus objekttheoretischer Sicht interessant sein könnten.
Das Parlament der Körper wurde von Paul B. Preciado und Viktor Neumann für die documenta 14 erdacht und dient uns in diesem Seminar dazu, die theoretische wie praktische Frage zu stellen, welche Handlungen und Akte öffentlichen Raum gestalten. Das Parlament der Körper ist als ein politischer Raum mit offener Form gedacht, der die Herstellung von dissidenten Bündnissen verhandelt, die sich gegen hegemoniale Machtstrukturen positionieren. Dieser Raum begibt sich in das Spannungsverhältnis selbst keine Ausschlussmechanismen zu reproduzieren. Wie errichten wir diesen Raum gemeinsam, ohne festzuzurren; ohne nach dem Errichten Körper zuzurichten?

In drei Schritten widmen wir uns den Körpern, ihren Handlungen und ihren Bündnissen. Wir werden nach Körperpolitiken fragen und wie und von wem sie choreografiert, konstituiert sind. Wir werden die Räume, die der Versammlung, der Gemeinschaftsbildung dienen, befragen und wie sich in ihnen Gesellschaft bildet. Wie auch nach der kuratorischen Setzung und dem Verhältnis zwischen Kunst und Politik, das hier aufgerufen wird. Dabei werden wir sowohl medientheoretische als auch Begriffe aus der politischen Theorie vorstellen und gemeinsam diskutieren.
Im Wintersemester 2019/20 haben wir begonnen Karl Marx’ Werk „Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie“ zu lesen. Im zweiten Teil des Seminars möchten wir dies nun zu einem Abschluss bringen und die Arbeit weiterführen (Neueinsteiger*innen sind aber willkommen). Nachdem wir uns zunächst zentrale Gedanken, analytische Perspektiven und die Methodik (dialektischer Materialismus) aus der Marxschen Theorie erarbeiten haben sollen diese in einem zweiten Schritt mit ausgewählten Weiterentwicklungen des marxistischen Denkens, wie (Post)-operaismus oder Open Marxism, in Bezug gesetzt werden. Zudem wollen wir wichtige Kritikpunkte an der Marxschen Analyse aus postkolonialen und queer-feministischen Traditionen diskutieren. Dafür planen wir ein Intensivtreffen gegen Ende des Semesters, bei dem weitere Expert*innen behandelt oder zu Wort kommen sollen.
This course continues the successful workshop on AI adversarial attacks organised in collaboration with Transmediale festival. Rather than studying AI step-by-step, the course focuses on AI vulnerabilities and limitations in order to understand and disclose its inner workings. As in its traditional definition, the practice of "hacking" is understood as a tool of knowledge to discover the structure of a machine, while the adjective "adversarial" is taken as a metaphor to describe new general strategies of data activism and privacy protection. The issue of AI vulnerabilities will be discussed in its broader cultural, economic and political implications. Full description forthcoming.
The course is a basic introduction to AI and neural networks that is suitable also for first-year students. The course is recommended as a preparation to other courses and workshops on AI that are regularly organised at HfG. Full description forthcoming. Nota: This course will not be repeated next semester.
The course helps students to understand the large debate on creativity, cognitive labour and automation starting from 19th century ideas of mental labour (including Marx's notion of the general intellect) and moving to 20th century notions such as knowledge economy, information society and cognitive capitalism. Particular attention will be given to 21st century developments of these trajectories, such as the marketing of the so-called Creative Class, the legal definition of Creative Commons and new projects of autonomous organisation such as Platform Cooperativism. The course ends discussing which future HfG students should expect in a job market in which AI claims to be able to automate creative skills that are traditionally considered specific to the arts. Full description forthcoming.
This course deals with the often neglected, erased, or forgotten role that women’s knowledge and labour have played in the history of computation. Continuing the research done in previous semesters, the course attempts to queer well-known notions from the media theory canon, showing the entanglement of gender, race and class issues anytime we use the apparently neutral term "technology".
Die Emanzipation des Individuums von traditionellen Autoritäten und Institutionen war das treibende Element der politischen, sozialen und ökonomischen Entwicklung der letzten fünfzig Jahre. Parallel dazu haben sich jedoch auch staatliche Akteure wie Regierungen, Bürokratie, Polizei, Militär und Geheimdienste zunehmend von der Gesellschaft „emanzipiert“. Die von immer mehr Bürgerinnen und Bürgern empfundene Entfremdung von politischen Institutionen und Eliten sowie die zunehmende Atomisierung und Spaltung der Bevölkerung geben Anlass, die Frage nach der Wirklichkeit der Demokratie – der Selbstregierung der Bevölkerung – neu zu stellen.
Bedeutet Demokratie freie Wahlen und freie Meinungsäußerung? Oder braucht Demokratie mehr als das? Müssen die Prozesse politischer Willensbildung völlig neu gestaltet werden?
Das Seminar beginnt mit einer kurzen historischen und philosophischen Untersuchung des Prinzips Demokratie und seiner diversen Manifestationen. Mit Blick auf entsprechende Analysen zeitgenössischer Denkerinnen und Denker sowie auf radikaldemokratische Praktiken der Gegenwart werden wir versuchen, das Design einer Demokratie der Zukunft zu skizzieren.
* Zitat Gustav Landauer
Die Erziehung sei, so Immanuel Kant, „das größeste Problem und das schwerste, was dem Menschen kann aufgegeben werden“. Nach wie vor besteht die ungeheure Herausforderung der Bildung besteht, in unvermeidlich asymmetrischen pädagogischen Beziehungen Situationen zu schaffen, aus denen Freiheit erwachsen kann.
Dieses Seminar erkundet die wichtigsten philosophischen Schriften zur Erziehung und Pädagogik. Darüber hinaus werden diverse pädagogische Experimente betrachtet, in denen versucht wurde, durch neue Bildungsinstitutionen und alternative pädagogische Praktiken eine andere Gesellschaft und einen anderen Mensch zu schaffen.
Das Seminar bietet eine theoretische und praktische Einführung in das interdisziplinäre Feld der „Digital Humanities“. Mit der quantitativen Textanalyse werden die Studierenden neue Werkzeuge und Techniken entdecken, um die semantische Struktur sowohl eines einzelnen Textes als auch ganzer Textsammlungen auf unterschiedliche Weisen zu erforschen. Die kritische Aneignung dieser Methoden ist ein nützlicher Zusatz zu den üblichen Instrumenten der Forschung, besonders auch für Forschung in den Bereichen Kunst und Design.
Der Kurs behandelt den gesamten Prozess, von der Erfassung der Texte bis zur Digitalisierung, von der Aufbereitung der Textsammlung bis zur Texterforschung und Analyse.
Die Teilnehmenden werden gebeten, ihre eigenen Computer mitzubringen.
Das Seminar geht in exemplarischen Einzelanalysen der Frage nach, inwiefern Gender- und Kreativitätsvorstellungen zusammenhängen und welchen Veränderungen sie im Lauf der Jahrhunderte unterlagen. Vor Originalen in Karlsruher Museen und im öffentlichen Raum werden stereotypische Genderdarstellungen der Vergangenheit und Gegenwart analysiert und kritisch besprochen. Die Lektüre begleitender Texte ist vorgesehen. Leistungsnachweis: Referat und Hausarbeit.
Das Seminar untersucht Geschichte und Gegenwart dynamischer Raumwahrnehmung als künstlerische und kulturhistorische Praxis. Zentral steht die Lektüre und kritische Diskussion von Grundlagentexten zu Bewegung und Raumwahrnehmung, mit einem Schwerpunkt auf dem 20. und 21. Jahrhundert. Flankierend werden einzelne Dérives und Walks als Re-Enactments durchgeführt und auf ihre konstituierenden Elemente hin untersucht.
Fortsetzung der Veranstaltung aus dem Wintersemester 2019/2020, die sich historischen Konzepten der Theorie (als Schau, Lehrbuchwissen, Kritik) und alternativen Formen der Theorieproduktion gewidmet hat. Ein praktisches Ziel war die gemeinsame Sammlung und Prüfung von Ideen für den nächsten Jahresrundgang.
Im zweiten Teil soll die Diskussion auf Basis einer Textauswahl unter dem Stichwort „Sichtbarmachung“ weitergeführt werden, zu Themen wie Raum, Erfahrung und Bewegung, Sehen, Verknüpfung, Vermittlung. Neuzugänge sind willkommen und erhalten eine Einführung.
Auf den baden-württembergischen Arzt Franz Anton Mesmer (1734-1815) geht die Bezeichnung "Tierischer Magnetismus" zurück. Mesmer ging von Energieströmen im menschlichen oder tierischen Körper aus, die durch Massagen und andere Kuren neu ausgerichtet und mit den kosmischen Kräften in Einklang gebracht werden können. Im Englischen ist "animal magnetism" bis heute ebenso geläufig wie "to mesmerize" (bannen, verzaubern), was sich aus dem Erfolg des Mesmerismus unter Verfechtern der Hypnose erklärt.

Davon ausgehend, behandelt das Seminar Phänomene der kollektiven Ausrichtung, Orientierung, Synchronisierung oder Uniformierung, die wie von unsichtbarer Hand gesteuert scheinen und auf verborgene „Richtkräfte der Gesellschaft“ (Joseph Beuys) hindeuten.

Zwei leitende Fragen sollen dabei sein: Wie oder in welcher Form treten diese gesellschaftlichen Kraftfelder zutage? Und gibt es, weiterhin bildhaft gesprochen, auch Möglichkeiten einer "Entmagnetisierung" von Gesellschaft?
Tools and methods for collective work, departing from feminist free software practices.
Making collective infrastructures together, which could include:
* a shared space within the school
* a shared server
* common resource pool
* file exchange system
* message board
* issue tracker
* ...
Leistungsschein Kommunikationsdesign, Produktdesign oder Ausstellungsdesign und Szenografie
Nancy muss ihr Poster zeigen. Franky hat einen Film gemacht. Von Lory, Danny und Maggy wurden Bücher eingereicht und die Gruppe um Marty hat zwei Installationen mit Konzert geplant. Gabby hat Zeit und ein paar Materialien (Platten, Latten, Eiermänner).
Wie lange muss sie üben, um für alle eine gute Lösung zu finden?
Ziel ist, ein Verständnis für die Anforderungen zu entwickeln, die an ein Ausstellungsdisplay im Fachbereich KD an der HfG gestellt werden und diese in ein funktionierendes System zu überführen. In welchen räumlichen Situationen lassen sich die verschiedenen Medien und Formate unterbringen? Wir blicken auf vergangene Ausstellungen und fantasieren über zukünftige. Parallel testen wir in praktischen Übungen Raum- und Ausstellungssituationen. Welche Aspekte sind neben dem Ausstellen der Ergebnisse noch relevant?
Das Seminar widmet sich mit der analytischen Wahrnehmung von Raumsituationen und vermittelt in der Praxis unterschiedliche Herangehensweisen an das Ausstellen.
“An alternative way of defining typefaces is a library or a family of graphical shapes along with rules that describe how to assign these to letters and symbols, and how to adjust the space between them.” (Jürg Lehni, "Typefaces as Program", 2009, p. 85)
Everyday objects are analysed in an experimental setup to develop new digital artefacts that as a group form their own visual universe. The study focuses on the movement of joints, fall of folds, bends, wrinkles, arches, loops, turns and kinks. Thus another focus of the experimental setups needs to be the dimension of time. For finalising the font editing tool „glyphs“ (which is up for debate) will be used to capture the forms with bezier curves in pure black and white. A selection of approaches to create new moving not-glyph-like or glyph-like shapes will be developed and documented.
“Helpful in this respect is Hans-Jörg Rheinberger’s suggestion that experimental systems should be seen as physical, ‘forward open’ spatio-temporal arrangements (Hans-Jörg Rheinberger, "Experimentalsysteme und epistemische Dinge", 2001, p. 22), in which creative coincidences and events can be systematically framed and methodically favoured, but not forced by calculation. Rather, the skill and virtuosity of the experimenter as well as the experimental arrangement itself with its material obstinacy play a decisive role in the production of novel matters.” (Claudia Mareis, "Systematisieren Entwerfen um 1960. Methodische Objektivität zwischen Kalkül und Intuition", 2019, p. 337).
As the shapes grow, they become characters themselves, establish their own identity and ask for their own worlds. The independence of the characters is nurtured by their liveliness – their movement and possibly sound. In a group they propose something that will make us speculate about what can be read from them.
Crit Club continues: This semester we will try to make our time with guests as responsive as possible. Among others Catherine Guiral, Kathrin Böhm and Sam de Groot will each lead for one day open critique sessions before their Talkshow lectures in the evening. Come along and present some current work-in-progress, self initiated or seminar projects! Please prepare the work to be presented in a short format.
The first double days will be an excursion to the upcoming exhibition of the restored Atlas of Aby Warbug at HKW Berlin. The idea is to work with the the Atlas in relation to the moodboard, the construction of worlds/narratives through images, the physicality of arranging printed image material and an idiosynchratic approach to image editing. The task for the students will be to develop analog/material moodboards in addition to Warburg’s Atlas, pointing to what they feel is missing in the original work, which panels need an update asf. The seminar will be ideal for KD and photography students.
Wir nutzen die unklare Situation für die Arbeit an einem klaren Projekt: Gemeinsam gestaltet und entwickelt jede/r allein eine Website, die er/sie schon lange hätte umsetzen wollen. Sei es die private Portfolio-Website, die Onlinepräsenz des Bandprojekts der Kollegin oder der Webshop für die Modekollektion des Vaters. Wir teilen Materialien, organisieren den Austausch unter euch und unterstützen jedes Projekt entsprechend der gestalterischen und technischen Fähigkeiten. Wir werden eine Plattform für die gegenseitige Hilfe aufsetzen, damit jeder am Ende des Semesters sein Projekt zum Abschluss bringen kann.
This seminar is about *layout*. Not the kind of layout that happens when you type into a rectangle on a screen, or upload an image into a template. But the kind of layout that happens when you shove an object onto a crowded shelf, or choose where to stand at a protest. Without a grid to tell you where something goes you must relate and reorganise and renegotiate how things fit together. Art critic Rosalind Krauss described grids as "flattened" and "ordered", "antinatural" and "antireal". She warned that no other form "has sustained itself so relentlessly while at the same time being so impervious to change". So let’s forget grids! Undermine them! We need an alternative and fast!
(Seminar has been designed for socially distanced practice.)
Aus unserer anfänglichen räumlichen Distanz heraus spekulieren wir über fiktive Begegnungen zwischen Designer*innen, Theoretiker*innen, Künstler*innen oder Aktivist*innen aus Vergangenheit und Gegenwart, die mit ihren vielfältigen und inklusiven Praxen das Feld der Visuellen Kommunikation bereichern.
Susan Kare meets Ada Lovelace, Ece Canlı meets the Venus symbol, Muriel Cooper meets ? – gemeinsam entdecken wir neue und alte Heroines und vertiefen uns in ihr Schaffen und ihre Biografien, um daraus passende Erzählungen für das fiktive Zusammentreffen unserer Protagonist*innen zu entwickeln: Welche Überschneidungen, welche Unterschiede formulieren sich in den Praxen der sich Begegnenden? Welches informelle oder gar repräsentative Setting, welche Beschäftigung würden beide für eine gemeinsame Begegnung wählen? Welche Einladungs- und Ankündigungsgesten müssen dafür entworfen werden – im Sinne von Mad-Mad-Mad-PR?
Das Medium der Ankündigung, ob Plakat, Flugblatt, T-Shirt, digitaler Teaser oder analoge Flüsterpost wird von den Teilnehmenden frei aus den individuellen Narrationen abgeleitet. Der unweigerliche Spagat zwischen Kuratieren, Gestalten und Autoren*innenschaft spielt dabei eine wichtige Rolle.
Neither space nor time seem to be on first sight related to the discipline of typography – in common terms a fairly static activity on a two-dimensional plane. However, the history of typography is the history of its technological foundation. Would Gutenberg ever have said that “the space occupied by a character and the time required to create the character are constant for shaped characters but depend upon the size and complexity for stroked characters”? Or that “weighted averages may be derived through summation of the product of space or time for each character by the frequency of occurrence of the character as utilized in cryptology”? (A.V. Hershey, “Calligraphy for Computers”, August 1, 1967.) Did he dream of vectors and matrixes, of eyedroppers and zooms?
Während der drei Termine wird Grundlegendes zu Farbe und Farbraum vermittelt und der eigene Monitor kalibriert, es werden ICC-Profile besprochen und Programmeinstellungen vorgenommen.
Die Teilnehmendenzahl ist auf 6 Studierende beschränkt.
Das Thema 3D beschränkt sich nicht nur auf ein Programm. Es werden Workflows zwischen den Programmen mit unterschiedlicher Zielsetzung erklärt, darunter vorwiegend Rhino 3D, Fusion 360, Cinema 4D oder Photoshop. Bei der Erzeugung oder Verbesserung von Renderings oder Videos wie auch bei der Vorbereitung einer CNC-Fräsdatei ist der Ausgangspunkt meist eine 3D-Software.
Hier können eigene Projekte umgesetzt werden und/oder entsprechende Arbeitsschritte anhand von Beispielen praktisch umgesetzt werden.
Das im Wintersemester angeeignete Wissen ermöglicht uns einen näheren Einblick in das Thema 3D-Modelling mit Rhino. Hier werden wir das Erlernte konsolidieren, um nun mit komplexeren Formen und Aufgaben fertig zu werden. Es wird kleine Übungen und Challenges geben wie auch normale Vorlesungen.
Das Seminar Matter Pattern ist eine Vorbereitung auf eine Teilnahme an einem Förderprogramm des Ministeriums für Bildung und Forschung, also ganz auf Resultate ausgelegt. Über den Förderantrag wird erst im laufe des Semesters entschieden und es ist gut möglich, dass das Seminar dann über ein zweites Semester geht. Wie objekthaft die Resultate sind, hängt ganz von der Herangehensweise der Teilnehmer ab. Es geht darum, über digitale Techniken die gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Es muss also zunächst eine Herangehensweise entwickelt werden. Natürlich kann es bereits bei der Orientierung und Konzeptfindung zu materialisierten Experimenten kommen und als Resultat ist sicherlich ein digitales Objekt eine der Möglichkeiten aber weder digital noch Objekt im engeren Sinne sind die einzigen Möglichkeiten. Genauso kann es ein digitales oder analoges System sein, welches sich dann in einer zu bestimmenden Form materialisiert, um nutzbar zu werden.

Wir nutzen Thesen von Michel de Certeau aus seinem Buch ’The Practice of Everiday Life' zum schnellen Einstieg in die Problematik. Das Lesen wird auf das nötige beschränkt. Es sind kurze paraphrasierte Auszüge aus seinem Buch, welche die für uns relevanten Kernthesen wiedergeben, zu denen ihr Stellung nehmen könnt. So erhaltet Ihr einen schnellen Einstieg und müsst nicht selbst erst die Problematik des Themas - Individualität und Kollektiv, Strategie und Taktik, Autorität und Autonomie, Öffentlich und Privat, Geschichte und Gedächtnis - erkunden. Eure Reaktionen auf die Thesen de Certeaus, also eure eigenen Thesen, werden dann zu euren Ausgangspunkten, welche so nötig mit Hilfe von Zwischenschritten wie Mappings und Research, experimentell materialisiert werden.

Policymaking ist Gesetzgebung. Wie steuert der Staat Teilhabe über Gesetzgebung? Was können wir davon lernen? Eine Architektin welche auf diesem Gebiet in London in Social Housing und Projektentwicklung aktiv ist, wird zu Gast sein.

Body Consciousness kann man beschreiben als Körperbewusstsein, welches im Vergleich zum Denken weniger bewusst genutzt wird und gerade für Fragen der zwischenmenschlichen Verhältnisse ein hilfreiches Werkzeug ist. Eine Consultancy welche für Unternehmen zwischenmenschliche Strukturen und Informationsflüsse analysiert und dazu auch Body Consciousness Workshops anbietet, wird einen Workshop mit uns machen.

Die interaktiven Textilien sind nah am Körper und bietet Möglichkeiten, Teilhabe über den Körper stattfinden zu lassen, zu erkunden. Dies wird ein Workshop in dem mit leitfähigen Garnen gewoben wird. Die Entwicklerin der Garne sowie der Schaltungen und Sensoren die sich damit weben lassen wird zu Gast sein und Ihr werdet die Möglichkeit haben mit euren Ideen dazu zu experimentieren.

Weiterhin wird als Teil des Seminars Alessandro Squatrito euch Techniken beibringen, ein Szenario zu entwickeln, was euch in eurer Konzeptfindung und Spekulation helfen wird.
Frei nach Prinzipien der Permakultur suchen und schaffen wir Lebensräume für Pflanzen in der HfG, um Roh- und Nährstoffe zu gewinnen und dafür Nutzen zu finden, unter Einbeziehung bestehender Ressourcen Kreisläufe in der Hochschule zu beginnen und neue Ressourcen zu erschließen. Wir versuchen, mit möglichst wenig auszukommen und alles, was nötig ist, selbst zu entwickeln mit einfachsten und aus den Kreisläufen entstehenden Mitteln. Um dies zu ermöglichen, wird der freie Austausch von Wissen unterstützt und Raum für spontane Kollaborationen geschaffen. Mögliche Resultate sind Beiträge zur Cafeteria, aber auch allgemein zum Leben und der Arbeit an der Hochschule. Projekte aus dem ersten Greenhouse Seminar werden weitergeführt, im sich verändernden Habitat werden neue begonnen.
The Radio Roundtable preliminarily called Geospheres is an initiative started by Prof. Füsun Türetken at HfG Karlsruhe in 2019 that establishes radio and the form of podcast as an alternative learning format. A joint endeavor of knowledge production, open to students of all departments. The roundtable serves as tool for discussion, and allows us to meet and interview guests on a monthly basis. The Radio Roundtable is organized around themes, e.g. that depart from the trilogy "Geosphere" based on Prof. Türetken’s chair, research and seminars amongst others. It serves as a platform for all HfG to amplify and voice ideas and transmit these within and beyond the walls of the HfG. The documentation of the Roundtable conversations and readings is of essence. With this call we aim to design the Radio Roundtable and its necessary elements that will be built in a group endeavor. Specifics will be announced via email.
The economic powers held within the Elements of the Periodic Table act as the first set enquiries for a series of podcasts to be developed over the seminar. Pick one element of the 118 elements and produce a final podcast of 15 minutes with a guest, expert of your choice: guests can derive from a wide array of fields which results in an enriching collection. Each student will write a text of 500 words that includes the necessary information and data. It will be published in a single publication at the end of term, including a collection of transcripts or new texts on podcast findings. Further, choose one text or chapter by another professional that you wish to be recorded as podcast piece. The podcasts can be assisted with aesthetic decisions, maps, archived imagery and film-making. In
sum, Economics of Elements aims at producing content both digitally (podcasts) and physically (publications). It is based upon a research project in progress by Prof. Türetken. Please do not enlist if you cannot attend or commit on a regular basis.
The workshop consists of underpinning and tapping into the geological layers of our time in combination with deep time. Through a series of physical exercises and by building devices (receivers) the world of electrical information is uncovered. Through accessing this sphere of data, insights into the security of economic trade, the drifting boundaries of emissions and the geo-materiality of information is brought to light. The "design objects" become receivers/harvesters of contemporary space while also being vessels of material transmission. This active raw material becomes a daily tool for designing from. The encouragement of the workshop is on tool building and accessing different "modes" of geo-spatial conditions. The workshop is directed in a hands-on approach consisting of building with metals (in the workshop), large scale constructions and geographic navigation (sound walking and listening to space exercises). The students will be given three brief input talks on the notion of radio geographies. And will have one joint excursion with the seminar members. The workshop is part of the seminar Trilogy Forest, Volcano, Ice. We encourage the students to work in groups of two. Please do not apply if you are not
available all three days.
Technical development and prototyping of one or more of the selected proposals of the KABIB project of WS 2019/2020. Anyone who is interested in this part of the design process is invited to join and help realise the selected proposals by making the working prototypes for testing and the final production pieces in collaboration with the HfG workshop and external companies.
A very hands-on, off-screen semester project.
To make a basket you need some strips of a pliable material, a few basic tools and an idea about its purpose and how to make it. Thousands of online tutorials show you how to weave using pine needles, blackberry vines or polypropylene packaging straps. Start collecting online tutorials that you like. Pick one that seems feasible. Follow it carefully. Show it off at our first meeting.
This semester is all about making; every week you will make one or more baskets. You will get better and you will get more precise. You will make choices based on your preferences. Narratives will develop while making. We will invite guests for online workshops during the semester to improve skills and show new perspectives.
Das Seminar „Trial and Error“ nimmt die zentrale Tätigkeit einer künstlerischen und gestalterischen Praxis in den Fokus: das Entwerfen. Es basiert auf deduktiven, induktiven oder abduktiven Prozessen. Entwürfe sind spekulative Vorwegnahmen und Vorausschauen und eröffnen Möglichkeitsräume. Zur Erarbeitung und Kommunikation von Entwürfen werden Darstellungsmedien genutzt, die auf eigenen Logiken und Voraussetzungen basieren.
In einer Serie von Vorlesungen und Übungen werden Methoden, Prozesse und Darstellungsmedien des Entwerfens reflektiert und mit ihnen experimentiert.
Im Freihandzeichenkurs sollen Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen das Zeichnen als aktives Darstellungsmittel in seiner Vielfalt nutzen. Verschiedene Techniken wie klassische und freie Zeichenübungen, figürliches wie räumliches Zeichnen oder auch das schnelle Skizzieren mit nur wenigen aussagekräftigen Strichen werden in Form von individueller Projektarbeit und Zeichenexkursionen erprobt. Ziel ist, die für Studierende aktiv nutzbare und auf viele andere Projekte übertragbare Erweiterung des eigenen Wahrnehmungs- und Gestaltungshorizonts per Zeichnung. Zeichnen wird hier sowohl als manuell-gestalterische Kompetenz wie auch als elementare Grundlage im Entwurfsprozess vermittelt.
Das Seminar widmet sich dem Begriff des Performativen aus einer zweifachen Perspektive. Einerseits geht es darum zu zeigen, was der Performative turn bewirkt hat und was die historisch-diskursiven Voraussetzungen waren bzw. wie dieser die Kunst- bzw. Kulturtheorie verändert hat. Der zweite Aspekt ist die Frage der Anwendbarkeit/Konkretisierung performativer Strategien in der künstlerischen Praxis. Da das Performative nicht nur für die Theaterwissenschaft/Performance Studies eine Neuorientierung bedeutete (und somit ausschlaggebend für das postdramatische Theater und seine Inszenierungsarten war), sondern auf entscheidende Weise auch den kuratorischen Diskurs/Tätigkeit beeinflusste, werden dramaturgische wie auch kuratorische Handlungen in Betracht bezogen. In dieser Hinsicht versucht das Seminar jene Annäherung von Kuratieren und Dramaturgie, die in den letzten Jahren immer wieder zu Stande kommt, thematisch aufzugreifen. Anhand einer interdisziplinären Lektüre, die mit Beispielen zeitgenössischer künstlerischer Produktion verknüpft wird, werden die Positionen von John Austin, Jacques Derrida, Judith Butler, Erika Fischer-Lichte, Jon Mckenzie, Beatrice von Bismarck u.a. diskutiert.
Können wir ein Format finden, indem wir die gegenwärtigen Raumfragen, Chancen wie Bedrohungen, die die Pandemie sichtbar macht, diskutieren? Die Lehre im Fachbereich ADSZ beschäftigt sich im Wesentlichen mit der Frage, wie und unter welchen Bedingungen sich Gruppen im öffentlichen Raum begegnen können. Die Arbeiten in Jeremiah Days aktueller Ausstellung im Badischen Kunstverein Karlsruhe sind eine Sammlung von Situationen im öffentlichen Raum, die Verletzlichkeit und Stärke von Protestbewegungen bewußt machen. Henry David Thoreau schrieb einmal, dass die schwierigste Reise, der er sich ausgesetzt sah, die Entfernung zwischen seiner Haustür und der Straße war, der Raum zwischen Privatem und Öffentlichem. In Zusammenarbeit mit Jeremiah Day und dem Badischen Kunstverein Karlsruhe wollen wir diese Räume – unter den Bedingungen der globalen Pandemie sowie ihren politischen Kontexten – als Ausgangspunkt für eine Reihe von Untersuchungen und Spekulationen nehmen, die zu neuen Kunstprojekten führen. Die Methode der Reflexion von Gegenwart in – auch spontanen und unabgeschlossenen – Kunstprojekten soll uns zu einer künstlerischen Produktion als Mittel zur Entwicklung von Denken und Verstehen mobilisieren. Die während des Seminars entstandenen Arbeiten kommen bei einer Veranstaltung des Badischen Kunstvereins im Rahmen der aktuellen Ausstellungen im Juli 2020 zur Aufführung.
Im Rahmen der monatlichen Reihe “Das Neue Stück” des Badischen Staatstheaters Karlsruhe werden aktuelle dramatische Texte vorgestellt. Regieassistent*innen des Staatstheaters sorgen für die szenische Einrichtung, die Seminarteilnehmer*innen gestalten Bühne und Kostüme. Die Schauspieldramaturginnen Nele Lindemann und Anna Haas lehren Grundlagen zur Theorie der zeitgenössischen Dramatik und führen in die dramaturgische und konzeptionelle Arbeit an einem neuen Text ein.  Anschließend entwerfen und realisieren die Studierenden in Zusammenarbeit mit Regie, Dramaturgie und den Gewerken des Theaters die “Spiel-Räume” für szenische Lesungen auf der STUDIO-Bühne.Constanze Fischbeck vermittelt raumtheoretische Grundlagen und begleitet die Entwurfsarbeit sowie deren praktische Umsetzung aus szenografischer Perspektive.
Was unterscheidet kollektiv gestaltete Räume von denen, die durch individuelle Entscheidung und singuläre Autorschaft zustande kommen? Wenn also Gruppen für Gruppen arbeiten? Welche Ästhetiken, Methodologien und Herangehensweisen bringt kollektives Arbeiten hervor? Wenn kollektives Arbeiten bedeuten soll, dass verschiedene Perspektiven in die Gestaltung einfließen, ermöglichen diese Räume nun auch ein anderes Verhalten, Handeln oder Wahrnehmung der Rezipienten? Welche Ökonomien, Narrative und Politiken unterliegen der kollektiven Raumpraxis und was ist die Rolle des öffentlichen Raums, der Teilhabe und der Institutionen in diesen Prozessen? Hinsichtlich dieser Ausgangsfragen thematisiert das Seminar fachübergreifende Ansätze zur angewandten Raumtheorie und verknüpft sie mit künstlerischen Tendenzen in den Bereichen Szenografie und Ausstellungsdesign. Mit dem Ziel, einen offenen und öffentlichen Dialog zu befähigen, möchten wir uns vorstellen und fragen, wie man in Zeiten zunehmender Isolation und zugespitzter Trennung noch gemeinsam (solidarisch) arbeiten und leben kann.
Konzeption, Organisation und Szenografie zur Vorbereitung der zweitägigen Workshop-Konferenz „Kollektive Räume“ zum Anwendungsfeld von Ausstellungsdesign und Szenografie im Oktober/November 2020.
Fortsetzung des Seminars vom Wintersemester 2019/2020. Dieses widmete sich der Analyse des Zoologischen Stadtgartens Karlsruhe. Davon ausgehend wurden individuelle künstlerische Projekte entwickelt.
Das für das Seminar zentrale Thema der „Einhegung“ zeigt jetzt während der Corona-Pandemie ein weiteres Gesicht: Der Zoologische Stadtgarten ist für das Publikum geschlossen, er kann nur von außen betrachtet werden.
Das Sommersemester soll hauptsächlich die Möglichkeit geben, die bereits entstandenen Entwürfe und Arbeiten weiterzuführen und für eine gemeinsame Ausstellung zu realisieren.
Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt auf dem Begriff der „Einhegung“ in einem erweiterten Kontext und an einem neuen Ort. Das Musterdorf Haßloch mit seinem nah gelegenen Freizeitpark wird zum Ziel einer eintägigen Exkursion.
Wir beginnen das Seminar mit einer Besprechung in der Gruppe. Anschließend finden Einzelkonsultationen nach Bedarf zu den einzelnen Arbeiten statt. Ab Juni treffen wir uns zu gemeinsamem Seminar und Exkursion.
Präsentationen in der Mitte und am Ende des Semesters sind möglich.
„Materialien zu Ausstellungsdesign und Szenografie“ ist unser Fachbereichsmagazin. Es versteht sich als Ausstellungsort in Heftform, in dem Materialsammlungen und Texte präsentiert und zur Diskussion gestellt werden. Das Seminar ist ein offener Redaktionsprozess und baut auf die selbstständigen Beiträge der beteiligten Studierenden auf. Die redaktionelle, gestalterische und kuratorische Erarbeitung eines Heftes umfasst Bild- und Textrecherchen, die Diskussion und Einordnung derselben in den aktuellen Diskurs zu Ausstellungsdesign und Szenografie, die Kommunikation mit Gästen und Zulieferern, das Schreiben eines Editorials und anderer Texte, Lektorat und Gestaltung. Für Themenvorschläge sind wir offen. In der ersten Sitzung werden wir vorstellen, woran wir gerade arbeiten, und über den anstehenden Arbeitsprozess gemeinsam entscheiden.
Entwurfsprojekt für temporäre Ausstellungsräume der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe im Gebäude der Munitionsfabrik. Die Kunsthalle wird ab 2021 für die Dauer des Umbaus in den Hallenbau des ZKM umziehen. Im Seminar sollen hierfür experimentelle Räume konzipiert werden.
Freitags/Fridays 17:00-20:00

Wir werden einen Blick auf die „Demo Szene“ werfen, die kleine audiovisuelle Produktionen anstrebt, welche live von (manchmal sehr kleinen) Computerprogrammen erzeugt werden. Wir starten mit einer Einführung in die Szene, die ursprünglich aus Spiele-Hacks entstanden ist. Danach werfen wir ein Licht auf verschiedene Demo-Kategorien und den Entwicklungsprozess: Warum arbeiten viele im Team? Was ist anders als beim Arbeiten allein? Exkursion: Wenn Corona es zulässt, werden wir an einer „Demo Party“ teilnehmen, bei der mehrere Demos gegeneinander antreten, um zu bestimmen, welche Produktion die „beste“ ist. Neben einem Einblick in diese aktuelle elektronische Subkultur soll gegebenenfalls eine eigene Demo erstellt werden. Gaststudierende des KIT sind auch hier willkommen.
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We’ll have a look at the “demo scene” which is striving for small audiovisual productions that are generated live by (sometimes very small) computer programs. We’ll start with an introduction to the scene which originated from game hacks. We’ll then shed a light onto different categories of demos and the development process: Why do many work in a team? What is different to working alone? Excursion: if Corona allows, we will take part in a “demo party”, where several demos battle about which production is “best”. Besides observing this current electronic subculture, we will possibly create a demo ourselves. Guest students of the KIT are welcome here too.
Donnerstags/Thursdays 11:00-14:00

In den letzten zwei Jahrhunderten haben wir eine Erweiterung künstlerischer Ausdrucksmittel von „statischen“ zu kinetischen/bewegten und generativen/reaktiven Bildern erlebt. Ich möchte diesem Pfad folgen und etwas Licht auf die eingesetzten Technologien werfen, besonders auf aktuelle Technologien, die es erlauben, Bilder durch prozedurale Mittel zu erzeugen, ob in Echtzeit oder nicht. Wir werden Bilder programmieren und sehen, dass wir mathematische Formeln einsetzen können, um Formen, Beziehungen oder Reaktionen zu beschreiben. Wir werden die Nutzung und den Fehlgebrauch aktueller technologischer Paradigmen planen, um hoffentlich etwas zu erzeugen, das weder vollständig menschlich noch vollkommen maschinell ist. Insbesondere werden wir einen Blick auf Houdini werfen, ein „prozedurales System, das Künstler in die Lage versetzt, frei zu arbeiten [...]“. Weitere Programmiertechniken nach Wahl der Studierenden werden vermittelt, abhängig vom erstrebten Inhalt.
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In the past two centuries, we’ve seen an expansion of artistic means of expression, moving from “static” to kinetic/moving and generative/reactive images. I would like to follow this path and shed some light on the technologies that were applied, especially on current ones that allow you to generate images by procedural means, real-time or not. We’ll program images and see that we can use mathematical formulas to describe forms, relations and reactions. We will plan the use and misuse of current technological paradigms to hopefully create something that is neither completely human nor completely machine-based. Especially we’ll have a look at Houdini, a “procedural system that empowers artists to work freely [...]”. Other programming technologies are students’ choice, depending on their desired content.
Dienstags/Tuesdays 17:00-20:00

Wir werden durch den Einsatz verschiedener Sensoren und Tracking-Technologien (z.B. Bewegungssensoren, Kinect in Kombination mit Unity, etc.) untersuchen, wie ein oder mehrere Betrachter mit einer projizierten, dreidimensionalen Umgebung interagieren können. Dabei kannst du die Betrachter mit deinen Ideen oder einer persönlichen Situation konfrontieren, die sie aus erster Hand erfahren. Im Verlauf des Seminars wirst Du lernen, Gefühle und Ideen durch emotionslose Maschinen auszudrücken, innere oder äußere Realitäten in die Blaupause eines Programms oder in eine virtuelle Struktur zu verwandeln. Was willst Du erzählen? Was ist Dein Standpunkt und wie kannst Du bestehende Technologien dazu verwenden, Deiner Idee zu dienen und nicht umgekehrt? Wie bewahrst Du eine menschliche Qualität von Eingabe zu Ausgabe?
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Through the use of different sensors and tracking technologies (e.g. motion sensors, Kinect in combination with Unity, etc.) we will explore how one or more observers can interact with a projected, three-dimensional environment. You can confront the observers with your ideas or a personal situation that they perceive from a first-person perspective.
In the process of this seminar, you will learn how to convey feelings and ideas through emotionless machines, transforming inner or outer realities into a blueprint of code or virtual structure. What do you want to tell? What is your point of view and how can you use existing technologies to serve your idea and not vice versa? How do you keep a human quality from input to output?
In dem Ringseminar werden in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Karlsruhe (HfM) aktuelle Standpunkte der Musik- und Klangforschung beleuchtet und kreativ hinterfragt.
Es werden künstlerische und musikalische Konzepte für ein audiovisuelles Label entwickelt. Schwerpunkte sind performance- und konzertorientierte Events.
Jammen – Entwickeln – Performen ... In regelmäßigen Abständen sollen gemeinsam eigenes Instrumentarium und Kollaborationskonzepte ausprobiert werden.
Zur ersten Session verwendet jede*r einen ausgewählten Algorithmus.
Nach Absprache mit den Lehrenden können Teilnehmer und Teilnehmerinnen bewertbare Seminararbeiten bzw. Seminarvorträge übernehmen.
Das Seminar ist offen für Studierende aller Fachgruppen.
Im Wechsel lesen und diskutieren wir aktuelle Texte zu klangorientierter Musik.
Dabei stehen Projekte, Kompositionen und Aufführungen aus dem Bereich der auditiven Kunst und die theoretische Diskussion zu Klang und Musik im Zentrum. Die Gastdozent*innen stellen eine Auswahl an Produktionen und deren theoretische Hintergründe vor.
Nach Absprache mit den Lehrenden können Teilnehmer und Teilnehmerinnen bewertbare Seminararbeiten bzw. Seminarvorträge übernehmen.
Das Seminar ist offen für Studierende aller Fachgruppen.
Programmieren und Probieren mit C, Python , Java, SuperCollider, Max/Msp/Jitter.
Aufbauend auf der Vermittlung von Grundlagen der Programmierung werden eigene Projekte entwickelt: Live-Coding, Netzwerkkonzerte, physikalische und mathematische Grundlagen für Simulation und Analyse in verschiedenen Sprachen.
http://winfuture.de/videos/Software/Googles-Tacotron-2-Projekt-Audio-Beispiele-18691.html
https://magenta.tensorflow.org/
https://cycling74.com/
Digitale und analoge Klangerzeugung, Interaktion, visuelle Analyse und Synthese, generiert und programmiert unter verschiedenen Environments der Medieninformatik.
Es werden Objekte und Verfahren in Beispielen besprochen und in Übungen und Projekten klangliche, musikalische und visuelle, szenische Anwendungen entwickelt.
Es werden Semesterthemen gewählt.
Nach Absprache mit den Lehrenden können Teilnehmer und Teilnehmerinnen bewertbare Seminararbeiten bzw. Seminarvorträge übernehmen.
Das Seminar ist offen für Studierende aller Fachgruppen.
Mark Fell will be joining us for another semester focussing on sound and related issues as performance and exhibition. The first session will be an introduction to the project's aims, where the group will work together to define outcomes. The structure of the initial session will be open in order to accommodate the interests of those taking part. Discussion will include analysis of curating sound works and looking at recent examples of dealing with this subject area. Participants will be able to work on projects that will be presented at the end of the semester. There will also be a day of one-to-one sessions with Mark to discuss the development of your work.
Due to the current measures against the coronavirus spread, the seminar’s workflow will be adapted to the restrictions and therefore be held on-line for now.
Based on last semesters studies of logic chips for sound creation and its musical applications, this course will focus on computer aided circuit design and professional PCB manufacturing processes to build our customized sound modules in a small batch series. We are going to use the latest technology, production chain and global logistics to develop, design and produce circuit boards for musical use. This allows us to easily create circuit boards with more variable features and adjustable parameters than hand soldered protoboards.
It’s a multi step process involving only a laptop or PC and internet access:
SPICE simulation software allows us to run virtual tests and probe our signals digitally.
EDA Software offers many tools to simulate circuits and design electronic devices. This software is used to generate Gerber format files which will be send to our manufacturer.
Web browser project management programs help us with component sourcing and compiling BOMs. In summer, we will be completing our seminar with a concert performance carried out with our modules.
Das Seminar is offen für Studierende aller Fachgruppen. Maximal 8 Teilnehmende.
In Absprache mit den Teilnehmer*innen findet der Kurs entweder zweisprachig, auf Deutsch oder auf Englisch statt.
In Auseinandersetzung mit Manifesten seit 1900 werden im ersten Teil des Semesters deren jeweilige Umsetzungen in Radioarbeiten bis in die Gegenwart untersucht: Das Futuristische Manifest und Umsetzungen von Chlebnikow, Döblin, Russolo; das Dadaistische Manifest in Stücken von Ball, Baargeld, Schwitters; das Surrealistische Manifest im Hinblick auf Techniken und Arbeiten von Breton, Hedayat, Zürn. Im zweiten Teil werden diese Analysen auf gegenwärtige Formate wie Podcasts angewendet: "This American Life" und "Serial"; "Denn sie sterben jung", Hörspielserie und Videopodcast von Antonio Ruiz-Camacho (NDR); "Tag X" (BR) und "Die Verschiebung von Serotonin" (SWR). Parallel werden die künstlerischen Arbeiten im Seminar vorbereitet und begleitet.
Das Seminar vereint Theorie und Praxis. Der Analyse ausgewählter Text- und Hörbeispiele folgt die praktische Umsetzung in Podcast, Hörspiel, Feature, Installation.
Mit Exkursion ins SWR Hörspielstudio Baden-Baden für Wortaufnahmen, Foley und Schnitt.
Offen für Studierende aller Fachgruppen.
Fünftägiger praktischer Einführungskurs in die vorhandene Kamera- und Filmtechnik für Einsteiger. Der Kurs behandelt das meist verwendete Filmequipment der Hochschule anhand einer Reihe von Übungen. Dabei wird neben dem Umgang mit den kleineren Kamera-Systemen wie DSLRs, Sony EX3/AX700, Lumix GH5s oder Blackmagic Pocket auch die Handhabung von gängigem Grip, Stativen, Vorschau-Monitoren, kleinerem Film-Licht und anderer grundlegender Filmtechnik vermittelt. Dieser Einführungskurs berechtigt im Anschluss zur Ausleihe des behandelten Kamera-Equipments. In der Vorbesprechung werden die Seminartage gemeinsam festgelegt.

This multi-day hands-on course is aimed at beginners and will enable the participants to work with the basic film equipment and grip, especially the cameras Sony EX3/AX700, Lumix GH5s and the Blackmagic Pocket. This course is required if you want to rent out film equipment and participate in advanced seminars using the film equipment. In the preliminary meeting we will determine the seminar days together.
Das Film-Seminar „Tagebuch-Filme – eine Montage-Übung“ hat den Schwerpunkt, die Mittel der Bildmontage verständlich zu machen und mit einer filmischen Übung konkret anzuwenden. Das gemeinsam mit der Editorin und Filmemacherin Eva Hartmann veranstaltete Seminar wird in vier Arbeitsphasen unterteilt.
Wir wollen uns mit filmischen Tagebüchern auseinandersetzen und uns Beispiele von der frühen Filmgeschichte bis heute – von Dziga Vertov über Jonas Mekas, Ruth Beckermann bis Peter Liechti ansehen. Anschließend nehmen die Studierenden selbst die Kamera zur Hand und halten Momente ihres Alltags fest. Sie experimentieren mit Ton und Bild, montieren Fotos, Archivmaterial und neu Gedrehtes und versuchen, den ein oder anderen Gedanken filmisch festzuhalten. In vier Arbeitsphasen findet eine intensive Auseinandersetzung mit selbstgedrehtem Material in der Montage statt.
1. Arbeitsphase:
Wir sehen uns vier Tage lang Beispiele für Tagebuchfilme aus der Filmgeschichte an, sprechen darüber, wie die Filme dramaturgisch aufgebaut sind und welche Erzählebenen eingesetzt werden. Wie sind die Filme montiert – eher assoziativ oder handlungsorientiert? Am letzten Tag dieses Blocks beginnen wir, über eigene Ideen zu sprechen. Es wird darum gehen, Beobachtungen aus dem Alltag in eine filmische Form zu bringen. Am Ende des Blocks erhalten die Studierenden die Aufgabe, einen Text zu schreiben, der die Grundlage für einen kurzen Tagebuchfilm (5-10 Min.) bilden soll.
2. Arbeitsphase:
In einer zweiten Arbeitsphase werden die Texte vorgestellt und besprochen. Es wird um die Frage gehen, wie der Text filmisch umgesetzt werden kann. Soll er als persönliches Voice-over im Film vorkommen oder wird der Inhalt des Textes komplett auf die Bild und Geräuschebene transferiert? Welche Bilder transportieren die Aussagen aus dem Text bzw. welche Bilder unterstützen diese Aussagen? Im Anschluss an diesen Block werden ca. drei Wochen Zeit zur Verfügung stehen, um Material zu drehen, Archivmaterial zu sammeln und die Texte einzusprechen.
3. Arbeitsphase:
Im dritten Block stellen alle Studierenden ihr Material vor und besprechen es mit der Gruppe. Eva Hartmann wird eine Einführung zu grundsätzlichen Fragen des Schnitts und der Projektorganisation geben. Wie kann man effektiv Material sichten? Wie entsteht die Struktur des Films? Welche Ansätze lässt das Material zu?
An konkreten Beispielen von Arbeiten einzelner Studierender werden wir allgemeine Gestaltungsfragen der Montage thematisieren. Am Ende dieser Projektphase soll für jedes Projekt ein grober Rohschnitt vorliegen, der noch erweitert und ausgebaut werden kann.
4. Arbeitsphase
Im vierten Arbeitsblock fügen die Studierenden neu gedrehtes Material in die Projekte ein und überdenken die im Rohschnitt angelegte Struktur. Am ersten Tag dieser Phase zeigen alle ihren Rohschnitt erneut sowie eventuell neu gedrehtes Material. Gemeinsam wird ein Fahrplan entworfen, an dem in den kommenden Tagen gearbeitet wird.
Der Schnitt der Tagebuch-Filme wird in diesem letzten Block fertiggestellt. Auf Farbkorrektur und Tonmischung wird nur am Rande eingegangen. Der Fokus liegt auf Dramaturgie und Montage. Das Seminar endet mit einer gemeinsamen Präsentation und Auswertung am Ende dieser Arbeitsphase.
Voraussetzung für die Teilnahme am Praxisseminar ist die begleitende Absolvierung eider beidennes Grundlagenkurse zur Einführung in die Filmtechnik bei Jonas Piroth und zur Einführung in die Tontechnik bei Lorenz Schwarz. Eine kontinuierliche Anwesenheit wird erwünscht. Die Zahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt auf 10 Studierende. Anmeldung bis zum 20. April 2020 unter sturhan@hfg-karlsruhe.de
Termine:
1. Block 27.-30.04. 2020 Uhrzeit: 10-13 und 14-18 Uhr
2. Block 11.-12.5. 2020 Uhrzeit: 10-13 und 14-18 Uhr
3. Block 08.-12.06. 2020 Uhrzeit: 10-13 und 14-18 Uhr
4. Block 29.06-03.07. 2020 Uhrzeit: 10-13 und 14-18 Uhr
Mehrere Festivals machen aktuell ihre Programm online frei zugänglich, beispielsweise das internationale Film Festival Visions du Réel in Nyon (17.04- 02.05.2020) und das Dok.fest München (06-24.05.2020). Auch das internationale Dokumentarfilmfest IDFA in Amsterdam stellt derzeit eine Auswahl von Filmen aus den vergangenen Jahren online zur Verfügung.
Wir werden im Lauf des Semesters wöchentlich Filme von verschiedenen Festivals sehen.
Das Ziel ist, einen Einblick zu bekommen, welche Filme derzeit zu Festivals eingeladen werden. Darunter finden sich auch zahlreiche studentische Filme und Abschlussarbeiten. Wir werden ausführlich über die unterschiedlichen Herangehensweisen und Formen des dokumentarischen Arbeitens sprechen. Die Teilnehmer*innen des Seminars haben die Aufgabe, über eine Auswahl der gesehenen Filme zu schreiben. Die Form der Texte kann frei gewählt werden. Über Filme zu schreiben schärft das Bewusstsein und den eigenen Blick. Es ist Bestandteil der Ausbildung im Bereich Medienkunst / Film.
Für die Erstellung einer Hausarbeit kann ein fachspezifischer Theorie-Leistungsschein Medienkunst vergeben werden.
Immersive technologies, coupled with superior virtual environments, artificial intelligence algorithms, faster processors, and biometrics, are launching a new era in virtual experiences, artistic aesthetics and interactive storytelling. At the same time these technologies have the potential for invasive monitoring and control. What do these new technologies of immersion mean for the future society? What are the current and future artistic strategies that deal with this?
This seminar will focus on artistic practices in immersive environments (i.e. non-linear storytelling in 360-video, brain sensor interfaces, etc.). It will introduce the historical developments of media technologies – "from illusion to immersion" (Grau), 'how new media became new' (Manovich), and will look at "virtual art" in the broader context of visual culture – i.e. "contemporary tendency of visualizing" (Mirzoeff).
A specific focus of this seminar will also include 'techno-ecological' explorations, using new immersive technologies to reveal new perspectives on the "terrestrial" (Latour), establishing new connections with other species, and proposing viable future visions.
As a result students will create immersive artworks, 360-video experiments, VR environments, immersive installations, "techno-ecological" projects, artistic interventions, performances. The students will have a possibility to participate in Critical Zones (with regards to "Ecodata. Atmospheric Forest" VR project related activities), and to show their work Beyond Festival, as well as Rundgang, RIXC Art Science Festival in Riga, and other international events.
Im Zusammenhang mit der Arbeit an der Publikation 10% bietet das Praxisseminar eine weiterführende Kontextualisierung zur Arbeit mit fotografischen Bildern und Texten in Publikationen. Das Ziel ist, die eigenen Beiträge zur Publikation kritisch zu reflektieren und gemeinsam zu diskutieren, um die Ergebnisse am Ende des Semesters präsentieren zu können.
„Wie repräsentieren wir Menschen und Orte, die sich wesentlich von uns unterscheiden?“ Mit dieser Frage beginnt Stuart Hall seinen kritischen Artikel „Das Spektakel des >Anderen<“ (1997). Diese Frage zur fotografischen Repräsentation bildet den Ausgangspunkt für unsere praktische, theoretische und historische Auseinandersetzung mit dem Medium. Wir vergleichen zeitgenössische und historische Gebrauchsweisen der Dokumentarfotografie und diskutieren sowohl ihr kritisches Potential als auch die Problematiken: Inwiefern kann (sozial-)dokumentarische Fotografie als Medium der Kritik fungieren – und wo liegen ihre Grenzen? Welche Rolle nehmen wir als Produzent*innen, aber auch als Rezipient*innen, von ‚dokumentarischen‘ Bildern ein? Und lässt sich künstlerische von angewandter Dokumentarfotografie unterscheiden? Das Ziel ist es unsere eigene fotografische Praxis (auch in Vorbereitung auf die Exkursion nach Belarus im Sommer) zu reflektieren und zu schärfen.
Gast: Louise Wolthers (Kuratorin Hasselblad Foundation, Göteborg)

Scheinvergabe: Leistungsschein Medienkunst & Leistungsschein Fachtheorie Medienkunst
Einführung in die Videotechnik.
Einführung in die Struktur der Videostudios der HfG.
Beispiele mit praktischen Übungen.
Themen:
Videoaufnahme, Videokamera, Tonaufnahme, Tonsysteme, Videosysteme, Videonormen, Videosignale, Monitore, Beamer, TV, Verkabelung, Analog <-> Digital, Videoschnitt, Datenformate, Datenraten, Codec´s, SD, HD, ultraHD, 2k, 4k, 8k, 16k.
Weiteren Termine, auch für die Besprechungen von Videos aus älteren Kursen:
Donnerstags ab 30.04. 13-16 Uhr und nach Absprache.
Die Teilnahme an diesem Videokurs ist Voraussetzung für die Teilnahme an Aufbaukursen im Bereich Video.
The climate crisis and the impending ecological collapse affect not only the nature in which we live, but also our economic, political, social and technological systems. The climate crisis is a crisis of the current global civilization and therefore a task for the arts. In the seminar we will study films and artworks related to this subject and develop artworks to be shown at the BEYOND Festival at the end of July.
Basic seminar on style, structure, substance, and the principles of screenwriting, dramaturgy, and the art of film analysis with special consideration of new narrative forms like 3D, VR, AR where we need to move from story architecture to space-time narratives. Part of the seminar will be the development of individual stories for films, narrative media artworks and VR.
For first year students and undergraduates.
In diesem theoretisch-historischen Seminar geht es vor allem um die retrospektive Aktualisierung heute gängiger und scheinbar post-kapitalistischer oder aktivistischer Begriffe wie immersives Environment oder VR. Es geht um die Rückbeziehung von Technologien auf Ihre Pionierzeit, als die kreative Nutzung der genannten Technologien noch fundamental mit Ihrer Entstehungsgeschichte verknüpft war und von der breiten Öffentlichkeit bloß belächelte Avantgardisten wie Jaron Lanier, Warren Robinett, Brenda Laurel, Marvin Minsky oder Timothy Leary in Sonderforschungsbereichen von etablierten Ausstellungsformaten wie der Ars Electronica das finanzielle, aber auch heterotropische Potential zur Verfügung gestellt bekamen, neue Medien zu denken, zu erforschen und zu gestalten.
Die Installation einer VR-Abteilung an der HfG Karlsruhe bietet die Chance, die an der HfG traditionell betriebene Archäologie des Expanded Cinema mit einer Archäologie der immersiven Environments und der VR unter dem Namen Immersive Narratives zu vereinen. Während wir bisher mit dem Expanded Cinema die Beziehung der tschechischen Meister der materiellen Special-Effects – Josef Svoboda, Raduz Cincera oder Jan Svankmajer – zu den modernen Diskurse über Fotografie und Film betrachtet haben, werden wir das Thema nun um die US-amerikanischen Programmierer, Tüftler und Technik-Propheten erweitern.
Ziel dieses Seminars ist die Bespielung der zweitägigen Jahresausstellung der Musashino Art University in Tokyo im Juni 2020.
Das Prinzip an/aus oder 0/1 ist die Basis für jede Art von Software, die uns den Alltag erleichtert, das Animieren unbelebter Zeichnungen ermöglicht oder ganze Welten mittels Game Engines erschaffen lässt. Die Prinzipien, denen wir bei der Bespielung der Musashino Jahresausstellung folgen wollen, klingen zunächst ebenfalls einschränkend: „on the fly“ und „hand held“. Wir werden ausschließlich handgroße LED-Projektoren und tragbare Bluetooth-Lautsprecher nutzen, um onsere ortlosen Inhalte in die MAU zu tragen. Welche Gruppeneffekte können mit diesen minimalen Mitteln erzeugt werden? Können wir den Alltag interessanter gestalten, neuartige, innovative Animationsexperimente oder sogar neue Welten erschaffen?
Außerordentliche Arbeiten haben die Chance, zusätzlich auf der Lichtsicht 7 in Bad Rothenfelde ausgestellt zu werden. Die besondere Aufgabe besteht darin, Werke zu schaffen, die sowohl durch das mobile Projizieren von Hand in Tokyo als auch durch das stativgebundene, unbewegliche Projizieren in Bad Rothenfelde jeweils eine neue Wirkung provozieren.
Neben diesen und weiteren Theorien und Phänomenen der Public Space Narratives werden im Seminar auch Grundlagen der Projektarbeit und -realisierung (Prototyping, Mock-Ups, etc.) bis hin zu Projektrealisierungen vermittelt.
Die HfG wird die erste Hochschule weltweit sein, die einen eigenen Satelliten ins All schießt:
Die Information bewegt sich durch Raum und Zeit immer in der gleichen Form. Sie manifestiert sich in einer Spirale. Der genetische Code wird in der Doppel-Helix-Spirale gespeichert genauso wie die Information in den zwei Rollen der Thora, der heiligen Schrift des Judentums. Wie die Laute der menschlichen Sprache in Form von Wellen (Spiralen), so bewegt sich unser Sonnensystem in gleicher Weise durch den Raum. Computerdisketten und Videobänder, CDs und Festplatten speichern Information spiralförmig. Unser Satellit wird spiralförmig aus der Trägerrakete katapultiert und wird innerhalb von drei Monaten spiralförmig Richtung Erdmittelpunkt gezogen, bis er verglüht. Das Universum ist ein informationssuchendes und informationsgebendes System: Das Universum scheint ein Bewusstsein zu sein.
In Kooperation mit AmbaSat schicken wir eine Weltraumsonde in den Orbit und nutzen ihre Signale, um neuartige Experimente und datengesteuerte Projekte zu entwickeln. Neben der Programmierung und dem Testing vor dem Lift-Off des Satelliten im Juli sowie der Erforschung der Möglichkeiten des neuartigen Interfaces von AmbaSat, dem AmbaSat Dashboard, wollen wir auch den poetischen Aspekt von weltraumdatengesteuerten Kunstprojekten ergründen.
Der Gründer und Visionär hinter AmbaSat Martin Platt wird uns unter anderem persönlich in einem Vortrag im Rahmen des Seminars von den Motivationen hinter seinen Ideen und der Zukunft der privaten Satellitentechnik berichten.
Neben dem Phänomen des privaten Satelliten im Umfeld des nonlinearen Storytellings sowie ähnlichen Techniken der Echtzeitdaten-Steuerung von Apps, Programmen, Spielen bis zum Internet der Dinge werden in Data Driven Narratives auch Grundlagen der Projektarbeit und -realisierung (Prototyping, Mock-Ups, etc.) bis hin zur Projektrealisierung vermittelt.
Images, Witnesses.
Trauma and Visual Memory Part 2
Getting to the bottom of things, exploring new ways of looking at what is familiar, thematic fields that are in reality quite different from what they have been presented for decades – this is the original task of documentary filmmakers. But what actually happens when documentaries deal with reality (what are things like in reality) or reality (how are they used in the social environment) will be explained by two veteran documentary filmmakers using films that got them into trouble, ended up in the poison cabinet or were forgotten. Nina Gladitz reports on her documentary "Time of Silence and Darkness" about the last feature film by Leni Riefenstahl, shot with concentration camp inmates as extras, most of whom were murdered after being used. It was shown once, then Leni Riefenstahl sued in court. Although Nina Gladitz won the spectacular trial to one point, WDR has had the film under lock and key since it was first broadcast in 1982. Dirk Pohlmann will use various examples to show how Grimme prizes and other awards can be used to end a documentary film career on TV.
Agony cannot be the answer to these contemporary conditions!
Together we want to discuss how we can make image and moving image once again a design element of reality and reality. What possibilities are there to reach a public with critical works?
In 2011, José Maçãs de Carvalho, in what Hal Foster defined as “archival impulse”, began a project of viewing and categorising every negative, some dating back to 1988. He took the concepts of “archive” and “memory” as premises for the new projects (exhibitions) that he develops thenceforth. Arquivo e Melancolia (Archive and Melancholy) is the fifth work of a series of exhibitions that has been held in Portugal by the artist. This creation retrieves a photograph taken by José Maçãs de Carvalho in Macao, in 1996. The image of a wall, belonging to a small boat repair company, built with thousands of pieces of ironwork. The artist's fascination with this urban feature resides in its poetic dimension as an archive/deposit and in 2011 he returns to the same place to create a video. The image on a static shot of the wall evokes the spectral nature of photography, where melancholy resides. The image of the moving figures is reduced to these volatile, almost immaterial beings, which appear and disappear in a fragmented time. The temporal discord between the image of the wall, which establishes an internal and continuous time that pre-exists the lm itself, and the human figures that follow one another, which affirm the external and fragmented time, is presented as a meeting of two levels of independent discourse, two linguistic layers archived in the same filmic record. This cognitive dissociation of two different times is highlighted by certain situations throughout the film. Arquivo e Melancolia is a work about the several expressions of time, finding form in the concept of the archive and, at times, creating space for states of mind such as melancholy and new perspectives of awareness. This artistic piece is structured along a subtle discourse that is binary and synesthetic, mirroring José Maçãs de Carvalho's research on the texture of time, its materialisation and the reverse. The result is an epistemological work that is poetic in itself.
Professor Dr. José Maçãs de Carvalho is vice diretor of the College for the Arts at Coimbra University.
Angefangen von der Einführung in das Urheberrecht über grundlegende Kenntnisse zu typischen Vertragsinhalten, die Frage nach dem Schutz von Geschäftsideen bis hin zur Wahl der passenden Gesellschaftsform für die Selbständigkeit gibt das Seminar Einblicke in die rechtlichen Rahmenbedingungen für Kreativschaffende.
Ergänzt wird das Angebot durch individuelle Themensprechstunden im 14-täglichen Wechsel.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen von „Artrepreneurs / Gründungskultur“ und wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
Technisches Zeichnen ist die Voraussetzung, um normgerechte Zeichnungen und Skizzen zu erstellen. Was sich heute weitgehend mit CAD-Programmen an Computermonitoren abspielt, muss dennoch gültigen Regeln folgen, um Ideen und Projekte deutlich, übersichtlich und unmissverständlich darzustellen. In Kooperation mit Tibor Weissmahr wird nun abschließend der Weg vom 3D-Modell in Rhino zur bemaßten Technischen Zeichnung in 2D aufgezeigt.
Fortsetzung des Seminars aus dem Wintersemester 2019/2020.
Teilnahme verpflichtend für das zweite Semester PD.
Sicherheitstechnische Unterweisung gem. §4 DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“ zu den Themen Brandschutz, Hausordnung, Arbeits-und Gesundheitsschutz, Ansprechpartner in Sicherheitsfragen.
Die Teilnehmende lernen die Schaltzeichen und Stromlaufpläne kennen und sollten nach dem Seminar in der Lage sein, Schaltpläne zu lesen und diese mit einem elektrischen Betriebsmittel (Platine) zu vergleichen.
KLAK ist der Name des Bücherautomaten, den wir an der HfG entwickelt haben. Bestückt ist der Automat mit Leseheften, die im Schreiblabor des Literaturseminars entstanden sind. Zwölf Hefte mit Kurzprosa, Gedichten und visueller Poesie sind bereits erschienen. Auch im Sommersemester werden wir Aufgaben für literarische Sujets und poetische Texte formulieren und die Ausarbeitung im Seminar begleiten. Dabei soll eine solide Recherche die Vergangenheit des Gebäudetraktes, in dem unsere Hochschule und das ZKM untergebracht sind, beleuchten. In dem denkmalgeschützten Hallenbau, der heute für die Verbindung von Kunst, Medien und innovativer Lehre steht, wurden im letzten Jahrhundert Rüstungsgüter für zwei Weltkriege produziert. Ab 1941 wurden hier zudem Tausende von Zwangsarbeitern eingesetzt, von denen eine unbekannte Zahl nicht überlebte. In welcher Form wir die Ergebnisse unserer Recherchen publizieren und ob sie in die Realisierung einer neuen Lift-Lesung, die im Rahmen der Karlsruher Literaturtage 2020 stattfindet, einfließen, werden wir im Seminar entscheiden. KLAK ist das Karlsruher-Literatur-Automaten-Kollektiv.
Das Seminar wendet sich an Interessierte aus allen Fachgruppen.
Wenn es stimmt, dass man ein Gedicht nicht verfilmen kann, bleibt die Frage nach den spezifischen Adaptionsweisen, mit denen sich das Medium des bewegten Bildes dem statischen Medium Text nähern kann. An der Begegnung von Literatur und Film lässt sich beobachten, dass experimentelle Techniken wie Collage, Montage, Cut-up oder die Entwicklung neuer narrativer Genres einen produktiven Austausch zwischen diesen beiden künstlerischen Ausdrucksformen in Gang setzen können. Die Suche nach solchen Konstellationen erfordert die Konfrontation von Medien, die von ihrem Ursprungsimpuls her nicht zusammen gehören. Das öffnet Räume für Unvorhergesehenes. Anknüpfend an Fragestellungen, die sich aus diesen Überlegungen ergeben, wollen wir filmische Adaptionen poetischer Texte (eigener oder fremder) entwickeln, die für das Wettbewerbsprogramm des internationalen ZEBRA Festivals im Herbst 2020 in Berlin eingereicht werden. ZEBRA ist das wichtigste Forum für ein eigenständiges Kurzfilmgenre, das auf Gedichten basiert. Das Seminar wendet sich an Studierende aller Fachgruppen, die sich mit eigenen Projekten an den Grenzerkundungen von Literatur und Film beteiligen wollen.
Anlässlich des 150. Geburtstags des Philosophen und Revolutionärs Gustav Landauer (1870-1919) schlagen wir vor, drei Aktionstage in Karlsruhe, Landauers Geburtsort, zu veranstalten. Die konkreten Ideen für die Veranstaltungen werden wir während unserer Diskussionen im Seminar „Die neue Demokratie ist vor uns“ gemeinsam entwickeln. Landauers Aufruf, Sozialismus und radikalen Individualismus zu verbinden, nehmen wir zum Anlass, seinen Geist für drei Tage zu reanimieren.
Die Teilnahme an der Veranstaltung setzt die Teilnahme am Seminar „Die neue Demokratie ist vor uns“ voraus.
Einführung in alle Lehrveranstaltungen der Fachgruppe ADSZ im Sommersemester 2020.
In Performances, Installationen und Workshops wird der Zwischenstand studentischer Arbeiten gezeigt, die während des Semesters entstehen.
Roundabout is the annual evening concert and semester presentation of MK Sound at HfG Karlsruhe. For two decades, students, alumni, and guest artists present their work together at unconventional locations. Participants are involved in all technical preparations, publicity work, line-up programming, and audio-visual recording. Performance works, interventions, sound art installations or musical contributions can be submitted.
Das Seminar ist offen für Studierende aller Fachgruppen.
In Absprache mit den Teilnehmer*innen findet der Kurs entweder zweisprachig, auf Deutsch oder auf Englisch statt.
“Designing from emerging futures”. This is a worldwide unique and radical approach that aims at critically reflecting upon our current state of knowledge and possible future scenarios. We desire to awaken the “future designer” within everyone. To shape the future for us means to collaborate, to create dialogue and to provide a platform where new narratives that reach beyond our power of imagination can be formulated. We can achieve this by involving artists, thinkers, scientists, engineers, economists, hackers, and activists from around the globe.
This year we dedicate ourselves to „Artistic and Artificial Intelligence”, “Green New Deals” and “Artists for Future” to open doors and create desirable improbabilities.
www.beyond-festival.com/en/
On different occasions we will explore the Black Forest and the Rhine Delta hiking or canoeing. The untranslatable term “Wandertag” is a typical german concept of classes going wild and outdoor.
Tutorium: Bildung einer Redaktion sowie gemeinsames Erarbeiten der nächsten Ausgabe des Theorie-Journals NULLNUMMER N°1
Dies ist ein interdisziplinäres Tutorium für die nächste Ausgabe der NULLNUMMER, der Publikationsplattform des Fachbereichs Kunstwissenschaft und Medienphilosophie. Dabei geht es darum, einen Überblick über die Möglichkeiten und Formate des Publizierens innerhalb der HfG zu geben und neue zu konzipieren: Wer publiziert, wer schreibt und für wen? Was gab es und was könnte es geben?
Des Weiteren geht es um die Auseinandersetzung mit der Frage nach der Differenz und Definition von Theorie und Praxis. Das Vermeintliche Fade-In oder Fade-Out von der jeweiligen Disziplin in die andere sowie Momente von Überlappung und Vermischung sind in der Arbeit der Fachgruppen der HfG ständig präsent und sollen durch dieses Format betont werden. Dies ist kein reines Theorieseminar, sondern eine interdisziplinäre Plattform zum Eruieren textlicher, redaktioneller und gestalterischer Interaktion und Kooperation.
Im Tutorium werden grundlegende Prinzipien und Techniken des Recherchierens, Konzipierens und Verfassens wissenschaftlicher Arbeiten vermittelt. Inhaltliche Struktur wissenschaftlicher Arbeiten, stilistische Konventionen, Argumentationsprinzipien, Zitierweisen sowie die Arbeit mit Quellen werden anhand konkreter Beispiele dargestellt und erklärt. Das primäre Ziel der Veranstaltung ist, Studierende aller Fächer der HfG für die künftige selbständige Forschungsarbeit und für das Verfassen von Haus-, Diplom- und Magisterarbeiten im Rahmen des Studiums vorzubereiten.
Kunstwerke haben im Laufe der Jahrhunderte viele Funktionsansprüche erfüllen müssen, Ihre ästhetische Autonomie konnte die Kunst erst vor etwa zweihundert Jahren mit der Entwicklung der Museen beanspruchen.
In der Auseinandersetzung mit der religiösen, der politischen, der ästhetischen und der abbildenden Funktion von Kunstwerken wird deutlich, dass die Grenzen zwischen angewandter und freier Kunst fließend sind. Die wesentliche Aufgabe beispielsweise eines mittelalterlichen Altarbildes oder eines absolutistischen Herrscherportraits lag in der visuellen Kommunikation religiöser und politischer Inhalte. Diese waren für das Publikum – unabhängig vom „Kunstgehalt“ – auf der Basis von tradierten Symbolen, Typen und Gattungen ablesbar. Wie aber lässt sich die entsprechende Ikonografie entschlüsseln? Welche visuellen Kommunikationsstrategien liegen ihr zu Grunde? Handelt es sich bei einer Druckgrafik Albrecht Dürers zum Bauernkrieg um ein Kunstwerk oder um ein politisches Flugblatt?
Mit Louis Sullivans Credo „form follows function“ (1896), William Morris' „Arts and Crafts“-Bewegung oder der Ausdehnung des Jugendstils auf Kunst, Architektur und Gebrauchsgegenstände werden die Differenzierung zwischen Kunst und Alltagsgestaltung aufgehoben. Mit der Entgrenzung der Kunst in das Leben, wie es Sonja Delaunay-Terk, de Stijl oder der russische Konstruktivismus im frühen 20. Jahrhundert forderte, wird schließlich das „Ende der Kunst“ beschworen und die Gestaltung des Lebens und damit auch das Design als neue Kunstform gefeiert. Hannah Höch wiederum gestaltet aus Alltagsmedien Kollagen und Marcel Duchamp erklärt trivial-funktionale Industrieprodukte wie einen Flaschentrockner zur Kunst. Beuys sieht schließlich in der sozialen Plastik eine Möglichkeit, die Gesellschaft selbst zu gestalten, und im Artivismus des 21. Jahrhunderts werden politisch motivierte Aktionen als Kunstwerk verstanden.
In der Auseinandersetzung mit exemplarischen Werken versuchen wir, verschiedenen Fragen im Kontext von Kunst, Gestaltung und Funktion auf den Grund zu gehen und die Notwendigkeit eines sich über die Jahrhunderte wandelnden und erweiterten Kunstbegriffes zwischen angewandter und freier Kunst zu verstehen.
"Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an sie zu verändern". Doch das Gegenteil dieses berühmten Satzes von Karl Marx aus seinen "Thesen über Feuerbach" gilt ebenso gut: Um die Welt verändern zu können, muss man sie zunächst einmal verstehen!
Präsentiert und diskutiert werden in diesem Einführungskurs u.a. Sokrates und Platon, Aristoteles, Ästhetik der Aufklärung (Kant) und Materialismus der Aufklärung (de Sade und LaMettrie), Dialektik des Bewusstseins (Hegel und Marx) versus Philosophie des Unbewussten (Schopenhauer, Nietzsche und Freud), Synästhetik des Gesamtkunstwerks (Wagner und Szeemann), Adorno, Benjamin und weitere Positionen der kritischen Theorie, Philosophie des Existenzialismus (Kierkegaard und Sartre), Phänomenologie der Medien (Mc Luhan und Groys), postmoderne Theorien der Medien und der Kunst (Baudrillard, Virilio, Derrida und Barthes), Emanzipationsphilosophie sowie neuere philosophische Ismen im kritischen Überblick (Speculative Realism, New Materialism etc.)
Das Seminar ist Teil des Basisjahrprograms der HfG. Der Kurs ist offen auch für Studierende in höheren Semestern.
This course covers histories of picture-making (painterly, chemical, mechanical, digital) by outlining the evolution of formats and frames (rectangular and circular, central and peripheral, isolated and combined). The contemporary image (multi-megapixel, lossy-compressed, algorithmically categorised) is described as a product of these histories.

Bi-weekly meetings include lectures, seminars and short workshop exercises applying strategies for using images: as singular artefacts, as instruments (of research, analysis, comparison) and in combination (through layout, in relation to format, page, screen).
Das Seminar vermittelt den Studienanfänger*innen und vor allem ausländischen Studierenden wichtige Informationen und praktische Hinweise zur Organisation ihres Studiums an der HfG und ihres Lebens in Karlsruhe. Im Workshop werden unter anderem folgende Themen behandelt: gesetzliche Bestimmungen zum Erhalt eines Visums für Studierende aus nicht EU-Ländern; Informationen über die Tätigkeit als studentische Hilfskraft (HiWi-Verträge), Mini-Jobs und selbständige Arbeit während des Studiums; Stipendienmöglichkeiten für ausländische Studierende; Besonderheiten eines Diplom-Studiums im Unterschied zum Master/Bachelor-System und Tipps zum Zeitmanagement während des Studiums an der HfG; Funktionen und Möglichkeiten der studentischen Selbstverwaltung (AStA u.a.), studentische Organisationen und Hilfswerke außerhalb der HfG sowie einige andere Fragen.
Das Seminar ist ein Bestandteil des Beratungs- und Mentoringprogramms der HfG für Studienanfänger*innen im Rahmen der MWFK-Förderung „Studienstart an den Kunsthochschulen“.
Seit dem Jahr 2013 erarbeitet der US-amerikanische Komponist, Dirigent und Musiker Ari Benjamin Meyers Musikinstallationen, die seither in internationalen Ausstellungshäusern und Galerien präsentiert wurden. Sie nehmen in der Regel die Form von Performances oder Happenings an, werden aber auch als Notenblätter, spezifische Objekte oder mithilfe des Mediums Film im Ausstellungsraum und zunehmend auch im öffentlichen Raum präsentiert. Die Performer*innen der Stücke sind sowohl Laien als auch professionelle Musiker*innen. Sie bieten ein völlig anderes Musikerlebnis als dies bei klassischen Konzerten möglich wäre.
Doch wie kann Musik zum Kunstwerk werden? Nach welchen kuratorischen Konzepten verlangen sie? Brauchen Musikinstallation einen neuen Ausstellungskontext, oder wie Meyers vorschlägt, eine „Kunsthalle for Music“? Welche Rolle nehmen die Besucher*innen, welche die Performer*innen ein?
Fragen wie diese sollen im Seminar ebenso erläutert wie diskutiert werden. Konzepte und Intentionen des Typus Musikinstallation werden vorgestellt. Zugleich soll das Blockseminar aber auch zur Diskussion darüber anregen, welche neuen Formen der Produktion und Rezeption von Musik im Ausstellungsraum möglich sind.
Dies ist ein Einführungskurs in die Grundlagen von Bildbearbeitung, Layout und Vektorzeichnung. Anhand gestalterischer Fingerübungen lernen die Studierenden den Umgang mit den zur Zeit geläufigsten Gestaltungsprogrammen. Das Seminar ist offen für Studierenden aller Fachgruppen.
Der Kurs vermittelt die Grundlagen und Grundfertigkeiten des Siebdruckens und ist für Studierende aller Fachgruppen geeignet. Hand- und Maschinensiebdruck werden geübt.
Jeder Teilnehmende erhält den Werkstattschein, der zur Benutzung der Siebdruckwerkstatt berechtigt. Die Teilnehmendenzahl ist auf 6 beschränkt.
Kurse finden in der vorlesungsfreien Zeit statt. Die Termine werden zum Ende der Vorlesungszeit per E-mail bekanntgegeben.
Das Seminar behandelt die tontechnischen Grundlagen für das Arbeiten mit Klang in den Bereichen Film, Video und Audiokunst. Es werden Aufnahmeverfahren für Sprache, Musik und (Umgebungs-)Geräusche erläutert sowie die Bearbeitung von Audiodateien mit den gängigen Softwaresystemen und Effektgeräten demonstriert. Dabei wird insbesondere der Einsatz von Sound-Effekten, Dialog und Musik in Verbindung mit Bild besprochen. Zudem wird technisches Wissen zu Schallwandlern und Mikrofonsystemen vermittelt und es werden Auswahlkriterien für Mikrofone in Tonproduktionen für Video- und Filmaufnahmen erklärt. Ein Schwerpunkt der praxisorientierten Veranstaltung ist die Vertonung visueller Arbeiten, wobei ebenso auf die Umsetzung reiner Audioarbeiten als auch auf experimentellen Klanginstallationen eingegangen wird.
Die Veranstaltung ist in zwei Blöcke gegliedert:
Teil I - Recording:
- Funktionsweise und Verwendung von Mikrofonen und Aufnahmegeräten
- Feld- und Raumaufnahmen, Recording am Set und im Studio
- Foley-Recording
Teil II - Klangbearbeitung und Tonmischung:
- Verwendung von DAWs
- Einsatz von Filtern und Effektgeräten
- Erzeugen von Soundeffekten und stimmungstragenden Klängen
Das Seminar ist offen für Studierende aller Fachgruppen.
In Absprache mit den Teilnehmer*innen findet der Kurs entweder zweisprachig, auf Deutsch oder auf Englisch statt.
Das Seminar behandelt die tontechnischen Grundlagen für das Arbeiten mit Klang in den Bereichen Film, Video und Audiokunst. Es werden Aufnahmeverfahren für Sprache, Musik und (Umgebungs-)Geräusche erläutert sowie die Bearbeitung von Audiodateien mit den gängigen Softwaresystemen und Effektgeräten demonstriert. Dabei wird insbesondere der Einsatz von Sound-Effekten, Dialog und Musik in Verbindung mit Bild besprochen. Zudem wird technisches Wissen zu Schallwandlern und Mikrofonsystemen vermittelt und es werden Auswahlkriterien für Mikrofone in Tonproduktionen für Video- und Filmaufnahmen erklärt. Ein Schwerpunkt der praxisorientierten Veranstaltung ist die Vertonung visueller Arbeiten, wobei ebenso auf die Umsetzung reiner Audioarbeiten als auch auf experimentelle Klanginstallationen eingegangen wird.
Die Veranstaltung ist in zwei Blöcke gegliedert:
Teil I - Recording:
- Funktionsweise und Verwendung von Mikrofonen und Aufnahmegeräten
- Feld- und Raumaufnahmen, Recording am Set und im Studio
- Foley-Recording
Teil II - Klangbearbeitung und Tonmischung:
- Verwendung von DAWs
- Einsatz von Filtern und Effektgeräten
- Erzeugen von Soundeffekten und stimmungstragenden Klängen
Das Seminar ist offen für alle Fachbereiche und es können Scheine erworben werden.
In Absprache mit den Teilnehmer*innen findet der Kurs entweder zweisprachig, auf Deutsch oder Englisch statt.
In dem mehrtägigen praktischen Kurs werden begleitend zum Seminar „Tagebuch-Filme – Eine Montage-Übung“ Arbeitsabläufe für das Filmen und die Montage entwickelt und getestet. Der Kurs behandelt dabei in einer Reihe von zugeschnittenen praktischen Aufgaben sowohl geeignete Kamerasysteme, angefangen beim Smartphone, als auch sonstige Filmtechniken wie das Arbeiten mit verfügbarem Licht, Monitoren, Kamerabühne etc. Ergänzend wird dann in den hierfür spezifischen Filmschnitt eingeführt: von der Planung eines Projekts, Organisation und Sichtung des Materials über die essentiellen Werkzeuge des Schnitts und der Bildbearbeitung bis hin zu den endgültigen Format-Entscheidungen für Export und Präsentation. Vorbesprechung: 22. April, 16-18 Uhr
Aktuell werden historische Kategorien von Körper-Bildern in den Wissenschaften, in der Kunst und in den sich wandelnden gesellschaftlichen bzw. ökonomischen Systemen überzeichnet und durch neue Entwürfe ersetzt. Anderseits gibt es gesellschaftliche Kräfte, die sich auf konservative Körper-Bilder beziehen.
Welchen Entwicklungen begegnen wir in den Wissenschaften, in der Kunst und im Wandel von gesellschaftlichen bzw. ökonomischen Systemen?
In den Medien sehen wir übermenschlich schöne oder virtuelle Körper, welche die Grenzen des natürlichen Körpers verlassen. Wie lässt sich in der Vielfalt von Möglichkeiten und medialer Repräsentationen das Verhältnis Körper–Körper-Bild–Mensch fassen? Ist die Krise der Gegenwart eine Krise der Körper und ihrer Repräsentation? 
Diese Fragen werden im Seminar mit den Mitteln der künstlerischen Recherche und den Methoden der Performance untersucht werden. Der erste Block ist der intensive Recherche und dem gemeinsamen Austausch gewidmet. Im Semester soll die eigenen künstlerische Recherche in die eigene künstlerischen Arbeit einfliessen, die bis Juli 2020 entwickelt werden kann.
Die Publikation 10% wird die Bilder aus dem KIT Archiv erstmalig öffentlich zugänglich machen. Zwischen 2017 und 2019 sind hierzu drei Ausstellungsprojekte von Studierenden der HfG Karlsruhe unter der Leitung von Prof. Susanne Kriemann und Friederike Schäfer entstanden. Unterschiedliche Formen des Aufarbeitens, Interpretierens und Zeigens wurden so bereits an den Orten erprobt, an denen einstmals sowohl die atomare Materie erforscht und dokumentiert wurde als auch das soziale Leben dieser Forschungseinrichtung stattfand.
Die im kollektiven künstlerischen Rechercheprozess entstandene Auswahl der Bilder für die Publikation 10% weichen von den 10% Digitalisaten ab, die später im KIT Archiv zugänglich sein werden. Die bei der Recherche entstandenen Ansätze werden in einem kooperativen Gestaltungsprozess in Buchform übersetzt.
Practical Workshop on “artificial and artistic intelligence”.
From time immemorial people have debated: "What makes a thing a work of art?" With the rise of artificial intelligence a new question arises: "Can AI be creative?" There is a new wave of artists using AI as part of their artistic process and truly opening up both debates. In our workshop we are not interested in AI making art but concentrating on the aspect of artists using AI as a creative and inspirational tool.
„Escape!“ ist die Devise einer Gruppe von Spielen, bei der es in der Regel darum geht, einen Ort, der einen gefangen hält, zu verlassen. Mittel zum Zweck sind Pfiffigkeit (sprich logisches Denken), Findigkeit und Frustrationstoleranz. Das Seminar analysiert nicht nur die Geschichte, Ästhetik und Funktionslogik sowohl digitaler wie analoger Escape Games (mit Exkursion und Brettspielexzessen), sondern versucht sich auch in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Pforzheim an der Konzeption eines realen Escape Rooms.
How to write about contemporary art? Diese Frage war Titel eines 2014 erschienen Ratgebers der Londoner Kunstkritikerin Gilda Williams. Die Antwort jedoch, so lernen wir schon in der Einleitung, liegt irgendwo zwischen den spröden Konventionen des "International Art English" und dem Erarbeiten einer eigenen Stimme, Methodik und nicht zuletzt eines Ethos des kritischen Schreibens. Dabei gilt es, das Ich des Autors oder der Autorin irgendwo zwischen den Polen "Confessional Writing" und "objektiver Kritik" – zwischen "Kunst" und "Wissenschaft" – zu stabilisieren. In diesem Praxisseminar werden wir die einschlägigen Textsorten kunstwissenschaftlichen Schreibens auf ihre Machart hin untersuchen und uns schreibend aneignen. Begleitend zu dieser Praxis werden wir Ratgeber lesen und die Standpunkte methodenkritischer Theoretiker*innen kennenlernen und diskutieren. Autor*innen einschlägiger Magazine (Frieze, Artfoum) werden uns darüber hinaus ungefilterte Einblicke in die Realität des professionalisierten Schreibens geben. Für den Scheinerwerb müssen während des Semesters zwei Schreibaufgaben geleistet werden. Zusammen mit aktiver Mitarbeit ersetzen diese das Anfertigen einer Hausarbeit.
As spaces, interiors and objects become more photogenic we are experiencing the instagramization of our environment. The private and public realm including objects are staged and designed to appear likeable and attract users. While companies capitalize on the popularity of social media applications such as Instagram, this phenomenon subtly changes our visual landscapes and designs. Photo-friendly background material as well as image-friendly objects are created. Each week you will create one object assignment, and work with the tools necessary, including renderings. Each photoshoot will result in an
object uploaded on Instagram. Groupwork in pairs of two. Please do not enlist if you cannot attend on a regular basis.
In dem wöchentlichen und praktisch orientierten Kurs werden die Grundlagen und Möglichkeiten des systematischen Arbeitens mit Adobe Premiere Pro vermittelt. Besprochen werden alle essentiellen Themen für eine gelungene Post-Produktion: Planung und Anlage eines Projekts, Organisation von Material, Schnittwerkzeuge und -techniken, Arbeit mit Vorschau-Monitoren und Timeline, Arbeit mit animierten Effekten, Tonanlage in Stereo und 5.1, Multikamera-Schnitt sowie der Export für Datenträger, Internet und auch das Kino. Das Praxisseminar beinhaltet dann auch grundlegende Themen wie aktuelle Video-Formate, Grundlagen der Farbwissenschaft und -korrektur und Formatierung für (Multi-Screen) Installationen. Vorkenntnisse sind keine erforderlich, Einsteiger sind ausdrücklich willkommen.

This weekly, hands-on seminar will concentrate on extensive basics of an organized film editing and post-production project using Adobe Premiere Pro. We will also dive into current video formats, color science and correction, export for multiple purposes like installations, the internet or cinema.
In Kooperation mit dem 2018 gegründeten Bereich „Wissen“ des ZKM.
Das Archiv des ZKM umfasst über 120 Bestände von Künstler*innen und Theoretiker*innen. Anhand dieses Materials lässt sich eine Geschichte der Medienkunst des 20. und 21. Jahrhunderts nachzeichnen.
Nachdem uns im vergangenen Semester Expert*innen des ZKM eine Einführung in ihre konservatorische und archivarische Praxis, u.a. in das „Labor für antiquerte Videosysteme“, gegeben haben, begeben wir uns weiter auf medienarchäologische Spurensuche. Gemeinsam werden wir uns eingehend mit ausgewählten Materialien beschäftigen, um u.a. auch folgenden Fragen nachzugehen: Was für eine Institution ist das Archiv? In welchem Zusammenhang stehen Archiv und Medium? Inwiefern kann das Archiv eine künstlerische Praxis abbilden? Was für eine Form von Wissen kann dieses vermitteln? Und wie gehe ich mit der Vergänglichkeit immer „neuer“ Medienformate in meiner eigenen Arbeit um? Wie kann ich meine eigene (künstlerische) Praxis archivieren?
Das Seminar ist offen für Studierende aller Fachgruppen.
Künstlerbücher sind seit den 1970er Jahren zu einer komplementären wie eigenständigen Kunstform geworden. Über die Jahrzehnte entwickelten sie sich zu einer Bewegung, die mit allen Formaten wie Möglichkeiten des Veröffentlichens und des Print-on-demands spielt.
In dem Seminar beschäftigen wir uns mit ikonischen Künstlerbüchern, die die künstlerische Fotografie entscheidend geprägt haben, wie zum Beispiel Ed Ruschas „Every Building on the Sunset Strip“ oder Roni Horns „Another Water“.
Im Sommersemester werden wir unseren Fokus vor allem auf die Künstlerbücher-Flut des letzten Jahrzehnts legen. Anhand von unseren im Wintersemester 2019/2020 entwickelten Ideen fertigen wir eigene oder kollaborative Künstlerbücher mit Fotografie an und steigen so immer tiefer in die Welt des Sortierens, Formens, Konzeptualisierens und Zusammenfügens ein. 
Fortführung aus dem letzten Semester, mit Fokus auf der Entwicklung und Produktion von eigenen Künstlerbüchern mit Fotografie.
Offen für Studierende aller Fachgruppen. Einstieg möglich.
Gast: Maren Lüdtke-Tiedow (Editor Camera Austria / Herausgeberin unzähliger Künstlerbücher mit Fotografie)
Lautsprecher sind in unserer Kultur nicht mehr wegzudenken, haben einen ähnlichen Stellenwert wie etwa Autos, Telefone, Internet, arbeiten oft unbemerkt im Hintergrund. Ohne Lautsprecher kann die moderne Gesellschaft nicht funktionieren, wäre die Kunst um ein wichtiges "Material" ärmer.
In vielen Bereichen wird angestrebt, Musik so original wie möglich zu reproduzieren. Die Filmindustrie versucht dies z. B. durch Normen wie THX.
Wie gut ist das Reproduzieren überhaupt möglich, welche Rolle spielt der Raum, wo sind die Grenzen? In Hörsitzungen werden wir sehr alte bis neue "Referenzlautsprecher" der Industrie mit verschiedenen eigenen Entwicklungen vergleichen. Elektronik und Software werden uns dabei helfen.
Es werden Aufbau, Funktionsweisen, Standards, Gehäuse, Designs, Qualitätsunterschiede und verschiedene Entwicklungen von Lautsprechern besprochen und getestet.
Welche Lautsprecher sind für welche Situation bzw. welche Installation am besten geeignet? Es können eigene Lautsprecherboxen, zum Beispiel für Kunstinstallationen entwickelt und gebaut werden. Produktdesigner*innen können das Design von Lautsprechergehäusen entwerfen. Wir finden das passende “Lautsprecherchassis“, den Kompromiss zwischen Funktion und Design.
Wir werden einiges zu hören bekommen, High End in der Werbung überwinden, die Kette von der Aufnahme bis zum Wiedergabe-Raum besprechen, Digital-ungleich-Digital erfahren, MP3-ungleich-Analog erleben.
TV, Radio, Telefon, Smartphone, Auto, Sprechanlage, Hörgerät, Hupe, Computer, Megaphon... Kino, Bahnhof, Supermarkt, Straßenbahn... Demos, Konzerte, Partys, Werbung, Revolution... Medien-Kunst-Installation.
Das Angebot richtet sich an Studierende (Kommunikationsdesign), die an ihrem Diplomprojekt arbeiten. Ob am Anfang oder mitten im Prozess: In den Sprechstunden werden konzeptionelle und gestalterische Fragen innerhalb des selbstgesetzten Diplomthemas diskutiert und vorangetrieben. Auch das Erstellen einer Timeline, Informationen zur Anmeldung, Förderungen und die Nebenfachprüfungen sowie der Umgang mit Diplomausstellung und Präsentation sind Teil der Betreuung. Im gemeinsamen Gespräch versuchen wir, allen Unklarheiten oder Schwierigkeiten so gut wie möglich vorzubeugen und uns in Richtung Diplom vorzuarbeiten.
Betreuung von Einzel- und Gruppenprojekten. Projekt-, Vordiplom- und Diplombetreuung in Form von Einzelgesprächen. Nach Vereinbarung, siehe Aushang.
Besprechung und Betreuung von Projekten (individual meeting). Jeden Mittwoch 16-18 Uhr bzw. Termin nach Vereinbarung.
Besprechung aktueller Filmarbeiten in unterschiedlichen Stadien: erste Entwürfe; Ideen; Fragestellungen; Skizzen; fortgeschrittene Arbeiten. Filme, die bereits in der Montage sind, können gemeinsam gesichtet und diskutiert werden. Das betrifft sowohl Projekt- als auch Vordiplom- und Diplom-Arbeiten.
(English version below)
Zeitbild-Lab Sprechstunde für Studierende mit filmischen Projekten in den Phasen der Präproduktion und Festival-Einreichung.
Das Zeitbild-Lab ist eine im Jahr 2019 von Răzvan Rădulescu Christine Reeh-Peters und João Tabarra gegründete Plattform, die organisatorische und finanzielle Unterstützung für Filmprojekte von Studierenden bietet. Laura Morcillo ist Kuratorin und leitende Koordinatorin des Labs. Serpil Turhan ist neues Mitglied der Plattform.
Das Lab ist Reflexionsort, aber auch Produktionsstätte und Vertriebsplattform für studentischen Kinofilm, die auch anderen Formen des künstlerischen narrativen Bewegtbildes unter Einbeziehung seiner digitalen Möglichkeiten offensteht: vom Kurz- und Dokumentarfilm über experimentelle Formen und Multiscreen-Narrative bis zum philosophischen Essayfilm, von Realbildformen bis zur Animation.
Jederzeit können sich Studierende aller Fachgruppen für eine Förderung ihrer Projekte bewerben, solange das Projekt gefilmtes Material enthält. In mehreren jährlichen Pitches werden die ausgewählten Projekte zur Präsentation vor einer Jury eingeladen. Diese Projekte werden in ihrer Vorbereitung (Konzept, Exposé, Kostenkalkulation, etc.) begleitet, aber auch bis zur Distribution und Festival-Einreichung.
Das Zeitbild-Lab bietet den Geförderten außerdem einen Produktionsraum (Raum 313).
Regelmäßig werden Gäste u.a. aus der cinephilen Filmbranche und Kunstszene eingeladen, um das Zeitbild-Lab weiter zu vernetzen. Die Termine werden über die Presseverteiler der HfG angekündigt.
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Zeitbild Lab – consultation hours for students with film projects in the pre-production and in the festival submission phase.
The Zeitbild-Lab is a platform founded in 2019 by Răzvan Rădulescu, Christine Reeh-Peters and João Tabarra. It offers organizational and financial support for student film projects. Laura Morcillo is curator and coordinator of the Lab. Serpil Turhan is a new member of the platform.
The lab is intended to be a place of reflection, but also a production site and distribution platform for film projects, which is also open to other forms of artistic narrative moving image, incorporating its digital possibilities: from short and documentary film to experimental forms and multiscreen narratives to philosophical essay films, from real-image forms to animation.
Students from all departments can apply for funding for their projects at any time, as long as the project contains filmed material. In several annual pitches, the selected projects are invited to present their work to a jury. This projects are accompanied in their preparation (concept, exposé, cost calculation, etc.), but also through distribution and festival submission.
The Zeitbild-Lab offers those receiving funding a production room (Room 313). Guests i.a. from the cinephile film industry and art scene are regularly invited to further network the Zeitbild-Lab. The dates will be announced via the Press Office of HfG.
The individual meetings (Sprechstunden) are related to “Virtualities and Realities” Seminar, but are not limited to it. The aim of Sprechstunden is to provide the students (primarily those working with new media art, and on the edge of art, science and technologies) with an opportunity to discuss their individual projects and artistic ideas. Students will receive the feedback and suggestions with regards how to turn their ideas into the artistic productions, as well as how to disseminate their results by participating in local and international exhibitions, conferences, festivals, and other participatory events.
Sprechstunde und Coaching für den Übergang, zwischen KSK und Berufshaftpflicht, Business Modelling und Start-Up, Preisgestaltung und ALG-Antrag, Wertschöpfung und Wertschätzung.
Zugang zu Gründer*innennetzwerken und fördernden Institutionen der Kultur- und Kreativwirtschaft.
Projektbezogen werden die benötigten Maschinen und Techniken vorgestellt, dabei steht das sichere, fachgerechte und bewusste Arbeiten an Maschinen und Werkzeugen im Vordergrund. Den Studierenden werden die Sicherheitsbestimmungen für das Arbeiten an Maschinen erläutert und die Gefahren aufgezeigt. Sie erhalten Betreuung und bei Bedarf Hilfestellung bei Vorgehen und Ausführung.
u.a. Metallbandsäge
Rohrbiegemaschine
Schweißen/Hartlöten
Kunststoff- und Gießtechnik
Tiefziehen
Lackieren
Sandstrahlen
Drehmaschine
Fräsmaschinen
Bitte Projektblatt mitbringen!
Geeignet für Studierende aller Fachgruppen
Anmeldung: termine.werkstaetten@hfg-karlsruhe.de
In Einzelterminen wird eine individuelle Betreuung von der ersten Idee bis zum Abschluss des Projekts angeboten. Der Fokus liegt dabei auf Machbarkeit, Statik, Konstruktion, Materialität, Verfahrenstechniken und Konstruktionszeichnung. Die eigenständige Umsetzung wird dabei gefördert und gelehrt.
Die individuelle Projektbetreuung vermittelt auch handwerkliche Grundlagen und beinhaltet die Einführung in das erweiterte Werkstattangebot bezüglich Maschinen, Geräten und Techniken, die über die Grundeinweisung hinausgehen.
Bitte Projektblatt und Skizzen mitbringen!
Anmeldung: termine.werkstaetten@hfg-karlsruhe.de
Colloquium for PhD students in Media Theory
Können theoretische Inhalte ohne gravierende Simplifizierungen und Nuancenverluste anders als nur in Textform vermittelt werden? Welche audiovisuellen, räumlichen und anderen „ästhetisch erfahrbaren“ displays of knowledge eignen sich für die Präsentation der geisteswissenschaftlichen Themenkomplexe, ohne dabei auf der inhaltlichen Ebene banalisierend zu wirken und keinen Beigeschmack der Popularisierung oder des Info- und Edutainments zu hinterlassen? Kurzum: Welche relevanten Mediatisierungsformen können für die „Theorie“ als eine institutionalisierte Form der Diskursproduktion und „Theorien“ als deren Produkte entwickelt werden?
Auf der Seminarlektüre zu diversen Vermittlungstheorien aus dem letzten Semester aufbauend werden im Seminar konkrete Beispiele einer solchen Mediatisierung präsentiert und besprochen. Studierende sind dazu eingeladen, neue Formate zu entwickeln und eigene Projekte umzusetzen. Projekte mit thematischen Bezügen zu ZKM-Ausstellungen werden in Zusammenarbeit mit den ZKM-Abteilungen „Bildung und Vermittlung“ und „Sammlung und Archive“ realisiert.
Das Offene Kolloquium richtet sich an Interessierte aus allen Fachgruppen mit dem Ziel, Projekt-, Prüfungs- und Abschlussthemen zu diskutieren, darin eingeschlossen auch allgemeine Fragen der Konzeption und Recherche, der Gliederung und Formulierung von Texten oder der wissenschaftlichen Zitation und Illustration.
Nach dem Symposium an der GfZK Leipzig im Februar 2020 entwickeln die teilnehmenden Studierenden im Sommersemester Beiträge zur gleichnamigen Publikation, die Ende 2020 erscheinen soll, ausgehend von den im Wintersemester 2019/2020 entstandenen Projekten, Untersuchungen, Kollaborationen und Interventionen. Die Buchbeiträge können dabei verschiedene Formen annehmen: experimentelle Textproduktion, visueller Essay, fotografische Dokumentation uvm.
Mit der Publikation zum Glossar des Undisziplinierten Gestaltens verfolgen Anja Kaiser und Rebecca Stephany als Herausgeberinnen das Ziel, gesellschaftskritische und feministische Wissensproduktionen sowie alternative Geschichtsschreibungen im Bereich des Grafikdesigns zu fördern und sichtbar zu machen. Konzipiert als Handbuch für Designer*innen und eine polyphone Erweiterung des gemeinsamen Glossars von Kaiser und Stephany präsentiert die Publikation emanzipatorische Ressourcen und Einblicke in zeitgenössische feministisch-aktivistische Designpraktiken und Biografien.
Beitragende sind u.a. Sheila Levrant de Bretteville, Clara Balaguer, Ece Canlı, Hackers & Designers, Jungmyung Lee, Sara Kaaman, Franciska Zólyom, Anja Kaiser und Rebecca Stephany sowie Studierende der HfG Karlsruhe.
Dieses Angebot richtet sich an die Teilnehmer*innen des Seminar "Glossar des Undisziplinierten Gestaltens" vom Wintersemester 2019/2020 und findet 14-täglich statt. Ergebnisse werden im Rahmen des KD-Präsentationstages am 15.07. präsentiert.
Studierende und Lehrende des Fachbereichs Ausstellungsdesign/Szenografie präsentieren in kurzen Vorträgen ihre aktuellen Arbeiten und stellen diese zur Diskussion.
Zwischen Idee und Realisation eines Filmprojekts liegt: das Exposé. Die schriftliche Fixierung ist ein unabdingbares Mittel, um eine Filmidee klar zu fassen und kommunizieren zu können. Das Exposé ist damit auch Grundlage für Projektpräsentationen, die eine Filmidee möglichen Kollaborateuren, Filmförderungen oder dem HfG Zeitbild-Lab vorstellen. In einem eintägigen Workshop werden gemeinsam mit Gast-Professorin Serpil Turhan die Grundlagen der Exposé-Entwicklung und -erstellung sowie der Projektpräsentation erarbeitet. Das anschließende wöchentliche Kolloquium bietet die Möglichkeit, den Prozess in einem konstruktiven Rahmen zu üben.
Außerdem richtet sich das Kolloquium an alle, die in einem anderen Rahmen ein Filmprojekt planen oder produzieren und dieses diskutieren möchten. Ob zur Planungsphase, mitten im Dreh oder während der Fertigstellung: alle sind eingeladen, ihre Projekte vorzustellen und mit Hilfe der anwesenden Filmschaffenden weiterzuentwickeln. Die Runde wird regelmäßig erweitert durch Werkstattgespräche mit Alumni, externen Filmschaffenden und Screenings ihrer Projekte.

The colloquium starts with a one-day workshop together with guest professor Serpil Turhan which focuses on exposé development and creation as well as project presentation. The subsequent weekly colloquium is aimed at everybody working on a film project. The focus will be on developing film ideas, creating an exposé and presenting the film idea. But regardless of the status of production – preproduction, shooting, or postproduction – everybody is welcome to present a project and develop it further with the help of the other film students and staff present. Regularly alumni and other local, external film makers will be invited to screen and discuss projects.
The colloquium is related to “Virtualities and Realities” Seminar, but is not limited to it. The colloquium is open to everyone interested in discussions on new media / post media developments, techno-ecological art practices, AI and post-human discourses, present and future strategies of immersive technologies, its impact on artistic aesthetics, and broader implications on society.
As for theoretical background, you may refer to this publication: "Virtualities and Realities" (2019), edited by Rasa Smite and Raitis Smits) (http://acousticspacejournal.com), as well as books by Oliver Grau, Lev Manovich, Bruno Latour, and other “Virtualities and Realities” Seminar bibliographic material.
However, the colloquiums will be primarily focusing on discussing contemporary practices and creative work by the students, as well as their artistic ideas and experiences. The open programs of the V&R colloquiums will feature “show and tell” sessions, screenings, discussions (moderated by students), invited guests and artist talks, thus facilitating exchanges and generating new ideas.
Studierende und Lehrende der Medienkunst / Fotografie präsentieren in kurzen Vorträgen ihre aktuellen Arbeitsvorhaben und stellen diese zur Diskussion.
Offen für Studierende aller Fachgruppen.
Das Plenum dient auch als Plattform, um Arbeiten von Künstler*innen, die mit dem Medium Fotografie arbeiten, vorzustellen und zu diskutieren.
Informal discussion on students’ projects, presentations. Everything from work in progress, film, poetry or just pure ideas can be presented to the group for sharing and receiving feedback. The colloquium is open for students from all departments and sets a focus on interdisciplinary approaches.
On 15 May we will have a special meeting where we discuss your projects / ideas for an upcoming exhibition. Please feel free to come with any project in any state of development.
With drinks and snacks.
Allgegenwärtige digitale Formen mischen sich mit Artefakten aus der Vergangenheit und bilden ein sich ständig verzweigendes Netzwerk – eine flüchtige visuelle Wolke. Trotzdem nehmen wir digitale Oberflächen als etwas Selbstverständliches, als selbstverständliches Werkzeug und tägliche Begleiter wahr – in Ermangelung jeglichen Wissens über ihre Urheberschaft, ihre Ökonomie und ihre Algorithmen.
Vor diesem Hintergrund widmet sich der Kongress zur Visualität des Internets der Integrität moderner Technologien und befragt visuelle Modelle im Kontext von Kultur und digitalen Möglichkeiten. Die Konferenz stellt ein Bestreben dar, sich von bestehenden Werkzeugen und ausgetretenen visuellen Pfaden zu emanzipieren und die Konfektionsware der visuellen Vorlagen aufzubrechen. Der Ansatz basiert auf starken Dialogen zwischen der Online-Welt und unseren Tätigkeitsfeldern als selbstreflektierende Designer. Es handelt sich um eine fortlaufende Feedback-Schleife zwischen Gesellschaft, Netzwerkpolitik und dem Visuellen als notwendige Interessenspunkte.
klingt gut! is an interdisciplinary event at the intersection of art and technology.
KLG 2020 will have a special focus on sonic art, sound design, electro-acoustic music, spatial audio, and extended/digital realities.
(https://www.tonlabor-haw.de/klg/klingtgut-2020)
This excursion to Riga and Liepaja in Latvia will offer the students several opportunities: 1) to visit RIXC – pioneering new media art center, gallery and residency; 2) to see the exhibitions of RIBOCA, Riga Contemporary Art Biennale, the topic of which this year is related to ecology, and which features more than 100 artworks by internationally renowned artists, and 3) to join the Sound Days festival in Art Research Labo of Liepaja University, and to participate in the workshop on “ambix sound for immersive art”. The Sound Days will take place in Liepaja (the city on the Baltic Sea cost), and students will have possibilities to present their work, as well as to create new works or performance projects.
The excursion is related to “Virtualities and Realities” Seminar, but is not limited to it, everyone can join.
To apply for the excursion please contact rsmite@hfg-karlsruhe.de
Deadline for applications (short motivation letter): June 2, 2020.
Places are limited - from 5 (minimum) to 10 (maximum).
Die Manifesta ist als nomadische Biennale eine der wichtigsten Ausstellungen im europäischen Raum. Durch ihre Ortsbezogenheit vereint die Ausstellung aktuellste Strategien in Bezug auf Kunst und Raum immer wieder neu. Wie für die letzte Ausgabe der Manifesta 12 in Palermo wurde auch für Marseille eine "Pre-urban Study" der Situation in der Stadt und ihrer näheren Umgebung in Auftrag gegeben, die wiederum als Grundlage für das kuratorische Konzept der Ausstellung dient. Durch das ungewöhnliche Format ist die Biennale nie nur eine Kunstausstellung zeitgenössischer Praktiken sondern immer auch eine Momentaufnahme der sozialen und politischen Situation Europas. Ein Vorbereitungsworkshop wird in Vorfeld stattfinden. Ankündigung folgt.



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